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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2017

Witzig und herzlich

Girl Online
1

Meine Meinung:
'Girl Online' ist ein wundervolles Buch für Zwischendurch. Es liest sich schnell und einfach, mit Emotionen von Verzweiflung bis absolut zum Weglachen. Penny ist ein wirklich ehrlicher Mensch, ...

Meine Meinung:
'Girl Online' ist ein wundervolles Buch für Zwischendurch. Es liest sich schnell und einfach, mit Emotionen von Verzweiflung bis absolut zum Weglachen. Penny ist ein wirklich ehrlicher Mensch, dafür stolpert sie von einem Fettnäpfchen ins Nächste und lässt kaum eine Situation aus sich in Verlegenheit zu bringen. Zum Glück kann sie ihr Leid mit ihren Lesern auf ihrem Blog teilen, die sie immer wieder aufmuntern. Es gibt nur wenige Momente, in denen man kein Lächeln beim Lesen trägt. Doch auch der Ernst des Lebens wird von der Autorin nicht zu kurz aufgenommen, denn Penny schreibt auch über ihre Panikattacken, die sich immer mehr häufen. Auch Elliot, Pennys bester Freund aus dem Nachbarhaus, ist an ihrer Seite, wenn's mal nicht so gut für sie läuft. Die beiden ergänzen sich auf eine humorvolle und herzliche Weise. Und natürlich ist dann da auch noch Noah, den Penny in New York kennenlernt. Sie ist sich ziemlich sicher, dass er ihr Seelenverwandter ist und auch ihm scheint es ähnlich zu gehen. Die Zwei sind ein Traumpaar schlechthin, doch natürlich läuft auch in ihrer Beziehung nicht alles glatt. Denn als Penny wieder in England ist, erfährt sie Dinge von ihm, die ihren ganzen Glauben auf den Kopf stellt und sie in ein tiefschwarzes Loch fallen lassen.

Es macht unglaublich Spaß Pennys Blog Posts zu lesen, denn man kann aus ihnen viel für das Leben mitnehmen. Es ist egal, wie tief man fällt und niemals so schlimm, wie es einem manchmal erscheint. Denn da gibt es Menschen, die für dich da sind, die an deiner Seite stehen und dir hochhelfen, falls du einmal fallen solltest.

Natürlich gab es zwischendurch auch ein paar Stellen, an denen sich die Handlung ein wenig gezogen hat, doch auch diese gehen vorbei und werden von einem tollen Inhalt abgelöst. Die großen Hauptprobleme der Story sind manchmal etwas vorhersehbar, doch das hat die Spannung nicht sehr beeinflusst, da sie viel zu plötzlich und intensiv auftraten.
Zoe Suggs Schreibstil ist sehr humorvoll und einfach zu lesen. Mit viel guter Laune scheinen die Seiten an einem in rasendem Tempo vorbei zu fliegen.
Insgesamt bin ich mit dem Buch sehr glücklich und freue mich auf den zweiten Band von 'Girl Online'.


Fazit:
Ich empfehle 'Girl Online' allen, die wieder einmal eine Geschichte zum Lachen und Hoffen lesen wollen. Das Buch ist ein sehr gut gelungener Einstieg in die 'Girl Online Reihe'.

Somit gebe ich 'Girl Online' 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 10.02.2017

Erwartungen leider nicht erfüllt

In einer anderen Welt
1

Meine Meinung:

'In einer anderen Welt' umfasst ein Cover und einen Klappentext, die mich beide sofort begeistert haben. Ich habe den Erscheinungstermin dieses Buches richtig herbeigesehnt.
Das ist knapp ...

Meine Meinung:

'In einer anderen Welt' umfasst ein Cover und einen Klappentext, die mich beide sofort begeistert haben. Ich habe den Erscheinungstermin dieses Buches richtig herbeigesehnt.
Das ist knapp ein halbes Jahr her, dabei habe ich fast sofort nach Erhalt des Buches (15. August 2016) zu lesen begonnen. Doch leider wurde ich schon gleich am Anfang ein wenig enttäuscht, da ich nicht mit einer Tagebuchform gerechnet habe, die für gewöhnlich nicht so mein Fall ist. Doch auch damit hätte ich leben können, hätte denn der Inhalt gestimmt. Dem war aber leider nicht so. Die Story schleicht förmlich vor sich hin. Ich habe sie tatsächlich mehrmals abgebrochen. Es passiert einfach nichts und Morwenna schreibt eigentlich größtenteils nur über die Bücher, die sie täglich verschlingt, aber heute kaum einer kennt. Da ist natürlich noch das neue Internat mit fast ausschließlich gemeinen Mädchen und ihr etwas zweiseitiger Vater, der aber nur am Rande auftaucht. Was denn nun genau mit ihrer Zwillingsschwester passiert ist, wieso Morwenna behindert ist und wieso sie vor ihrer Mutter flieht, wird nur schwerfällig aufgelöst. Der Teil der Geschichte, den es sich zu lesen lohnt, ist das letzte Viertel, der Rest der Story ist einfach nur langweilig. Zwischendurch gab es immer mal ein paar Lichtblicke, wie ein Buchclub oder neue liebenswürdige Charaktere, doch dafür lohnt es sich eigentlich nicht sich durch den Anfang zu quälen. Die Feen, die fast ausschließlich Morwenna sehen kann, sind sehr interessant beschrieben. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen und sie waren einer der wenigen Pluspunkte des Buches. Obwohl sie manchmal etwas seltsam sind. Sie sind vollkommen anders, als man sich Feen vorstellt.
Das Ende hat mir, wie schon erwähnt, gut gefallen. Richtig spannend wurde es leider erst auf den letzten fünf bis zehn Seiten, dann ist das Buch auch schon vorbei.
Was mich außerdem wirklich geärgert hat ist, dass ich den Klappentext falsch interpretiert hatte. Ich dachte (auch dank des Titels), Morwenna könnte wirklich in ihre Bücher springen und dort etwas erleben. Falsch gedacht. Sie liebt Bücher einfach nur sehr und vergisst beim Lesen schnell die Welt um sich herum.
Ich glaube, ich bin persönlich einfach nicht für das Buch geeignet. Nächstes Mal werde ich vorab eine Leseprobe lesen und mir ein erstes Bild von der Geschichte machen.


Fazit:

Das Buch ist leider viel zu langatmig und langweilig. Für das gute Ende der Geschichte lohnt es sich einfach nicht, sich durch die hunderte Seiten Anfang zu quälen. Dem Cover muss ich allerdings ein dickes Plus geben.

Ich gebe 'In einer anderen Welt' 1,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Absolutes Lieblingsbuch-Potenzial

Secret Fire
1

Ein Verfluchter und eine Erlöserin. Sacha ist unsterblich, bis er an seinem 18. Geburtstag, wie so viele seiner männlichen Vorfahren vor ihm, sterben muss. Taylor ist eine ehrgeizige, herzensgute Musterschülerin, ...

Ein Verfluchter und eine Erlöserin. Sacha ist unsterblich, bis er an seinem 18. Geburtstag, wie so viele seiner männlichen Vorfahren vor ihm, sterben muss. Taylor ist eine ehrgeizige, herzensgute Musterschülerin, die plötzlich ungeahnte Kräfte entwickelt. Das Schicksal verbindet die beiden und ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Das Buch ist genial! Allein schon Cover und Autorin(-nen) versprechen Großes, doch etwas so überragendes habe ich nicht erwartet. Ein Mysterium knüpft an das nächste, die Spannung steigert sich immer wieder und der Schreibstil ist fantastisch. Ich hatte den ersten Teil der Geschichte von Taylor und Sacha innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Zudem findet sich hier eine Beziehung der beiden Hauptpersonen, die ich unglaublich liebe, aber leider recht selten ist.

Secret Fire ist ein Buch für alle, die gerne rätseln, mitfiebern und starke Protagonisten mögen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mopsdetektiv ermittelt

Mopsfluch
1

Holmes, Waterson und Teile ihrer Familien führt es diesmal nach Frankreich. Der Zuchtstier von Frauchens Schwester wurde entführt und im Hotel nebenan gibt es plötzlich einen Toten. Unfall oder Mord? Für ...

Holmes, Waterson und Teile ihrer Familien führt es diesmal nach Frankreich. Der Zuchtstier von Frauchens Schwester wurde entführt und im Hotel nebenan gibt es plötzlich einen Toten. Unfall oder Mord? Für Holmes ist klar: Die menschlichen Ermittler brauchen Mopshilfe, zu Recht. Zusammen mit Parter Waterson geht er den Verbrechen auf die Spur, dabei kommen sie dem Täter allerdings näher als sie glauben.

Holmes hat mich total überzeugt. Ich hätte nie gedacht, dass ein Mopsdetektiv mir so zu Herzen gehen kann. Dieses Buch ist ein Muss für alle Tierfans. Und zudem bleibt es auch immer spannend. Die vielen Sichtwechsel sind zwar gewöhnungsbedürftig, ermöglichen aber einen weiträumigen Blick auf alle Geschehen. Und trotz allem: Die finale Auflösung hält noch einige Überraschungen bereit.

Veröffentlicht am 15.12.2020

Das große Finale

Hex Files - Verhexte Nächte
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Nachdem Ivy in Band 2 die Magie eines Totenbeschwörers in sich aufgenommen hat, kann sie die Geister der Verstorbenen sehen – und die sind allesamt ziemlich unfreundlich und aufdringlich. Doch gerade sie ...

Nachdem Ivy in Band 2 die Magie eines Totenbeschwörers in sich aufgenommen hat, kann sie die Geister der Verstorbenen sehen – und die sind allesamt ziemlich unfreundlich und aufdringlich. Doch gerade sie bringen Ivy und Winter auf die Spur eines gefährlichen und unberechenbaren Serienmörders, der es auf Hexen abgesehen hat.

Mit viel Humor und Sarkasmus begeistert uns die faulste Hexe der Welt ein voraussichtlich letztes Mal. In diesem finalen Band der Hex Files sind Ivy und Winter unzertrennlich. Endlich haben sie zueinander gefunden lassen es dennoch nur selten langweilig werden und die Funken sprühen weiterhin. Auch Hexenkater Brutus ist selbstverständlich wieder dabei und sorgt mit seiner besonderen Art für viele Schmunzler. Die Geister spielen diesmal eine zentrale Rolle, da sie Ivy ununterbrochen aufsuchen (und dementsprechend auf die Palme bringen). Vor allem aber hoffen sie auf Ivys Hilfe, um auf die nächste Ebene zu gelangen und endlich Frieden zu finden. Dafür hat Ivy jedoch kaum Zeit, denn sie hat es sich zu ihrem persönlichen Ziel gemacht, den hexenhassenden Serienkiller Schwarzbart aufzuhalten.

Die Hauptprotagonisten ermitteln mit der Unterstützung des Ipsissimus, jedoch ohne die sonstige Hilfe des Ordens, da Winter an seinem Entschluss festhält, diesen für immer zu verlassen. Auch dabei sind die erst kürzlich ermordete Claire und der ehemaligen Ipsissimus Grenville, die Ivy auf Trab halten.

Der Mörder Schwarzbart ist intelligent, einfach nicht zu durchschauen und legt den Ermittelnden viele Steine in den Weg. Die Spannung zieht sich bis zum Schluss, neue Rätsel lassen den Leser mitfiebern und die Geschichte nie langweilig werden. Ein kleines Bisschen gefehlt hat mir diesmal die Magie. Aus einigen mehr oder weniger fatalen Gründen konnte Ivy nur wenig zaubern und auch von Winter hatte ich mir ein paar spektakulärere Momente erhofft. Auch das Ende der Geschichte kam mir etwas zu schnell und wurde, für den ganzen Spannungsaufbau davor, ein wenig zu einfach gelöst.

Dennoch flogen die Seiten wieder einmal nur so dahin, der Schreibstil von Helen Harper ist unvergleichlich und Hex Files ist und bleibt eine absolute Leseempfehlung.


Fazit:

Ein toller Abschluss dieser humorvollen und magischen Reihe, die mich aber leider nicht ganz so fesseln konnte, wie ihre zwei Vorgänger.

Ich gebe "Hex Files – Verhexte Nächte" 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere