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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2026

die emotionen haben ein bisschen gefehlt

Falling Like Stars
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Rowans Traum ist es Kostümdesignerin zu werden, doch nach einem Schicksalsschlag, glaubt sie keine Träume, kein Leben mehr verdient zu haben. So arbeitet sie unscheinbar als Assistentin an einem Filmset, ...

Rowans Traum ist es Kostümdesignerin zu werden, doch nach einem Schicksalsschlag, glaubt sie keine Träume, kein Leben mehr verdient zu haben. So arbeitet sie unscheinbar als Assistentin an einem Filmset, wo sie mit der Kulisse verschmelzen kann. So trifft sie auf Zachery Buttler, der gerade richtig durchstartet. Zu ihm fühlt sie gleich eine Verbindung und die beiden reden öfters nach Drehschluss miteinander und lassen den Tag im Pool ausklingen. Doch sie lebt nur halb, denn die Schuldgefühle wiegen schwer und so verbietet sie sich Glücklich zu sein. Aber vielleicht ist es nicht nur für sie eine zweite Chance.

Emma Scott enttäuscht einfach nie. Schon auf der ersten Seite wusste ich, dass es ein gutes Buch wird.
Hinter Rowan und Zach steckt soviel mehr als ich am Anfang vermutet habe. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und ich fand die Themen, die im Buch eingearbeitet waren toll umgesetzt. Sowohl Zacks Thema, als auch Rowans fand ich etwas „neuer“. Vertauschte Rollen, Machtmissbrauch, toxische Beziehungen sind Themen, die ich schon öfter in Büchern gelesen habe, hier fand ich es wieder frischer.
Das Leben am Set, das Filmen hat mir hier wirklich gut gefallen. Die Arbeit war gekonnt und detailliert beschrieben, ohne sich zu wiederholen oder zu sehr ins Detail zu gehen.
Der Schreibstil lässt sich schnell lesen, so dass man gut in die Geschichte reinkommt. Jedoch hatte ich mir mehr Emotionen erhofft. Während die ersten Seiten mich emotional abgeholt haben, hat dies mir im Verlauf gefehlt. Für mich war Falling like stars kein Highlight, aber dennoch ein lesenswertes Buch.

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Veröffentlicht am 26.06.2026

Polin

Bridgerton – Penelopes pikantes Geheimnis
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Mit ihren 28 Jahren gilt Penelope Featherington bereits als alte Jungfer und für ihre Mutter ist klar, dass Penelope sich um sie kümmert, wenn sie mal alt ist. Dabei gibt es jemanden für den Penelope ...

Mit ihren 28 Jahren gilt Penelope Featherington bereits als alte Jungfer und für ihre Mutter ist klar, dass Penelope sich um sie kümmert, wenn sie mal alt ist. Dabei gibt es jemanden für den Penelope schwärmt: Colin Bridgerton. Mit 33 liebt er zu reisen und hält es meistens nicht lange in London aus. Er ahnt nicht, dass Penelope gerne mehr wäre, als nur eine Freundin. Und was er noch weniger ahnt, ist, dass Pen nicht nur dieses Geheimnis vor ihm verborgen hält.

Nach dem ich Staffel 3 gesehen habe, die meiner Meinung nach zu wenig Penelope und Colin beinhaltet hat, war ich gespannt, wie das Buch wird.
Ich fand Penelope sehr liebenswürdig. Mit den gelben Klamotten hat sie mich sehr an Pen aus der Serie erinnert und ich mochte sie sofort. Wie ihre Mutter sie behandelt fand ich richtig gemein und sie tat mir wirklich leid.
Aus Colins Sicht mochte ich seine Berichte sehr gerne und wie seine Reisen dargestellt wurden. Auch, dass er sich auf gewisse Art verloren fühlt, kam gut rüber.
Es gab ein paar Wiederholungen im Buch die mir aufgefallen sind, aber sonst ist mir eigentlich nichts aufgefallen. Die Umgebung wurde lebendig und ich bin gut in die Geschichte hineingekommen. Ich fand toll, dass Lady Danburry den ein oder anderen Auftritt hatte, ebenso wie die restlichen Bridgertons.
Nicht gut fand ich den Epilog. Man wird so gespoilert, was Eloise angeht, dass man ihre Geschichte praktisch nicht mehr lesen muss. Warum packt man das in das Buch über Polin? Ebensowenig habe ich verstanden, warum man im Klappentext verrät, wer Lady Whistledown ist, obwohl dies in den vorherigen Bändern nicht aufgelöst wurde. Hätte ich die Serie nicht bereits gesehen, hätte das die ganze Spannung kaputt gemacht.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Zu ruhig

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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Für Lelibeth ist das Mont Lacroix mehr als nur ein Hotel; es ist ihr zuhause. Um zu beweisen, dass sie das Zeug hat das Hotel zu führen, möchte sie zum ersten Mal in der Geschichte des Hotels eine Hochzeit ...

Für Lelibeth ist das Mont Lacroix mehr als nur ein Hotel; es ist ihr zuhause. Um zu beweisen, dass sie das Zeug hat das Hotel zu führen, möchte sie zum ersten Mal in der Geschichte des Hotels eine Hochzeit ausrichten. Um dies durchzuziehen fehlt ihr jetzt nur noch eins: Einen Floristen, am besten aus der Nähe. Nach einigen Absagen bleibt ihr nur Noah Benz als Option. Die beiden verstehen sich nicht besonders und doch geht Noah ihr unter die Haut. Doch Noah ist nicht der für den Lelibeth ihn hält.

Ich hab mich sehr auf den Auftakt einer Reiher mit malerischer Kulisse gefreut, doch so ganz ist die Idylle nicht bei mir angekommen.
Lelibeth ist Anfang zwanzig und wirkte auf mich wie ein alter Hase der Hotellerie. Sie ist ein workaholik und kam so ziemlich steif und streng rüber. Ich fand sie nicht unsympathisch aber konnte mich auch nicht in sie hineinversetzen.
Von Anfang an wird klar, dass sie Noah nicht ausstehen kann, doch sie findet ihn so unverschämt sexy. So sehr, dass es in einem Abschnitt sechs mal erwähnt wird. Dabei findet sie sich selbst anstrengend, doch geholfen hat das nicht.
Wer Noah ist wird schnell verraten. Er tut was ihm gesagt wird, obwohl er das nicht will. Doch er hat sich auch nie gewehrt. Mir hat es ein bisschen Pepp bei ihm gefehlt. Dass er durch seine Aufgabe etwas Spannung in die Geschichte bringt, doch das ist leider nicht passiert.
Der Schreibstil hat mir eigentlich gut gefallen und ich bin relativ gut durch das Buch gekommen. Jedoch fand ich den Spitznamen „Lady“ für Lelibeth nach einiger Zeit und durch Wiederholungen doch eher nervig. Die Beziehung zwischen Lelibeth und Noah ging für mich zu schnell, innerhalb von ein paar Seiten wurden aus Enemies Lovers, so konnte ich nicht nachvollziehen woher der Sinneswandel kam. Auch nach einem Vorfall oder Ereignis, wie man es nennen möchte, kehrte für mich der Alltag zu schnell zurück und es hatte keinen Einfluss wie die Person sich danach verhalten hat.
Für mich war das Buch nicht ganz das was ich erwartet habe und so eher etwas für zwischendurch mit dezenter Atmosphäre, als das erwartete Highlight.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

beauty and the beast meets the bachelor

Beauty and the Bachelor
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Sebastian Monroe steht kurz davor die Rechte am Familienunternehmen zu verlieren. Denn im Testament seines Vaters steht eine Klausel, die besagt, dass er ein Jahr Zeit hat zu heiraten. Ansonsten wird die ...

Sebastian Monroe steht kurz davor die Rechte am Familienunternehmen zu verlieren. Denn im Testament seines Vaters steht eine Klausel, die besagt, dass er ein Jahr Zeit hat zu heiraten. Ansonsten wird die Firma verkauft. Um rechtzeitig eine Frau zu finden, macht er bei der Reality-Show Marry Me mit.
Hinter den Kulissen hat gerade Vivian ihren Job als Stylistin angefangen. Die junge Frau liebt es bunt, was leicht an ihren lilafarbenen Kontaktlinsen zu erkennen ist. Eigentlich sollten die Stiefschwestern von Ella Oliver in der Show mitmachen, doch dann kommt etwas dazwischen und die beiden steigen aus. Der Chef der Serie lässt sie jedoch nur gehen, wenn Vivian ihren Platz einnimmt. Vivian ist stinksauer und kann es nicht erwarten rauszufliegen, doch Sebastian hat andere Pläne.

Kelly Orams Bücher lese ich schon seit einigen Jahren jedes Mal wieder gerne, doch vielleicht war dieses hier vom Thema her nicht ganz das Richtige für mich. Es lag schon lange auf dem SuB und musste endlich gelesen werden.
Reality- oder Datingserien haben mich nie interessiert, trotzdem wollte ich das Buch lesen.
Vivian war ein bisschen flippig. Die bunten Haare, die farbigen Kontaktlinsen, sie sticht einem ins Auge. Mit ihrer Liebe für Mode, ihrem Traum und den Designs wurde sie greifbar und ich mochte sie gerne.
Sebastian dagegen war eher grau. Ein Anzugtyp, der gerne seine Ruhe hätte und in seiner Komfortzone bleibt. Dass er eigentlich keinen Bock auf die Show hat merkt man, aber ich fand ihn nie unsympathisch. Durch seine privaten Umstände konnte ich seine Sorge um die passende Frau verstehen.
Was mir gut gefallen hat, war, wie die ganze Show aufgebaut war. Wie Szenen wiederholt wurden, die Personen gestylt wurde und die Crew dabei war. So kam wirklich dieses „am Set“-Gefühl bei mir auf. Auch das Wiedersehen mit den Olivers fand ich toll, auch weil die Reihe für mich die beste von der Autorin war. Alles im Allem war Beauty and the Bachelor ein Buch, das vielleicht nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, ich es am Ende aber doch ganz okay fand.

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Das Ende ende ende

Between Fading Stars
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Damals hat sie ihn verlassen, um sich selbst zu retten. Es ging nicht anders, sie musste gehen. Er konnte nichts tun um sie aufzuhalten.
Doch jetzt, ist die eine angehende Autorin und er arbeitet im Verlag. ...

Damals hat sie ihn verlassen, um sich selbst zu retten. Es ging nicht anders, sie musste gehen. Er konnte nichts tun um sie aufzuhalten.
Doch jetzt, ist die eine angehende Autorin und er arbeitet im Verlag. Sie tut alles um nicht schwierig zu sein, selbst, wenn das heißt, mit ihrem Ex auf Lesereise zu gehen.

Ich hab die ersten Bände so gerne gelesen und da es schon eine Weile her war, war ich ziemlich neutral was das Paar hier angeht.
So mochte ich beide eigentlich gerne. Wie Wes in den Bänden davor charakterlich war, hatte ich gar nicht mehr so im Kopf, aber das hat mich nicht gestört.
Hailey als Autorin habe ich teilweise verstanden. Ich mochte die Lesereise und einen kleinen Blick hinter die Kulissen. Dass man Selbstzweifel hat verstehe ich vollkommen und auch, dass negative Rezensionen einen runterziehen. Aber bei ihr war es eine einzige, und sie steigert sich total rein und betrinkt sich. Das fand ich übertrieben und konnte es nicht nachvollziehen.
Beim Schreibstil war ich dieses Mal sehr zwiegespalten. Einerseits finde ich den Schreibstil von Anna Savas wirklich gut. Sie beschreibt toll und ich konnte mir die beiden Protagonisten gut vorstellen. Auch die Handlungsorte, wie zb. die Buchhandlung haben mir gut gefallen. Auch die meisten Gefühle der Personen sind bei mir angekommen.
Allerdings gingen mir die ständigen Wiederholungen auf die Nerven. 7 Mal auf 3 Seiten, der gleiche kurze Satz. Mehrmals dreimal das gleiche Wort hintereinander. Ich verstehe den Sinn davon nicht und es hat mich eher aus der Geschichte geworfen. Manchmal standen Synonyme hintereinander oder ein Abschnitt bestand aus dem gleichen Satz, nur mit anderen Wörtern. Es wurde einfach so viel wiederholt, was unnütz war.
So konnte der Finale Band für mich nicht mit den ersten beiden, wirklich tollen Büchern mithalten. Dennoch ist es eine Trilogie, die ich gerne gelesen habe

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