Hundertsiebenundachtzig Tage
Hundertsiebenundachtzig TageHundertsiebenundachtzig Tage ist ein stiller, intensiver Roman über Trauer & Hoffnung.
Lecomte beweist großes Feingefühl für die Gefühlswelt junger Menschen & zeigt, dass Heilung Zeit benötigt. Mit "Hundertsiebenundachtzig ...
Hundertsiebenundachtzig Tage ist ein stiller, intensiver Roman über Trauer & Hoffnung.
Lecomte beweist großes Feingefühl für die Gefühlswelt junger Menschen & zeigt, dass Heilung Zeit benötigt. Mit "Hundertsiebenundachtzig Tage" legte er einen eindringlichen & zugleich sensiblen Jugendroman vor, welches lange nachwirkt. Alleine der Titel, eine Zeitangabe welche andeutet, dass es sich um das Warten, Aushalten und Verarbeiten eines Ereignisses geht.
Im Mittelpunkt, ein Jugendlicher Erzähler, der probiert einen Halt im Leben zu finden. Der Titel "187 Tage", markiert dabei eine Zeitspanne zwischen dem Ereignis & einem Wendepunkt.
Lecomte erzählt in einer klaren Sprache, die besonders eindrucksvoll wirkt, weil sie Emotionen nicht dramatisiert, sondern nüchtern & diese als ehrlich beschreibt. Gerade diese zurückhaltung, macht die Geschichte berührender.
Thematisch behandelt der Roman Schuldgefühle, Sprachlosigkeit, Angst & den schwierigen Weg zurück ins Leben zu finden. Besonders auffällig ist die authentische Darstellung von denn Gedanken und Gefühle des Jugendlichen.
Lecomte schafft es, innere Konflikte Glaubwürdig & Nachvollziehbar zu schildern, ohne belehrend zu wirken.
"Hundertsiebenundachtzig Tage" ist ein Buch was in der Schule gelesen werden sollte. Das was der junge Erzähler durchmacht, ist ein aktuelles Thema, was viele Menschen betrifft, viele aber nicht davon wissen.