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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2023

"Winterhighlight"

Like Snow We Fall
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In dem Moment als Paisley das erste Mal gesagt hat, dass sie keinen Käse mag, war für mich klar, dass dies mein neues Lieblingsbuch wird.
Endlich eine gleichgesinnte Protagonistin!
Ab diesem Punkt hätte ...

In dem Moment als Paisley das erste Mal gesagt hat, dass sie keinen Käse mag, war für mich klar, dass dies mein neues Lieblingsbuch wird.
Endlich eine gleichgesinnte Protagonistin!
Ab diesem Punkt hätte die Autorin alles mit der Geschichte machen können, es hätte mich wahrscheinlich nicht gestört.
Aber das hat sie glücklicherweise nicht, denn das Buch wäre auch ohne Paisleys Käsehass ein Highlight für mich geworden.

An diesem Buch hat einfach alles gepasst.
Die Protagonisten sind sympathisch, bodenständig und harmonieren perfekt miteinander.
Das Setting im Winterwunderland Aspen ist malerisch, der Enemie-to-Lovers Trope hat genau meinen Geschmack getroffen, das Drama ist perfekt dosiert, der Sportfaktor war ein netter Nebenhandlungsstrang und ich habe während des Lesens jede Emotionslage der Protagonisten gefühlt.
Ayla Dade hat wahrlich ein Talent dafür den Leser mit ihren Protagonisten mitfühlen zu lassen.
Nur leider nicht nur die schönen Momente… 😃

Mit „Like Snow we Fall” hat Ayla Dade ein wunderschönen, gefühlvollen Winterroman in Aspen zum Abtauchen und Verlieben geschaffen.
Ich kann sehr empfehlen das Buch zuhause an einem kalten Wintertag, eingekuschelt in eine warme Decke, mit einer warmen Tasse Kakao oder Punsch zu genießen.

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Veröffentlicht am 28.12.2023

"Jetzt hat es mich auch erwischt"

Throne of Glass – Königin der Finsternis
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Meine anfängliche Skepsis dem Sarah J. Maas Hype gegenüber hat mich die Reihe mit Vorsicht genießen lassen.
In den vorherigen vier Teilen hat mir immer dieses gewisse kleine „Etwas“ gefehlt.
Nach diesem ...

Meine anfängliche Skepsis dem Sarah J. Maas Hype gegenüber hat mich die Reihe mit Vorsicht genießen lassen.
In den vorherigen vier Teilen hat mir immer dieses gewisse kleine „Etwas“ gefehlt.
Nach diesem Teil kann ich sagen, dass mich das „Throne of Glass-Fieber“ auch erwischt hat.
Es hat einfach alles gepasst.
Keiner meiner Kritikpunkte aus den vorherigen Teilen war noch vertreten und das gewisse „Etwas“ war auch da.

Das Buch startet dort, wo der dritte Teil aufgehört hat.
Es fiel mir ungemein schwer nicht die gesamte Nacht durchzulesen, weil die Handlung einen nie durchatmen lässt.
Kaum ist etwas Spannendes passiert, kommen wir schon in die nächste nervenaufreibende Situation.
Ich musste mich wirklich zwingen schlafen zu gehen.

Viele Handlungsstränge, die sich in den vorherigen Bänden entwickelt haben, führen in diesem Teil zusammen und bringen uns dem Gesamtbild näher.
Dennoch habe ich noch nicht ganz den Durchblick wie alles genau zusammenpasst.

Trotz der Tatsache, dass in dieser Reihe so viele verschiedene Charaktere eine Rolle spielen, sind sie alle einzigartig und besonders.
Keiner ist wie der andere und alles sind durch ihre vielschichtige Persönlichkeit für Überraschungen gut.
Anfangs dachte ich, dass Manon und der König von Ardalan durch und durch böse Charaktere seien, aber so kann man sich täuschen…
Niemand scheint nur böse oder gut zu sein.
Man kann also nie sicher sein, was auf einen zukommt und das finde ich richtig gut!

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Veröffentlicht am 27.12.2023

"Am Ende zu viel Suspense-Anteil”

Seaside Hideaway – Unseen
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Nachdem Cliffhanger am Ende des ersten Teils konnte ich es mir schwer vorstellen, gut in die Geschichte hineinzufinden, wenn sie aus der Sicht von zwei komplett anderen Protagonisten erzählt wird.

Aber ...

Nachdem Cliffhanger am Ende des ersten Teils konnte ich es mir schwer vorstellen, gut in die Geschichte hineinzufinden, wenn sie aus der Sicht von zwei komplett anderen Protagonisten erzählt wird.

Aber meine Skepsis war völlig unbegründet.


Ich bin trotz des Protagonistenwechsels super in die Geschichte gestartet und habe das Buch in 2 Tagen beendet.

Dass ich das Buch so schnell beenden konnte, ist der einzigartigen Dynamik zwischen Blake und Miller, der sich steigernden Spannung und dem schönen Schreibstil der Autorin geschuldet.


Mit Blake und Miller hat Leonie Lastella zwei wundervolle Protagonisten erschaffen, die perfekt miteinander harmonieren.

Die Funken flogen geradezu während des Lesens und die beiden haben mich durch jede erdenkliche Emotionslage begleitet.


Die Spannung hat sich während des Lesens stetig gesteigert, bis der Suspense-Anteil zum Ende hin sehr dominiert hat.

Hier hätte ich mir eine bessere Verteilung gewünscht.

Gerade dadurch, dass „Unsafe“ mit einem Cliffhanger aufgehört hat, war ich etwas enttäuscht, dass dort nicht angeknüpft wurde.

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Veröffentlicht am 20.12.2023

"Nika ist eindeutig die Schwester von Lina und Kaia"

Was immer wir hoffen (Immer-Trilogie, Band 3)
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Daran, dass Nika die Schwester von Lina und Kaia ist, gibt es nun keinen Zweifel mehr.
Sie ist genauso voreingenommen und engstirnig wie Ihre Schwestern.

Nachdem ich dachte, dass es nach der Steigerung ...

Daran, dass Nika die Schwester von Lina und Kaia ist, gibt es nun keinen Zweifel mehr.
Sie ist genauso voreingenommen und engstirnig wie Ihre Schwestern.

Nachdem ich dachte, dass es nach der Steigerung in Band 2 weiter Berg auf geht, habe ich einen Großteil meiner Hoffnung in Nika gesetzt.
Aber leider konnte mich auch dieser Teil wieder nicht abholen.

Das Buch und seine Geschichte basieren auf Nikas Reise in die Berge, um herauszufinden was sie mit ihrer Zukunft machen will, jetzt wo sie ihren Schulabschluss hat.
Kaum ist sie angekommen, verguckt sie sich Lukas.
So weit, so gut.

In der gesamten Zeit, die sie in dem malerischen Kuhdorf verbringt, passiert eigentlich nichts in Bezug auf ihre Zukunft.
Weder redet Nika, noch denkt sie über ihre Möglichkeiten nach und schwupps ist sie zuhause, weiß sie was sie machen möchte.
Woher kam denn auf einmal diese Erleuchtung??
Dieser Nebenhandlungsstrang ist damit unvollständig und ohne roten Faden.

Im Vordergrund steht die Liebesgeschichte von Nika und Lukas, die mit der Zeit durch etwas Drama begleitet und unterbrochen wird.
Das Drama entsteht hier dadurch, dass Lukas eher der stille Typ ist und Nika Lukas gerne Worte in den Mund legt, von denen Sie denkt, dass er sie so sagen würde.
Was er natürlich nicht wollte…
Auch nach dem dritten Missverständnis durch Nikas voreingenommene Art war kein Lerneffekt zu sehen…

Mich konnte das Buch entsprechend nicht abholen.

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Veröffentlicht am 20.12.2023

„Unsympathische und unzugängliche Protagonistin“

Wen immer wir lieben (Immer-Trilogie, Band 1)
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Es ist mir noch nie passiert, dass ich mit einer Protagonistin in einem Buch überhaupt nicht klar gekommen bin.
Spätensdens zum Ende hin entwickeln sich die Charaktere und man erwärmt sich.
Selten hat ...

Es ist mir noch nie passiert, dass ich mit einer Protagonistin in einem Buch überhaupt nicht klar gekommen bin.
Spätensdens zum Ende hin entwickeln sich die Charaktere und man erwärmt sich.
Selten hat man auch mal eine neutrale Einstellung, aber so eine Protagonistin wie Lina ist mir noch nie untergekommen…
Lina gehört zu den Protagonisten, die ich für immer negativ in Erinnerung behalten werde.

Zu behaupten, dass Lina einen Vaterkomplex hat, ist noch untertrieben…
Zuerst fand ich ihre Idee mit dem Badboy-Schema ganz lustig.
Es klang nach viel Spaß und einer großen Unterhaltungsquelle.
Doch das schlug schnell um.
Lina ist dermaßen verbissen und stur, dass es einfach nicht auszuhalten ist.
Sie ist nicht in der Lage von ihrer Meinung auch nur ein Stück abzuweichen und über den Tellerrand hinauszuschauen.
Ben hat sie gleich in die Schublade Badboy gesteckt und nicht mehr herausgeholt und dass obwohl er ihr so oft und so klar gezeigt hat, dass er absolut kein Badboy ist.
Ich mochte Ben wirklich gerne und er hat jemand besseres als Lina verdient (Sorry not Sorry).

Aber sich und Ben das Leben schwer zu machen reicht ihr nicht.
Sie scheint erst zufrieden zu sein, wenn sie auch die Beziehungen ihrer Freunde und Schwestern schlecht machen und durch den Dreck ziehen kann.

Nichts desto trotz hat Michelle Schrenk ein schönen Schreibstil, nette Nebencharaktere geschaffen und eine neue Idee in einem riesigen Genre abgeliefert.
Leider ist dies hinter Lina untergegangen.
Ich hätte die Geschichte so gerne genossen, aber es war leider nicht möglich.

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