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Veröffentlicht am 30.06.2020

Eine humorvolle Erzählung Kyoshis Geschichte

Avatar - Der Herr der Element: Der Aufstieg von Kyoshi
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Der Aufstieg von Kyoshi war für mich ein Buch, welches mich zurück in die Kindheit katapultierte. Die endlosen Stunden vor dem Fernseher um Avatar Aang zu begleiten und die Feuernation zu besiegen. Avatar ...

Der Aufstieg von Kyoshi war für mich ein Buch, welches mich zurück in die Kindheit katapultierte. Die endlosen Stunden vor dem Fernseher um Avatar Aang zu begleiten und die Feuernation zu besiegen. Avatar Kyoshis Geschichte nun noch einmal in Form eines Romans zu lesen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen jedoch gehe ich zunächst einmal auf die Story ein.

Die Story hat mir an sich gut gefallen. Ein Minuspunkt erhält das Buch wegen des doch sehr raschen Endes welches für mich doch ein wenig zu schnell ging. Der Anfang hingegen hat mir sehr gut gefallen. Er führte langsam an die Story heran und stellte die Kindheit von Kyoshi dar. Spannend war vor allem zu verfolgen, wie alle auf die Enthüllung reagierten, dass sie der Avatar ist. Damit meine ich die Waisen, ihre Freunde und auch der eigentliche Avatar. Der Spannungsbogen wurde über die komplette Flucht Kyoshis hinweg immer weiter aufgebaut wobei eine große charakterliche Entwicklung zu erkennen war. Wenn ich mir den Schreibstil anschaue kann ich nur anmerken, dass ich mich irgendwann an die Sprache sowie den Ausdruck gewöhnt hatte. Es ist, wie auch bei historischen Romanen, ein eher altertümlicher Schreibstil mit einem kleinen modernen Hauch hier und da. Insgesamt hat mir die Story gut gefallen weswegen diese von mir 4 von 5 Sternen erhält.

Die Charaktere ansprechend gehe ich auf die Protagonisten Kyoshi, Rangi, die kleine Daofei Gruppe sowie den Antagonisten Jianzhu ein. Kyoshi ist die Hauptprotagonistin welche erfährt, dass sie der Avatar ist. Anfangs war sie ein doch recht anstrengender Charakter da man sich immer wieder dachte, warum kann sie sich denn nicht währen. Sie müsste doch nur ihre Erdbändigerkräfte nutzen. Stattdessen holt sie ihre beste Freundin Rangi immer aus der Situation raus. Innerhalb der Geschichte machte sie jedoch große Sprünge in ihrer charakterlichen Entwicklung weswegen ich sie nun doch sympathischer finde. Sie schaffte es, eine Führungsrolle einzunehmen und ihre Pflichten ernst zu nehmen was sie zu einem wahren Avatar machte. Ich bin tatsächlich gespannt, wie sich Avatar Kyoshi weiterentwickelt.

Rangi ist mein Favorit in Sachen Charaktere. Als gute Seele oder auch das Gewissen hat sie sich in mein Herz eingenistet. Wo sie zu Beginn noch hart rüberkam, wie es ein Feuerbändiger sollte, zeigte sich hinterher, dass sie eine loyale und herzensgute Person ist. Sie versucht durchgängig etwas Gutes für ihre Freundin zu tun oder ihre Mutter zu unterstützen. Rangi veränderte sich charakterlich nicht so stark oder auffällig wie Kyoshi jedoch zeigte sie mehr und mehr ihr Herz was sie nur noch sympathischer macht.

Die Daofei Gruppe rund um Kirima, Lek, Lao Ge und Wong ist ein lustiger Haufen der mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. Immer wieder war ich gerührt von ihren familienähnlichen Banden und ihrer Loyalität gegenüber Kyoshi. Obwohl jeder von ihnen eigentlich ein Verbrecher ist, zeigten sie sich eher wie eine Gruppe von Kindern welche einfach nur Leben wollten. Sie sind mir ans Herz gewachsen und ich hoffe, sie kommen in Buch zwei genauso oft vor wie in Buch 1.

Der Antagonist Jianzhu war genau so, wie ein Antagonist sein sollte. Von Anfang bis hin zum Ende des ersten Drittels wirkte er sympathisch und freundlich doch merkt man schnell, dass er nur solange nett ist, wie er seinen Willen kriegt. Schnell machte er sich unbeliebt bei mir was ich aber positiv sehe da er als Antagonist ja nicht unbedingt der Liebling der Leser sein sollte. Immer wieder wollte ich ihm im Meer versenken oder in Flammen setzten aber das geht ja schlecht da er nur im Buch existiert. Jianzhu ist insgesamt ein manipulativer, hinterlistiger Mensch, welcher nach Macht strebt und nicht nach einer besseren Welt.

Abschließend kann ich als Fazit sagen, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen hat. Ich konnte nicht aufhören zu lesen da der Spannungsbogen stets aufrecht erhalten wurde. Bloß das Ende ging mir doch zu schnell weswegen es einen Stern Abzug gibt. Insgesamt gibt es von mir 4 von 5 Sternen für ein spannendes und doch auch lustiges Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.06.2020

Mehr Komödie als Liebesroman

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Klappentext:
Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Der Auftakt einer hinreißenden Serie über eine Gruppe von Männern, die heimlich Liebesromane lesen ...

Die ...

Klappentext:
Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Der Auftakt einer hinreißenden Serie über eine Gruppe von Männern, die heimlich Liebesromane lesen ...

Die Ehe von Profisportler Gavin Scott steckt in der Krise. Genau genommen ist sie sogar vorbei, wenn es nach seiner Frau Thea geht. Und das darf nicht sein. Thea ist die Liebe seines Lebens! Und er versteht, verdammt noch mal, nicht, was überhaupt passiert ist. Eigentlich müsste SIE sich bei IHM entschuldigen! Gavin ist ratlos und verzweifelt – bis einer seiner Freunde ihn mit zu einem Treffen nimmt. Einem Treffen des Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Männer heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Gavin hält das für Schwachsinn. Wie sollen Liebesschnulzen ihm helfen, seine Ehe zu retten? Doch die Lektüre überrascht ihn. Und Thea steht eine noch viel größere Überraschung bevor!

Meine Meinung/Kritik:
The secret book club war tatsächlich nur ein fast perfekter Liebesroman. Ich weiß nicht, ob ich ihn wirklich in das New Adult Genre einsortieren würde aber es passt besser, als das Genre Romane&Erzählungen welches der Verlag angab.
Das Buch hat ein richtig schönes Cover und ich finde es gut, dass es Klimaneutral produziert wurde. Die eingerissene Seite sowie die Farben haben mich direkt angesprochen und der Klappentext lies einen über den Inhalt freudig nachdenken.

Ich dachte wirklich an alles, New Adult Romane der Klischee Sorte wie Save me oder ähnliche aber ich hätte nicht gedacht, dass es sich um einen Groschenroman handelt der dann auch noch zu großen Teilen einfach in das Buch rein kopiert wurde. Das ist auch mein erster Kritikpunkt, am Ende habe ich diese Kapitel einfach übersprungen da sie für mich wertlos für den Inhalt der Geschichte waren. Das Buch an sich hätte riesiges Potential gehabt, welches die Autorin nur leider nicht genutzt hat.

Um auf die Story einzugehen beginne ich am Anfang. Gavin Scott war mir richtig sympathisch wie er versuchte seine Ehe zu retten auch wenn ich nicht verstehe, wie man seine Ehe in so kurzer Zeit schon in den Abgrund stürzen konnte. Das ist aber jedem selbst überlassen. Seine Freunde und Mack wollen ihm helfen indem sie ihn in einen geheimen Buchclub einladen der meiner Meinung nach keiner ist.

Wir wissen alle, in einem Buchclub liest man ein Buch gemeinsam und tauscht sich darüber aus. Die Männer hier retten ihr Ehe allerdings mit einem Groschenroman was doch recht unwahrscheinlich ist. Sie lesen das Buch auch nicht gemeinsam. Eigentlich liest Gavin es alleine und die anderen scheinen es bereits gelesen zu haben was sie zu perfekten Ehemännern macht. Weiterhin traf sich dieser Buchclub nur einmal und sonst traf sich die kleine Gruppe immer alleine in irgendeinem Restaurant oder bei Gavin Zuhause was ebenfalls nicht zu einem geheimen Buchclub passt.

Das ist ein großer Kritikpunkt aber macht das Buch nicht grundlegend schlecht. Ich finde nämlich, dass dieses Buch trotz allem sehr humorvoll war und mich mehr als einmal zum Lachen gebracht hat. Vor allem das Denken der Männer und die Darstellung von Thea als schwache Frau die ihrem Mann einfach so verfällt weil er ein bisschen mit den Augen zwinkert und ich abends eine Gutenachtgeschichte vorliest bevor er sich mit einem keuschen Gutenacht Kuss verabschiedet. Es war sehr überspitzt und erinnerte eher an eine Komödie als an einen Liebesroman was für mich aber ganz passend war. Nimmt man die Rolle der Frau außer Acht versteht sich.

Am Ende kam die geballte Kraft der Erotikszenen durch die in einem New Adult Roman ja nie fehlen dürfen. Leider kamen hier wirklich alle auf einmal weswegen ich auch gerne mal eine oder zwei Seiten übersprungen habe da außer Sex eh nichts passierte. Da das mich bei so einer Komödie nicht interessiert konnte ich getrost weitergehen. Die Info, dass die beiden es sechs Mal in einer Nacht schaffen hat mir gereicht mehr musste man auch nicht wissen.

Die Charaktere wurden wie bereits gesagt sehr überspitzt und ohne wirklichen Tiefgang dargestellt. Ab und zu gab es mal einen ernsten Moment bei den beiden Protagonisten welcher durch eine komische Szene wieder unterbrochen wurde. Das machte das Buch aber auch ein wenig aus. Mein Favorit bleibt Mack wobei Liv mein absoluter Hass Charakter wurde. Trifft sich gut weil es im nächsten Band um die beiden geht.

Abschließend kann ich sagen, dass man dieses Buch mit einem Augenzwinkern betrachten sowie lesen muss. Nimmt die Rolle der Frau, die Dummheit der Männer und alles drum herum nicht so ernst. Lest es einfach wie eine leichte Lektüre ohne Sinn und Zweck für das eigene Leben und schon habt ihr eine hervorragende Kommödie. Das Buch erhält von mir 3 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2020

Happy in die Wohnungsplanung

Happy at Home
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Klappentext:
Werden auch Sie »Happy at Home«! Ihr Zuhause wird so gut aussehen, dass Sie es gar nicht mehr verlassen wollen. Clea Shearer und Joanna Teplin sind die Organisationsprofis von »The Home Edit« ...

Klappentext:
Werden auch Sie »Happy at Home«! Ihr Zuhause wird so gut aussehen, dass Sie es gar nicht mehr verlassen wollen. Clea Shearer und Joanna Teplin sind die Organisationsprofis von »The Home Edit« und haben Aufräumen auf ein neues Level gehoben: Mit übersichtlichen Boxen, einheitlichen Etiketten und außergewöhnlichen Tricks finden sie sogar im kleinsten Schränkchen Platz für all unsere Habseligkeiten. Farbliche Sortierungen und hübsche wie funktionelle Aufbewahrungen und Tipps, wie wir die Ordnung auch langfristig beibehalten, runden das Konzept ab.

Meine Meinung/Kritik:
Clea und Joanna sind zwei Mütter, die gemeinsam eine Firma aufgebaut haben. >The Home Edit< zeigt ihre Liebe für Organisation und Sauberkeit und das gepaart mit Witz und Charme. Mit einem wunderschön gestalteten farbigen Buch nehmen sie uns mit in ihre Welt, in die Welt eines Organisationsprofis. Ganz nach dem Motto, alles wird beschriftet und in anschauliche Boxen verpackt, um diese dann farblisch zu sortieren, führend die zwei Mütter uns durch die Zimmer anderer Familien die ihre Unterstützung benötigten. Darunter auch Stars wie Gwyneth Paltrow mit ihrer Speisekammer. Auf der Buchrückseite wird in goldenen Buchstaben versprochen, „Ordentlich, ästhetisch und happy ins Wohlfühlzuhause.“ Davon, und von dem schönen und ansprechenden Cover angelockt, freute ich mich mein Zimmer oder auch die Wohnung nächstes Jahr in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Anfangen kann man immer.
Viel Text gibt es in dem Buch nicht. Bloß die Vorbereitung sowie der Schluss mit Tipps zum ordentlich bleiben wurden mit Text ausgestattet. Der Mittelteil hatte dies allerdings auch nicht nötig da die Bilder mit den kleinen Stichworten für sich sprachen. Eingeteilt in Unterkategorien wie Eingang, Badezimmer oder auch Küche wurden wir von Raum zu Raum mitgenommen. Wir erhalten unterschiedliche Ideen wie man sein Zuhause einrichten kann. Manch ein Stil gefiel mir mehr mach einer weniger aber insgesamt hat es mir Spaß gemacht, die einzelnen Ideen für mich zu nehmen und eigene Ideen zu entwickeln. Von einem Regenbogen Bücherregal halte ich mich trotzdem fern. Ihre Devise: „Regenbogenfarben lassen uns wohlfühlen“ zeigt sich in jedem Raum. Sogar im Kinderzimmer werden die Wachsmalstifte und Legosteine farblich sortiert. Wie das Kind es wohl schafft die neue Ordnung beizubehalten? Ich denke gar nicht. Dafür sind dann wieder die Ordnungsfanatischen Mütter unter uns da die die Hoffnung nicht aufgeben.
Das Buch hatte einiges an Witz und Charme. Meine Lieblingsstelle war wohl die, wo es darum ging, das Pizza aufwärmen als Kochen zählt und Sekt zu Wasser gehört. Es machte sie sympathisch und aufgrund einiger Anekdoten konnte man sehen, dass auch sie nicht immer alles zu 100% ordentlich haben. Sie sind alles andere als Perfekt und das ist gut so.
Insgesamt erhält das Buch von mir positive 4 von 5 Sternen, da es ansprechend gestaltet ist. Die Bilder entzerren das Ganze und erhalten die Lust am weiterstöbern. Selbst wenn es nur zur Ideenfindung dient. Ab und zu war es mir einfach zu steril und perfekt weswegen es einen Punkt Abzug gibt. So wird keine Wohnung dauerhaft aussehen können wenn man zwei oder drei Kinder hat. Ein bisschen Unordnung kann auch den Tag verschönern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2020

recht unterhaltsam

MAGIC: The Gathering - Die Kinder des Namenlosen
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Klappentext:
Von klein auf hat Tacenda die Gabe, einen starken Zauber zu wirken, der sie und ihre Familie vor den Monstern in den Wäldern schützt. Doch diese Macht ist zugleich ihr Fluch, denn Tacenda ...

Klappentext:
Von klein auf hat Tacenda die Gabe, einen starken Zauber zu wirken, der sie und ihre Familie vor den Monstern in den Wäldern schützt. Doch diese Macht ist zugleich ihr Fluch, denn Tacenda ist dazu verdammt, ein Leben in ewiger Finsternis zu führen: Sobald die Sonne aufgeht, verliert sie ihr Augenlicht, bis es wieder dunkel wird. Eines Nachts versagt der Schutzzauber, und Tacendas Familie wird von den Ungeheuern getötet. Tacenda glaubt, dass der neue Lord, der vor einiger Zeit den alten Herrscher abgelöst hat, dafür verantwortlich ist. Angeblich steht er mit Dämonen im Bunde. Sie bricht in sein Herrenhaus ein, um Rache zu nehmen. Doch schnell muss sie erkennen, dass der Lord alles andere als von dieser Welt ist, und dass sehr viel dunklere Mächte für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind …

Meine Meinung/Kritik:
Magic: the gathering war ein schöner Einstieg in die Welt dieses damaligen Sammelkartenspiels. Das Buch spielt in einer neuen, uns unbekannten Welt mit Göttern und Kirchen die Dämonen jagen.
So ungefähr hatte ich mir das vorgestellt, als ich das Buch angefangen habe zu lesen. Die Story gefiel mir ganz gut. Es war spannend und der ein oder andere Twist war darin, den ich nicht vorahnen konnte. Der Autor entführt uns hier in eine Welt, die manch einem vielleicht durch das Spiel bekannt ist aber mir völlig fremd war. Das macht aber nichts, da er diese neue Welt wirklich gut beschrieben und dargestellt hat. Man lernte nach und nach die verschiedenen Engel, Dämonen und Wesen kennen, die uns bisher unbekannt waren. Das machte das Buch auch spannend. Der Nervenkitzel, mal etwas ganz neues zu erfahren.
Der Schreibstil war nicht unbedingt meins. Die Sprache und Ausdrucksweise waren für mich eher schwerfällig zu lesen. Dadurch kam ich nur sehr langsam in das fast 300 Seiten dünne Buch rein. Der Witz und der Charme der Charaktere konnten das aber wieder rausreißen. Das Buch ist eigentlich ein gutes Jugendbuch mit düsteren aber auch humorvollen Szenen. Angefangen mit einem dauernd schlafen wollenden Herrscher und endend mit gruseligen grünen Geisterseelen die einem das Leben nehmen wollen. Es hat eine ausgewogene Mischung aus beidem. Hinzu kommt die bereits genannte Spannung, welche gut aufgebaut wird. Insgesamt gibt es bei der Story allerdings einen Stern Abzug da ich mit dem Schreibstil und der Sprache so überhaupt nicht klar kam.
Die Charaktere habe ich lieb gewonnen. Allem voran Tacenda welche mit ihrer Fähigkeit nur ihr Dorf beschützen wollte und nun die Helden eines Buches wird. Sie tat mir irgendwie immer leid. Mit ihren 15 Jahren verliert sie alles, was sie hatte. Ich konnte mich gut in sie rein empfinden. Sie wirkte auf mich manchmal sehr ernst, was gut zu der Story passte und auf der anderen Seite war sie eben immer noch ein Kind welchem man helfen musste.
Der Herr des Herrenhauses, was ich übrigens sehr lustig als Titel finde, war mir direkt ans Herz gewachsen. Davriel ist ein sehr lustig zu betrachtender Charakter gewesen. Er hält eigentlich den ganzen Tag über Nickerchen und lässt Dämonen für sich arbeiten. Meiner Meinung nach ist er ein schlauer Mann, der seiner Vergangenheit versucht zu entfliehen und doch immer wieder ins Unheil geführt wird. Seine Geschichte wäre einmal spannend zu lesen weswegen ich auf eine Fortsetzung hoffe.
Die Charaktere allgemein waren gut ausgebaut, mit viel Witz und Charme versehen und dadurch schnell liebenswert für die Leser. Die ernsten Szenen ließen allerdings auch die Charaktere sich verändern. Davriel hat, meiner Meinung nach, keine große Veränderung durchlebt. Tacenda dahingegen musste über Nacht, schnell erwachsener werden um ihr Dorf zu retten und ihr altes Leben zurück zu erlangen.
Insgesamt kann ich als Fazit sagen, dass es ein sehr unterhaltsames Buch ist, welches ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann. An den Schreibstil muss man sich zunächst gewöhnen aber dann ist es sehr schön zu lesen. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2020

Eine bezaubernde Liebesgeschichte

When We Dream
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Klappentext:
Wenn sich der größte K-Pop-Star der Welt, in ein ganz normales Mädchen verliebt ...

Die 19-jährige Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer älteren Schwester in Chicago. Die Stadt ist ...

Klappentext:
Wenn sich der größte K-Pop-Star der Welt, in ein ganz normales Mädchen verliebt ...

Die 19-jährige Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer älteren Schwester in Chicago. Die Stadt ist ihr zu groß, zu laut, zu voll, und am liebsten würde sich Ella mit ihren Büchern und ihrem Zeichenblock in ihr Zimmer zurückziehen und die Außenwelt, so oft es geht, vergessen. Doch dann lernt sie Jae-yong kennen. Dass er ein Mitglied der bekanntesten K-Pop-Gruppe der Welt ist, weiß sie nicht. Was sie weiß, ist, dass der junge Mann mit den tiefbraunen Augen ihre Welt von einem Moment auf den anderen aus den Angeln hebt...
Meine Meinung/Kritik:
When we dream ist eines der Bücher, dass mich richtig mitgenommen hat. Es hat mich da abgeholt, wo ich es am meisten brauchte und entführte mich auf eine Reise die mein Herz schneller schlagen lässt.
Normalerweise finde ich, dass New Adult Romane alle gleich sind. Vielleicht liegt es daran, das ich schon voreingenommen an ein Buch dieses Genres rangehe und doch überraschen mich hin und wieder einige Bücher dieser Sparte. So auch When we dream von Anne Pätzold. Ich habe dieses Buch kaum aus der Hand legen können und hätte darüber hinaus fast vergessen, dass ich es in einer Leserunde lese und die Abschnitte bestenfalls eingehalten werden sollen.
Zunächst aber einmal zur Story. Ich habe noch nie einen Rockstar Roman gelesen aber ich bin nun mal ein riesen K-Pop Fan und konnte bei diesem Cover nicht mehr nein sagen. Wie mich die Leseprobe beeindruckt hat, hat mich auch die Story an sich begeistert. Es geht einmal nicht darum, dass die Protagonisten innerhalb eines 400 Seiten Romans miteinander schlafen sollen. Nein, hier ist es noch etwas altmodischer. Die zwei haben Dates, verlieben sich langsam ineinander und führen ihr geheimes aber doch sehr schönes Beziehungsleben fort.
Ich habe immer mit den beiden gebangt. Wann sehen sie sich wieder? Wie oft sehen sie sich? Es war zum dahin schmelzen. Die Chatform zwischendrin hat das Ganze noch aufgelockert und einen gewissen Witz mit eingebracht. Hier entstand auch mein Lieblingszitat sowie meine Lieblingsstelle weil ich auch ein unverbesserlicher Potterhead bin:
Spoiler!!!!





„In welchen Läden kann man um zwei Uhr morgens Bücher kaufen?“
„Ist das der Anfang von einem dieser Scherze, die keinen Sinn ergeben?“
„Wenn du Harry Potter zum Scherzen findest…“
„Moment. Du bist fertig?“
„Oh ja. Mit dem Buch, mit den Nerven, mit Draco Malfoy.“
(Seite 84-85)





Spoiler Ende!!!
Ich spoiler eigentlich nicht in meinen Rezensionen aber dieses Mal musste es sein. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Er war leicht zu lesen und ich geriet nicht ins stocken. Manchmal eventuell weil ich mit mir selbst diskutierte oder einen mädchenhaften Kreischanfall hatte, aber nie weil der Schreibstil mich störte.
Zum Ende der Story hin blieb mir fast das Herz stehen weil meine Neugierde stieg, aber jetzt bis August nicht befriedigt werden kann. Dafür kann aber weder die Autorin noch das gute Buch etwas. Ich muss zugeben, am Ende wären mir sogar fast ein zwei Tränen raus gekullert wenn ich nicht so standhaft geblieben wäre.
Die Charaktere haben mir gut gefallen. Mit Ella habe ich mich von vorne herein identifizieren können da ich einige Charaktereigenschaften von ihr, auf mich zurück führen konnte. Ihr Charakter war gut ausgearbeitet und ich konnte gut mit ihr mitfühlen. Das finde ich immer besonders wichtig bei Büchern. Sie müssen einen emotional mitreißen können.
Ihre Beziehung zu Jae-yong entstand ja eher durch einen Zufall, wie eigentlich überall, aber ich finde ihre Liebesgeschichte einfach bezaubernd und genauso bezaubernd finde ich Jae-yong. Vor meinem inneren Auge konnte ich mir die Charaktere richtig gut vorstellen. Ihre Denkweisen nachzuvollziehen fiel mir nicht schwer und sie handelten nicht übertrieben. Sie sind einfach zwei verliebte junge Menschen die meilenweit auseinander leben.
Die Nebencharaktere haben sich gut in die ganze Geschichte integriert und hatten einen Sinn und Zweck in dieser. Sei es die Schwester, welche ein Riesenfan der Gruppe NXT ist oder die Eventplanerin als große Schwester die die Familie zu ernähren versucht. Ich würde keinen missen wollen.
Mein Fazit lautet eigentlich schlicht und einfach, dass ich es kaum abwarten kann den zweiten Band zu lesen. Das Buch erhält von mir volle fünf von fünf Sternen und ganz nach dem Buchabschluss sage ich hier noch „ es bedeutet nicht niemals, es bedeutet nur nicht jetzt.“ Seite 407.

  • Cover
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