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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Buch, was dein Herz berührt!

Mein bester letzter Sommer
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„Mein bester letzter Sommer“ ist ein Buch, was lange nachhallt. Ein Buch, welches zahlreiche Emotionen in mir ausgelöst hat. Es war traurig, lustig, tröstend, nachdenklich, unfair und wunderschön.

Positiv ...

„Mein bester letzter Sommer“ ist ein Buch, was lange nachhallt. Ein Buch, welches zahlreiche Emotionen in mir ausgelöst hat. Es war traurig, lustig, tröstend, nachdenklich, unfair und wunderschön.

Positiv überrascht war ich, dass es hier mal nicht um Krebs ging. Im Grunde habe ich nichts dagegen, aber ich finde es gut darauf aufmerksam zu machen, dass es auch noch zahlreiche andere tödliche Krankheiten gibt.

Tessa ist nicht unbedingt eine Protagonistin, die man zu 100% mag. Aber das muss auch gar nicht immer so sein. Ich meine, sie ist 17 Jahre alt und weiß, dass sie bald sterben wird. Natürlich ist man da eher verzweifelt, wütend, traurig und kein kleiner Sonnenschein. Man tut Dinge, die andere nicht verstehen können oder wollen.

Als sie Oskar trifft, ändert sich ihr Leben komplett. Sie erlebt ihre erste große Liebe – und die ist ALLES für sie. Ich habe Kritiken gelesen, wo genau diese Thematik verurteilt wird.

Aber mal ganz im Ernst:

Wir waren doch alle mal 17 Jahre, oder? Ich finde es in diesem Alter eher normal, dass ein Junge das Wichtigste auf der Welt ist. Natürlich träumt eine 17-Jährige davon, die 1. Liebe zu erleben. Sich zu verlieben. Einen Freund zu haben. Ja, auch Sex zu haben. Sollte sie lieber weiter vor sich hinvegetieren?

Auch bin ich der Meinung, dass Familie und langjährige Freunde mehr zählen – doch trotzdem ist es in diesem jungen Alter einfach was anderes. Ich sag nur Gefühlschaos. ;)

Aber es ist und bleibt nun mal ein Jugendbuch! Für mich muss ein Jugendbuch nicht bis zum Äußersten tiefgründig oder realistisch sein. Es reicht, wenn es überzeugend rüber kommt. Und ich habe Tessa und Oskar geglaubt, dass es für sie Liebe ist. Und das ist alles, was für mich zählt.

Und zusammen sind die beiden wirklich ein Dream-Team. Ich hatte sehr viel Spaß mit den beiden und es war aufregend sie auf ihrer Reise zu begleiten.

Auch hat mich das Buch sehr nachdenklich gemacht. Tessas Gedanken, dass sie ihr Leben „verschwendet“ hat, weil sie immer auf den richtigen Moment gewartet hat, in dem natürlichen Glauben sie hätte noch ganz viel Zeit – aber plötzlich hat sie diese eben nicht mehr - lässt einen auch über das eigene Leben nachdenken. Nutzt man die Zeit, die man hat?

Gedanklich befinde ich mich gerade in einer sehr ähnlichen Situation, deshalb kam dieses Buch unglaublich gelegen. Dafür kann ich der Autorin nur danken!

Und nun zum letzten Punkt: Normalerweise bringen mich Bücher nicht zum Weinen (dafür Filme umso mehr :D). Mehr als wässrige Augen oder eine kullernde Träne sind meist nicht drin. Doch hier konnte ich nicht anders, der Damm ist gebrochen. Und das schon mittendrin. ;)

Fazit:

Ein Buch, was mir lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Buch, was mir einiges geben konnte. Ein Buch, was ich bestimmt auch noch ein 2. Mal lesen werde. Ein Buch, was ich wärmstens weiterempfehlen kann – an alle, die jetzt neugierig geworden sind und solche Geschichten gerne lesen ► 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mittelmäßig

Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1)
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Die Idee mit den Zahlen finde ich sehr gut. Ich wüsste gar nicht, ob ich wissen wollen würde, wann meine Zeit gekommen ist. Kann man dann noch normal leben? Oder würde es einen so verrückt machen, dass ...

Die Idee mit den Zahlen finde ich sehr gut. Ich wüsste gar nicht, ob ich wissen wollen würde, wann meine Zeit gekommen ist. Kann man dann noch normal leben? Oder würde es einen so verrückt machen, dass man sein Leben dann gar nicht mehr richtig genießen kann?

Jem sieht diese Zahlen bei allen Menschen. Das muss eine unglaublich schwere Bürde sein, die ihr da aufgetragen wurde, da sie ja nun auch ein bisschen für das Leben der anderen verantwortlich ist. Deswegen zieht sie sich sehr zurück und lebt lange alleine.

Bis sie Spinne näher kennenlernt. Dieser war für mich etwas zu flach beschrieben. Man weiß nie was er wirklich denkt und fühlt bis es schon zu offensichtlich ist. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden entwickelt sich auch so plötzlich das man gar nicht hinterher kommt.

Trotzdem ist es ein sehr schönes Buch was zum Ende hin zwar etwas an Spannung verliert, dafür aber ein überraschendes Ende bereit hält.

Die Fortsetzung werde ich aber trotzdem nicht lesen, da es für mich auch als eine, in sich abgeschlossene, Geschichte angesehen werden kann.

Fazit: Ein schönes Buch für zwischendurch - kann man lesen, muss man aber nicht ;)
Deswegen 3 / 5 Sterne :)

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Satz mit x...

Sehen wir uns morgen?
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Das Buch an sich ist eine nette Idee, durch die Klebezettelchen hat Kuipers mal was ganz anderes geschaffen.

ABER: Es ist viel zu kurz und zu wenige Informationen sind enthalten, d.h. es wirkt einfach ...

Das Buch an sich ist eine nette Idee, durch die Klebezettelchen hat Kuipers mal was ganz anderes geschaffen.

ABER: Es ist viel zu kurz und zu wenige Informationen sind enthalten, d.h. es wirkt einfach oberflächlich. Jede Seite besteht aus einer kleinen Nachricht, die manchmal nur aus einer Einkaufsliste besteht (die 240 Seiten hatte ich dementsprechend in einer halben Stunde durch...).


Relativ schnell wird auch klar wie dieses Buch wohl ausgehen wird und ich muss sagen es ist unendlich traurig, aber im Gedächtnis bleibt es mir trotzdem nicht und ich werde es auch kein 2. Mal lesen.

Fazit: Sehr sehr schade aber im Großen und Ganzen war es einfach nicht meins.

Nur 1 / 5 Sternchen :(

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schöne Jugendfantasy!

Splitterherz
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Dieses Buch hat es mir wirklich angetan. Endlich mal ein schönes Fantasy Buch ohne glitzernde Vampire! ;)

Ich kam wirklich schnell in die Geschichte rein, obwohl ich am Anfang gar nicht wusste worum es ...

Dieses Buch hat es mir wirklich angetan. Endlich mal ein schönes Fantasy Buch ohne glitzernde Vampire! ;)

Ich kam wirklich schnell in die Geschichte rein, obwohl ich am Anfang gar nicht wusste worum es da überhaupt gehen sollte. :D Als es dann aber aufgelöst wurde, war ich positiv überrascht. Bettina Belitz hat da wirklich tolle Wesen geschaffen und ich konnte es kaum abwarten weiter zu lesen.

Colin hat es mir auch etwas angetan. Am Anfang erfährt man nicht wirklich viel von ihm, aber nach und nach kann man ihn immer besser verstehen und fängt auch selbst an ihn zu mögen. ;) Obwohl die Beziehung zwischen den Beiden dieses typische Klischee "Ich bin nicht gut für dich" unterstreicht, war es meiner Meinung nach nicht zu übertrieben sondern eher sehr süß.

Der Schreibstil liest sich auch sehr flüssig und leicht, ein typisches Jugendbuch würde ich sagen.
Einziger Kritikpunkt war die ständige Müdigkeit der Protagonistin, denn das hat mich dann auch regelrecht ermüden lassen.


Fazit: Ein toller Auftakt zu einer Trilogie, die ich viel zu spät entdeckt habe, es aber kaum erwarten kann die anderen beiden Teile zu lesen. :)

Veröffentlicht am 15.09.2016

Toll!

In dieser ganz besonderen Nacht
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Wer noch nie in San Francisco war wird, nachdem er das Buch gelesen hat, dass Gefühl haben, es wäre so. Nicole C. Vosseler schreibt so detailliert und bildlich, dass ich ständig das Gefühl hatte, ich würde ...

Wer noch nie in San Francisco war wird, nachdem er das Buch gelesen hat, dass Gefühl haben, es wäre so. Nicole C. Vosseler schreibt so detailliert und bildlich, dass ich ständig das Gefühl hatte, ich würde gerade wirklich durch die steilen Straßen von San Francisco mit den bunten Häusern laufen und die Geschichte hautnah miterleben.

Normalerweise schrecken mich extrem detaillierte Angaben und lange Sätze immer unheimlich ab. Bei diesem Buch war es aber genau richtig, denn nur so konnte man den Zauber, die Atmosphäre die dieses Buch ausmacht, wirklich spüren.

Die Geschichte ist einerseits unglaublich traurig, gefühlvoll, sanft und leise, andererseits dann wieder total kitschig, chaotisch und witzig geschrieben. Genau dieser Mix hat dazu geführt, dass man manchmal nicht wusste ob man jetzt weinen oder lachen sollte. Und genau dieser Mix ist es, der mir richtig gefallen hat.

Es bleibt bis zur letzten Minute spannend und teilweise unvorhersehbar. Die ganze Zeit habe ich mit den Protagonisten gebangt und gerätselt und mich unentwegt gefragt wie die Geschichte wohl endet. Und kam Dank des angenehmen Schreibstils schnell in die Geschichte rein und war auch ruck zuck wieder durch. Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen.

Einzig die letzten Seiten muss ich kritisieren, da es mir dann zu lang und auch für einen Fantasy Roman zu unrealistisch wurde. Irgendwie hatte ich das Gefühl Frau Vosseler hat das Ende verpasst. ;)

Ich kann verstehen warum sie wollte das die Geschichte so endet, an ihrer Stelle hätte ich wohl auch nicht anders damit leben können, aber als Leser hatte ich dann die ganze Zeit den Gedanken „wann ist denn jetzt Schluss?“, weil ich ein paar Seiten vorher irgendwie schon mit der Geschichte abgeschlossen hatte.

„Amber. Mein Funny Girl.“ S. 148


Fazit: Ich habe dieses Buch wirklich sehr lieb gewonnen und bin froh es gelesen zu haben.
Nicole C. Vosseler ist eine super schöne gefühlvolle Geschichte gelungen, die mich sehr oft berührt und dann wieder zum Lachen gebracht hat.


Unbedingt lesen!

Und bitte mehr davon!!