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Veröffentlicht am 26.03.2020

Schwacher Anfang aber starkes Ende

Wir sind das Feuer
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Heute kann ich endlich meine Rezension zu dem Buch "Wir sind das Feuer" von Sophie Bichon schreiben. In einer Leserunde habe ich diesen New Adult Roman mit einigen begeisterten und einigen nicht begeisterten ...

Heute kann ich endlich meine Rezension zu dem Buch "Wir sind das Feuer" von Sophie Bichon schreiben. In einer Leserunde habe ich diesen New Adult Roman mit einigen begeisterten und einigen nicht begeisterten Leser*Innen gelesen. Die Meinungen spalten sich glaube ich wirklich. Zunächst allerdings zum Inhalt:

Seine Liebe wird sie verbrennen. Doch sie kann ihm nicht widerstehen.

Endlich vergessen, was vor fünf Jahren geschah. Die Flammen, den Lärm, und all das, was ihr Leben danach zerstörte. Das ist es, was Louisa sich wünscht, als sie ans Redstone College kommt. Und tatsächlich: Gleich zu Beginn ihres Studiums begegnet sie Paul und alles scheint plötzlich anders. Mit seinem unwiderstehlichen Lachen und seinen Bernsteinaugen weckt er Gefühle in ihr, die sie schon längst vergessen glaubte. Mit ihm ist sie wild und frei und endlich wieder glücklich. Sie ist dabei, sich unwiederbringlich in ihn zu verlieben. Doch was sie nicht ahnt: Paul hütet ein dunkles Geheimnis. Die Wahrheit könnte ihre Liebe in Flammen aufgehen lassen …



Eigentlich beschreibt dieser Klappentext schon gut worum es in dem Buch geht und er hat mich dazu animiert, dass Buch zu lesen. Den Hype um das Buch auf Instagram kann ich leider nicht nachvollziehen. Ja das Buch war gut aber ich kenne so viele gute Bücher die ich besser bewerten würde die so selten auf Instagram gezeigt werden, dass es einen wundert das die ganzen New-Adult Romane gehypt werden.

Story:

Die Story hat mir gut gefallen, ein vom Schicksal gezeichnetes Mädchen trifft bei dem Versuch auf der Uni einen Neuanfang zu starten auf den Pseudo Bad Boy der eigentlich auch nur ein dunkles Geheimnis hinter One Night Stands verbirgt. Das kennen wir bereits aus Begin again und zahlreichen anderen Romanen aus diesem Bereich. Trotzdem war dieses Buch etwas anders. Das Buch hat einen gewissen Tiefgang und ich würde behaupten, dass die Autorin mehr aus ihren Protagonisten machen wollte als die 08/15 Klischees. Die Dialoge hatten Tiefgang und man konnten sich nach und nach in die Gefühlswelt der einzelnen Protagonisten rein empfinden. Der Cliffhanger am Ende ist wirklich sehr gut überlegt da er, wie bereits erwähnt, zum weiterlesen anregt. Positiv haben mir auch manche Stellen gefallen, die nun mal so beschrieben sind, wie sie im realen Leben auch geschehen. Mädelsabende oder gemeinsame Wochenenden mit Freunden. Mein Lieblingsatz war etwas in die Art, dass die Protagonistin und ihre Freundin eher weniger gehypte Bücher von Bookstagram Accounts lesen. Das kann man jetzt als Spoiler sehen ist aber nicht relevant für die Story an sich.

Die Freundschaften zwischen den einzelnen Personen wie Trish und Louisa entwickelten sich recht schnell was ja auch im realen Leben möglich ist. Man könnte jeden Tag seine beste Freundin treffen oder auch seinen besten Freund. Mir hat ein wenig die Spannung gefehlt weswegen ich auch den kompletten Lesezeitraum von einem Monat genutzt habe und nebenher lieber noch in anderen Bücher gestöbert habe. Es war eben alles harmonisch und es kam erst auf den letzten Seiten zu einem richtigen Spannungsaufbau.

Die Charaktere:

Am einfachsten ist es, wenn ich mit den Nebencharakteren anfange.

Aiden, Trish sowie Bowie mag ich sehr gerne. SIe leben dieses typische Studentenleben was man aus den ganzen amerikanischen Teeniefilmen kennt und liebt. Es ist etwas, was wir kennen und gewohnt sind. Die Beziehung zwischen Trish und Bowie finde ich besonders süß. Ihre Geschichte und das ganze drumherum haben etwas, was in einem eigenen Buch verschriftlicht werden könnte. Es wäre mal eine schöne Abwechslung zu den sonstigen Protagonisten Typen da Trish sowie Bowie eher sehr direkte Wesen sind die einen eigentümlichen Charakter haben den man liebt oder eben nicht. Ich liebe ihn auf jeden Fall.

Aiden ist mein geheimer Favorit. Mit ihm habe ich immer mitgefühlt, da er sich nichts sehnlicher wünscht, als seine Liebe zu finden. Er ist kein typischer BadBoy. Er ist eigentlich gar kein Bad Boy und das macht ihn sympathisch. Aiden versucht auf seine eigene Art und Weise zu helfen und ist ein unaufdringlicher Frauenheld der wahrscheinlich mehr Herzen bricht, als ihm lieb ist.

Paul mag ich gar nicht. Am Anfang habe ich darüber gegrübelt, wie sein Name ausgesprochen wird bis auf einer Seite stand, dass er halb deutscher ist. Das war mir bis dahin nicht bewusst und wir haben überlegt, wie man das jetzt ausspricht. Es klang alles so falsch. Ich bin kein Freund von diesen Klischee Bad Boys. Also sie rauchen, sind tätowiert und haben eine düstere Vergangenheit. Dabei können sie noch so distanziert wirken aber sie verlieben sich augenblicklich in das kleine schüchterne Mädchen oder die frechen die selbst eine Menge schlimmes erlebt haben.

Paul konnte ich auch manchmal gedanklich nicht folgen. Ich konnte seine Handlungen schlichtweg nicht nachvollziehen und doch war mir seine dunkle Vergangenheit irgendwie klar. Schade eigentlich weil Paul ein echt guter Protagonist hätte sein können wenn er nicht so dem Klischee entsprechen würde das man nunmal überall liest und irgendwann langweilig wird.

Louisa hingegen habe ich lieben gelernt. Ich konnte mich mit ihr identifizieren und erkannte eigenarten an ihr, die ich auch gerne mal aufweise. Sie ist nun mal von Grund auf an sympathisch. In Louisa sehe ich auch nicht unbedingt das Klischee. Sie miemt nicht die starke Frau. Sie zeigt sich so wie sie ist. Eine intelligente junge Frau mit Ambitionen aber auch großen Ängsten. Ich erhoffe mir noch mehr von ihr zu lesen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich dem Buch die besagten Sterne geben, weil miir doch ein wenig dieses innovative und andersartige fehlt. Ich bewerte es schon besser als andere Bücher aber ich erhoffe mir, ein Buch zu lesen, was mich wirklich mitreißt.

Viele lieben dieses Genre und es ist auch sehr einfache Lektüre, so dass es für jeden zu lesen ist auch wenn ich den ganzen U16 Jugendlichen beim Kauf des Buches sagen würde, dass es nicht geht weil es sexuelle Szenen doch sehr detailliert darstellt und das meiner Meinung nach nichts für junge Menschen ist deswegen ja auch New Adult und keine Jugendliteratur.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2020

unerwartete Wendung

Meine wunderbare Frau
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Ich hatte das Glück oder auch Pech, wie man es sehen will, lesen zu dürfen. Das Buch hat mich innerhalb der letzten 100 Seiten vom Hocker gehauen. Zunächst aber einmal zum Inhalt.

Sie ist eine liebevolle ...

Ich hatte das Glück oder auch Pech, wie man es sehen will, lesen zu dürfen. Das Buch hat mich innerhalb der letzten 100 Seiten vom Hocker gehauen. Zunächst aber einmal zum Inhalt.

Sie ist eine liebevolle Ehefrau und perfekte Mutter.

In ihrem tadellos gepflegten Vorgarten plaudert man gerne über das Wetter.

Aber in ihrem Herzen wohnt das Böse...

Mit ihr ist Millicent gemeint. Sie hat zwei jugendliche Kinder und einen Ehemann der für sie über Leichen gehen würde. Millicent ist Immobilienmaklerin und er ist Tennislehrer. Sie haben ein gemeinsames Hobby.

Achtung Spoiler!!!!!!





Sie entführen junge Frauen um sie nach einiger Zeit zu töten. Dabei möchten die beiden dadurch ihr Liebesleben wieder aufpeppen.



Spoiler Ende!!!!










Soviel zum Inhalt. Viel mehr kann man leider nicht sagen ohne etwas aus dem Buch zu spoilern.

Kommen wir zunächst zu der Story. Ich muss sagen, dass ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht so gut zurecht kam, man gewöhnt sich nach einiger Zeit daran aber die Sprünge in die Vergangenheit und zurück ohne zu bemerken was wozu gehörte und was davon relevant ist, hat mich immer wieder aus dem Lesefluss geworfen. Ich war sogar kurz davor das Buch abzubrechen habe es allerdings trotz allem durchgelesen. Genau das hat sich gelohnt. Die letzten rund 100 Seiten haben mich förmlich gefesselt. Es war wirklich spannend und obwohl ich eigentlich immer sagen kann, wie ein Buch endet, habe ich bei diesem Buch nicht mit solch einer Wendung gerechnet.

Es lohnt sich also wirklich dran zu bleiben auch wenn einen der Schreibstil der Autorin stört. Weiterhin denke ich, dass es in diesem Buch Stellen gab oder auch Kapitel, die für das Buch an sich nicht relevant waren. Es kann auch sein, dass ich bloß den Sinn nicht verstehe aber es kam mir so vor, als hätte man versucht, dass Buch noch weiter zu füllen um auf die passende Seitenzahl zu kommen.

Aufgrund dessen denke ich, dass der Spannungsbogen auch nicht so recht aufrecht erhalten werden konnte.

Zu den Charakteren.

Millicent ist meiner Meinung nach eine berechnende, intelligente und psychisch stark gestörte Person die mit ihrem vollkommen unzufrieden ist. Der Charakter an sich ist düster und geheimnisvoll. Ich habe tatsächlich vieles geglaubt, was der Charakter innerhalb des Buches sagte und daran merkt man, dass man sehr gut in das Buch einsteigen musste um hinter den Charakter zu schauen.

Ihr Mann hingegen ist für mich so der Inbegriff eines Weicheis. Er ist vollkommen abhängig von seiner Frau und der heilen Welt die sie vorspielen. Er geht für seine Frau über Leichen um sie nicht zu verärgern. Das kann an seiner Kindheit liegen muss es aber nicht. Er war mir als Charakter vollkommen unsympathisch und ich bin mir unsicher, ob sein Name überhaupt genannt wurde. Ich kann mich leider an keinen Erinnern.

Abschließend kann ich sagen, dass man dieses Buch lesen kann es aber kein Muss ist. Es war für mich eher etwas zum locker runter lesen und da liegt der Schwachpunkt, ich konnte es nicht locker runter lesen. Eingefleischte Thrillerleser werden es eventuell mögen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2020

Leider sehr vorhersehbar und kein Highlight

Begin Again
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Auch wenn das Buch >> begin again

Auch wenn das Buch >> begin again<< von Mona Kasten nun schon gut vier Jahre in den Buchhandlungen zu kaufen ist, lasse ich hier trotzdem meine Meinung da. Zunächst einmal aber zum Inhalt.
Story:
Wie die meisten hier wahrscheinlich wissen, geht es um die junge und frische Studentin Allie Harper die immer aus ihrem Leben entfliehen wollte und deswegen nach Woodshill zieht um Lehrerin zu werden. Sie landet aufgrund mangelnder Alternativen in einer WG mit dem Bad Boy schlechthin. Kaden White ist unfassbar attraktiv, ist tätowiert und unglaublich unverschämt, was das genaue Gegenteil von Allie ist. Bei ihrem Einzug stellt er eine Liste mit drei Regeln auf, die wichtigste davon, dass sie niemals etwas miteinander anfangen werden. Allie merkte jedoch recht schnell, dass sich hinter Kadens Fassade viel mehr verbirgt als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren.
Soviel zur Story, mich hatte der Klappentext angesprochen und auch, wenn ich eher weniger New Adult Romane lese, wollte ich wissen, wer Allie ist und was es mit Kadens Fassade auf sich hat.
Cover:
Das Cover ist relativ schlicht aber schön gehalten und mit der weißen Farbe leider anfällig für irgendwelche Schmutzrückstände wenn man nicht gut aufpasst. So ist bei mir ein Fingerabdruck aus schwarzer Zeitungstinte da ich nun mal in einem Buchhandel arbeite und auch die Zeitungen immer verräumt werden müssen. Ich finde das Pärchen auf dem Cover auch recht ansprechend und die Farben, nachdem ich das Buch gelesen habe, gut gewählt.
Inhalt:
Der Inhalt hat mir ganz gut gefallen, mich haben eher einzelne Charaktere gestört und weniger die Story an sich. Sie war relativ voraussehbar und doch schön zu lesen. Der Schreibstil war flüssig und ich konnte mich gut in die Personen rein empfinden da ich selbst Studentin bin. An sich war es spannend zu sehen, wie die Beziehung zwischen diesen vollkommen verschiedenen und doch wieder gleichen Personen entsteht und wie sich die einzelnen Charaktere und Beziehungsstränge sich nach und nach entwickelten. Ich finde es schade, dass bei New Adult Romanen allgemein eher wenig voneinander abweichen und das Ergebnis bei diesen Bad Boy meets Good Girl immer dasselbe ist und doch gebe ich ihm diesen Büchern immer wieder gerne eine Chance. Auch wenn ich mich mit dieser Meinung unbeliebt mache. Ich bin nun mal kein Mensch für Klischee Liebesromane. Dieses Buch hat mich allerdings in der Charaktertiefe positiv überrascht. Hier muss ich sagen, dass die Autorin sich wirklich Gedanken um die Charaktere gemacht und diese anständig durchdachte bevor sie schrieb. Meiner Meinung nach, ist begin again eine leichte Lektüre für zwischendurch und als diese gut geeignet jedoch für niemanden was, der nicht darauf steht, von vorne herein zu wissen was passiert. Dieses Buch ist nun mal sehr vorhersehbar.
Charaktere:
Ich rezensiere hier mal nur die zwei Protagonisten da viele andere Charaktere ja in den Folgebänden noch einmal im Mittelpunkt stehen.
Beginne wir doch mit Crystal Allie Harper die meiner Meinung nach immer vollkommen übertrieben hat. In ihrem Handeln wie auch ihren Emotionen. Ich meine Achtung Spoiler!!!!

wer heult bei dem Anblick einer Pizza.


Sie hat meiner Meinung nach nicht immer wie ein Teenager in dem Alter gehandelt und auch ihre Vergangenheit hat für mich irgendwie nicht zu der Person die sie nun mal während der Story gepasst. Ich kann nicht leugnen, dass die Autorin sich etwas bei den Charakteren gedacht hat aber sie hat wohl eine sehr komische Vorstellung von amerikanischen Studentinnen. Während der ganzen Story verstand ich oft ihr Tun und Handeln nicht und ich werde es wohl nie verstehen aber für mich waren alle immer etwas zu übertrieben. Vielleicht steht die Jugend ja auf sowas sonst würde die Reihe nicht so gehyped werden. Für Menschen wie mich, die gerne in Welten abtauchen und wenigstens etwas Realität in solchen Büchern mögen, ist es nichts.

Kaden White ist alles andere als ein Bad Boy. Ich weiß nicht wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, dass Bad Boys immer tätowierte, unhöfliche Aufreißer mit einer schlimmen Vergangenheit sind aber das sind keine Bad Boys. Nicht einmal in einhundert Jahren beschreibt das einen typischen Bad Boy in unserem Leben. Dann müsste mein Uniprofessor ein Bad Boy sein weil er über und über voller Tattoos ist und häufig mehr als unhöflich ist. Das passt einfach nicht. Wenn ich mir Kaden in der Realität vorstelle sieht er fast so aus wie Harden aus After Passion oder wie der heißt, also seine Filmrolle. Der war auch alles andere als ein Bad Boy. Kaden White war ebenfalls immer viel zu übertrieben aber ich habe dazu ja bereits bei Allie meine Meinung gesagt. Ich finde seine Vergangenheit jetzt auch nicht so schrecklich und es rechtfertigt irgendwo auch nicht sein Verhalten aber jedem das seine.
Alles in allem, ist mit bewusst, dass die Autorin dieses Übertriebene wahrscheinlich extra gemacht hat aber für mich ist es nichts.

Fazit:
Für Teenies ist diese Reihe sicherlich eine schöne Buchreihe die man gerne liest aber für Erwachsene eher weniger was außer vielleicht für die, die sich an sowas nicht stören. Also die Vorhersehbarkeit und dieses übertriebene Verhalten der Protagonisten.

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Veröffentlicht am 02.02.2020

Eine wirklich bezaubernde Lebensgeschichte einer starken Frau

Frau Einstein
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Inhalt
War Albert Einsteins erste Frau Mileva Maric das eigentliche Genie in der Familie?
Dieser Roman rückt zum ersten Mal Mileva Maric in den Mittelpunkt der Geschichte um die Entdeckung der Relativitätstheorie. ...

Inhalt
War Albert Einsteins erste Frau Mileva Maric das eigentliche Genie in der Familie?
Dieser Roman rückt zum ersten Mal Mileva Maric in den Mittelpunkt der Geschichte um die Entdeckung der Relativitätstheorie. Die erste Frau des Nobelpreisträgers war maßgeblich beteiligt an seinen wissenschaftlichen Errungenschaften. Marie Benedict zeichnet eine atemberaubende Liebes- und Emanzipationsgeschichte nach, die Albert Einstein in ein völlig anderes Licht stellt.
Zürich 1896: Mileva Maric, aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in Serbien, ist eine der ersten Frauen, die am Polytechnikum studieren dürfen. Gegen alle Vorurteile und Widerstände gehört die ehrgeizige junge Frau bald zu den Besten ihres Faches. Ihr großes Talent für Mathematik bleibt auch einem ihrer Kommilitonen, dem charismatischen Physikstudenten Albert Einstein, nicht lange verborgen. Die beiden tauschen sich über ihre Arbeit aus, verlieben sich und werden ein Paar. Zusammen arbeiten sie an der Relativitätstheorie, zunächst weitgehend gleichberechtigt. Doch als Mileva schwanger wird und ihre gemeinsame Forschung die erste öffentliche Aufmerksamkeit erhält, wird sie immer unsichtbarer im Schatten ihres Mannes, der als strahlendes Genie bis heute weltberühmt ist.

Meine Meinung:
Das Buch erhält von mir vier von fünf Sternen und ist mein Januar Highlight. Mir wurde es von einem Kunden empfohlen und ich habe auch eine Zeit mit dem Buch geliebäugelt. Am Ende wurde es dann gekauft und innerhalb eines Tages verschlungen. Die Geschichte rund um Mileva Maric/Einstein ist wirklich herzzereissend. Eine unglaubliche Liebesgeschichte mit einem wirklich traurigen Ende. Ich kannte die junge Wissenschaftlerin und habe sie immer bewundert. Die Autorin hat mir ihre Welt ein kleines bisschen näher gebracht. Die Informationen waren gut recherchiert und ich merkte wie viel Herzblut dahinter steckt. Ich kann dieses Buch wirklich nur wärmstens empfehlen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und zeitlich sprachlich angemessen.Es war das erste Buch was ich von ihr gelesen habe aber ich werde definitiv auch in die weiteren Bücher hineinschnuppern. Das Buch kann auf jeden Fall als geschichtlich korrekt eingestuft werden was mir bei solchen Büchern immer wichtig ist.
Die Protagonistin Mileva Maric ist eine wirklich starke Persönlichkeit die viel in ihrem Leben erreicht hat obwohl ihr immer neue Steine in den Weg gelegt wurden. Sie war nicht nur eine der ersten Studentinnen in Europa sondern auch noch körperlich Beeinträchtigt was zu der damaligen Zeit das Ende für ein Leben in einer Beziehung bedeutete. Mileva hat es jedoch geschafft aus diesem trostlosen Leben herauszukommen. Hätte sie Albert Einstein nie kennengelernt hätte sie eine weitaus größere Rolle in der Physik spielen können. Diese Art von Protagonistin gibt einem selbst Mut und Kraft undzeigt, was Frauen alles schaffen können. Wichtig hier zu sagen ist, dass die Autorin es geschafft hat, ihren Charakter sehr gut darzustellen und ich ihre Gefühlswelt immer nachvollziehen konnte.


SPOILER (wenn das überhaupt geht)





Albert Einstein hat bei mir an Beliebtheitspunkten abgenommen. Wie kann man anfangs nur so nett sein und hinterrücks nur auf sich bedacht sein. Wäre ich da gewesen, wäre ich schon weitaus früher gegangen. Nicht nur das er seiner Frau fremd ging sondern auch, dass er sich um seine erste Tochter einen Dreck scherrte. Wie kann man nur so ungehobelt sein. Das hat nichts mehr mit dem Gentleman zu tun der er zu Beginn des Buches war. Er war nur auf den Erfolg aus.
SPOILER Ende

Abschließend möchte ich noch sagen, dass der einzige Kritikpunkt der ist, dass es mir an manchen Punkten einfach zu große Zeitsprünge gab. Der Anfang war doch noch sehr ausladend doch dann ging alles sehr schnell. Natürlich wollte die Autorin auf gerade einmal rund 350 Seiten eine Lebensgeschichte darstellen was wahrlich nicht einfach und doch gelungen ist, aber ich hätte manchmal doch noch gerne ein paar mehr Infos gewollt. Ich kann dieses Buch allerdingsjedem ans Herz legen der sich für die junge Wissenschaftlerin interessiert und eine tragische Liebesgeschichte lesen möchte. Für mich war das Ende übrigens ein großes Happy End.

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Veröffentlicht am 02.02.2020

Trifft leider nicht meinen Geschmack

Lass mich nicht los
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Inhalt:

Immer wieder zieht es Em zurück zu dem Baumhaus, dass sie und Jake als Kinder gemeinsam gebaut haben. Jake, der erste Junge, den sie geküsst hat, und ihr bester Freund – bis er eines Tages ohne ...

Inhalt:

Immer wieder zieht es Em zurück zu dem Baumhaus, dass sie und Jake als Kinder gemeinsam gebaut haben. Jake, der erste Junge, den sie geküsst hat, und ihr bester Freund – bis er eines Tages ohne Abschied von Bainbridge Island verschwand. Gerade als Em die Vergangenheit endgültig hinter sich lassen will, taucht Jake plötzlich auf der Insel auf. Und obwohl sie gegen ihre Gefühle ankämpft, kann Emm seiner Nähe nur schwer widerstehen.

Meine Meinung:

Ich habe viele Erwartungen an das Buch gehabt da es in Bloggerkreisen und laut Rezensionen volle fünf Sterne verdient hätte. Am Ende wurde ich bereits innerhalb der ersten 100 Seiten enttäuscht. Die Story war zu vorhersehbar und das Ende war mir schon bei Lesens der ersten Seiten klar. Die Sichtwechsel waren eigentlich ganz schön zu lesen aber Jake war für mich einfach nur verweichlicht und gleicht genau dem Typ Mann, den unsere Gesellschaft heute heranzieht und mit der ich einfach nicht klar komme. Das Buch beschreibt in meinen Augen eigentlich nur die typische Liebesgeschichte die Jugendliche heutzutage lesen und somit nichts für die ältere Gesellschaft. Es kommt für mich einfach nicht an andere New Adult Romane ran. Ich denke schon, dass die Autorin eigentlich sehr gut schreiben könnte da ich ihren Schreibstil sehr modern und ansprechend finde aber die Story war meiner Meinung nach einfach nicht modern genug. Sowas liest man in den Jugendromanen leider immer häufiger was es irgendwann zu einem Meer aus immer gleichen Geschichten mit unterschiedlichen Gesichtern macht. Die Charakter waren recht gut für die ersten Seiten, wie es am Ende aussieht kann ich leider nicht sagen da ich es abgebrochen habe. Ich konnte und wollte nicht weiterlesen.



Es tut mir sehr leid aber das Buch erhält von mir nur zwei Sterne.

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