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Veröffentlicht am 02.08.2021

Kleines Büchlein, mal lustig, mal zum nachdenken anregend

Die Tage, die ich mit Gott verbrachte
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Das kleine Büchlein ist eine Art Fantasy-Geschichte, mal etwas lustig, mal etwas nachdenklich. Das mit dem Spiegelbild habe ich selbst schon erlebt – im Winter in der Straßenbahn sieht man in der Scheibe ...

Das kleine Büchlein ist eine Art Fantasy-Geschichte, mal etwas lustig, mal etwas nachdenklich. Das mit dem Spiegelbild habe ich selbst schon erlebt – im Winter in der Straßenbahn sieht man in der Scheibe was anderes als im Sommer. Die Symmetrie des Schmetterlings, darüber lohnt es sich nachzudenken, auch ein rauschender Wasserfall kann einen erfreuen und Glücks-Gefühle auslösen. Und Regen empfinden wir ja eher als lästig, Schnee aber auch mal als etwas schönes. Dabei ist Schnee nichts anderes als Regen bei Minusgraden.

Während mir das Buch gut gefällt, trifft dies auf das Cover überhaupt nicht zu. Vor allem der rauchende Hund, dem eine Katze die Zigarette ansteckt, gefällt mir (als Nichtraucher) überhaupt nicht. Da mögen die Schatten der Tiere noch so perfekt sichtbar sein, auf die Zigarette hätte man verzichten können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2021

Mal mehr, mal weniger gut

Das Leben ist zu bunt für graue Tage
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In dem Buch geht es um die Bewohner eines Hauses in Paris. Um die Cousins Max und Raphael und ihre Mitbewohner Eva und Louise sowie Nachbarin Cecile. Max ist hyperaktiv, immer in Bewegung und von Beruf ...

In dem Buch geht es um die Bewohner eines Hauses in Paris. Um die Cousins Max und Raphael und ihre Mitbewohner Eva und Louise sowie Nachbarin Cecile. Max ist hyperaktiv, immer in Bewegung und von Beruf Bühnenbildner. Raphael ist Restaurator und ein eher stiller Zeitgenosse. Louise ist Tänzerin und Eva eine Kundin von Raphael, die plötzlich mit in die Wohnung einzieht, weil sie weg von ihrem Mann muss. Cecile ist Uni-Professorin und hat eine Schwäche für Alkohol.

Das Buch ließ sich mal mehr, mal weniger flüssig lesen. Stellenweise kam mir die Handlung langweilig vor, dann wollte man das Buch seitenweise gar nicht mehr weglegen. Alles in allem hat es mir mal mehr, mal weniger gefallen. Da das Buch ein kleines Format hat und auch nur 207 Seiten dick ist, war es binnen zwei Tagen ausgelesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2021

Gutes Buch

Der Sommer der Sternschnuppen
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Gracie liebt Ordnung über alles, da kommt es knüppeldick für sie. Erst verliert sie aufgrund einer Umstrukturierung ihren Job, dann ent-liebt sich ihr Freund von ihr (weil er sich in eine andere ver-liebt) ...

Gracie liebt Ordnung über alles, da kommt es knüppeldick für sie. Erst verliert sie aufgrund einer Umstrukturierung ihren Job, dann ent-liebt sich ihr Freund von ihr (weil er sich in eine andere ver-liebt) und dann muss sie auch noch für ca. 3 Wochen ihre Räumung räumen, weil nach einem Wasserschaden die Decke runterkam. Sie bricht auf ins Haus ihrer Eltern nach Dorset. Dorthin zurückgekommen ist auch gerade ihre Jugendliebe Peter, der mittlerweile Regisseur ist und für Filmaufnahmen da ist.

Das Buch ist gut geschrieben, immer wieder erinnert sich Grace an ihre Schwester Renny, die mit 18 Jahren bei einem Autounfall starb. Daran ist sie (ihrer Meinung nach) nicht ganz unschuldig daran. Die Erinnerungen an Renny sind so gut in die Handlung eingebaut, dass sie nicht traurig rüberkommen. Vielmehr soll Grace endlich mit der Vergangenheit abschließen und z. B. Rennys altes Fahrrad zu neuem Leben erwecken. In einer Nebenhandlung taucht ihre frühere Mitschülerin Regan auf, die Grace auch heute noch immer wieder provoziert. Wird sie es ihr irgendwann doch zeigen können, was wirklich in ihr steckt? Eine Benefiz-Fahrradtour könnte die passende Gelegenheit sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2021

Ein Buch zur Stille und ein humorvoller Kloster-Besuch

Ich bin dann mal still
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Horst Lichter ist dann mal still – und geht ins Kloster. Dieser Teil war humorvoll zu lesen (3 Stunden später auf die Uhr geguckt, waren 15 Minuten um), durchaus interessant und manchmal auch etwas seltsam. ...

Horst Lichter ist dann mal still – und geht ins Kloster. Dieser Teil war humorvoll zu lesen (3 Stunden später auf die Uhr geguckt, waren 15 Minuten um), durchaus interessant und manchmal auch etwas seltsam. Einmal dachte er, jetzt kommt Guido Cantz von Verstehen Sie Spaß gleich um die Ecke. Er fragt im Kloster, wo er arbeiten muss/darf. Da hieß es dann, man kann im Garten oder in der Küche arbeiten, aber Küche geht jetzt nicht wegen Corona nicht. Also Garten – „der ist schon voll, dann müssen sie putzen“. Wobei diese Art von Arbeit keine wirklichen Arbeiten waren. Das war nicht effizient arbeiten, sondern sich der Arbeit bewusst machen.

Im Buch geht es (auch nach Verlassen des Klosters auf Seite 90) um Stille und Innehalten, aber nicht nur. Es kommt auch mal eine Erinnerung an die Schulzeit und einige Seiten geht es auch um die Tv-Show „Bares für Rares“. Da ist auch Streß mit dabei. Gehört vielleicht auch in ein Buch zum Thema Stille und innere Einkehr“ so quasi als Gegenpol. Und was nehme ich aus dem Buch mit? Vielleicht sollte ich auch öfter mal nur still sitzen. Nichts in die Hand nehmen. Und wenn es nur für 5 Minuten ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2021

Aus vier Wechselperspektiven geschrieben

Erdbeerversprechen
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Das Buch ist aus der Wechselsicht von Amanda, ihrer Tochter Jan, ihrer Mitschülerin Samantha und ihres Vaters Carter geschrieben. Damit komme ich allerdings weniger zurecht, zwei Wechselperspektiven gehen ...

Das Buch ist aus der Wechselsicht von Amanda, ihrer Tochter Jan, ihrer Mitschülerin Samantha und ihres Vaters Carter geschrieben. Damit komme ich allerdings weniger zurecht, zwei Wechselperspektiven gehen ja noch – aber vier waren mir hier schon zu viel. Dann geht es auch noch um das Thema Trauerbewältigung und es gibt auch manche Rückblenden.

In dem Buch wird auch das (Corona-)Virus erwähnt, dass auch vor Kalifornien nicht Halt machte und Erntehelfer in Quarantäne mussten. Am Ende des Buches gibt es Rezepte zu Erdbeermarmelade, Erdbeerwolke und Erdbeer-Bananen-Smoothie sowie eine Leseprobe zu Mandelglück (Band 3).

Erdbeerversprechen ist der 4. Band der Kalifornien-Reihe der Autorin und kann auch unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Bisher kannte ich die Bände 1 und 2, die haben mit sehr gut gefallen. Da ich Erdbeeren sehr gerne mag, freute ich mich natürlich auf dieses Buch. Aber leider habe ich es nach einer gewissen Zeit abgebrochen, da ich mit dem Buch einfach nicht warm wurde

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere