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Veröffentlicht am 24.09.2026

Fehlkauf

Lovely Mistake (Bedford-Reihe 2)
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Molly hat sich fest vorgenommen ein halbes Jahr ohne Dates und ohne sich zu verlieben. So stellt sie Regeln auf, dass sie nicht berührt werden will. Doch dieser Plan wird verkompliziert, als ihre Wohnung ...

Molly hat sich fest vorgenommen ein halbes Jahr ohne Dates und ohne sich zu verlieben. So stellt sie Regeln auf, dass sie nicht berührt werden will. Doch dieser Plan wird verkompliziert, als ihre Wohnung einen Wasserschaden hat und sie bei Troy unterkommt. Molly mochte den Handwerker schon immer, trotzdem möchte sie ihm lieber aus dem Weg gehen, was leichter gesagt als getan ist.

Ich hatte gehofft, dass mir der zweite Band dieser Reihe besser gefallen würde als der erste, doch leider muss ich sagen, ich hätte das Buch beinahe abgebrochen.
Molly hab ich als sehr extrovertierte Person wahrgenommen und ich fand sie so etwas anstrengend. Angefangen hat es damit, dass sie mitten in einem Café über ihr Sexleben erzählt, so dass es jeder mitbekommt. Schamgefühl scheint sie keins zu besitzen, denn sie stürmt einfach so mal nackt aus dem Bad. Ich mochte ihre Art einfach nicht. Zudem hat sie eine Regel, dass sie nicht angefasst werden will, nur war das so dermaßen übertrieben, dass Troy mir leid getan hat. Was von Mollys Seite dahintersteckt, da gab es keine Hinweise, nur eine Erklärung, danach wurde es nicht mehr angesprochen. Molly war 25, hat sich aber oft aufgeführt wie ein Teenager.
Troy war ruhiger, er hatte Persönlichkeit, doch wegen Mollys Präsens ist von dem netten jungen Mann kaum was bei mir hängen geblieben.
Das Buch ist schon einige Jahre alt und ich fand, das hat man gemerkt, denn es strotzt nur so von Klischees. Alles an Molly war winzig, ihre Beine werden als winzig beschrieben und natürlich war bei Troy alles groß. Auch schien er keine Fehler zu haben und so waren seine Haare selbst mitten in der Nacht perfekt. Viele der Beschreibungen waren übertrieben und oberflächlich.
Das Buch beinhaltet Erkrankungen, und diese wurde schon sorgsam eingearbeitet, jedoch hat die Autorin es nicht geschafft mich bei diesem emotionalen Thema abzuholen. Ganz andere emotionalen Themen gab es gegen Ende und im Mittelteil. Und Troy, der Gute hat sich den denkbar schlechtesten Zeitpunk rausgesucht um sich Molly zu öffnen, ich konnte nicht glauben was er da von sich gegeben hat. Das Ende war dann nochmal Klischee pur, als dürfte ein Buch nicht anders enden. Die Geschichte ließ sich zwar gut lesen, doch leider ist dies das einzig positive, das ich zu sagen habe.

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Veröffentlicht am 12.08.2026

Stell dir vor zu stehst zu dir

Fleur de Lavande (Band 2) - Wie du strahlst
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Julias Blog über Body Posetivity ist ihr wichtig, sie will eine positive Message in die Welt tragen. So will sie auch im Familienunternehmen für ihre Werte eintreten. Doch das perfekte, makellose Model, ...


Julias Blog über Body Posetivity ist ihr wichtig, sie will eine positive Message in die Welt tragen. So will sie auch im Familienunternehmen für ihre Werte eintreten. Doch das perfekte, makellose Model, das für ihre erste Kampagne gebucht wurde zeigt ihr nur wie anders sie ist. Als sie in Südfrankreich auf Etienne Girard, dem Sohn ihres Konkurrenten trifft, merkt sie schnell, dass er anders tickt. Doch wegen ihrer Familien können die sich nur heimlich treffen.

Nachdem mich der erste Band überzeugt hat, wollte ich noch eine Weile in Südfrankreich bleiben und habe den zweiten Teil gelesen.
Die Seiten sind nur geflogen und ehe ich mich versah hatte ich ein paar Kapitel gelesen. Jules fand ich sympathisch und durch gemeine Kommentare hab ich ihren Schmerz schnell gespürt.
Im Buch war das Thema Gewicht und Körperempfinden sehr präsent und teilweise konnte ich Julias Gedanken verstehen. Im Laufe des Buches fand ich es dann doch etwas überzogen. Ich verstehe sehr gut, wenn man sich vielleicht mal nicht so wohl fühlt im Körper, oder etwas nicht mag. Kein Thema. Bei Julia ging das durch ihren Blog soweit, dass sie sich selbst als heuchlerisch und toxisch bezeichnet. Dass Männer sie nur wegen ihres Körper mögen, den Körper den sie anscheinend nicht mag. Das war mir dann irgendwie zu viel und ich konnte es nicht verstehen. Die ganze Thematik um Skinny Tok und Diet Culture war neu für mich, wurde aber verständlich erklärt
Etienne war klischeehaft der gut aussehende große Kerl, den alle mögen. Mir haben ein paar Ecken und Kanten an ihm gefehlt, aber im allgemeinen war er ein sympathischer Protagonist.
Den Schreibstil fand ich ganz angenehm zu lesen. Für meinen Geschmack war es nicht zu poetisch, auch wenn ich nie verstehen werde warum man manche Wörter zwei, dreimal hintereinander schreibt.
Für mich war dieser Band eine solide Geschichte, die ich gerne gelesen habe und ich werde den letzten Band ebenfalls lesen.

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Veröffentlicht am 04.08.2026

zu viel spice, zu wenig chemie

The Charlie Method
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Charlotte Kingston führt ein Doppelleben: Tagsüber ist sie Vorzeigetochter, studiert Biomedical Engineering und ist das perfekte Sorority-Girl. Bei Nacht ist sie Charlie, die einfach nur Spaß haben und ...

Charlotte Kingston führt ein Doppelleben: Tagsüber ist sie Vorzeigetochter, studiert Biomedical Engineering und ist das perfekte Sorority-Girl. Bei Nacht ist sie Charlie, die einfach nur Spaß haben und sich gehen lassen will. Über eine Dating-App trifft sie die beiden Eishockey-Spieler Will und Beckett, die überhaupt nichts gegen ein Date zu dritt haben. Das Problem ist nur, dass Will einen Journalisten an der Backe hat, der von seinem lästigen Politikervater engagiert wurde und der auf keinen Fall etwas von seinem unkonventionellen Liebesleben mitbekommen darf ...

So richtig weiß ich nicht, was ich zu dem Buch sagen soll. Es hatte seine Höhen und Tiefen, aber vor allem hatte es eins: Spice.
Charlotte ist die Vorzeigestudentin, Delta-Pi-Mitglied und die brave Tochter. Charlie dagegen will ausbrechen, und trifft sich mit zwei Jungs gleichzeitig. Nur dass Charlie und Charlotte die gleiche Person sind. Dass man nicht jedem seine ganze Persönlichkeit zeigt, verstehe ich, ich fand das Buch ging da noch ein bisschen weiter. Wobei das mein kleinstes Problem war.
The Charlie Method war nicht mein erstes Buch das eine Dreier-Beziehung als Thema hatte, jedoch fand ich es hier nicht gut umgesetzt. So hatten Beck und Will mehr Chemie miteinander, als Charlie mit einem der Jungs. Ich hab zwischen ihr und den beiden keine Chemie, keine Anziehung gespürt.
Es gab zwischen den drei mehr als genug Spice und als wäre das nicht genug, wurde auch noch eine Fanfiktion eingebaut, um noch mehr solcher Szenen einzubauen.
Dabei hätten die Charaktere so viel Potential gehabt. Becketts Familie stammt aus Australien, wobei das Thema Auswanderung Platz gefunden hätte, das aber nur in ein paar Abschnitten abgehandelt wurde.
Wills Vater ist in der Politik, wobei er kein sympathischer Charakter war. Auch hier wurde die Handlung angerissen und in ein paar Abschnitten behandelt, war aber sonst eher eine kleine Nebenhandlung.
Am Interessantesten hätte ich Charlies Adoption gefunden. Zwar wurde hier mehr erzählt und sich mehrfach mit dem Thema beschäftigt, aber viel Raum hat auch das Thema nicht eingenommen.
Für mich der größte Kritikpunkt- und das kann man sehen wie man will- war Charlies Wunsch auf einen Rave zu gehen und Drogen zu konsumieren, was die Jungs mit einem „wenn du das willst, passen wir auf dich auf und besorgen alles“ kommentiert haben. Eine solche Messsage finde ich einfach nicht passend. Krass auf andere Art fand ich die Studentenverbindung, bei der ich teilweise das Gefühl hatte, Charlie wäre im Kloster, da ein Kuss in der Öffentlichkeit einem Skandal gleichkam.
Ich war froh als ich das Buch durch hatte, denn begeistern konnte die Geschichte mich nicht.

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Veröffentlicht am 22.07.2026

Langatmig und übertriebene Tropes

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
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Der Tod ihrer Mutter trifft Olive schwer, zuhause hält sie es nicht mehr aus. So geht sie nach Nashville um dort Songwriterin zu werden und auf den Spuren ihrer Mutter zu wandeln. Dort eine WG zu finden ...

Der Tod ihrer Mutter trifft Olive schwer, zuhause hält sie es nicht mehr aus. So geht sie nach Nashville um dort Songwriterin zu werden und auf den Spuren ihrer Mutter zu wandeln. Dort eine WG zu finden stellt sich als schwierig heraus und Olive ist kurz davor nach Hause zu fahren. Bis sie auf eine perfekte Wohnung mit Dachterrasse und zwei tollen jungen Frauen findet, die sich gleich herzlich aufnehmen. Die WG-Regel sind ein Kinderspiel für sie: Funday am Sonntag und sich nicht mit der Männer-WG gegenüber anfreunden. Denn mit diesen führen die Frauen eine Fehde. Was leicht klingt ist schwerer als gedacht, denn einer der jungen Männern ist Drew. Drew den sie vorher in einer Bar getroffen hat und mit dem sie die Nacht verbracht hat. Und mit dem sie bessere Songtexte schreibt und ihr hilft ihre Gefühle zu verarbeiten.

Ein Buch das in Nashville spielt und Musik und Songwriting beinhaltet, das klang nach einem perfekten Buch für mich, aber leider kam nicht alles davon bei mir an.
Die Lieder im Buch haben mir teilweise besser gefallen als die Story selbst. Von Nashville habe ich gar nichts mitbekommen. Es gab einen Ausflug in ein bekanntes Gebäude, wo ein paar Künstler erwähnt wurden, was ich ganz toll fand. Aber es wurde mehr Wert auf die Beschreibung der Taxifahrt gelegt, als darauf wie Nashville aussieht. Ich musste nachsehen wie das Gebäude aussieht um eine Vorstellung zu bekommen.
Ebenso ging es mir mit einer Sportsession die sehr lang gezogen war und einer Doppelseite mit sehr wenig Dialog wo Pancakes gegessen wurden. Es ist kaum was passiert, so dass sich die Handlung sehr zäh und langweilig angefühlt hat.
Der Forbidden Love Trope war meiner Meinung nach total übertrieben. Es wurde beschrieben, dass sie sich verstecken, heimlich treffen. Die Freundinnen bezeichneten die andere als Verräter, weil sie sich mit einem der Jungs trifft. Für ein weißes Heteropaar, das nicht in der Öffentlichkeit steht fand ich das ganze maßlos übertrieben. Olive und Drew zusammen fand ich ganz süß. Drew war ein netter, anständiger Kerl, mit ziemlich schrägen, aber coolen Mitbewohnern. Der Chat der drei hat mich zum Lachen gebracht.
Zudem wurde keine Rücksicht auf Mitmenschen genommen. Die WG macht Party, und der Mitbewohner von unten wird als Spießer mit Stock im Arsch bezeichnet, weil er mit dem Besenstiel an die Decke klopft.
Die Idee hat mir gut gefallen, doch leider war der Schreibstil nicht meins. Ich hab keine Verbindung zu den Personen herstellen können und so ist der Funke nicht übergesprungen.

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Veröffentlicht am 22.07.2026

Was ist wirklich geschehen?

Die Psychiaterin – Wurde ihr der Job zum Verhängnis?
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Tricia und Ethan sind gerade noch durch den Schneesturm gekommen und wollen sich nun ein abgelegenes Anwehen ansehen. Ethan ist sofort von dem Haus begeistert, während Tricia noch skeptisch ist. Ihre Maklerin ...

Tricia und Ethan sind gerade noch durch den Schneesturm gekommen und wollen sich nun ein abgelegenes Anwehen ansehen. Ethan ist sofort von dem Haus begeistert, während Tricia noch skeptisch ist. Ihre Maklerin verspätet sich und so müssen die beiden dort ausharren. Doch seit sie das Haus betreten haben, merkt Tricia, dass etwas nicht stimmt. Denn bis vor drei Jahren hat die Psychiaterin Adrienne Hale dort gewohnt, bis sie spurlos verschwunden ist.
Während das Paar dort ausharrt schaut Tricia sich um und entdeckt ein Geheimzimmer voller Kassetten von Dr.Hale. Und mit jeder Kassette, die sie sich anhört wird ihr klar, dass sie in tödlicher Gefahr schwebt.

Freida McFadden habe ich erst vor kurzem als Autorin entdeckt, aber seitdem möchte ich alles lesen was ich von ihr in die Finger bekomme. Ein Buch am gleichen Tag kaufen und anfangen- und zwei Tage später beenden, das kommt selten bei mir vor.
Kaum ist das Paar angekommen, beginnen sich rätselhafte Vorkommnisse zu häufen und ich wollte wissen was dahinter steckt. Der Raum mit den Kassetten fand ich toll beschrieben und die Gespräche ließen sich schnell lesen. So wurden diese zum gruseligen Highlight des Buches.
Im Buch wurde erwähnt, dass es komisch ist jemanden in den Dreißigern als seinen Freund vorzustellen. Oder dass es in dem Alter ein Warnsignal ist, wenn man wenig Freunde hat. Beide Aussagen fand ich daneben, bzw. nicht gut.
Da ich das Buch in zwei Tagen durch hatte, kann ich beim Schreibstil nicht meckern. Ich bin regelrecht im Buch versunken und würde es am liebsten nochmal lesen.
Es gab immer wieder Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen und das Ende hat dem Plotttwist die Krone aufgesetzt. So ist das Buch für mich eins der besten der Autorin und ich freue mich auf mehr.

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