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Veröffentlicht am 25.03.2021

Gelungener Abschluss der Trilogie

Bezwungen
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Klappentext:
Kyla, 16, wurde geslatet: Ihr Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert. Denn sie sei eine gefährliche Verbrecherin, sagt man ihr.
Doch Kyla beginnt sich zu erinnern. Und ihre ...

Klappentext:
Kyla, 16, wurde geslatet: Ihr Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert. Denn sie sei eine gefährliche Verbrecherin, sagt man ihr.
Doch Kyla beginnt sich zu erinnern. Und ihre Erinnerungen sind gefährlich. Kyla wird gejagt. Von den Lordern, den Agenten der Regierung, die sie slaten ließ. Von den Terroristen, die sie für ihre Zwecke benutzen wollen. Auf der Flucht enthüllt sie nach und nach das Geheimnis ihrer Herkunft und sie findet endlich ihre totgeglaubte Mutter. Kyla wurde als Kind entführt. Doch das ist nur ein Teil eines noch dunkleren Geheimnisses...

Zunächst einmal zum Cover:
Dieses passt mit dem Gesicht, das auch die ersten beiden Bücher der Reihe ziert, sehr gut zu der im Buch beschriebenen Kyla. Besonders ihre Augen werden in Teil 3 noch einmal eine besondere Rolle spielen. Da das Finale größtenteils im Winter spielt, ist die eisblaue Farbe des Covers sehr passend gewählt.

Gerade bei Jugendbüchern, habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich das letzte Buch einer Reihe oftmals in die Länge zieht, weniger spannend ist und kaum Inhalt hat. Ganz anders aber Band 3 dieser Trilogie.
Teri Terry hat mit Kyla eine ihrem Alter entsprechende Protagonistin geschaffen, von der wir sowohl einzigartige Stärken als auch natürliche Schwächen erfahren dürfen, welche Kyla dem Leser näher bringt. Ihr Charakter wirkt glaubwürdig, ist manchmal naiv, ganz besonders im Umgang mit Ben..., aber eben in einem Maß, das für 16-jährige völlig normal ist.
Aber Kyla wäre ja nicht die Protagonistin, wäre sie nicht mehr das. Sie ist mutig, loyal und bleibt sich selbst treu.

In Band 3 lernen wir aber nicht nur Kyla besser kennen, neben einigen mehr als überraschenden Charakterentwicklungen, hat mir die Beziehung zwischen Kyla und ihrer Mutter besonders gut gefallen. Hierzu will ich nicht zu viel verraten, allerdings schafft es die Autorin durch Kyla‘s Gedanken dem Leser die Gefühle zu ihrer Mutter und die damit verbundene Atmosphäre stark zu vermitteln. Lässt man sich auf die Szenen ein, kann man Kyla‘s Handlungen deutlich nachvollziehen und fühlt was sie und ihre Mutter fühlen. Positiver, als auch negativer Natur.

Die Handlung nimmt nach Beginn des Buches und einer kurzen übersichtlichen Erinnerung des vorherigen Geschehens aus Band 1 und 2, schnell an Fahrt auf.
Die Handlung wirkt durchdacht und ist rund. Es bleiben meiner Meinung nach am Ende keine Fragen offen. Trotz eines ausgeschmückten Endes, der Kyla‘s aktuelles Leben beschreibt, bleibt dem Leser zwar wenig, aber im geringen Maße Platz zur gedanklichen Ausgestaltung von Kyla‘s Zukunft und der ihres Umfeldes.

Die Autorin fasst zudem mehrmals am Ende eines Kapitels die offenen Fragen nochmal zusammen (in Band 3 insgesamt 2 Mal). Terry baut diese sinnvoll und nachvollziehbar in die Gedanken von Kyla ein, die ja bei den ganzen Erlebnissen genau wie wir den Überblick behalten muss. Mit diesen Zusammenfassungen, fällt es gerade den jüngeren Lesern vermutlich deutlich leichter der Handlung zu folgen und der Lesespaß wird nicht gebremst.

Etwas über das ich bei der gesamten Trilogie immer wieder gestolpert bin, ist der Satz „Das verstehe ich nicht.“ den Kyla häufig am Ende einer Frage, die sie jemandem stellt, einbaut. Zwar passt das in gewisser Weise zu der Naivität ihres Charakters und macht mit Sicherheit auch für die jüngeren Leser ihre Gefühle in diesen Situationen deutlicher, allerdings habe ich mich während des Lesens immer wieder dran gestört.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, anschaulich und bietet dem Leser schnell Zugang zur Geschichte und den Figuren.

Kyla‘s Welt bietet eine spannende und fesselnde Geschichte über das Wer-bin-ich? und das Erwachsen werden unter ganz ungewöhnlichen Umständen.
Insgesamt kann ich „Bezwungen“, aber auch die gesamte Trilogie für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.03.2021

Klischeehaft und unglaubwürdig...

New Horizons
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Bei New Horizons handelt es sich um Band 4 der Green Valley Love Reihe von Lilly Lucas.

Nachdem ich die ersten 3 Bücher der Reihe großartig fand, bin ich von diesem leider etwas enttäuscht.
Klar, sind ...

Bei New Horizons handelt es sich um Band 4 der Green Valley Love Reihe von Lilly Lucas.

Nachdem ich die ersten 3 Bücher der Reihe großartig fand, bin ich von diesem leider etwas enttäuscht.
Klar, sind in den vorherigen Bänden in gewisser Weise Klischees verarbeitet, allerdings hat mir das Drumherum an den Geschichten sowie die Charaktere sehr gefallen.
Mit New Horizons hatte ich von Anfang an einen schlechten Start. Ich habe den Zugang zur Geschichte nicht richtig gefunden und fand den Anfang etwas herausfordernd. Mit dem Lesen hat sich das allerdings weitestgehend gelegt.

Cole war ja bereits Teil der Green Valley Reihe in Band 2 und wirkte da sehr unsympathisch. Unter anderem auch durch seine überhebliche und aufgeblasene Art. Leider hab ich ihm die Entwicklung im Fortgang der Handlung nicht abgekauft.
Der Charakter Annie hat mir allerdings, abgesehen von ihrer Naivität, sehr gut gefallen, obwohl ich durch Band 3 zunächst ein ganz anderes Bild von ihr hatte. Sie wirkt aber als Einzige echt und natürlich.
Wie gesagt, finde ich New Horizons klischeehaft und unglaubwürdig, was hauptsächlich mit der Entstehung und Entwicklung der Beziehung zwischen den Protagonisten zusammenhängt. Der reiche und berühmte Schauspieler verliebt sich in das unbedarfte Kleinstadt-Mädchen...
Leider kam mir die Liebe zu plötzlich daher und wirkte deshalb unglaubwürdig.

Was ich allerdings wieder als sehr positiv wahrgenommen habe, ist der Schreibstil der Autorin, der mich immer wieder aufs neue begeistert und einer der Gründe für meine Hoffnung auf Teil 5 ist.

Insgesamt hätte man meiner Meinung nach etwas mehr aus der Geschichte machen können.

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Veröffentlicht am 17.03.2021

Lieblingsbuch!

New Beginnings
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New Beginnings handelt von dem deutschen Großstadtmädchen Lena, die als Au-Pair in Green Valley auf Ryan trifft. Statt einer herzlichen Begrüßung, stößt sie bei ihm auf arrogante Verschlossenheit und Ablehnung. ...

New Beginnings handelt von dem deutschen Großstadtmädchen Lena, die als Au-Pair in Green Valley auf Ryan trifft. Statt einer herzlichen Begrüßung, stößt sie bei ihm auf arrogante Verschlossenheit und Ablehnung.
Aber eigentlich ist der gefallene Held von Green Valley alles andere als das.
Mit der Zeit entwickelt sich mehr als Freundschaft zwischen den beiden und doch wird Ihre Liebe immer wieder auf die Probe gestellt.

Lilly Lucas hat mit New Beginnings eine wunderschöne Beziehung zwischen zwei starken Charakteren geschaffen.

Die Protagonisten Lena und Ryan wirken echt und offenbaren sehr gelungene Charakterentwicklungen.

Durch viele weitere Figuren, die der Leser kennen lernen darf sowie die Themen Ski, Au-Pair usw. ist die Geschichte von Lena und Ryan wenig klischeehaft und erschafft Raum zur gedanklichen Ausgestaltung.

Von Anfang bis Ende der Geschichte war ich begeistert von dem witzigen und humorvollen Schreibstil der Autorin.
Die Vergleiche und Gedanken der Figuren sind einfach zum Schreien. Ich hatte durchgehend Spaß beim Lesen! :)

Zudem ist die Handlungsentwicklung gut gelungen. Die Geschichte ist durchgehend spannend und zugänglich geschrieben.
Sie lässt zwar immer wieder Herausforderungen für die Protagonisten erahnen, nimmt den Wendungen dadurch aber nicht die Spannung.

Einzig für das Cover hätte ich mir ein wenig mehr Gestaltung gewünscht, aber das ist ja nur persönlicher Geschmack und ändert zum Glück nichts an dieser wunderschönen Geschichte.

Genialer Auftakt der Reihe!
New Beginnings darf in keinem Regal fehlen!

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