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Veröffentlicht am 14.04.2021

Nicht ganz so gut wie die Vorgänger

Dream Again
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Der große Traum von Jude Livingston Schauspielerin zu werden ist gescheitert. Pleite kehrt sie nach Woodshill zurück, wo sie bei ihrem Bruder einzieht. Dort trifft sie nicht nur auf Ezra, sondern auch ...

Der große Traum von Jude Livingston Schauspielerin zu werden ist gescheitert. Pleite kehrt sie nach Woodshill zurück, wo sie bei ihrem Bruder einzieht. Dort trifft sie nicht nur auf Ezra, sondern auch auf Blake mit dem sie einmal zusammen gewesen ist und der ihr die Trennung nicht verziehen hat. Von dem Blake den sie kannte ist nicht mehr viel übrig, denn eine Verletzung setzt ihm schwer zu. Blake und Jude gehen sich aus dem Weg, um Blake nicht sauer zu machen und es so besser für beide ist. In der WG laufen sie sich immer wieder über den Weg und beide merken, dass die Gefühle von damals noch immer da sind.

Die Again-Reihe geht zu Ende. Ich war gespannt was mich im letzten Teil erwartet und ob es mir genau so gut gefallen wird wie die Bände davor.
Ich hab ein bisschen gebraucht bis mir Jude sympathisch wurde. Teilweise hab ich mich gefragt was sie jetzt machen möchte. Ihr Traum hat sich nicht erfüllt, aber warum wollte sie nicht etwas anderes machen? Ich hab sie teilweise nicht verstanden und konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen. So wurde natürlich die Spannung aufrechterhalten, auch wenn es den Effekt bei mir nicht hatte. Erst am Ende, als aufgelöst wurde, was mit ihr geschehen ist, hab ich das ganze dann verstanden und konnte sie besser verstehen. Da das ganze erst auf den letzten 50-100 Seiten geschehen ist, hatte ich danach fast ein schlechtes Gewissen, weil ich immer dachte warum führt sie sich so auf.
Blake fand ich als Protagonist besser, als Jude. Zwar war er frustriert, wegen seiner Verletzung, aber er ging meiner Meinung nach besser damit um, als Jude.
Außerdem hat mir das Woodshill Flair gefehlt. Zwar hatten vorherige Personen einen Auftritt, aber das Collegeleben oder der Ort selbst waren so gut wie gar nicht vorhanden. Ich hatte eher das Gefühl einen Spinn-Off zu lesen, wegen der fehlenden Woodshill-Athmosphäre.
Trotzdem war das Buch nicht schlecht, auch wenn es sich etwas gezogen hat und nicht wirklich viel passiert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2021

gutes Buch für Zwischendurch

The Cousins
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Die Cousins Milly, Aubrey und Jonah haben sich seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen und auch mit ihrer Großmutter haben sie keinen Kontakt. Ihre Eltern wurden enterbt und haben einen Brief mit einer ...

Die Cousins Milly, Aubrey und Jonah haben sich seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen und auch mit ihrer Großmutter haben sie keinen Kontakt. Ihre Eltern wurden enterbt und haben einen Brief mit einer mysteriösen Nachricht bekommen. Doch nun haben die drei überraschend einen Brief von ihrer Großmutter Mildret Story bekommen, die drei sollen einen Sommer auf dem Anwesen auf Cape Cod verbringen und dort arbeiten. Die drei machen sich auf den Weg zur Insel, doch kaum sind sie angekommen, merken sie, dass ihre Großmutter nicht auf die erhoffte Versöhnung aus ist. Bald merken die drei, dass die Familie Story Geheimnisse hat, die dunkler sind als sie je gedacht hätten.

Bisher hab ich alle Bücher der Autorin gelesen und so stand The Cousins auch schon fest auf dem Leseplan. Manchmal brauch ich mehr oder weniger lang um in das Buch hineinzufinden, bei diesem hier fand ich ohne Probleme Zugang zu den Figuren und der Geschichte. Milly, Aubrey und Jonah waren mir alle sympathisch und so war ich gespannt was sie auf der Insel erwarten wird.
Der Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen, so dass ich gut im Buch voran gekommen bin und auch der Perspektivwechsel fand ich gelungen und hat geholfen sich in die Figuren hineinzuversetzen. Auch die Rückblenden fand ich toll gemacht und hat das Ganze nochmal interessanter gemacht.
Das Buch war gut durchdacht und hatte einen leichten mysteriösen Flair was ich toll fand. Am Ende ging es ziemlich rasant und es gab einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte.
The Cousins hat mir insgesamt gut gefallen und ich fand es im großen Ganzen ein bisschen besser als die vorherigen Bücher der Autorin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2021

Auch Teil 3 ist ein Highlight

Don't LEAVE me
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Kenzie und Lyall haben wieder zusammengefunden, doch ihr Glück hält nicht lange, denn Lyall wurde wegen Mordes an Ada verhaftet. Kenzie glaubt an Lyalls Unschuld, obwohl die Beweise eine andere Sprache ...

Kenzie und Lyall haben wieder zusammengefunden, doch ihr Glück hält nicht lange, denn Lyall wurde wegen Mordes an Ada verhaftet. Kenzie glaubt an Lyalls Unschuld, obwohl die Beweise eine andere Sprache sprechen. Als andere ihn schon aufgegen haben sucht sie weiter nach Beweisen, denn sie weiß, dass Lyall unschuldig ist. Auch seine Familie wendet sich nach und nach von ihm ab, denn die Fassade muss aufrecht erhalten werden. Werden sie einen Ausweg aus der aussichtslosen Lage finden?

Nach dem fiesen Cliffhanger des zweiten Bandes konnte ich es kaum erwarten den letzten Band zu beginnen. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und wollte wissen was denn nun passiert, wie es mit Kenzie und Lyall weitergeht.
Wie auch in den beiden Bänden zuvor hat das Setting wieder geändert was ich richtig toll fand, so hat jedes Buch eine eigene Atmosphäre. Die Verhandlungen fand ich toll und hab die Szenen sehr, na ja genoßen ist das falsche Wort, aber trotzdem irgendwie schon. Manchmal hat mich das Buch an einen Krimi erinnert, was mir super gefallen hat.
Kenzie und Lyall waren auch in diesem Buch wieder unglaublich toll. Kenzie wie sie an Lyall glaubt und für ihn da ist. Ihn unterstützt und alles für ihn tut und ihn nicht aufgibt. Sie war stark wenn er es nicht war. Lyall tat mir in dem Buch oft einfach nur leid. Oft saß ich da und hab gedacht Gib nicht auf oder Nein, tu das nicht.
Es gab so viele unerwartete Wendungen, ein Auf und Ab an Gefühlen, dass es immer spannend blieb und ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Neben Kenzie und Lyall waren auch Edina und Finlay wieder dabei, sodass ich auch bei ihnen mitgefiebert habe.
Mit dem Ende hab ich nicht gerechnet, aber es hat Spaß gemacht eigene Theorien aufzustellen. Don’t Leave me fand ich von Anfang bis zum Ende absolut gelungen und die Reihe gehört zu den besten und meinen liebsten im Regal. Ein absolutes Highlight.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2021

hat ein paar Schwächen

In deinen Augen
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Der Winter ist vorbei und die Wölfe streifen ihre Pelze ab und damit ist der Moment gekommen auf den Sam gewartet hat: Grace kehrt zu ihm zurück. Doch das Wiedersehen und die glücklichen Momente sind nicht ...

Der Winter ist vorbei und die Wölfe streifen ihre Pelze ab und damit ist der Moment gekommen auf den Sam gewartet hat: Grace kehrt zu ihm zurück. Doch das Wiedersehen und die glücklichen Momente sind nicht von Dauer, denn kurz darauf wird ein Mädchen gefunden, das von Wölfen getötet wurde. Den Bewohnern von Mercy Falls gefällt das gar nicht und so organisieren sie ein Treibjagd, um die Wölfe ein für alle Mal loszuwerden.
Sam setzt alles dran die Wölfe zu retten und heckt mit Isabell einen Plan aus die Wölfe umzusiedeln. Nur, dass diese ein Alphatier brauchen, jemand der sie führt, doch dafür muss Sam seine menschliche Haut wieder aufgeben.

Nach den ersten beiden Teilen musste ich natürlich auch den dritten Teil rereaden. Anfangs fand ich das Buch gut. Die Protagonisten kamen alle zu Wort, da aus verschiedenen Sichten erzählt wurde, so dass man immer wusste was derjenige dachte. Ich mochte Sam und Grace und auch mit Isabelle und Cole geht es weiter.
Es ging langsam los mit der Geschichte, doch schnell hab ich gemerkt, dass es sich zieht, denn in der ersten Hälfte passiert so gut wie nichts interessantes. Die gesamte Handlung ist auf der Inhaltsangabe zusammengefasst, so dass ich das Gefühl hatte, dass mir alles langatmig vorkam. Das Ende hat mir dann gut gefallen und es wurde interessanter und spannender. Ich hab mitgefiebert und wollte wissen wie das Ganze ausgeht. Dann kamen die letzten Seiten und das Buch war fertig, nur dass es Ende offen blieb und man mit Fragen zurück blieb. Es kam mir ein bisschen so vor als hätte die Autorin die ganze Geschichte auf über 400 Seiten gezogen und hätte dann keine Lust mehr auf ein Ende gehabt. Ich hatte nicht das Gefühl eine Reihe oder ein Buch beendet zu haben, eher mitten in der Geschichte aufgehört zu haben. Wegen der Länge und dem Ende gibt es für „In deinen Augen“ 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.03.2021

Anfang schächer als gewohnt- Ende dennoch stark

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
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Landon und Shay hassen sich und das ist kein Geheimnis. Auf einer Party treffen beide aufeinander und es kommt zu einer Wette. Landon wettet, dass er Shay dazu bringen kann sich in ihn zu verlieben. Shay ...

Landon und Shay hassen sich und das ist kein Geheimnis. Auf einer Party treffen beide aufeinander und es kommt zu einer Wette. Landon wettet, dass er Shay dazu bringen kann sich in ihn zu verlieben. Shay bekommt das mit und steigt in die Wette mit ein, jedoch wettet sie dass sie es schafft, dass Landon sich in sie verliebt. Nach und nach lernen die beiden sich kennen und Landon merkt, dass Shay nicht nur das nette, perfekte Mädchen ist, das alles zu haben scheint und auch Shay blickt hinter Landons Fassade.

Bei Büchern von Brittainy C. Cherry bin ich bis jetzt immer begeistert gewesen, habe die Bücher von der ersten Seite an geliebt und verschlungen. Mit diesem Buch hatte ich wider Erwarten Startschwierigkeiten.
Ich habe angefangen zu lesen und konnte mich nicht orientieren. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt wie alt die Protagonisten sind, weil sie sich so jung verhalten. Auch wie sie miteinander reden ist manchmal zu viel des guten und ich hab gedacht, das muss doch nicht sein. Die teilweise vulgären Ausdrucksweisen haben mich in dem ersten Drittel gestört.
Die Autorin hat einen so tollen Schreibstil und kann Gefühle so ausdrücken, dass man wirklich berührt ist.
Die Gefühle und ernste Themen, die auch in der Triggerwarnung aufgelistet sind, fand ich gut transportiert. Es gab Szenen bei der man die Traurigkeit und Gefühle gespürt hat, aber es hat mich persönlich nicht erdrückt oder runtergezogen. Es war gut dosiert und auch verständlich eingewoben.
Landon und Shay haben mir als Protagonisten im Laufe des Buches immer besser gefallen. Beide haben es nicht leicht und es gab Szenen in denen ich sie einfach in den Arm nehmen wollte und „Halte durch“ flüstern wollte.
Am Ende hat das Buch mich dann doch so gefesselt, dass ich die letzten 80 Seiten in einem Rutsch gelesen habe und nicht mehr mitbekommen habe wie schnell die Zeit und Seiten verflogen. Da das starke Ende den Anfang rausgerissen hat bekommt das Buch doch verdiente 4,5 Sterne.

  • Cover
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  • Charaktere