Profilbild von YH110BY

YH110BY

Lesejury Star
offline

YH110BY ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit YH110BY über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2017

Nichts Besonderes!

FREMDER
0

Johann und Talea Schmees sind an einem Freitag Nachmittag in Ostfriesland beim Einkaufen. Auf dem Nachhauseweg entdecken sie einen großen Sack auf der Fahrbahn. Daraus sieht man die Hand einer Leiche herausschauen. ...

Johann und Talea Schmees sind an einem Freitag Nachmittag in Ostfriesland beim Einkaufen. Auf dem Nachhauseweg entdecken sie einen großen Sack auf der Fahrbahn. Daraus sieht man die Hand einer Leiche herausschauen. Die Ermittler Jan Krömer und Lisa Berthold bekommen den Fall zugewiesen. Beim Öffnen des Sackes finden sie mehrere Körperteile von verschiedenen Leichen. Insgesamt scheinen sie zu 7 verschiedenen Personen zu gehören. Außerdem bekommen sie einen farbigen Praktikanten, was nicht allen Menschen ihres Ortes zu gefallen scheint...Der Thriller konnte mich leider nicht überzeugen. Er ist so vor sich hin geplätschert und konnte nur zum Ende des Buches etwas Spannung erzeugen. Auch die Charaktere der Ermittler haben mich nicht wirklich überzeugt und ich konnte keinen Zugang zu ihnen finden. Das Buch konnte mich leider gar nicht packen und ich hätte es jeder Zeit aus der Hand legen können. Ein Thriller, der meinen Geschmack leider nicht getroffen hat!

Veröffentlicht am 07.06.2017

Spannender Roman, der einen zum Nachdenken bringt!

Der Brief
0

Marie lebt zusammen mit ihrer Freundin Johanna in Hamburg und arbeitet dort als Journalistin. Eines Tages bekommt sie einen Brief von ihrer alten Schulfreundin Christine. Der Brief ist an eine Adresse ...

Marie lebt zusammen mit ihrer Freundin Johanna in Hamburg und arbeitet dort als Journalistin. Eines Tages bekommt sie einen Brief von ihrer alten Schulfreundin Christine. Der Brief ist an eine Adresse in Paris geschickt worden und dann zu Marie nach Hamburg umgeleitet worden. In dem Brief berichtet Christine von ihren zwei Kindern und fragt Marie nach ihrem Leben in Paris, das sie mit Victor, einem Galeriebesitzer dort verbringen würde. Marie ist total geschockt. Sie kennt weder einen Victor, noch war sie jemals in Paris. Außerdem wohnt Christine immer noch in Maries Heimatort und nicht unter der Adresse in Berlin, die als Absender angegeben wurden. Zudem hat sie nur einen Sohn und keine Tochter. Marie beschließt, alles aufzuklären, was sich jedoch nicht als einfach erweist. Der Roman ist einmal etwas ganz Anderes. Er hat mich zum Nachdenken gebracht. Was wäre in meinem Leben anders gelaufen, wenn ich anders gehandelt hätte? Die einzelnen Charaktere wurden gut beschrieben und die Geschichte wird aus Maries Sicht erzählt. Das Buch war spannend und fesselnd zu lesen und hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, jedoch am Ende etwas nachdenklich und verwirrt zurück gelassen. Insgesamt hat mir das Buch viele spannende, kurzweilige Stunden bereitet und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 30.05.2017

Toller Roman, sehr zu empfehlen!

Das Leben fällt, wohin es will
1

Marie ist knapp 30 Jahre alt, wechselt öfter ihre Jobs und lebt so in den Tag hinein. Sie ist die Tochter eines Werftbesitzers, hat aber nur sehr wenig Kontakt zu ihrem Vater, seit sie von daheim ausgezogen ...

Marie ist knapp 30 Jahre alt, wechselt öfter ihre Jobs und lebt so in den Tag hinein. Sie ist die Tochter eines Werftbesitzers, hat aber nur sehr wenig Kontakt zu ihrem Vater, seit sie von daheim ausgezogen ist. Ihre Schwester Christine, die seit kurzem von ihrem Mann getrennt ist, bittet sie um Hilfe. Christine hat Brustkrebs und muss sich einer Chemotherapie unterziehen. Währenddessen soll Marie zu ihr ziehen, sich um die Kinder und Christines Stelle in der Werft als Geschäftsführerin kümmern. Zusammen mit Daniel soll sie nur proforma die Firma leiten und eigentlich wird von ihr nur erwartet, dass sie anwesend ist. Maries Aufgabe ist nicht einfach, denn unterschiedlicher könnten die Schwestern gar nicht sein. Außerdem hat Marie auch überhaupt keine Erfahrung im Umgang mit Kindern und die beiden Kinder bringen sie jeden Tag zur Weißglut. Doch mit der Zeit wächst Marie an ihren Aufgaben und dadurch verändert sich auch ihr ganzes Wesen und sie wird endlich richtig erwachsen und verantwortungsbewusst...Das Buch gehört mit zu den schönsten Büchern, die ich jemals gelesen habe. Es ist wunderschön geschrieben. Es gibt viele traurige, berührende Stellen, aber es hat mich auch oft zum Lachen gebracht. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und die Geschichte hat mich total in ihren Bann gezogen und gefesselt. Die einzelnen Charaktere sind total schön beschrieben, so dass man sich jede Person richtig gut vorstellen kann. Das Buch wird auf jeden Fall die Runde bei meinen Freundinnen machen und ich werde mir auch die noch fehlenden Bücher von Petra Hülsmann zulegen. Eine absolute Leseempfehlung von mir, ein Buch, das in keinem Bücherregal fehlen sollte!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Handlung
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 29.05.2017

Familienzusammenführung ohne Happy End

Wenn's am schönsten ist
0

In dem Roman 'Wenn's am schönsten ist' geht es um den 18jährigen Lukas, der mit seiner Mutter Sabine zusammenlebt. Sein Vater Peter hat sich vor 15 Jahren von Sabine getrennt und nach kurzer Zeit ist der ...

In dem Roman 'Wenn's am schönsten ist' geht es um den 18jährigen Lukas, der mit seiner Mutter Sabine zusammenlebt. Sein Vater Peter hat sich vor 15 Jahren von Sabine getrennt und nach kurzer Zeit ist der Kontakt zu Lukas eingeschlafen. Lukas wird als Überraschungsgast zum Geburtstag seiner Oma eingeladen. Als sein Vater dort erscheint, ist dieser so geschockt und überrumpelt, dass er gleich wieder die Flucht ergreift. Kurz darauf tut es ihm jedoch leid und er versucht telefonisch und schriftlich wieder mit Lukas in Kontakt zu treten. Zur gleichen Zeit erfährt er, dass er an einer akuten Leukämie leidet. Er möchte aber nicht, dass jemand erfährt, dass er sterbenskrank ist und möchte auch seine Schwestern nicht testen lassen, ob sie als Spender in Frage kommen. Lukas nimmt Kontakt zu Peter auf und besucht ihn. Die beiden nähern sich langsam wieder einander an. Lukas kommt plötzlich jedoch ein Flyer über Peters Krankheit in die Finger und er reist Hals über Kopf ab. Seinen Vater lässt er gar nicht zu Wort kommen, denn er denkt, dass er ihn nur kontaktiert hat um ihn als Spender zu bekommen. Nachdem er mit seiner Mutter über alles geredet hat, sieht er seinen Fehler ein und sie fährt ihn nach einigen Tagen zurück zu Peter. Die beiden sprechen sich aus und verstehen sich immer besser. Lukas lässt sich sogar gegen Peters Willen testen, aber er kommt als Spender nicht in Frage. Als es Lukas Vater immer schlechter geht, entscheidet er sich dafür, in die Schweiz zu fahren, um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Er möchte eigentlich nicht, dass Lukas mitkommt, lässt sich jedoch dazu überreden. Dort verbringt er seinen letzten Tag mit Lukas und ist glücklich, dass er genauso, wie er es sich gewünscht hat, sein Leben beenden kann. Denn dann wenn's am schönsten ist, soll man gehen....Die erste Häfte des Buches hat mich nicht so wirklich gepackt, aber dann hat mich der Roman gar nicht mehr losgelassen. Das Ende war so traurig, dass ich gar nicht mehr zu weinen aufhören konnte. Ich habe selbst vor anderthalb Jahren meinen Papa verloren und weiß deshalb, was in einem vorgeht, wenn man jemandem beim Sterben zusehen muß. Das Buch bringt einen wirklich zum Nachdenken. Wie würde man selbst in dieser Situation handeln? Ist es nicht viel schöner ohne Schmerzen zu sterben, als tagelang vor sich hinzuvegetieren und die Schmerzen ertragen zu müssen? Astrid Ruppert hat dieses Thema sehr einfühlsam und mit viel Gefühl beschrieben, dieses Buch werde ich auf jeden Fall meinen Freundinnen weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 29.05.2017

Freundinnen durch dick und dünn

Sommerfreundinnen
0

Sonja, Susanne, Meggan und und Rebecka sind schon seit vielen Jahren sehr eng miteinander befreundet, sind zwischen Ende Vierzig und Mitte Fünfzig und leben alle in Schweden. Eines Tages stirbt Sonja plötzlich ...

Sonja, Susanne, Meggan und und Rebecka sind schon seit vielen Jahren sehr eng miteinander befreundet, sind zwischen Ende Vierzig und Mitte Fünfzig und leben alle in Schweden. Eines Tages stirbt Sonja plötzlich an einem Herzinfarkt im Alter von nur 54 Jahren. Sie hat ihre Freundinnen nicht darüber informiert, dass sie herzkrank und durch das Erbe ihrer Eltern sehr reich war. Die verbliebenen drei Freundinnen werden zum Notar bestellt, der sie über Sonjas Testament informiert. Jede der drei Frauen bekommt sofort 500 000 Kronen auf ihr Konto überwiesen. Das gesamte Erbe beläuft sich auf über 3 Milliarden Kronen, die sie nur bekommen, wenn sie sich an gewisse Bedingungen halten. Meggan muß 5 Kilo abnehmen, Susanne und Rebecka 5 Kilo zunehmen. Dann müssen die Freundinnen komplett ihr Leben ändern, sie sollen ihre Jobs kündigen und ihr Leben ganz anders als zuvor leben. Susanne erbt ein Hotel in London, das sie noch komplett einrichten muß und in dem sie noch alle Bediensteten einstellen muß. Sie soll dort als Geschäftsführerin arbeiten. Vorher hat sie als Stewardess gearbeitet. Meggan erbt ein Hotel in Paris, das sie zusammen mit einem noch unbekannten Mann führen soll. Dieser ist jedoch ihre große Liebe. Sie hat ihn 30 Jahre lang nicht mehr gesehen und er ist der Vater ihrer Tochter, was weder er noch ihre Tochter wissen. Rebecka bekommt ein riesiges Apartment, das sich noch im Rohbau befindet und das sie nach ihrem Geschmack mit der Hilfe eines Architekten einrichten soll. Alle finden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben ihre große Liebe (wenn auch erst nach einigen Turbulenzen) und sind seit langem richtig glücklich in ihrem Leben....Das war ein Roman ganz nach meinem Geschmack! Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist so schön geschrieben, dass man sich alles einfach bildlich vorstellen kann und mit den 3 Hauptfiguren richtig mitfiebert und mitleidet. Wirklich eine tolle Idee, diese Geschichte zu schreiben, das war mal ganz was anderes und ist wirklich zu empfehlen!