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Veröffentlicht am 07.07.2022

ein extrem starker und atemberaubender erster Band, der süchtig macht

Wood High Love
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Auf den neuen Reihenauftakt von DC Odesza hab ich mich unglaublich gefreut.
Nicht nur weil es anders ist, sondern weil mir meine Lieblingsthematik, das Stalking förmlich entgegen schreit.

Diesmal ist ...

Auf den neuen Reihenauftakt von DC Odesza hab ich mich unglaublich gefreut.
Nicht nur weil es anders ist, sondern weil mir meine Lieblingsthematik, das Stalking förmlich entgegen schreit.

Diesmal ist es etwas völlig anderes. Nicht nur weil es an einer Universität spielt.
Ich liebe das Setting wahnsinnig. Die kanadischen Wälder hat sie so lebendig und traumhaft beschrieben, dass mich direkt Fernweh gepackt hat. Wobei ich mich dann bei der Gefahrenzulage ausgeklingt hätte.
Ihr Schreibstil ist wie gewohnt, wahnsinnig fesselnd und mitreißend, dabei aber auch sehr bildgewaltig und atmosphärisch.
Die Charaktere hat sie mir sehr viel Liebe zum Detail entworfen.
Dabei könnten sie unterschiedlicher kaum sein.
Snobs, Mauerblümchen sowie Rebellen sind definitiv vorhanden, wodurch es an keiner Stelle langweilig wird. Viel mehr sorgt es für noch mehr Zunder im Getriebe.
Meine Favoriten sind aber definitiv Lova, Norvid und Kilian.
Wobei auf Lova und Norvid der meiste Fokus gerichtet ist. Wir erfahren dabei auch fast überwiegend ihre Perspektiven.
Lova ist keineswegs so naiv und schutzbedürftig, wie man glauben soll. Ich denke, hinter ihr steckt noch einiges und ich bin so gespannt, der ganzen Wahrheit und den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.
Norvid ist ein typischer Rebell und Womanizer, aber ich lieb ihn einfach. Mit seinen Ecken und Kanten. Seiner Sanftheit und Stärke.
Schlussendlich treffen wir auch noch auf einen ganz besonderen Charakter.
Er hat definitiv was. Man spürt förmlich die Gier, die Perfidität und Skrupellosigkeit in ihm. Ich denke, da erwartet uns noch einiges.
Aber auf irgendeine verquere Art und Weise, hab ich einen Narren an ihm gefressen.
Insgesamt sehr authentische und lebendige Charaktere, die definitiv unter die Haut gehen.
Zumal man hier auch schon etwas tiefer gräbt und die Verletzlichkeit bei jedem Einzelnen zu spüren bekommt.
Das bringt eine schmerzhafte und intensive Note hinein und ich fühle das einfach.

Mich hat das Geschehen sofort unglaublich gefesselt und elektrisiert.
Dabei geht die Autorin zunächst sehr sanft und zaghaft vor. Sie schafft Raum, damit sich die Charaktere entfalten und erden können.
Und das ist einfach großartig. Zumal man wirklich die Verbindungen sehr intensiv wahrnimmt und spüren kann. So schafft sie auch einiges an Raum für zwischenmenschliche Aspekte, was direkt für sehr viel Tiefe sorgt.
Die Chemie zwischen Lova und Norvid ist elektrisierend und unglaublich gut greifbar. Ich liebe ihre Dialoge.
Den Biss, den Sarkasmus und wie sie sich umkreisen.
Ernsthaft, ich hab Tränen gelacht.
Man könnte fast meinen, es wäre das Vorspiel.
Denn es wird extrem nervenaufreibend und explosiv.
Wow, wirklich, mir fiel die Kinnlade runter.
Nicht weil es so skrupellos und perfide war, sondern weil ich so extrem mitgefühlt habe.
Es ist definitiv ziemlich heftig und lässt nicht kalt.

Dabei finde ich die Idee dahinter unglaublich genial.
Denn hier geht es darum, wie sich Menschen angreifbar und verletzlich machen.
Jeder Mensch hat eine Schwachstelle. Jeder. Und die gilt es offen zu legen.
Wobei ich bei einigen wirklich mit den Augen rollen musste, weil es einfach auch so unfassbar viel über den Charakter und die Intention aussagt .
Zudem geht es mitunter auch um Bereiche, die nicht leicht zu verkraften sind und ziemlich harter Tobak sind.
Das Motiv dahinter? Noch unklar. Aber so geheimnisvoll und düster zelebriert, daß ich absolut begeistert bin.
Hier wurde schon ordentlich an der Fassade gekratzt und ich bin tatsächlich ziemlich gespannt, worauf es hinausläuft.
Für mich ein extrem starker und atemberaubender erster Band, der sowohl atmosphärisch, als auch sanft und sehr nervenaufreibend ist.
Mögen die Spiele beginnen.

Fazit:
Die Spiele an der Woodhill University sind eröffnet.
Dabei geht es keineswegs zimperlich zu, denn der Einsatz ist verdammt hoch.
Die Charaktere begeistern auf kompletter Ebene, eben weil sie so unterschiedlich und vielseitig sind.
Mich konnte der erste Band extrem stark begeistern, weil er sowohl atmosphärisch, sanft, als auch nervenaufreibend und sinnlich ist.
Eine sanfte Lovestory ,gespickt mit einer ordentlichen Portion Adrenalin und einem Spiel, das dich mehr kosten könnte, als dir lieb ist.
Doch worum geht es hier wirklich?
Im ersten Band wird bereits extrem an der Fassade gekratzt.
Ich bin schon jetzt richtig süchtig danach und freu mich auf mehr.
Lest unbedingt dieses Buch. Definitiv ein Highlight.

Veröffentlicht am 07.07.2022

Beängstigend, düster und unheilvoll

Der Fluch von Ashburn House
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"Der Fluch von Ashburn House “ von Darcy Coates ,ist eins der Bücher, auf die ich mich wahnsinnig gefreut habe.
Was vielleicht daran liegt, dass ich „Der Fluch von Carrow House“ unfassbar vergöttert habe.
Und ...

"Der Fluch von Ashburn House “ von Darcy Coates ,ist eins der Bücher, auf die ich mich wahnsinnig gefreut habe.
Was vielleicht daran liegt, dass ich „Der Fluch von Carrow House“ unfassbar vergöttert habe.
Und Spuk/ Geistergeschichten liebe ich generell.
Hatte ich zu hohe Erwartungen?
Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.
Darcy Coates hat für mich einen sehr fesselnden und bildhaften Schreibstil, wodurch ich auch schnell ,sehr gut in der Handlung vorankam.
Von Anfang an gelingt ihr eine sehr beklemmende und düstere Atmosphäre.
Es ist ohne Frage gruselig und das fand ich richtig gut.
Ashburn House ist ziemlich faszinierend, aber auch etwas gruselig. Weil man eigentlich nie weiß, was jeden Moment passieren könnte.
Die Charaktere konnten mich definitiv fesseln, wenn ich auch nicht immer ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen konnte.
Besonders Adrienne war einerseits total naiv und einsam, aber auf der anderen Seite auch total furchtlos. Kurz, ich empfand Adriennes Art zwar als sehr liebevoll und durchaus verständlich, aber auch sehr anstrengend.
Mein Highlight war aber definitiv Wolfgang, er hat die Handlung nicht nur belebt, sondern zu etwas großartigem gemacht.
Die Idee hinter Ashburn House ist einfach unfassbar großartig und geht unglaublich an die Nieren. Gerade wenn man die Tragik und Aussichtslosigkeit dahinter betrachtet.
Denn das ist wirklich heftig und von der emotionalen Seite kaum zu tragen.
Besonders was Edith und die Familiengeschichte angeht.
Da ist so viel Schmerz, so viel Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit.
Aber andererseits ist es auch extrem beängstigend und verstörend, was da passiert und man weiß, man ist zur Hilflosigkeit verdammt.
Aber bis man mal in diesen Bereich vordringt, hat man eventuell schon die Lust zum weiterlesen verloren.
Die Umsetzung dieser grandiosen Idee dahinter, konnte mich leider nicht so begeistern, wie erhofft.
Mir war vieles zu nebulös und unausgereift.
Es passiert gefühlt kaum etwas und dann wieder zuviel.
Hinzu kommt, dass einige Logikfehler vorhanden sind, wo ich aber eher denke, dass es hierbei an der Übersetzung liegt. Mich persönlich hat dieser Bereich jedoch nicht so extrem gestört.
Im Fokus steht Adrienne und das sie ja eigentlich nur Freunde sucht und leider nur 20 Dollar in der Tasche hat. Und das bekommt man ununterbrochen zu spüren. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast schon darüber lachen. Denn Adrienne tat mir auch auf irgendeine Art und weise leid.
Die Handlung kommt im ersten Teil nur schlecht voran, weil man sich überwiegend mit Nebensächlichkeiten aufhält.
Im zweiten Teil wird das Tempo merklich gesteigert, aber man hängt immer noch in der Luft.
Erst im letzten Drittel kommt richtig Tempo und Action auf, was für mich aber einfach zu schnell abgehandelt wurde.
Es geht Schlag auf Schlag und man kommt kaum hinterher, das Ganze aufzunehmen und zu realisieren.
Das hätte man meines Erachtens viel facettenreicher und koordinierter ausarbeiten können.
Insgesamt nicht schlecht, aber hier ist deutlich Luft nach oben.
Hier wurde leider einfach zu viel Potenzial verschenkt.

Fazit:
"Der Fluch von Ashburn House “ von Darcy Coates, punktet mit einer absoluten genialen Idee, die so viel heraufbeschwört und noch mehr Emotionen durchleben lässt.
Denn was hinter diesen Mauern passiert ist eine ganz andere Hausnummer und sehr emotional sowie verstörend und grausam.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz so begeistern, wie erhofft.
Ich liebe diese Idee über alles und bin so traurig, dass mich die Umsetzung einfach nicht so catchen konnte. Das Potenzial ist definitiv da, wurde aber leider verschenkt.
Aber, alleine wegen Wolfgang sollte man es sich nicht entgehen lassen.
Beängstigend, düster und unheilvoll.

Veröffentlicht am 07.07.2022

Verstörend, manisch und einfach zerstörerisch auf jeder Ebene

Schlachthaus
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"Schlachthaus“ von Hunter Shea , hat mich schon vom Klappentext her total angesprochen.
Eins vorweg, wer hier versucht mit Logik heranzugehen, hat schon von vornherein verloren. Interessant übrigens, dass ...

"Schlachthaus“ von Hunter Shea , hat mich schon vom Klappentext her total angesprochen.
Eins vorweg, wer hier versucht mit Logik heranzugehen, hat schon von vornherein verloren. Interessant übrigens, dass der Autor bekannt für seine paranormalen Werke ist.
Lasst euch blind hineinfallen und ihr werdet den Spaß eures Lebens haben.
Ihr solltet allerdings auch über einen starken Magen verfügen, ihr werdet ihn brauchen.
Der Schreibstil des Autors ist absolut fesselnd und leider auch sehr bildhaft. Ich schwör euch, es hat mich bis in meine Träume verfolgt.
Die Anzahl der Charaktere ist relativ übersichtlich gehalten.
Beeindrucken konnten mich definitiv Sharon, Ash und Todd.
Insgesamt haben wir es hier mit einer Gruppe aus Männern und Frauen zutun, die mir im Laufe der Handlung sehr ans Herz gewachsen sind.
Sie sind gut greifbar und lebendig in ihrer Art.
Bereits der Start ins Buch war unglaublich genial. Hunter Shea versteht es die Handlung auf ein hohes Spannungslevel zu heben.
Besonders am Anfang war es besonders nervenaufreibend und heftig. Denn was auf den ersten Seiten passiert, hab ich überhaupt nicht erwartet und war richtig sprachlos.
Dann jedoch kristallisiert sich das wahre Grauen heraus.
Willst du deinen Untergang antreten, solltest du einen Ausflug ins Hayden Resort wagen.
Nachts ist der perfekte Zeitpunkt.
Was der Autor hier abliefert ist an Gewalt und Gemetzel kaum zu übertreffen.
Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, ins Herz des Hayden Resorts vorzudringen.
Auch wenn ich nicht immer alles nachvollziehen konnte.
Denn dort droht etwas Böses und Unheilvolles.
Stellt euren Verstand aus, er wird euch nicht helfen.
Es lässt alle Grenzen der Vorstellungskraft hinter sich.
Nicht erklärbar, kaum zu überwinden.
Ein wahrgewordener Alptraum, der dich um dein Leben rennen lässt.
Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Ein Mythos? Eine Legende? Ein Monster?
Hier ist definitiv alles möglich.
Richtig gut fand ich, dass es hier auch eine Hintergrundgeschichte gibt, die mich zwar nicht so recht überzeugen konnte, aber dennoch für etwas Tiefe sorgt.
Jegliche Ideen ,die ich hatte, lösten sich in Rauch auf.
Dafür wurden die plastischen Details immer intensiver und grauenvoller.
Der paranormale Ursprung ist nicht zu leugnen, aber ebenso auch nicht der Wahnsinn und die Verzweiflung.
Das Grauen nimmt einfach kein Ende und steigert sich stetig, bis man am Ende kaum noch Hoffnung übrig hat.
Mir konnte Hunter Shea mit diesem blutigen Spektakel absoluten Spaß bescheren.
Besonders das letzte Drittel war eine Hausnummer. Herrlich. Am Ende muss ich tatsächlich sagen, hat mich eine Szene besonders bewegt zurückgelassen. Da musste ich ordentlich schlucken.
Was diese Story aber besonders hervorbringt, ist Freundschaft und Loyalität.
Eine Stütze auf die man bauen kann und die dich niemals im Stich lässt.
Wer jegliche Logik außen vorlässt und einfach den Spaß seinen Lebens haben möchte. Für den könnte dieses Buch das Richtige sein.

Fazit:
"Schlachthaus“ erinnert an Splatter Movies und genau so ist auch die Story gehalten.
Blutig, nervenaufreibend, brutal und fern jeglicher Vorstellungskraft.
Verstörend, manisch und einfach zerstörerisch auf jeder Ebene.
Logik? Vergesst es. Damit werdet ihr nichts erreichen.
Trotzdem hat mich diese Story verdammt gut unterhalten und das Ende ist mir sogar nahe gegangen.
Für Fans definitiv eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 07.07.2022

Ein atemberaubender Auftakt, der kaum zu Atem kommen lässt

Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
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Nachdem nun der zweite Band rund um Crescent City von Sarah J. Maas erschienen ist, war es endlich mal Zeit ,Band 1 aus dem Sub zu erlösen.
Ich muss gestehen, ich bin ein unglaublich großer Fan ihrer Throne ...

Nachdem nun der zweite Band rund um Crescent City von Sarah J. Maas erschienen ist, war es endlich mal Zeit ,Band 1 aus dem Sub zu erlösen.
Ich muss gestehen, ich bin ein unglaublich großer Fan ihrer Throne of Glass Reihe.
Und dagegen anzukommen ist schier unmöglich.
Auch Crescent City hat es nicht geschafft, auch wenn sie hier ein absolut episches Spektakel geschaffen hat.
Da das Print mit 928 Seiten doch ein richtiger Totschläger ist, hab ich mir in diesem Fall das Hörbuch zu Gemüte geführt.
Und ich liebe es einfach.
Anne Düe leistet als Sprecherin einfach großartige Arbeit voller Emotionen und der nötigen Schärfe, damit der Leser auch diese Brisanz, diese Zerrissenheit einfach spürt.
Und dafür gibt es einfach keine Worte.
Man fühlt es mehr, als das man es hört.
Die Charaktere haben mich sofort begeistert, zumal Ihnen die Autorin so viel Leben und Gefühl eintaucht.
Besonders Bryce und Hunt haben sich total in mein Herz gebrannt.
Ihre Dynamik, ihre Dialoge, die Chemie dazwischen. Man ist hingerissen, gefesselt und weiß einfach nicht, was man vor lauter Liebe für die beiden denken soll.
Faszinierend und vielfältig dagegen fand ich Danika. Eine wandelbare Persönlichkeit, die mir immer wieder Schauer über den Rücken gejagt hat.
Auch die anderen Charaktere verstehen definitiv zu punkten. Vor allem mit ihren Facetten und der Art, was sie einfach auslösen.
Crescent City hat mich vom ersten Moment an begeistert. Ich kann nicht sagen warum, aber ich war direkt mitten im Geschehen und komplett fasziniert.
Ich bewundere es, dass Sarah J. Maas es schafft, auf so vielen Seiten nicht einmal Langeweile aufkommen zu lassen.
Es passiert ständig was.
Dabei haben mich die Twists wohl am meisten in Schockstarre verfallen lassen.
Unglaublich in welche Richtungen sie immer wieder geht.
Und das aus heiterem Himmel und nonstop.
Das ihr nicht einmal die Puste ausgeht.
Für mich als Leser war das schon eine Herausforderung, was mich manchmal definitiv an meine Grenzen getrieben hat.
Aber nicht nur das.
Das sie nicht Halt macht vor heftigen Szenen und mein Herz immer wieder bluten ließ.
Denn emotional geht es ordentlich zur Sache.
Nicht nur das, was man nach Außen trägt, sondern vor allem wie viel Zerrissenheit und Angst sich im Inneren abspielt.
Dabei begleiten wir überwiegend Bryce.
Und dadurch das ich stetig eine Bindung zu ihr hatte, war es nochmal eine Spur krasser.
Ich mag die Idee mit Crescent City total gern, auch wenn ich das Gefühl hab, noch nicht alles realisiert und verstanden zu haben.
Fakt ist hier gibt es eine Menge Verrat, Intrigen und Machtkämpfe.
Die magischen Wesen, dieser gigantische Weltentwurf, einfach phänomenal.
Und ernsthaft, es ist so actionreich, so nervenaufreibend und intensiv, so beklemmend und berührend, dass ich jetzt schon total süchtig danach bin.
Ich liebe es und kann es kaum erwarten weiter zuhören.
Definitiv eine Lese- und Hörempfehlung.
Eine komplexe Geschichte, die immer wieder beeindruckt und keinen Moment zu Atem kommen lässt.
Ganz großes Kino Sarah J. Maas.

Fazit:
Der Auftakt der Crescent City Reihe hat mich total überrollt und schier kaum zu Atem kommen lassen.
Bryce und Hunt mehr muss man nicht wissen.
Eine Story, die nicht nur sehr nervenaufreibend und intensiv ist, sondern auch sehr viel Raum für zwischenmenschliche Aspekte lässt.
Ich liebe es einfach.

Veröffentlicht am 16.06.2022

Düster, tiefgreifend und atmosphärisch

Prison Healer 1: Prison Healer. Die Schattenheilerin
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Auf „Prison Healer “ von Lynette Noni war ich unglaublich gespannt, nachdem ich so einige gute Stimmen darüber gehört habe.
Da dieses Buch mit seinen über 500 Seiten doch relativ dick ist, bin ich auf ...

Auf „Prison Healer “ von Lynette Noni war ich unglaublich gespannt, nachdem ich so einige gute Stimmen darüber gehört habe.
Da dieses Buch mit seinen über 500 Seiten doch relativ dick ist, bin ich auf das Hörbuch umgeschwenkt, welches im Hörbuch Hamburg Verlag erschienen ist.
Hierbei handelt es sich um einen Trilogie Auftakt, welcher in meinen Augen schon jetzt verdammt viel Lust auf mehr macht.
Gesprochen wird das Hörbuch von Nina Reithmeier und sie hat in meinen Augen großartige Arbeit verrichtet.
Mit sehr viel Tiefe, aber auch die Feinheiten als auch die etwas gewaltigeren Szenen werden großartig umgesetzt.
Sie gibt der Handlung als auch den Charakteren sehr viel Intensität und Ausdruck.
Der Schreibstil der Autorin ist dabei wirklich angenehm.
Sie webt eine sehr düstere, aber zum Teil auch melancholische Atmosphäre, was nicht nur den Inhalt sehr gut unterstreicht, sondern auch für dramatische Augenblicke sorgt.
Hierbei erfahren wir alles aus erster Hand und zwar von Kiva.
Ich mochte sie unglaublich gern, weil sie eine sehr faszinierende, aber auch vielschichtige Persönlichkeit ist.
Ihr Dasein ist extrem hart, wo andere längst zusammengebrochen wären, bewahrt sie sich ihre Menschlichkeit und Reinheit und gibt obwohl der Schwere niemals auf.
Sie hat mich stark beeindruckt, gerade weil sie niemals aufgibt und stattdessen immer Stärke und Mut weiterleitet.
Daneben gibt es noch zwei männliche Charaktere, die mich stark beeindruckt und nicht losgelassen haben und am Ende war ich völlig neben der Spur, weil es so krass, so heftig, so jeglicher Vorstellungskraft war.
Ganz ehrlich, das Setting ist unglaublich genial und hat mich wirklich fasziniert.
Aber da ich den Klappentext nicht gelesen habe, brauchte ich etwas um hineinzufinden und die Lage zu sondieren.
Was aber überhaupt nicht schlimm ist.
Schnell wurde mir klar, dass hier etwas ganz gewaltig nicht stimmt und die Intrigen und Machtkämpfe nur so toben.
Obwohl ich einiges vorhergesehen habe, so mindert es keineswegs die Spannung.
Denn gerade auf der emotionalen Ebene wird hier unglaublich viel transportiert und vor Augen geführt.
Ebenso bindet die Autorin hier Themen ein, die verdammt gut hineinpassen.
Gerade die Krankheiten und Kivas Aufgaben als Heilerin haben mich sehr beschäftigt.
Gegen Ende wurde es unfassbar spannend und nervenaufreibend.
Gott, das war so emotional und so wendungsreich.
Denn das hab ich in dieser Art und Weise überhaupt nicht kommen sehen.
Mein Herz blutet ganz stark, weil auch Tod und Verlust eine Rolle spielen.
Das Ende macht in vielerlei Hinsicht so viel Sinn und stellt sogar einen kleinen Cliffhanger dar.
Insgesamt eine sehr interessante, dynamische Story voller Magie ,aber auch ernsten und tiefgreifenden Themen, die mich wirklich überraschen, aber auch begeistern konnte.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und empfehle es definitiv weiter.

Fazit:
Mit „Prison Healer: Die Schattenheilerin“ konnte mich Lynette Noni auf ganzer Ebene überraschen und begeistern.
Sie bietet ein außergewöhnliches Setting, das definitiv ziemlich interessant ist, weil es zugleich so viel in den Raum stellt.
Düster, tiefgreifend und atmosphärisch.
Das Hörbuch hat mir unglaublich gut gefallen, Nina Reithmeier hat es großartig gesprochen und für so viel Tiefe und Intensität gesorgt.
Positiv fand ich, dass die Liebesgeschichte nicht so viel Raum einnimmt und wirklich ganz zart eingewoben wird.
Definitiv eine Hörempfehlung.