Fehlkauf
Lovely Mistake (Bedford-Reihe 2)Molly hat sich fest vorgenommen ein halbes Jahr ohne Dates und ohne sich zu verlieben. So stellt sie Regeln auf, dass sie nicht berührt werden will. Doch dieser Plan wird verkompliziert, als ihre Wohnung ...
Molly hat sich fest vorgenommen ein halbes Jahr ohne Dates und ohne sich zu verlieben. So stellt sie Regeln auf, dass sie nicht berührt werden will. Doch dieser Plan wird verkompliziert, als ihre Wohnung einen Wasserschaden hat und sie bei Troy unterkommt. Molly mochte den Handwerker schon immer, trotzdem möchte sie ihm lieber aus dem Weg gehen, was leichter gesagt als getan ist.
Ich hatte gehofft, dass mir der zweite Band dieser Reihe besser gefallen würde als der erste, doch leider muss ich sagen, ich hätte das Buch beinahe abgebrochen.
Molly hab ich als sehr extrovertierte Person wahrgenommen und ich fand sie so etwas anstrengend. Angefangen hat es damit, dass sie mitten in einem Café über ihr Sexleben erzählt, so dass es jeder mitbekommt. Schamgefühl scheint sie keins zu besitzen, denn sie stürmt einfach so mal nackt aus dem Bad. Ich mochte ihre Art einfach nicht. Zudem hat sie eine Regel, dass sie nicht angefasst werden will, nur war das so dermaßen übertrieben, dass Troy mir leid getan hat. Was von Mollys Seite dahintersteckt, da gab es keine Hinweise, nur eine Erklärung, danach wurde es nicht mehr angesprochen. Molly war 25, hat sich aber oft aufgeführt wie ein Teenager.
Troy war ruhiger, er hatte Persönlichkeit, doch wegen Mollys Präsens ist von dem netten jungen Mann kaum was bei mir hängen geblieben.
Das Buch ist schon einige Jahre alt und ich fand, das hat man gemerkt, denn es strotzt nur so von Klischees. Alles an Molly war winzig, ihre Beine werden als winzig beschrieben und natürlich war bei Troy alles groß. Auch schien er keine Fehler zu haben und so waren seine Haare selbst mitten in der Nacht perfekt. Viele der Beschreibungen waren übertrieben und oberflächlich.
Das Buch beinhaltet Erkrankungen, und diese wurde schon sorgsam eingearbeitet, jedoch hat die Autorin es nicht geschafft mich bei diesem emotionalen Thema abzuholen. Ganz andere emotionalen Themen gab es gegen Ende und im Mittelteil. Und Troy, der Gute hat sich den denkbar schlechtesten Zeitpunk rausgesucht um sich Molly zu öffnen, ich konnte nicht glauben was er da von sich gegeben hat. Das Ende war dann nochmal Klischee pur, als dürfte ein Buch nicht anders enden. Die Geschichte ließ sich zwar gut lesen, doch leider ist dies das einzig positive, das ich zu sagen habe.