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Veröffentlicht am 07.09.2022

Toller Spin Off

Schakal – Black Dagger Prison Camp 1
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Das Gefängnis der Glymera liegt tief unter der Erde und nur wenige wissen wo es sich befindet. Auch Nyx Schwester befindet sich zu Unrecht im Gefängnis und sie macht sich auf die Suche danach. Als Nyx ...

Das Gefängnis der Glymera liegt tief unter der Erde und nur wenige wissen wo es sich befindet. Auch Nyx Schwester befindet sich zu Unrecht im Gefängnis und sie macht sich auf die Suche danach. Als Nyx unterwegs ist und einen Unfall hat, bringt sie das auf die Fährte des Gefängnisses woraufhin Nyx fest entschlossen ist ihre Schwester endlich zu befreien. Als es ihr gelingt ins Gefängnis einzubrechen trifft sie auf einen Gefangenen, den alle nur den Schakal nennen. Er sitzt schon so lange, dass er aus einer anderen Zeit zu sein scheint und sich nicht an das Freie Leben erinnern kann. Nyx erzählt ihm von ihrer Schwester und da der Schakal sich nicht selber helfen kann, hilft er ihr und wird so in eine gefährliche Mission verwickelt.


Nach mittlerweile 37 Black Dagger Bänden, von denen mir die letzten nicht mehr so gut gefallen haben, war ich gespannt wie der neue Spin-Off sein wird. Ob er mir so gut gefallen wird wie die ersten Black-Dagger Bände oder eher weniger gut, so wie die letzten? Anstatt die Reihe abzuschreiben, hab ich einfach die Prison Camp Reihe begonnen und wurde belohnt.
Diese Reihe spielt in der Welt der Black Dagger und war doch komplett neu.
Der Schakal hat mir als Person gut gefallen. Es war toll nach so vielen Bänden eine neue Person kennen zu lernen, die ich mochte. Er hat mich an die Brüder erinnert weshalb er gut in das Universum passt. Mit den langen Haaren und türkisfarbenen Augen hat er in meinem Kopf Gestalt angenommen, so dass ich ihn mir gut vorstellen konnte. Anfangs hat mich seine Art zu reden ein bisschen gestört, aber wenn man bedenkt, dass er seit hundert Jahren im Gefängnis sitzt, macht das durchaus Sinn.
Auch Nyx hat mir gut gefallen. Ich mochte wie sie nach ihrer Schwester sucht und auch nach so langer Zeit nicht aufgibt. Ihren Mut und ihre Entschlossenheit haben sie zu einer tollen Protagonistin gemacht.
Auch vom Schreibstil her hat mit dieses Buch um Längen besser gefallen, als der letzte Band der BD- Reihe. Die Personen, Gefühle und das Gefängnis nahmen Gestalt an und ich konnte mich so gut in Nyx hineinversetzten. Es gab ein paar Szenen die für meinem Geschmack ein bisschen zu viel Gewalt beinhalteten, aber das halt mich nicht viel gestört.
Auch gut gefallen hat mir, dass die Brüder (zum größten Teil Rhage) mit in das Buch eingewoben wurden. Die Rückblenden waren mein Highlight und für mich hätte es davon noch mehr sein können.
Insgesamt bin ich positiv überrascht von diesem Buch. Es hat mir gezeigt, wie toll J.R. Ward schreiben kann und warum ich die Reihe sonst immer so mochte. Ich hoffe Band 2 wird mir auch so gut gefallen.

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Veröffentlicht am 31.08.2022

Hab mir mehr erwartet

When you look at me
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Xavier Gaines ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, den die Welt als kalt und distanziert wahrnimmt. Um seine PR aufzubessern und seiner Firma voranzutreiben stellt er Peyton Smoke ein. Niemand anderem ...

Xavier Gaines ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, den die Welt als kalt und distanziert wahrnimmt. Um seine PR aufzubessern und seiner Firma voranzutreiben stellt er Peyton Smoke ein. Niemand anderem vertraut der an einer Angststörung leidender Xavier, nur Peyton, denn sie kennt er schon seit Schulzeiten. Heute ist Peyton eine erfolgreiche PR-Beraterin. Als einer der ersten Personen vertraut er Peyton seine Probleme an. Beide vereinbaren absolute Ehrlichkeit woran sich beide halten. Nur eins behält er für sich, nämlich, dass er Peyton jedes Mal küssen will wenn er sie sieht.

Mit When you look at me hab ich nun 4 Bücher von Kelly Moran gelesen, die ich alle gut fand, keins jedoch gehyped habe. Vergleiche ich alle, so fand ich dieses am schwächsten. Ich fand das Buch okay, aber mich hat nichts daran vom Hocker gehauen.
Angefangen bei den Charakteren. Zwar fand ich Peyton und auch Xavier sympathisch, aber ich hab keine Verbindung zu den beiden gefunden.
Peyton ist die schöne junge Frau, die mit ihren sympathischen Art gut in die Firma passt. Sie scheint gut in ihrem Job zu sein. Hinter der Fassade hat sie viel mitgemacht und geliebte Personen verloren. Ein bisschen hat mir gefehlt, dass sie sich im Bezug zu Xavier mal wehrt, da ich das Gefühl hatte, es geht viel um Äußerlichkeiten, auch wenn das Gegenteil behauptet wird.
Auch bei Xavier hat mir was gefehlt. Zwar fand ich ihn genau wie Peyton sympathisch und als Chef wahrscheinlich ein Traum, aber manche Sachen haben mich gestört. Wie er ständig daran denkt, Peyton auszuziehen oder sie zu küssen. Ich hatte, wie auch bei Peyton, das Gefühl er sieht nur ihren Körper und nicht den Menschen dahinter. Im Laufe der Geschichte fand ich, dass die Szenen, in denen die beiden sich mal wieder miteinander beschäftigen zu viel wurden. Seinen nerdigen Humor dagegen fand ich toll, so dass ich manchmal schmunzeln musste. Zudem fand ich gut, dass das Thema (soziale) Angststörung eingebaut war, aber ich hätte mir mehr und eine bessere Umsetzung gewünscht.
Dank des Schreibstils bin ich gut durch das Buch gekommen, so konnte ich mir die Handlungsorte und Personen vorstellen. Gefehlt hat mit ein bisschen Spannung, irgendwas das ein bisschen Kick in die Story bringt.
Für Zwischendurch fand ich das Buch okay, aber empfehlen kann ich es nicht. Fürs Auge ist das Buch ein Highlight, aber fürs Herz eher nicht.

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Veröffentlicht am 30.08.2022

3,5- 4 Sterne

Midnight Chronicles - Seelenband
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Am Tag des Blutbades hat Ella ihren Vater und ihren Kampfpartner Owen verloren und so verlässt sie schuld geplagt Edinburgh. Zusammen mit Roxy und Shaw macht sich auf den Weg nach Prag, wo die Soul Huntress ...

Am Tag des Blutbades hat Ella ihren Vater und ihren Kampfpartner Owen verloren und so verlässt sie schuld geplagt Edinburgh. Zusammen mit Roxy und Shaw macht sich auf den Weg nach Prag, wo die Soul Huntress gebraucht wird. Doch in Prag trifft sie auf Wayne und damit genau auf die Person, die sie am liebsten vergessen würde. Um ihr Ziel zu erreichen muss sie mit Wayne zusammenarbeiten, auch wenn ihre erloschenen Gefühle jedes Mal wieder aufglimmen wenn sie ihn sieht.

Auch dieser Band der Midnight Chronicles war wieder eine Achterbahnfahrt. Vorweg kann ich sagen, dass dieser Band in der Mitte liegt. Ich fand die Geschichte schwächer als der Vorgänger, aber stärker, als den allerersten Band.
An Ella konnte ich mich noch ein bisschen erinnern und fand es toll, dass sie die Hauptperson dieses Bandes war.
Auch Wayne fand ich als Person interessant und sympathisch. Nachdem er verletzt worden ist, kann er seinen Job als Hunter nicht mehr ausüben und so fängt er an sich selbst nicht mehr zu mögen. Ich fand seine Gedanken und Zweifel sehr gut dargestellt und hab mit Wayne mitgelitten.
Der Schreibstil konnte mich auch in diesem Band wieder mitreißen und ich war gut in der Geschichte drin. Einzig die Wiederholung von „der Tag des Blutbades“ fand ich ein bisschen zu viel.
Am besten hat mit gefallen, wie die Geisterwelt und das Thema insgesamt dargestellt wurde. Diese Seiten hab ich sehr genossen und waren für mich der beste Teil des Buches.
Durch die Erwähnungen von anderen Protagonisten bin ich gespannt wie es weitergeht und werde bald Band 5 lesen.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Ein bisschen was hat gefehlt

Still missing you
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Vor ein paar Jahren hat Hazel überstürzt ihre Heimat verlassen und damit ihrer Pflegefamilie den Rücken gekehrt. Sie hat sich bei keinem mehr gemeldet, auch nicht bei Derek, ihrem Pflegebruder, in den ...

Vor ein paar Jahren hat Hazel überstürzt ihre Heimat verlassen und damit ihrer Pflegefamilie den Rücken gekehrt. Sie hat sich bei keinem mehr gemeldet, auch nicht bei Derek, ihrem Pflegebruder, in den sie verliebt war. Derek brach ihr das Herz ohne es zu wissen.
Als ihre geliebte Großmutter stirbt ist Hazel gezwungen nach Hause zurückzukehren. Auf keinen Fall möchte sie länger in der Kleinstadt bleiben, als sie unbedingt muss und so schnell wie möglich verschwinden. Doch als nach der Beerdigung das Testament von Großmutter Betty verlesen wird, wird Hazel gezwungen zu bleiben. Betty hat den vier Geschwistern nämlich ein Hotel vermacht, das ziemlich baufällig ist. Und nur wenn alle vier an der Renovation beteiligt sind, geht das Erbe auf die vier über.

Bisher hatte ich noch kein Buch von Valentina Fast gelesen, aber als ich das Buch zufällig entdeckte, hat mich die Inhaltsangabe neugierig gemacht und ich hab das Buch gekauft.
Hazel mochte ich eigentlich ziemlich schnell. Als sie nach Hause zurückkehrt machen ihr die anderen Vorwürfe. Mir tat Hazel da leid und ich dachte, dass sie abhaut, was ich ihr nicht hätte verdenken können. Oft lief sie weg und hat nicht wirklich das Gespräch mit ihren Geschwistern gesucht.
Derek mochte ich ebenfalls. Anfangs hab ich ein bisschen gebraucht bis ich warm mit ihm wurde, aber das war nicht schlimm. Als man ihn besser kennenlernt, mochte ich ihn lieber. Auch seinen Job und sein Chef fand ich gut beschrieben.
Von den Pflegegeschwistern mochte ich Amber anfangs am wenigsten. Ihr Verhalten war zickig und sie hat mich genervt. Sie war mich nicht sympathisch und sie wirkte so steif. Irgendwie wurde es dann schleichend besser, so dass ich gar nicht gemerkt habe, dass ich sie plötzlich mochte.
Anfangs kommen die Geschwister nicht gut miteinander aus, doch ihre Streitereien haben mich nicht gestört, sondern mich unterhalten.
Auch die Nebencharktere wie Dereks Chef und die älteren Damen des Orts fand ich sehr unterhaltsam. Auch der Schreibstil hat mich überzeugt. Ich bin gut ins Buch hineingekommen und konnte mir alles gut vorstellen. Was mir ein bisschen in dem Buch gefehlt hat war zum einen ein bisschen Spannung, so einen kleinen Kick in letzten drittel. Auch von den Renovationsarbeiten hab ich ein bisschen mehr erwartet. Zwar gab es anfangs solche, aber noch ein bisschen mehr hätte mich glücklich gemacht.
Insgesamt fand ich das Buch und vergebe 4 Sterne, wegen den Kleinigkeiten die mir gefehlt haben. Band 2 wird demnächst bei mir einziehen.

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Veröffentlicht am 17.08.2022

die Handlung zieht sich

Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen
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Als ehemalige Jungfräuliche lebte Poppy abgeschieden und reden oder Aktivitäten waren ihr verboten. Doch ihr Amt und alles voran sie geglaubt hat, war eine Lüge. Auch Hawke war nicht der Wächter für den ...

Als ehemalige Jungfräuliche lebte Poppy abgeschieden und reden oder Aktivitäten waren ihr verboten. Doch ihr Amt und alles voran sie geglaubt hat, war eine Lüge. Auch Hawke war nicht der Wächter für den er sich ausgab, sondern Prinz Casteel von Atlantia, der dunkle Prinz. Trotzdem allem lässt Poppy sich nicht davon abringen ihren Bruder zu befreien. Zusammen mit Casteel macht sie sich auf den Weg von Solis nach Atlantia. Während der Reise muss dabei feststellen, dass er ihr noch einige andere Dinge verschwiegen hat. Und Poppy muss sich fragen wem sie vertrauen kann.


Die Reihe und ich werden keine Freunde mehr. Schon bei Band 1 dachte ich, ich werde nicht weiterlesen, doch dann wurde die Geschichte besser und hörte so spannend auf, dass ich der Fortsetzung doch noch eine Chance geben wollte. Band 1 setzt nahtlos am ersten Band an, so dass man nichts verpasst.
Poppy fand ich im ersten Band greifbarer als in diesem. Zwar ist sie noch immer die mutige junge Frau die immer irgendeine Frage hat, sodass es beinahe zum running gag wird, aber den Zugang den ich im ersten Band bei ihr hatte, hab ich in diesem Buch kaum gefunden. Zwar war sie mir sympathisch, aber ich konnte mir sie weniger gut vorstellen.
Bei Casteel hatte ich ein bisschen ein Bild vor Augen auch auch bei ihm hätten ein paar Beschreibungen mir geholfen.
Anfangs hat mich das hin und her zwischen Poppy und Casteel genervt. Auf der einen Seite hassen sie sich, auf der anderen lieben sie sich. Poppy will ihn erstechen und dann liebt sie ihn. Auch wenn es Hassliebe gibt, so kam ich bei den beiden einfach nicht hinterher. Durch das hin und her, hab ich keinen Zugang zu den beiden gefunden.
Was mir am wenigstem an dem Buch gefallen hat war die Handlung. Bei 800 Seiten hab ich mir so einiges an Geschichte erwartet, was aber einfach nicht erfüllt wurde. Auf den ersten 400-500 Seiten passiert halt einfach gar nichts. Sie machen immer das gleiche und es gibt keine Action oder keine Überraschungen. Stattdessen reden sie und reden noch mehr. Es gab so viele Dialoge, dass ich manchmal nicht wusste wo die Personen sich befinden, oder was eigentlich ihr Ziel ist. Statt die Umgebung zu beschreiben, gab es Dialoge.
Es gab auch ein paar Szenen, die erotischer waren und die für mich nicht in die Geschichte gepasst haben. In einem Liebesroman wäre es durchaus passend und aber in diese Fantasyroman wirkten sie etwas fehl am platz.
Am besten an dem Buch haben mir die letzten 100 Seiten gefallen. Da wurde es endlich spannend und ich war von der Geschichte gefesselt und kam gut voran. Hätte man die ersten 500 Seiten ordentlich gekürzt hätte mir das Buch wahrscheinlich besser gefallen. Für mich endet die Reihe hier.

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