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Veröffentlicht am 12.05.2020

Kopfkino ist vorprogrammiert…

Ich sehe was, was du nicht siehst
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„Ich sehe was, was du nicht siehst“
von Mel Vallis de Vries



Ich hatte das Buch innerhalb von ein paar Tagen gelesen, da ich es so spannend fand. Ich war so fasziniert und wollte immer weiterlesen, aus ...

„Ich sehe was, was du nicht siehst“
von Mel Vallis de Vries



Ich hatte das Buch innerhalb von ein paar Tagen gelesen, da ich es so spannend fand. Ich war so fasziniert und wollte immer weiterlesen, aus diesem Grund fand ich es so enttäuschend, dass die Kapitel so kurz und abgehackt waren. Auch das Fehlen der detaillierten Beschreibung war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber schon paar Kapiteln später, war ich eins von dem Mädchen, welches nicht gerne in langen Sätzen redet, um ihre echte Gefühle nicht preiszugeben. Ich finde dieses Buch würde mit 17 zu meinen Lieblingen werden und ich hätte es auf jeden Fall allen meinen Freunden weiterempfohlen.


Das ständige Wechsel zwischen den Mädchen und dazu noch die Zeitungsartikeln mit den Kommentaren erinnerten mich an einen Film, da alle Charaktere gleichzeitig „gezeigt“ werden. Bei so einer schnellen Handlung hatte ichviele Fragen offen, einige wurden mit der kommenden Handlung beantwortet, einige bleiben immer noch offen und das finde ich schade. Auch das Ende ist so traurig, vor allem als erwachsene Person will ich gar nicht vorstellen, welches Leiden die Familien/ die Eltern der Betroffenen durchleben.


Ich hätte mir gewünscht mehr über die Charaktere zu erfahren, da bei diesen viele von den jugendlichen Problemen angesprochen werden: Depressionen, Sucht, Einsamkeit, Homosexualität usw. Da hätte ich auch erwartet, dass am Ende mehr auf die einzelne Themen eingegangen wird... Zudem finde ich es wichtig, dass am Anfang des Buches die Nummern/Seiten (Telefonseelsorge) aufgelistet werden, damit die Leser, welche sich mit den Charakteren identifizieren können auch mit jemandem darüber reden, bevor es zu spät wird.


Zusammenfassend, ist es eine spannende Geschichte für die Jugendlichen, welche gerne viel ausführlicher sein könnte.

  • Cover
  • Geschichte
  • Spannung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 09.09.2019

Ein Märchen für Erwachsene

Work Play Love
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Das hier war meine erste Leserunde und das ist auf jeden Fall, die Erfahrung, die ich gerne wiederholen möchte. Ich muss sagen, dass ich das Buch „Work, Play, Love“ nicht eindeutig bewerten kann, da es ...

Das hier war meine erste Leserunde und das ist auf jeden Fall, die Erfahrung, die ich gerne wiederholen möchte. Ich muss sagen, dass ich das Buch „Work, Play, Love“ nicht eindeutig bewerten kann, da es für mich sowohl viele positiven als auch negativen Aspekte gab.
Der Schreibstil ist sehr einfach, dadurch lässt sich das Buch schnell lesen, aber einige stellen sind so detailliert und realitätsnah beschrieben, vor allem die, wo es um die Cartoonswelt geht, dass icheinige Aspekte viel interessanter als das Buch fand und musste manche Fakten und Namen recherchieren, um mehr zu erfahren, aber es war bestimmt nicht die Absicht von der Autorin Rutt Clampett. Aber ich muss dazu sagen, dass ich einiges über die Zeichentrickfilmbranche erfahren habe .
Zudem muss ich auch sagen, dass ich die Bilder im Buch megaschön fand und mir noch mehr Zeichnungen gewünscht hätte und zwar jede einzelne von denen, die im Buch beschrieben wurden. Ebenfalls wurden die Zitate am Anfang des Kapitels immer passend ausgewählt (einige habe ich auch für meine Sammlung markiert).

 

Die Charaktere fand ich sehr sympathisch und auch manchmal sehr witzig, vor allem Nathan und sein Talent, die Situationen noch unangenehmer zu machen, als die eh schon sind. Auch die „imperfekte“ Brooke wirkt durch ihre Unvollkommenheit noch sympathischer. Was mir aber nicht gefallen hat, war die märchenhafte Veränderung zu einem Traumprinzen im Armani-Anzug, da hätte ich mir was „Bodenständiges“ gewünscht, dass Nathan weiterhin auch ein Nerd bleibt und sich nicht vollkommen verändert, denn das hat seinen Charme ausgemacht. Dadurch wurde sein Aussehen in das Rampenlicht gestellt und nicht seine inneren Werte, obwohl diese ja viel wichtiger und anziehender sind. Und wo dann die Jungfrau auch noch zum Tiger im Bett wurde, musste ich nur noch lachen.

Mich hat auch sehr gestört, dass am Anfang bei den „Dates“ von Nathan und Brooke immer Alkohol im Spiel war, denn für mich ist es keine gute Basis um eine Beziehung anzufangen und außerdem finde ich es nicht akzeptabel, dass er dann angetrunken auch noch am Steuer war. Deswegen war ich super froh, wo es später noch mal erwähnt worden war, dass betrunkenes Autofahren noch mehr Probleme bereiten kann, als Nathan eh schon hatte.

Ich habe nicht verstanden, wie Curtis und Billie zusammenkamen, aber die beiden Nebencharakteren haben mir sehr gefallen, da sie so direkt und hilfsbereit sind. An der Stelle muss ich auch erwähnen, dass mir alle Nebencharaktere gefallen haben, durch sie wurde das Buch noch witziger, da die Racheaktion einfach nur Hammer war. So ein Team an seiner Seite wünscht sich doch jeder .

Zusammenfassend, wurde ich das Buch nicht als einen Roman, sondern als ein Märchen für Erwachsene einstufen, denn hier kann ein unauffälliger Nerd innerhalb von paar Tagen zu einem Traumprinzen werden und seine Prinzessin kann einen bösen King Kong und die böse Firma besiegen auch wenn die Mittel eher fraglich sind. Auch die Illustrationen erinnern an ein Märchen und das ist eine schöne Alternative zu den Standardliebesromanen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl/Erotik