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Veröffentlicht am 12.02.2022

Es hätte so unfassbar toll werden können

Die Vertraute
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"Die Vertraute“ von Gilly MacMillan klang einfach so gut, dass ich es unbedingt lesen musste. Meine Erwartungen waren eigentlich quasi nicht vorhanden, weshalb ich mich umso mehr auf das Buch gefreut habe. ...

"Die Vertraute“ von Gilly MacMillan klang einfach so gut, dass ich es unbedingt lesen musste. Meine Erwartungen waren eigentlich quasi nicht vorhanden, weshalb ich mich umso mehr auf das Buch gefreut habe. Zudem ist es das erste Buch der Autorin für mich und ich war definitiv mehr als gespannt und neugierig darauf.
Der Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr einnehmend und fesselnd.
Die Atmosphäre unglaublich schwer und drückend.
Ich weiß wirklich nicht, was dieses Buch an sich hatte, aber tatsächlich hatte ich unglaublich viel Spaß bei der Story und konnte es nur schwer aus der Hand legen.
Im Fokus steht Lucy, deren Perspektive wir auch erfahren. Dieser Umstand sollte sie mit Tiefe und Intensität ausstatten.
Aber tatsächlich hatte ich das Gefühl, sie nicht ein Stück zu kennen.
Gilly MacMillan hat hier eine sehr vielschichtige und überaus faszinierende Persönlichkeit erschaffen, deren Bann man immer mehr erliegt.
Ich konnte Lucy nur schwer widerstehen.
Dabei mochte ich sie nicht einmal.
Das klingt total verquer, aber sie hat mich nicht mehr losgelassen.
Im Laufe der Handlung erfährt man wahnsinnig viel über sie, aber gleichzeitig hat man das Gefühl, rein gar nichts über sie zu erfahren. Man fragt sich immer mehr, was mit Lucy eigentlich nicht stimmt.
Paranoia, Wahn, oder einfach nur zuviel unaufgearbeitete Dinge, die sie an sich selbst zweifeln lassen.
Dafür setzt sich die Autorin sehr intensiv und tiefgreifend mit ihrer Vergangenheit auseinander. Denn darum geht es hier auch in erster Linie.
Denn Lucy hat eine tragende Vergangenheit, die auch ihre Gegenwart überschattet.
Ganz nebenbei geht es auch um die Gegenwart, in der so einige mysteriöse Dinge passieren.
Oft hat man wirklich das Gefühl, nicht zwischen Realität und Wahn zu unterscheiden.
Zudem verkompliziert sich auch Lucys Persönlichkeit, was die Dinge nur umso schwerer machen.
Ist Lucy Opfer oder Täter?
So ganz weiß man dies niemals.
Gilly MacMillan widmet sich in erster Linie den psychologischen Aspekten und das macht sie einfach unglaublich großartig.
Von der Thematik war ich wahnsinnig begeistert und ich war wirklich gespannt, inwieweit ich mit meinen Vermutungen richtig liege.
Der Autorin gelingt es wahnsinnig gut, die Spannung konstant aufrechtzuerhalten.
Bis zum Schluss hab ich gerätselt, um was es hier wirklich geht.
Denn zum einen gibt es viele Ungereimtheiten in der Vergangenheit, die sich in der Gegenwart dann fortführen.
Fast hat man das Gefühl, Lucy ziehe alles Böse und Unglück magnetisch an und jeder, der ihr begegnet ist dem Untergang geweiht.
Im Laufe der Handlung wurde die Story immer komplexer und irgendwie auch komplizierter.
Mir war es fast zuviel des Guten.
Und mein Gott, es hätte so großartig werden können. Hätte wohlgemerkt.
Denn die Grundidee ist sehr grandios und vielfältig. Der perfekte Grundstein wurde gelegt, die Autorin schwenkt jedoch um und entscheidet sich in eine andere Richtung zu gehen.
Das ist grundsätzlich nicht falsch.
Aber auf mich wirkte es unglaubwürdig und wenig überzeugend, zumal der rote Faden, der die ganze Zeit da war, einfach gekappt wurde.
Das Ende hat mich sehr unzufrieden zurückgelassen.
Ich hatte mir etwas völlig anderes erhofft, zudem blieb es auch relativ offen.
Was für mich einfach ein bitterer Beigeschmack ist.
Letztendlich zwar ein unglaublich spannender und vielschichtiger Thriller, mit einer großartigen Grundidee, der mich wirklich begeistert hat, dessen Potential aber nicht ausgeschöpft wurde.
Schade.

Fazit:
Es hätte so unfassbar toll werden können.
„Die Vertraute “ von Gilly MacMillan ist ein vielschichtiger und überaus faszinierender Thriller, dem eine sehr interessante Grundidee innewohnt.
Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, weil ich bis zum Schluss keine Ahnung hatte, wie es enden würde.
Leider wurde das vorhandene Potential nicht gänzlich ausgeschöpft, was einfach unfassbar schade ist.
Das Ende hat mich sehr ernüchtert und am Glauben zweifeln lassen.
Zumal die essentiellen Aspekte zu wenig Gehör fanden. Dafür punkte die Autorin im psychologischen Bereich, denn dieser ist unfassbar gut ausgearbeitet.
So unsagbar schade, dass hier nicht mehr herausgeholt wurde.

Veröffentlicht am 11.02.2022

Ein solider Auftakt mit Luft nach oben

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Auf den Auftakt der Weston High Reihe von Emma Winter war ich total gespannt. 
Herrlich leichte New Adult mit viel Humor, Kaffee und Cupcakes, was will man mehr.
Doch konnte es mich überzeugen?

Emma Winter ...

Auf den Auftakt der Weston High Reihe von Emma Winter war ich total gespannt. 
Herrlich leichte New Adult mit viel Humor, Kaffee und Cupcakes, was will man mehr.
Doch konnte es mich überzeugen?

Emma Winter schreibt herrlich leicht und locker, weshalb sich das Buch einfach unglaublich gut lesen ließ. Dank der doch sehr schweren und melancholischen Atmosphäre, war es aber nicht so fluffig ,wie ich erwartet habe. Was mir aber sehr gut gefallen hat.
Dadurch tritt die Ernsthaftigkeit, die den Kern der Story aufgreift, wahnsinnig gut hervor.
Hierbei erfahren wir von Sasha und Ben die Perspektiven, was mir wirklich gut gefallen hat. 
Weil sie dadurch einfach viel tiefgründiger und greifbarer sind. Man kann ihren Handlungen und Gedankengängen sehr gut folgen. Zudem wirkten sie auf mich auch sehr authentisch, wodurch es mir gelang, mich besser in sie hineinzuversetzen. 
Sasha mochte ich unglaublich gern.
Allein schon weil sie eine Leidenschaft für Kaffee und Cupcakes hegt. Das hat sie für mich einfach sehr sympathisch gemacht. 
Obwohl sie eine starke Persönlichkeit ist, schimmert viel Unsicherheit bei ihr durch.
Einsamkeit trifft es wohl auf den Punkt.
Sasha tritt hinaus in die große weite Welt und das macht sie in meinen Augen großartig. 
Zu Ben dagegen konnte ich nur schwer eine Bindung aufbauen, er wirkte oft zu unnahbar.
Zwar sympathisch, aber er dramatisiert vieles unnötig. 
Daneben fand ich June unglaublich toll und hoffe, sie kommt bald mehr Raum.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht.
Sasha hat mich wahnsinnig oft zum schmunzeln gebracht, ich mochte einfach ihre ganze Art total gern.
Die Story ist sehr locker, aber durch die ernsten Hintergründe, auch einen Ticken ernster. Wodurch das Ganze auch etwas tragend anmutet.
Sowohl bei Sasha ,als auch bei Ben gibt es einiges aufzuarbeiten und zu bewältigen, da fand ich die Umsetzung sehr gut ausgearbeitet. 
Die Lovestory hat mich zu Beginn oft zum lachen gebracht. Allerdings wurde es oft unnötig mit dramatischen Aspekten in die Länge gezogen, dass hat dem Ganzen etwas den Flow genommen. 
Ihr Umfeld dagegen, wurde sehr gut rübergebracht und was und wie, da eigentlich alles im Argen liegt.
Überrascht war ich tatsächlich, dass es sich wohl bei dieser Reihe nur um Sasha und Ben dreht. Denn der Cliffhanger am Ende ist wirklich böse. 
Ich hoffe, in den nächsten Bänden gibt es nicht so viel Hin und Her.
Ich mochte allerdings sehr, dass die Autorin sich hier mit Selbstzweifeln und Selbstfindung befasst, denn das hat mir gerade bei Sasha sehr gut gefallen. 

Insgesamt bietet die Story zwar keine großen Überraschungen, konnte mich aber emotional sehr mitreißen und fesseln.
Für mich ein sehr solider Auftakt, wo ich noch etwas Luft nach oben sehe.

Fazit:
Der Auftakt der Weston High Reihe von Emma Winter, in der es um Sasha und Ben geht, hat mir insgesamt sehr gut gefallen. 
Sehr erfrischend, humorvoll und zu Herzen gehend.
Ich liebe Kaffee und Cupcakes, weshalb Sasha sofort mein Herz erobert hat.
Es geht um Selbstzweifel und Selbstfindung, was mir wahnsinnig gut gefallen hat.
Insgesamt bietet es keine großen Überraschungen, manchmal zu viel Hin und her, aber insgesamt konnte es mich zum schmunzeln bringen, mitreißen und emotional berühren. 
Eine Reihe, wo ich noch etwas Luft nach oben sehe. 

Veröffentlicht am 09.02.2022

Blutig, dramatisch und actionreich

Cursed - Die Auserwählte
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Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bei Fantasy gerade etwas wählerisch bin, weil mich dieses Genre momentan nur schwer begeistern kann.
Bei Cursed allerdings war ich sofort Feuer und Flamme und musste ...

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bei Fantasy gerade etwas wählerisch bin, weil mich dieses Genre momentan nur schwer begeistern kann.
Bei Cursed allerdings war ich sofort Feuer und Flamme und musste es unbedingt lesen.
Allein die Idee einer Adaption der Artus Sage, fand ich unglaublich genial.
Der Schreibstil von Thomas Wheeler ist unglaublich genial. Fesselnd , absolut mitreißend und Kopfkino pur.
Dazu die düstere und beklemmende Atmosphäre, was einfach unglaublich gut passt.
Mich hat ganz besonders Niemue begeistert, ich mochte sie einfach so wahnsinnig gern.
Eine leidenschaftliche und empathische Persönlichkeit, die sich nicht davor scheut, auch mal Schwächen oder Verletzlichkeit zuzulassen, obwohl dies tödlich für sie enden kann.
Arthur, Morgan, Merlin, aber auch Uther oder den Mönch fand ich genial.
Tatsächlich mag man auch die Antagonisten, obwohl das total verquer ist.
Aber der Autor beschreibt sie so lebendig und leidenschaftlich, dass ich sie total ins Herz geschlossen habe.
Jeder ist absolut wichtig für die Story und das merkt man einfach auch.
Ich konnte ihr Innerstes fast greifen und das hat einfach eine ganze Menge ausgelöst.
Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten in die Story hineinzukommen, weil erstmal nicht so viel passiert. Aber die kleine Durststrecke hat sich definitiv gelohnt.
Niemals hätte ich gedacht, dass es mich so extrem begeistern würde. Aber mit jeder Zeile mehr, war ich elektrisierter und beeindruckter.
Das Setting hat mich sehr begeistert.
Das Mittelalterfeeling kam komplett heraus, das wurde vom Autor wirklich grandios umgesetzt.
Es ist extrem blutig, actionreich und nervenaufreibend. Und einige Szenen haben mich wirklich erschüttert und schockiert.
Das war aber nicht mal die offensichtliche Gewalt. Sondern vielmehr ,was die Charaktere umtrieb, was sie dachten, wie sie handelten. Wie ihre Seele zersplitterte, wie ihre Reinheit immer mehr von Blut umspült wurde. Das hat mich extrem mitgenommen.
Ich mochte ihre Loyalität und Hingabe wahnsinnig gern, denn damit hat der Autor auch die Menschlichkeit in Ihnen unglaublich gut hervorgebracht.
Die Werte und das, was wirklich zählt und wichtig ist.
Das Leid und der Schmerz nehmen kein Ende und es endet in einem epischen Spektakel. Und ich war einfach nur sprachlos, erschüttert und begeistert zugleich.
Die Illustrationen sind noch das Sahnehäubchen und geben der Story noch mehr Ausdruckskraft und Intensität.
Eine geniale Adaption der Artus Sage, die mich extrem geflasht hat.
Ein absolutes Highlight.
Aber das Ende. Ich hoffe, da kommt noch was, denn das kann es unmöglich gewesen sein.

Fazit:
Mit „Cursed: Die Auserwählte “ hat Thomas Wheeler eine epische und absolut genial zelebrierte Arthus Sage Adaption zu Papier gebracht, die mich absolut begeistert hat.
Blutig, dramatisch und actionreich.
Emotional, vielschichtig und nervenaufreibend.
Oh mein Gott, ich reite immer noch auf einer Welle aus Adrenalin und Euphorie.
Diese Story hat mich einfach nicht mehr losgelassen und sich tief in mir eingebrannt.
Ich bin absolut beeindruckt, denn es gibt nicht nur Gewalt und Blut.
Eine Story, die auch menschlich gesehen an die Substanz geht.
Das Mittelalter Setting und die Illustrationen geben dem Ganzen unglaublich viel Ausdruck und Intensität.
Ich bin absolut beeindruckt, wie sehr mich diese Story begeistert und überrascht hat.
Definitiv ein Highlight.

Veröffentlicht am 08.02.2022

Ein psychologisch gut durchdachter Thriller, der mich begeistert und zerstört hat

Lost You – Ich werde dich finden
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Der Klappentext von „Lost you – ich werde dich finden“ hat sich so spannend angehört, dass ich ihn unbedingt lesen musste.
Tatsächlich hat mich dieser Thriller enorm überrascht, weil ich zugegebenermaßen, ...

Der Klappentext von „Lost you – ich werde dich finden“ hat sich so spannend angehört, dass ich ihn unbedingt lesen musste.
Tatsächlich hat mich dieser Thriller enorm überrascht, weil ich zugegebenermaßen, eigentlich etwas ganz anderes erwartet hatte.
Thrillerleser werden vielleicht nicht ganz auf ihre Kosten kommen, weil es etwas sehr psychologisches mit einer sehr brisanten Thematik ist, was einfach unglaublich mitnimmt.
Der Schreibstil des Autors ist absolut fesselnd und bildgewaltig, so das ich das Buch förmlich inhaliert habe.
Die Atmosphäre empfand ich als sehr drückend, schwer, schmerzvoll und tragend, was unglaublich gut zur Story passt.
Im Fokus hierbei stehen Libby und Anna.
Zwei sehr faszinierende und interessante Charaktere, die mich absolut für sich gewinnen und überzeugen konnten.
Mich persönlich hat Anna etwas mehr berührt, als es bei Libby der Fall war.
Vielleicht weil ich sie viel intensiver und tiefgründiger wahrgenommen habe.
Und sie mich einfach von erster Sekunde an gepackt und nicht mehr losgelassen hat.
Anna mochte ich total gern. Libby dagegen hat in mir eher Wut, als Mitgefühl ausgelöst.
Auch die Nebencharaktere verstehen absolut zu überzeugen. Sie sind authentisch, lebendig und absolut greifbar.
Jeder erfüllt seine Rolle und füllt diese tragische und dramatische Geschichte ungemein gut aus.
Der Einstieg viel mir wahnsinnig leicht.
Ich merkte aber schon relativ früh, dass Libby mir nicht nahe ging. Nichts in mir auslöste.
Sie wirkte auf mich seltsam hölzern, fast empathielos. Ich dachte erst, es läge an der Story, aber dem war absolut nicht so.
Vielmehr war es Libby, deren Persönlichkeit sich sofort offenlegte.
Erst als Anna ins Spiel kam, war ich emotional komplett in der Geschichte drin.
Sie hat mich sofort gepackt und einfach nicht mehr losgelassen.
Dazu erfahren wir auch die Perspektiven von Libby und Anna, was Ihnen wahnsinnig viel Tiefe und Ausdruck verleiht.
Die Story selbst ist wirklich heftig.
Die Thematik, die dem Ganzen zugrunde liegt, ist es.
Denn der Autor befasst sich mit einem Gebiet, das enorm vielschichtig ist.
Gesellschaftskritisch, als auch menschlich gesehen, schnell als verwerflich beurteilt werden kann.
Auch ich steh diesem äußerst kritisch gegenüber. Aber oft ist nicht alles so, wie es scheint und die Nuancen dazwischen viel größer und schwerer ,als man vermuten würde.
Annas Schicksal hat mich wirklich nicht unberührt gelassen. Denn ich verstand sie, nahm Anteil an ihrem Leben und dem ,was sie umtrieb.
Sie ist gefangen zwischen Verzweiflung, Liebe und Not.
Sie kämpft ,mit der Verzweiflung einer jungen Frau und jeden einzelnen Moment, kann man das absolut nachvollziehen.
Ich habe so mit ihr gefühlt und war oft den Tränen nah. Es hat mir das Herz gebrochen. So viel Leid und Schmerz erleben zu müssen.
Die Hilflosigkeit und Ohnmacht zu spüren, die einfach kein Ende fand.
Es war wirklich heftig und hat mich an meine eigenen Grenzen getrieben.
Wir werden hier mit Vergangenheit und Gegenwart betraut, was mir enorm gut gefallen hat, denn dadurch bekommt die Story eine völlig neue Bedeutung.
Bereits die erste Wende ,hat mich wirklich schockiert und sprachlos gemacht.
Es ist unglaublich dramatisch und tragend.
Voller Besessenheit und Wahn.
Das zu trennen ist schier unmöglich.
Und dazwischen erleben man so viel Liebe und das wundervollste, was eine Frau erleben kann.
Die Veränderung und Weiterentwicklung ist enorm gut zu spüren. Es hat mich mit so unsagbar vielen Emotionen und Gedanken gefüllt.
Ich würde es auch nicht unbedingt als Thriller deklarieren.
Denn diese Story punktet vor allem im psychologischen Bereich, der wirklich verdammt gut ausgearbeitet wurde.
Dabei fokussiert sich der Autor sehr auf die menschlichen Aspekte.
Mich hat es absolut begeistert und innerlich aufgewühlt und ganz ehrlich, mit diesem Ende hab ich definitiv nicht gerechnet, es hat mich aufgewühlt und mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben.
Definitiv ein Highlight.

Fazit:
Haylen Beck hat mit „Lost you – ich werde dich finden „, einen psychologisch ,gut durchdachten Thriller geschrieben, der mir enorm an die Nieren ging und mir einiges abverlangt hat.
Ganz anders als erwartet, was mich wirklich positiv überrascht hat.
Eine Thematik, die definitiv nicht ohne ist und so einiges auslöst.
Zwischen Besessenheit und Wahn ,kristallisiert sich eine Story heraus, die emotionaler, zerbrechlicher und tragender kaum sein könnte.
Ein absolutes Highlight.

Veröffentlicht am 08.02.2022

Eine Lovestory, die fast ohne Drama auskommt, was mir richtig gut gefallen hat

Blue – Wo immer du mich findest
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Nach dem wunderbaren Auftakt der Paperlove Reihe mit Abbi und David, hab ich mich so sehr auf Jane und Alex gefreut.
Und auch diese Story birgt wieder sehr viele berührende Momente, die einfach ans Herz ...

Nach dem wunderbaren Auftakt der Paperlove Reihe mit Abbi und David, hab ich mich so sehr auf Jane und Alex gefreut.
Und auch diese Story birgt wieder sehr viele berührende Momente, die einfach ans Herz gehen.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach unglaublich fesselnd. Ich liebe ihre Art zu schreiben. So sanft und humorvoll, aber gleichzeitig auch sehr zerbrechlich und eindringlich.
Ich mochte die tragende und gleichzeitig melancholische Atmosphäre unglaublich gern.
Denn es hat so perfekt zu Jane und Alex gepasst.
Jane und Alex sind unglaublich tolle Charaktere. Sie haben mein Herz direkt schneller schlagen lassen.
Hier ist tatsächlich Jane der starke Charakter.
Denn bei ihr hat man das Gefühl, sie erdet und hält Alex immer wieder.
Denn beide haben eine sehr zerbrechliche Seele und man hat einfach Angst, dass es sie jeden Moment umhaut.
Janes Humor mochte ich so gern, weil sie damit die Ernsthaftigkeit etwas aufgelockert hat und einfach gezeigt hat, dass sie im Hier und Jetzt leben. Wirklich leben und das es nichts gibt, was sie nicht schaffen können.
Daneben waren Chase und Winston mein Highlight. Ganz besonders Winston.
Gott, ich musste so lachen, ich liebe seine erfrischende Art einfach so sehr.
Insgesamt einfach sehr authentische und lebendige Charaktere, in die man sich mühelos hineinversetzen kann.
Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht.
Jane steckt direkt an und man fühlt einfach so intensiv mit.
Alex macht dagegen erstmal einen unnahbaren Eindruck.
Mit viel Feingefühl zeigt uns Nikola Hotel was die beiden umtreibt und wie sehr sie zu kämpfen haben. Aber sie zeigt nicht nur wie verletzlich und zerbrechlich beide sind und wie die Vergangenheit sie geprägt und geformt hat.
Sie zeigt uns auch das Umfeld, das dazu beiträgt und oft muss man erkennen, dass nicht alles ist, wie es scheint, sondern dass diesem ein langer Prozess innewohnt.
Die Hintergründe werfen ein völlig neues Licht auf alles. Besonders bei Alex hat mein Herz geblutet.
Mir hat die Story unglaublich gut gefallen.
Sie ist erfrischend, sexy, sanft und humorvoll.
Gekonnt webt Nikola Hotel ernste Themen ein, die dem Ganzen mehr Tiefe, Intensität und Tragik verleihen.
Mich konnte sie absolut überzeugen und begeistern. Ich muss aber sagen, dass mir persönlich Band 1 noch etwas besser gefallen hat, gerade weil es emotional gesehen, um einiges zerstörerischer war.

Fazit:
Mit „Blue: Wo immer du mich findest“ ,endet die Paperlove Dilogie von Nikola Hotel.
Ein sehr sanfter, gefühlvoller und humorvoller zweiter Band, der mich sehr begeistern konnte.
Jane und Alex muss man einfach lieben.
Ihre sanfte und zerbrechliche Art.
Eine Lovestory, die fast ohne Drama auskommt, was mir richtig gut gefallen hat.
Ich muss aber sagen, dass mir persönlich Band 1 noch etwas besser gefallen hat, gerade weil es emotional gesehen, um einiges zerstörerischer war.