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Veröffentlicht am 29.01.2023

Wenn aus einem Urlaub in Rügen mehr wird

Das Haus hinter den Dünen
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Kinderärztin Sophie (34) ist frisch getrennt und hat vor kurzem auch ihren Job verloren. Eigentlich wollte sie mit ihrer Tochter Mona (5) nur Urlaub auf Rügen machen, doch ihre 81jährige Vermieterin Katharina ...

Kinderärztin Sophie (34) ist frisch getrennt und hat vor kurzem auch ihren Job verloren. Eigentlich wollte sie mit ihrer Tochter Mona (5) nur Urlaub auf Rügen machen, doch ihre 81jährige Vermieterin Katharina ist so nett und bietet ihr als Dank für so manche kleine Hilfe eine Wohnmöglichkeit an. Und vielleicht ist ja sogar auch eine neue Liebe möglich. Sophie fühlt sich zu Architekt Michael hingezogen, dieser ist allerdings verlobt. Und da gibt es auch noch den Masseur Julian…

Das Buch ist unterhaltsam geschrieben, wobei ich anfangs nicht wirklich nachvollziehen konnte warum sich Sophie zu Michael hingezogen fühlte wo sie doch von seiner Freundin weiß. Aber das störte mich dann nur kurz. Nebenbei erfährt man auch etwas über die Insel Rügen.

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Veröffentlicht am 24.01.2023

Interessante Widmung, gutes Buch

Die Träume der Bienen
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Dies ist der dritte Band der Inselgarten-Reihe, kann aber unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Das ist gut, denn es ist mein erstes Inselgarten-Buch der Autorin

Das Buch beginnt mit einer ...

Dies ist der dritte Band der Inselgarten-Reihe, kann aber unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Das ist gut, denn es ist mein erstes Inselgarten-Buch der Autorin

Das Buch beginnt mit einer interessanten Widmung. Es ist unter anderem für alle, die in der Corona-Pandemie entdeckt haben, dass ein Spaziergang im Grünen, ein Garten, ein Balkon uns gut tut. Ja, auch ich habe in der Lockdown-Zeit meine „alte Heimat“ neu entdeckt – statt in den Zoo ging es an den nahen Fluss Wertach.

Sila (44) arbeitet als Tischlerin in Berlin und erbt einen alten Hof im Oderbruch – in Altlewin. Über einen Gartenblog lernt sie die Lehrerin Lexi (27) kennen, die auf Fehmarn einen Garten hat.

Das Buch ist gut geschrieben und erzählt auch von Plänen. Lexis Engagement für Schulkinder (sie lädt wechselweise ihre Schüler in ihren Garten ein) finde ich sehr gut. Beim Lesen erfährt man auch einiges über Bienen – ich hätte nie gedacht, dass es knapp 600 Bienenarten in Deutschland gibt. Zum Beispiel Sandbienen, Schneckenhausbienen, mir sagten nur die Wild- und Honigbienen was. Das Buch ist auch etwas humorvoll, laut losprusten musste ich als Lexi von einem 10-jährigen als alte Frau bezeichnet wurde.

Das Buch ist, das war das einzig leicht störende für mich, in Wechselsicht Sila / Lexi geschrieben, wobei es da unterschiedliche Handlungsverläufe gibt, was das ganze wieder für mich entspannt hat. Es beginnt mit Sila im Jahr 2017 in Berlin, zwischendurch folgt ein Rückblick auf 1989 (Seite 55 – 64), Lexi taucht dann 2017 auf Fehmarn auf Seite 83 auf, geht dann auf Seite 127 wieder auf Sila, Altlewin 2017. Mit Rücksprung auf Sila 1981 (Seite 143 – 153), dann bleibt es aber bei Sila und Lexi im Jahr 2017. Die beiden Zeitsprünge in die Jahre 1989 und 1981 passen aber gut in die Geschichte und störten mich nicht, wie das sonst bei manchen Büchern der Fall ist (vor allem, wenn die Jahreszahlen laufend wechseln). Auch die wechselnden Handlungsverläufe machten mir nur anfangs etwas aus.

Am Ende des Buches gibt es eine Leseprobe zu dem Buch „Das Geheimnis der Grashüpfer“, der auch zur Inselgarten-Reihe gehört.

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Veröffentlicht am 13.01.2023

War nicht mein Fall

Über Menschen
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Der Roman hat einen anderen Schreibstil, als ich gewohnt bin. Es ist eher eine Erzählung über Dora, die sich ein Haus in Brandenburg kauft - kurz bevor Corona in Deutschland ein Thema wurde.

Leider hat ...

Der Roman hat einen anderen Schreibstil, als ich gewohnt bin. Es ist eher eine Erzählung über Dora, die sich ein Haus in Brandenburg kauft - kurz bevor Corona in Deutschland ein Thema wurde.

Leider hat mich das Buch nicht wirklich angesprochen, die Handlung plätschert für mich hin, so hab ich es nach einiger Zeit noch überflogen und dann ganz abgebrochen.

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Veröffentlicht am 11.01.2023

Auf Donaukreuzfahrt zwischen Passau - Wien - Budapest

Die Donauperle
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Susanne hat ihre Prüfung bestanden und ist nun Donaukapitänin. Auf einem Kreuzfahrtschiff ist sie zwischen Passau - Stift Melk - Wien - Budapest unterwegs. Mit dem ersten Offizier hat sie Ärger, der wäre ...

Susanne hat ihre Prüfung bestanden und ist nun Donaukapitänin. Auf einem Kreuzfahrtschiff ist sie zwischen Passau - Stift Melk - Wien - Budapest unterwegs. Mit dem ersten Offizier hat sie Ärger, der wäre selbst gerne Kapitän geworden. Ein anderes Crew-Mitglied macht mit einem Stalker was mit. Und natürlich geht es auch um einige Passagiere wie z. B. Oma Ellen und Enkelin Kristina.

Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und eine Fortsetzung der Geschichte wäre bestimmt auch gut. Nebenbei erfährt man einiges zu den Städten entlang der Route und von der Schifffahrt. So hab ich jetzt z. B. von der Esterhazy-Torte erfahren und - wie ich nach Internetrecherche herausfand - ich kann mir gut vorstellen dass es zwischen Wien und Budapest eine enge Kurve gibt, die das Manövrieren schwierig macht.

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Veröffentlicht am 28.12.2022

Tolle Weihnachtsgeschichte

Schiefer die Socken nie hingen
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Julia und Frank aus Weimar sind etwas traurig – ihre Töchter können Weihnachten dieses Jahr nicht zu Ihnen kommen. Doch dann entscheiden sie, alle ihre Töchter zu besuchen: Emily (22) in Berlin, Anne (25) ...

Julia und Frank aus Weimar sind etwas traurig – ihre Töchter können Weihnachten dieses Jahr nicht zu Ihnen kommen. Doch dann entscheiden sie, alle ihre Töchter zu besuchen: Emily (22) in Berlin, Anne (25) in London und Charlotte (28) in Seattle (USA). Eine Weihnachtsreise um die Welt sozusagen.

Das sehr humorvolle Buch beginnt mit dem 23. November in den USA, ein paar Seiten weiter ist man jedoch schon am 16. Dezember in Weimar angelangt. Die verschiedenen Ortswechsel am Anfang des Buches dienen dem Kennenlernen der Personen. Die Geschichte endet mit dem 29. Dezember. Die 28 Kapitel sind recht kurz und meist nur ca. 5 – 10 Seiten lang, vereinzelt auch mal etwas länger.
Nebenbei erfährt man etwas zu Weihnachtsbräuchen. Die in Amerika gefallen mir ja so was von gar nicht, mit Hauptweihnachtsbaum im Wohnzimmer und allerlei Lichterschmuck.

Am Ende gibt es die Legende der Weihnachtsgurke und jeweils zwei Rezepte aus Deutschland (Weihnachtspunsch, Weinbrandsterne), England (Mince Pies, Christmas-Pudding) und den USA (Kürbisbrot mit Orangen-Frischkäse, Brownie-Cupkakes). Letzteres ist für mich auch typisch amerikanisch, das Brot hätte ich jetzt so nicht erwartet

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