Platzhalter für Profilbild

Ziimtie

Lesejury-Mitglied
offline

Ziimtie ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ziimtie über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2025

Sehr emotionale und berührende Geschichte

Versprich mir, dass du tanzt
0

"Versprich mir, dass du tanzt" ist eine absolute emotionale Achterbahnfahrt und hat mich wirklich tief berührt.

Das Cover und der Farbschnitt sind super hübsch, ich finde die pinke Farbe mit den goldenen ...

"Versprich mir, dass du tanzt" ist eine absolute emotionale Achterbahnfahrt und hat mich wirklich tief berührt.

Das Cover und der Farbschnitt sind super hübsch, ich finde die pinke Farbe mit den goldenen Aspekten sehr gelungen.

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Lily, die ihren geliebten Ehemann Adam viel zu früh gehen lassen musste und nun lernen muss, mit ihrer Trauer umzugehen und es zu schaffen, ihr Leben auch ohne ihn zu bestreiten.
Ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens ist und war Josh, ihr Freund aus Kindheitstagen. Doch seit vielen Jahren hatten die beiden keinen Kontakt mehr. Adam äußerte am Sterbebett einen letzten Wunsch - nämlich dass Lily Josh ausfindig machen soll. Doch ist Lily dafür wirklich bereit, sich der Vergangenheit zu stellen? Und warum sollte Adam sie darum bitten?
"Versprich mir, dass du tanzt" ist ein Buch voller Emotionen. Trauer, Wut, Liebe, Verlust, unterdrückte Gefühle und Angst vor der Konfrontation mit ebendiesen Emotionen.

Die Geschichte hat mich wirklich tief berührt und es gab mehrere Stellen, bei denen ich einen Kloß im Hals hatte und mir bereits die Tränen in den Augen standen.
Ich finde die Figuren so gelungen geschrieben, dass man richtig mitfühlen konnte und stets auf ein gutes Ende gehofft hat.

Das Buch zeigt, dass nicht immer alles schön und bunt ist - ich denke jeder Mensch erlebt auch Zeiten, die schwer sind, wo man die eigenen Entscheidungen im Leben in Frage stellt und sich wundert, ob man im Nachhinein nicht anders gehandelt hätte.
Und trotzdem bleibt es das wichtigste, nach vorne zu schauen, auf seine Gefühle zu vertrauen und zu lernen, dass das Leben auch nach dem Verlist eines geliebten Menschen weitergeht.

Der Schreibstil war so flüssig, dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Die Geschichte hat mich mitgerissen, berührt und ich denke, dass es mir noch lange im Kopf bleiben wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2025

Auftakt einer orientalisch angehauchten Romantasy-Reise

Heart of Night and Fire
0

"Heart of Night and Fire" ist der erste von vier Bänden der Reihe mit dem Namen "Nachtfeuer-Quartett".
Das Cover finde ich sehr ansprechend, der Farbschnitt ist wohl der hübscheste, den ich besitze. Die ...

"Heart of Night and Fire" ist der erste von vier Bänden der Reihe mit dem Namen "Nachtfeuer-Quartett".
Das Cover finde ich sehr ansprechend, der Farbschnitt ist wohl der hübscheste, den ich besitze. Die Farben sind sehr kräftig und passen zum orientalisch/indischen Flair der Geschichte. Die Farbgestaltung der Bücher der Reihe sind sehr unterschiedlich, geben aber gemeinsam ein sehr hübsches, stimmigen Bild. Allein deswegen brauche ich die nächsten Teile schon

Inhaltlich geht es um die 20-jährige Protagonistin Zarya, die seit sie denken kann in einer Art Gefangenschaft lebt. Sie lebt im Süden des Kontinents Rahajhan nahe des Meeres in einem kleinen Häuschen mit Aarav, ihrem Beschützer und Babysitter, und mit Row, der der sie dort gefangen hält. Zarya kennt die Gründe nicht, wieso sie dort leben muss und weiß nichts über ihre eigentliche Familie und hat sich schon teilweise mit dem Gedanken abgefunden, den Rest ihres Lebens in diesem hau zu verbringen. Doch der andere Teil von ihr spürt, dass das nicht alles sein kann, dass tief in Inneren etwas in ihr schlummert, das nur darauf wartet entdeckt zu werden und die Welt da draußen so viel mehr zu bieten hat und sie Abenteuer und Liebe erleben möchte. Als Row dann eines Tages verschwindet, ändert sich alles für sie...

Die Figuren der Geschichte gefallen mir super, ich finde sie authentisch und interessant. Da man die Geschichte nur aus Zaryas Blickwinkel erlebt, fragt man sich die ganze Zeit, wem sie wirklich vertrauen kann oder wer ein falsches Spiel mit ihr spielt. Die Anzahl der Figuren ist für meinen Geschmack einen Ticken zu hoch, wodurch ich besonders im ersten Drittel teilweise etwas durcheinander gekommen bin. Das hat sich aber schnell gelegt.

Der Schreibstil ist super flüssig, ich bin nur selten ins Stocken geraten aufgrund der doch etwas komplizierteren Namen für orientalische Orte oder Gegenstände, die nicht "eingedeutscht" wurden, was allerdings auch gut so war. Dies gilt besonders für bestimmte Kleidungsstücke oder Nahrungsmittel, die ihren Ursprung im indischen Raum haben. Hier hätte ich mir gewünscht, dass diese mit ins Glossar genommen worden wären. Dadurch musste ich ab und zu googeln, wenn mich interessiert hat, wie die Figur nun genau gekleidet ist oder was sie gerade zu sich nimmt.

Mir hat besonders gut gefallen, dass ich nie das Gefühl hatte, dass es viele Längen oder langatmige Momente gab, die einen im Lesefluss unterbrechen. Es war meiner Meinung nach wirklich durchgehend spannend und ich wollte stets wissen, was Zarya als nächstes erlebt.

Das Worldbuilding muss ich zusätzlich positiv hervorheben. Die Welt bietet wirklich viele interessante Aspekte, die zur Spannung beitragen und sie immersiv und aufregend wirken lässt.

Das Ende kam relativ plötzlich für mich, am Ende des Buches gab es noch einen Glossar und eine Leseprobe für den Folgeband. Ich dachte daher, ich hätte noch ein paar Seiten vor mir. Es gab keinen allzu krassen Cliffhanger am Ende aber natürlich gab es noch einen wichtigen Twist am Ende, der mit Zaryas Vergangenheit zusammenhängt und neugierig auf den nächsten Band macht.
Ich werde mir den Folgeband definitiv direkt holen und freue mich schon auf die Fortsetzung <3

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.08.2025

Thrillerauftakt, der mich nicht richtig fesseln konnte

Der Trailer
0

"Der Trailer" ist der erste Teil der dreiteiligen Donkerbloem-Reihe und gleichzeitig mein erstes gelesenes Buch dieses Autors.
Das Cover finde ich ansprechend gestaltet. Abgebildet ist ein silberner Trailer, ...

"Der Trailer" ist der erste Teil der dreiteiligen Donkerbloem-Reihe und gleichzeitig mein erstes gelesenes Buch dieses Autors.
Das Cover finde ich ansprechend gestaltet. Abgebildet ist ein silberner Trailer, der tatsächlich auch einen näheren inhaltlichen Bezug hat. Der passende Farbschnitt fügt sich gut ins Gesamtbild ein.

Inhaltlich stehen die Ereignisse vor 14 Jahren im Vordergrund. Die Junge Frau Lisa Martin wollte in Belgien ihrem Alltag entfliehen und brauchte eine Auszeit nach der Trennung mit ihrem Ex-Freund. Der Campingplatz Donkerbloem schien dafür wie gemacht - mitten in der Natur, nahe eines Sees und von einem dichten Wald umgeben. Doch der Schein trügt, das Paradies entpuupt sich schnell als etwas, mit dem Lisa nie gerechnet hätte...
14 Jahre später lässt Frieda Stahnke, suspendierte Polizistin, dieser Fall nicht los. Es wurde nie aufgeklärt, was mit Lisa damals wirklich geschah und dies lässt ihr keine Ruhe. Neben Frieda tauchen im weiteren Verlauf noch weitere Figuren in der Vordergrund, jede mit einer ganz eigenen Rolle in dem Geschehen.
Dadurch findet auch ein regelmäßiger Perspektivwechsel statt zwischen verschiedenen Personen, das macht die Erzählung recht abwechslungsreich.
Gut gefallen hat mir, dass es kein schlichtes "Gut und Böse" bei den Charakteren gibt. Jeder hat seine Hintergrundgeschichte und Makel und das macht irgendwie alle interessant.

Leider hat es mir insgesamt etwas an Spannung gefehlt. Mir fehlte das Gefühl, unbedingt wissen zu wollen wie es weitergeht und dass man das Buch am liebsten bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Mir war schon relativ schnell klar, wer hinter einer der "mysteriösen Personen" stecken könnte, da die Handlungsmotive doch recht deutlich darauf hinweisen. Vielleicht nahm dies für mich auch die Spannung etwas raus.
Die Erzählung ist meiner Meinung nach auch einfach zu oft abgeschweift und dadurch konnte ich nicht richtig mitfiebern.

Da dies der erste Teil der Trilogie ist, wurden nicht alle Fragen beantwortet bis zum Ende, was aber auch okay ist. Es soll ja auch einen gewissen Antrieb geben, den Folgeband zu lesen.

Der Schreibstil war abseits des Inhaltlichen aber wirklich gut. Sehr flüssig und atmosphärisch geschrieben. Mir haben besonders gut die Beschreibungen des Campingplatzes und der Natur dort gefallen.

Daher vergebe ich alles in allem gut gemeinte 3,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2025

Absolutes Highlight, Romantasy mit mitreißender Handlung!

These Ancient Flames 1: Awake
0

"These Ancient Flames 1: Awake" hat ein absolut wunderschönes Cover, leider sind die Details aufgrund der dunklen Farben etwas schwer zu erkennen. Die kleinen goldenen Details werten es aber schön auf ...

"These Ancient Flames 1: Awake" hat ein absolut wunderschönes Cover, leider sind die Details aufgrund der dunklen Farben etwas schwer zu erkennen. Die kleinen goldenen Details werten es aber schön auf und ich habe zuvor noch nie einen versteckten Farbschnitt gesehen. ich muss sagen mir gefallen reguläe Farbschnitte mehr, da man sie im Regal besser betrachten kann, aber es ist definitiv mal etwas anderes.
Inhaltlich hat mich das Buch komplett umgehauen. Ich muss sagen, auch ich gehe mit dem derzeitigen Romantasy-Trend mit, es ist absolut mein Genre und auch dieses Buch gehört in diese Kategorie. Es ist auf jeden Fall für Fans der Tropes Enemies-to-Lovers, forced proximity und für diejenigen, die es spicy mögen - denn es gibt auch einige explizite Szenen.
Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Meiling und Raven sind zwei der Protagonisten, aus deren Augen man die Geschichte erlebt.
Sie sind ganz unterschiedlich, kommen aus verschiedenen Kantonen von Valtherra (Herrschaftsgebieten) und doch treffen sie am Anfang der Geschichte aufeinander. Durch den weiteren Verlauf werden ihre Schicksale eng miteinander verwoben und besonders Meiling muss sich fragen, ob sie ihm wirklich vertrauen kann oder er doch nur ein abgekartertes Spiel mit ihr spielt.
Die Figuren fand ich authentisch, interessant, wirkten jedoch von ihrem Auftreten und Verhalten für mich etwas jünger als angegeben. Es gibt viel Beziehungsdrama, Streitigkeiten, Schwärmereien und Ablenkungen durch gewisse "Gelüste" Ich hätte mir manchmal etwas weniger davon und etwas mehr Handlung und Fokus auf die eigentlich wichtigen Situationen der Handlung gewünscht. Aber das ist wirklich nur ein minimaler Kritikpunkt.
Das Gesamtkonzept der Geschichte fand ich wirklich schön und aufregend. Besonders das asiatische Setting, die Orte, die Unterscheidung zwischen Menschen und Auguren und dieses Gefühl, dass altertümliche Bräuche und der Glaube sich mit neueres Ansätzen der Technologie und dem moderneren Denken vermischt.
Der Schreibstil war sehr bildlich, dadurch konnte man sich die eben genannten Punkte wirklich gut vorstellen und intensiv in die Geschichte abtauchen. Am liebsten hätte ich Valtherra mit eigenen Augen gesehen und hätte ales selbst miterlebt.
Das Ende war natürlich ein gewisser Cliffhanger, schließlich ist es der erste Band einer Dilogie. Ich kann den Folgeband kaum abwarten und werde mir diesen direkt holen, sobald er erscheint. Ich MUSS einfach wissen, wie es weitergeht!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2025

Langsamer Spannungsaufbau, zu vorhersehbarer Plot, Ende unglaubwürdig

Eine von uns
0

Das Cover finde ich passend, aber es ist jetzt nichts besonderes. Man sieht ein großes Haus abgebildet. Vermutlich soll dies die prachtvolle georganische Villa darstellen, ind er der Hauptteil der Handlung ...

Das Cover finde ich passend, aber es ist jetzt nichts besonderes. Man sieht ein großes Haus abgebildet. Vermutlich soll dies die prachtvolle georganische Villa darstellen, ind er der Hauptteil der Handlung stattfindet. Man sieht eine Figur in einem belcuhteten Raum, das könnte Mary sein. Man sieht auf jeden Fall auf den ersten Blick, dass es düster erscheint, passend für einen Thriller.
Die Geschichte kam für mich zu langsam ins Rollen. Der Spannungsaufbau war wirklich schleppend und durch den Blickwechsel zwischen Gina und Mary wurden manche Abschnitte doppelt erzählt. Einmal aus Ginas und einmal aus Marys Sicht. Dies fand ich unnötig und dadurch würde es zwischenzeitlich echt träge. Die ganze Auflösung rund um Mary und Gina und wie es zu der ganzen Situation gekommen ist, fand ich persönlich zu vorhersehbar. Ich konnte mir recht schnell denken, warum Mary so handelt wie sie es tut und das hat für mich die komplette Spannung rausgenommen. Am Ende gab es immerhin noch ein, zwei Plottwists auf die ich selbst nicht kam.
Die Charaktere haben mir nicht gut gefallen, außer Laura. Ich fand viele Handlunsgweisen zu überspitzt und unauthentisch dargestellt und dachte mir des öfteren: "Im echten Leben hätte niemand so gehandelt." Zum Beispiel, wie Gina und Matt mit den Kindern umgehen und sie achtlos jemand anderem überlassen. Ich konnte mich einfach überhaupt nicht mit den Figuren identifizieren. Gina fand ich wirklich am schlimmsten.
Ich finde es ist zu wenig passiert. Die Handlung ist so vor sich hin geplätschert und nicht jede Rückblende zur Vergangenheit der GALS war aufschlussreich.
Das Ende hat mir auch überhaupt nicht gefallen. Ich kann aus Spoilergründen hier nicht näher drauf eingehen aber auch hier dachte ich mir, im echten Leben wäre es niiiieeemals so ausgegangen. Ich sage nur: Wie kann so etwas einfach so verschwiegen werden? Und was ist bitte mit Gina los?
Das war mein erstes Buch von Samantha Hayes aber leider wohl das letzte. Sehr schade, aus meiner Sicht hätte die Geschichte echt Potential gehabt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere