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Veröffentlicht am 25.02.2020

Ein Weihnachtsmuffel zum Verlieben

Wenn Weihnachten so einfach wär
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Inhalt:


Sarah, welche in der Reiseagentur ihrer Tante Lynn arbeitet, ist ziemlich genervt und wütend. Schon wieder gibt es einen negativen Kommentar über das Ferienresort ,,Shooting Star" in den Rocky ...

Inhalt:


Sarah, welche in der Reiseagentur ihrer Tante Lynn arbeitet, ist ziemlich genervt und wütend. Schon wieder gibt es einen negativen Kommentar über das Ferienresort ,,Shooting Star" in den Rocky Mountains. Das findet Sarah sehr schade, da sie selbst dort ihr erstes Weihnachten mit Tante Lynn verbracht hat und sie diese Ferienanlage immer sehr empfehlen konnten. Doch seit der Besitzer gewechselt wurde, regnet es nur noch Beschwerden. Es wird eigentlich mit unvergesslichen Weihnachten und Schnee geworben, das einzige, was wirklich zutrifft, ist der Schnee, den es dort wirklich ausreichend gibt. Doch von unvergesslichen Weihnachten merkt man dort nichts. Ausgerechnet der Besitzer Will soll ein total unfreundliches Auftreten besitzen und noch dazu hält er nichts von Weihnachten. Das Essen soll nicht gut sein, die Hütten sind nicht von bester Qualität und Weihnachtsstimmung kommt erst recht nicht auf.

Sarah beschließt kurzerhand selbst nach Kanada zu reisen, um sich die Situation selbst vor Ort etwas genauer anzuschauen.

Der Hotelbesitzer mag zwar sehr mürrisch sein, aber definitiv gut aussehend, und auch sein Bruder, der plötzlich immer mehr ihre Nähe sucht...

Schreibstil:


Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, zuerst jedoch ließen sich die Seiten noch nicht ganz so schnell lesen, etwas später jedoch, nachdem ich mich in der Geschichte etwas eingefunden habe, sind die Seiten wirklich nur so dahingeflogen und konnte somit das Buch viel schneller durchlesen, als ich zuerst erwartet hatte. Das Buch ließ sich sehr einfach und flüssig lesen, mir haben vor allem die bildhaften Beschreibungen sehr gut gefallen, durch die die Gegend rund um das ,,Shooting Star" Resort beschrieben wurde.


Weihnachtsstimmung:


Ich muss sagen, dass ich durch das Buch tatsächlich immer mehr in Weihnachtsstimmung gekommen bin. Der Schnee, das Weihnachtsfest etc. haben mich wirklich weihnachtlich gestimmt, sodass ich es gar nicht mehr erwartet kann, bis endlich die Adventszeit beginnt. Das Buch war dieses Jahr übrigens mein erstes Weihnachtsbuch und anders als andere Weihnachtsbücher wurde ich hier nicht enttäuscht.


Charaktere:


Die Charaktere haben mir an sich gut gefallen, Sarah war mir schon zu Beginn sehr sympatisch, als sie diese E-Mail an Will geschickt hat, diese Situation fand ich einfach ziemlich genial und hat von einem starken Charakterzug bei ihr gezeugt.

Schön fand ich auch immer mehr von ihrer Vergangenheit zu erfahren, was meiner Meinung auch ein sehr wichtiger und schöner Bestandteil der Geschichte war. Vor allem hat sich dies noch in eine sehr emotionale Richtung entwickelt, beinahe hätte ich ein Tränchen vergießen müssen.


Will und Ed fand ich irgendwie... interessant.

Ed machte für mich zu Beginn einen recht sympathischen Eindruck, allerdings ist er mir mit seinen Kommentaren in Bezug auf Sarah relativ schnell auf die Nerven gegangen.

Und Will, von dem man das erste Mal wirklich in seiner E-Mail gehört hat, war mir von Anfang an klar, dass ich seine Art irgendwie nicht so mega unhöflich, sondern eher witzig fand. Natürlich kann er nicht so ein Verhalten an den Tag legen, wenn er ständig mit seinen Kunden zu tun hat, aber irgendwie war er mir dennoch nicht mal so unsympathisch. Im Laufe der Geschichte wurde er mir sogar immer noch sympathischer, aber lest am besten selbst!


Handlung & Mood


Die Handlung war sehr klar gegliedert, eines folgte nach dem anderen. Die Autorin hat auf jeden Fall ihren roten Faden nicht aus den Augen verloren und zum Ende hin wurde auch noch etwas Spannung und Romantik eingebracht, was mir wirklich gut gefallen hat.

Zwischendrin haben mir halt irgendwie dann ein klein bisschen die Emotionen gefehlt, was aber im Nachhinein betrachtet nicht weiter schlimm ist. Generell kann ich sagen, dass ich mich in diesem Buch sehr wohl gefühlt habe und ich gespannt Sarahs Geschichte verfolgt habe! Das Ende war tatsächlich noch sehr emotional und gefühlsvoll! Ein wirklich sehr schönes Ende eines tollen Weihnachtsbuches.



Fazit:


Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, die Idee mit der Reiseagentur und dem griesgrämigen Weihnachtsmuffel, dem das Resort gehört, hat mir sehr gut gefallen. Auch die Protagonisten konnte ich schon bald ins Herz schließen. Außerdem wurde die Geschichte sehr schön erzählt und es wurde noch sehr gefühlsvoll und emotional!


Das Buch erhält daher 4,5 Sterne von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2020

Vanilleduft liegt in der Luft...

Wintervanille
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Inhalt:


In dem Buch geht es um Cécilia, eine junge Frau aus Kalifornien, die seit ihrer Kindheit auf einer Vanillefarm lebt. Dies mag zuerst sehr ungewöhnlich klingen, doch hinter der Vanillefarm steckt ...

Inhalt:


In dem Buch geht es um Cécilia, eine junge Frau aus Kalifornien, die seit ihrer Kindheit auf einer Vanillefarm lebt. Dies mag zuerst sehr ungewöhnlich klingen, doch hinter der Vanillefarm steckt eine wunderschöne, aber auch irgendwie traurige Geschichte.

Cécilia, auch CeCe genannt, könnte sich in ihrem Leben nicht vorstellen, etwas Anderes zu machen als ihre Vanille mit viel Liebe anzubauen, zu ernten und die köstlichsten Produkte aus diesem Gewürz herzustellen, die sie neben den hochwertigen Schoten in ihrem Onlineshop verkauft.

Die Geschichte handelt außerdem von der tiefen Freundschaft zu ihrer Freundin Julia, deren Kindheit alles andere als leicht war, wie man nach und nach erfährt. Beide junge Frauen hatten leider auch in der Männerwahl bisher noch kein gutes Händchen, beide versuchen über ihren Ex-Freund hinwegzukommen, da kommt den beiden etwas Ablenkung gerade recht.

CeCes Vanillefarm wird nämlich von einer Fernsehmoderatorin entdeckt, die kurzerhand einen kleinen Film über die Farm und CeCe drehen möchte. Dieser Film wird anschließend ausgestrahlt und bald darauf erhält CeCe eine Einladung zu einem Gewürzseminar in einem wahrlichen Luxushotel. Kurzerhand gibt sie Julia als ihre Assistentin aus und die beiden reisen nach Lake Tahoe. Womit CeCe allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass der Hotelinhaber nicht nur ihre süßen Vanilleplätzchen sehr gerne hat…



Meine Meinung:


Der Schreibstil von Manuela Inusa hat mir wie auch in ihrem anderen Buch, das ich gelesen habe, sehr gut gefallen, die Geschichte ließ sich locker und sehr flüssig lesen, sodass ich das Buch in kurzer Zeit auch schon durch hatte.


Die Geschichte wird sehr liebevoll und authentisch dargestellt und beschrieben. Ständig wurde ich mit neuen Gefühlen konfrontiert; Bewunderung, Trauer, Schock, Wut, Unglaube, Freunde und noch vieles mehr.

CeCes Vanillefarm hat mich einfach total entzückt, ihren Alltag fand ich sehr interessant und generell scheint sich in ihrem Leben einfach immer was zu tun. Angefangen hat alles damit, dass man zuerst CeCe kennenlernt und ihren Alltag auf der Vanillefarm, nach und nach auch alle anderen Personen die ihr in ihrem Leben wichtig sind. Schon bald darauf kommt die Nachricht, dass ein Film über ihre Farm gedreht werden soll und schließlich die Einladung zum Gewürzseminar. Die Geschichte wurde zu keiner Sekunde langweilig, zwar waren teilweise einfach auch typische Klischees in der Geschichte, wobei ich im Nachhinein behaupten würde, dass die Geschichte trotzdem ganz anders ist als alle anderen und somit einzigartig. Und das, was ich auch sehr schön finde, ist, dass die Vanille wirklich die ganze Zeit im Buch vertreten ist und nicht in den Hintergrund für irgendwelche Liebeleien etc. treten muss.


CeCe selbst als Charakter finde ich sehr passend gewählt und gut ausgearbeitet mit ihrer herzlichen, liebevollen Art und ich musste wirklich die ganze Zeit mit ihr mitfiebern, wie die Geschichte weitergeht. Am liebsten hätte ich abends das Buch gar nicht zur Seite gelegt, als es dann Zeit war zu schlafen, weil ich mich einfach in dieser Welt so wohlfühlte und die Atmosphäre sehr genoss, beinahe meinte ich den zarten Vanilleduft zu riechen, wenn CeCe begeistert von ihrem Gewürz erzählte und erklärte. CeCe erschien mir einfach als durch und durch sehr sympathische und natürliche Person mit einem großen Herzen.



Das Besondere an dieser Geschichte sind meiner Meinung nach auch die Einblicke in die Vergangenheit, vor allem von CeCe und Julia. Gerade Julias Geschichte hat mich sehr berührt, weil ich mit so etwas niemals gerechnet hätte und ich mir gar nicht vorstellen könnte, was ich persönlich in so einer Situation gemacht hätte. Julia hat sich da einfach total verändert und ich glaube, wenn man sie als Person kennenlernen würde, würde man nicht vermuten, dass sie eine so schwere Vergangenheit hinter sich hat.

Auch die Einblicke in CeCes Vergangenheit fand ich sehr schön, wenn auch traurig. Man erfährt so einiges über die Entstehung der Vanillefarm und die Leidenschaft ihrer Mutter zur Vanille.



Fazit:


Insgesamt muss ich sagen, dass mich das Buch sehr positiv überrascht hat, ich hätte niemals mit einer solch liebevollen, authentischen und auch tiefgründigen Geschichte gerechnet, die Charaktere habe ich binnen kurzer Zeit ins Herz geschlossen, genauso wie CeCes Vanillefarm und ihre Erzählungen über das Gewürz. Ich kann das Buch wirklich nur allen wärmstens empfehlen, lasst euch in die Welt der Vanille entführen.


Wer übrigens gerne eine ihrer Köstlichkeiten, die CeCe in ihrem Shop verkauft, gerne mal probieren möchte, der kann im Anhang des Buches einige ihrer Rezepte wie ihre berüchtigten Vanillekekse ganz einfach selbst nachbacken.


Von mir erhält dieses wunderschöne Buch 4,5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2020

Eine außergewöhnliche, originelle Geschichte

Die Spiegelreisende
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Inhalt:

Die Welt, wie wir sie kennen, wurde eines Tages von Gott geteilt - geteilt, in viele kleinere Archen, wie zum Beispiel die Arche Anima, auf der auch Ophelia, unsere Protagonistin lebt. Ophelia ...

Inhalt:

Die Welt, wie wir sie kennen, wurde eines Tages von Gott geteilt - geteilt, in viele kleinere Archen, wie zum Beispiel die Arche Anima, auf der auch Ophelia, unsere Protagonistin lebt. Ophelia ist eine schrullige, junge Frau. Sie versteckt sich hinter dicken Brillengläsern und einem Schal, den sie eigentlich nie abnimmt und hat ihr eigenes kleines Museum auf der Arche eröffnet, in das sie ihre ganze Leidenschaft für alte Gegenstände steckt. Beinahe niemand versteht diese alten Gegenstände so gut wie sie, da Ophelia eine ganz besondere Gabe hat: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Sobald Ophelia einen Gegenstand berührt, sieht sie in dessen Vergangenheit und erfährt somit alles über dieses Ding.

Ophelia liebt ihre Arbeit im Museum und will in ihrem Leben so gar nichts ändern. Da passt es ihr natürlich nicht in den Kram, dass ihre Mutter ständig nach einem Mann Ausschau hält, der sie heiraten könnte. Und eines Tages war es wieder so weit, ihre Mutter hatte einen potentiellen Ehemann für sie gefunden. Da Ophelia schon die letzten Vorschläge abgelehnt hat, muss sie diesen nun einfach annehmen. Mit vielen hatte sie wohl gerechnet, doch sicher nicht mit dem mürrischen Thorn, einem Adeligen vom Pol. Sie sollte ihre Arche, ihre Familie und ihr geliebtes Museum für diesen Kerl zurücklassen, der offensichtlich auch kein Interesse an ihr zeigt, wie ihr schnell klar wird. Mit ihrer Tante als Anstandsdame macht sie sich auf die Reise auf den Pol, wo sie aber nicht nur ein mürrischer, desinteressierter Thorn erwartet ...



Meine Meinung & Bewertung:


Schreibstil:

Wow, was soll ich sagen? Der Schreibstil ist ganz besonders, anders als in allen anderen Büchern, die ich bisher gelesen habe, aber wirklich richtig gut! Schon nach wenigen Seiten war ich komplett gefesselt - gefesselt von dieser Geschichte, von dem einzigartigen, grandiosen Worldbuilding und von Ophelia!

Gerade zu Beginn musste ich mich zwar zuerst etwas an den Schreibstil gewöhnen, bis der Lesefluss letztendlich immer flüssiger wurde, aber ich bin wirklich beeindruckt von der Autorin, wie sie diese einzigartige Welt und die Charaktere beschreibt!


Idee der Geschichte & Handlung:

Ich bin wirklich total begeistert von dieser Geschichte. Vor allem beeindruckt mich, wie auch schon oben gesagt diese geniale Welt, in der Ophelia und alle anderen Menschen leben.

Dystopien lese ich ja sowieso sehr gerne, so war ich auch hier gleich hin und weg von diesem Zukunftsszenario.

Besonders gerne mochte ich auch den Verlauf der Geschichte und dass es niemals langweilig wurde. Die Geschichte ist sehr kurzweilig, aber nie zu schnell oder unlogisch abgehandelt. Man lernt viele verschiedene, unterschiedliche Charaktere kennen, angefangen auf der Arche Anima, bis zum Pol mit seien unterschiedlichen Handlungsstandorten.

Die Geschichte wird durchweg spannend erzählt, mit viel Liebe zum Detail, die die Geschichte so interessant und fesselnd machen.


Charaktere:

Die Charaktere der Geschichte sind wirklich einzigartig! Auch wenn viele verschiedene Personen vorkommen, unterscheidet sich jede total von den anderen. Bei allen Charakteren hatte ich das Gefühl, dass sie wirklich gut ausgearbeitet wurden, jede von ihnen ist einzigartig und besonders!

Auf zwei dieser Charaktere möchte ich auch noch genauer eingehen, nämlich auf die beiden Protagonisten:

Ophelia: Ophelia wird als gutherzige, etwas schrullige, junge Frau dargestellt. Sie ist mir von der ersten Sekunde an gleich ans Herz gewachsen, mit ihrem Schal, den dicken Brillengläsern und ihrer tollpatschigen, aber absolut liebenswürdigen Art und Weise. Ich habe sie direkt total lieb gewonnen, Ophelia ist ein absolut besonderer, einzigartiger Mensch. Auch wenn ich sie in Hinsicht auf Thorn ein paar Mal ein kleines bisschen kindisch und fast schon ungerecht fand, ist sie mir trotzdem gleich ans Herz gewachsen!

Thorn: Thron, ein adeliger, junger Mann vom Pol scheint ein genauso kaltes Herz zu haben, wie der meterhohe Schnee, der in seiner Heimat liegt. Gerade zu Beginn der Geschichte ist er nervig und abweisend, schon fast verachtend zu Ophelia, trotzdem hat er es geschafft, mein Herz zu erweichen und auch er hat sich still und heimlich in mein Herz geschlichen. Auch wenn ich mir immer noch nicht ganz sicher bin, was ich von ihm halten soll oder was wirklich seine Beweggründe sind...
Ich könnte hier noch zu so vielen anderen Charakteren meine Meinung sagen, zu welchen, die ich mochte, wiederum zu anderen, die ich eindeutig nicht mochte, und wieder andere, die mich total überrascht und teilweise schockiert haben.


Cover:

Ich muss sagen, dass mir die Cover der Reihe zu Beginn gar nicht mal so gut gefallen haben. Diese skizzenhaften Umrisse fand ich nicht gerade hübsch, außerdem haben die Bücher keinen Schutzumschlag.

Jedoch jetzt, da ich zumindest den ersten Teil gelesen habe, finde ich einfach, dass die Cover zu der Geschichte passen und genauso einzigartig und besonders sind, wie die Welt, die Charaktere und die Handlung!


Voraussehbarkeit & Schauplätze

Es sind wirklich einige Sachen in dem Buch passiert, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte, ich habe nie gewusst, was auf der nächsten Seite passieren würde und alsbald ich dann doch einen Verdacht hatte, hat die Autorin plötzlich den Spieß umgedreht und dann ist wieder alles ganz anders gekommen als erwartet.

Die Orte, die im Buch vorkommen, fand ich auch ganz besonders, allesamt haben sie etwas Magisches, wie diese gesamte Welt, gleichzeitig teilweise auch etwas Beunruhigendes oder auch Düsteres. Jeder einzelne Schauplatz wurde so bildhaft beschrieben, alles rund um mich habe ich so wahrgenommen, als wäre ich wirklich dort.

Das Buch ist wirklich einzigartig!



Fazit:


Wie ihr schon seht, komme ich nicht mehr aus dem Schwärmen raus, da das Buch so einzigartig und absolut grandios war. Das Worldbuilding, die Schauplätze, die Charaktere und der Schreibtstil - einfach alles hat an dieser Geschichte gestimmt! Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der gerne Dystopien oder Fantasy liest, lasst euch von Ophelia und Thron in die einzigartige Welt der Archen und des Pols entführen und begleitet die beiden auf ihren Abenteuern!

Ich liebe dieses Buch, es hat auf jeden Fall Potential, eines meiner Jahreshighlights 2020 zu werden!

Auf jeden Fall ein 5 Sterne Buch!



Fun Fact:


Es ist tatsächlich schon einige Wochen her, seit ich das Buch gelesen habe und durch das Schreiben dieser Rezension hab ich mir gerade selbst so unglaublich Lust darauf gemacht, diese Reihe weiterzulesen, dass ich wahrscheinlich jetzt gleich mit dem 2. Teil anfangen werde

Gut, dass ich mir direkt nach dem Beenden des ersten Teils Band 2 und 3 zugelegt habe!

Ich bin schon mega gespannt, wie es gleich weitergeht, in der Geschichte rund um die Archen, Ophelia, Thorn und den Mondscheinpalast!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2019

Und plötzlich war nichts mehr wie vorher...

Never Too Close
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Daten & Infos zum Buch

Titel: Never too Close
Autorin: Morgane Moncomble
Verlag: LYX
Seiten: 460
Originalsprache: Französisch
Erscheinungsdatum: 30.09.2019


Inhalt:


Die junge Violette studiert nun ...

Daten & Infos zum Buch

Titel: Never too Close
Autorin: Morgane Moncomble
Verlag: LYX
Seiten: 460
Originalsprache: Französisch
Erscheinungsdatum: 30.09.2019


Inhalt:


Die junge Violette studiert nun in Paris, der Stadt der Liebe Mode und teilt sich mit ihrem Kaninchen Mistinguette eine Wohnung.

Am Silvesterabend auf dem Weg zu einer Party bleibt die Aufzugskabine mit ihr und einem unbekannten Nachbarn plötzlich stecken. Für Violette mit ihren Panikattacken natürlich ein kompletter Albtraum, aber Loan kann sie zum Glück gut ablenken und beruhigen.

Seit diesem Abend sind Loan und Violette beste Freunde und nach der Trennung von Loan und seiner Freundin zieht auch er kurzerhand in die Wohnung von Violette und Zoé ein, ihre beste Freundin, die in der Zwischenzeit auch eingezogen ist.

Als Violette in einem Café einen netten jungen Mann kennen lernt und sich zwischen den beiden etwas zu entwickeln beginnt, macht sich Violette plötzlich große Sorgen... Sie hat Clément erzählt, sie sei keine Jungfrau mehr. Jedoch hat sie gelogen und befürchtet nun, alles dabei falsch zu machen und er merkt, dass sie geflunkert hatte.

Violette erzählt Zoé von ihrem Problem und diese schlägt ihr schließlich vor, Loan zu bitten, sie zu entjungfern, da er ihr bester Freund ist und sie niemanden so sehr vertraut wie ihm.

Als Violette all ihren ganzen Mut zusammennimmt und ihn schließlich nach reichlicher Überlegung dazu bittet, beginnt für alle eine aufregende, verwirrte Zeit, da plötzlich nichts mehr so ist, wie es zuvor war...


Meine Meinung:


Cover:

Das Cover ist, wie bei jedem Buch des LYX Verlags wieder wunderschön und passend gewählt mit wunderschönen, goldenen Glitzerelementen.

Bei den Farben Türkis und Rosa musste ich sofort an die Freundschaft zwischen Violette und Loan denken. Das Cover ist ein totaler Blickfang und finde ich wirklich sehr schön!


Schreibstil

Zu Beginn der Geschichte bin ich irgendwie noch nicht ganz so schnell vorangekommen, aber als ich mich sozusagen an alles gewöhnt habe, flogen die Seiten auch nur so dahin. Der Schreibstil hat mir aber wirklich gut gefallen, er ließ sich für mich nach einer Weile locker und flüssig lesen, vor allem haben mir auch die bildreichen Beschreibungen der Autorin sehr gut gefallen.


Charaktere:

Zu Beginn am Silvesterabend lernt man Violette gleich ganz gut kennen. Ich fand ihre schusselige, aber sehr liebenswerte Art gleich sehr sympatisch und mochte sie auch das ganze Buch über sehr gerne, auch wenn es einige Situationen gab, die mich etwas störten (in Bezug auf Clément).

Selbst in kritischen Situationen schafft sie es, noch irgendeinen witzigen Kommentar abzugeben, plappert ununterbrochen und versucht, aus jeder Situation das Beste zu machen.

Loan fand ich ganz klar richtig genial! Ich mochte ihn vom ersten Moment an, als ich ihn das erste Mal kennenlernte. Er hatte die Situation im Lift gleich im Griff, beruhigte Violette und auch in der fortwährenden Freundschaft zwischen den beiden fand ich ihn immer sehr fürsorglich und auch wirklich richtig toll!

Es gab einen Charakter, den ich so gar nicht ausstehen konnte, der mir bald schon sehr unsympathisch war und sich mein Hass gegen ihn immer weiter ausgedehnt hat. Wer oder warum möchte ich hier nicht schreiben, weil es unter Umständen schon zu viel von der Geschichte verraten könnte.


Handlung:

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichten von Violette und Loan erzählt und immer wieder findet man Zeitsprünge in die Vergangenheit, die ich für das Verständnis der Geschichte auch sehr wichtig und auch gut gewählt fand.

Der Anfang war sehr nett erzählt, im ersten Drittel des Buches passierte allerdings nicht ganz sooo viel. Trotzdem hat mir auch der erste Abschnitt gut gefallen, jedoch wurde es immer besser und interessanter. Generell passierte einfach viel mehr als im ersten Drittel. Richtig rund ging es dann im letzten Drittel. Es wurde sehr emotional, spannend und gefühlsvoll und ich fühlte mich einfach rundum wohl beim Lesen.


Die Freundschaft

Ein Thema, welches mir in dem Buch wirklich gut gefallen hat, war diese enge Freundschaft zwischen einem Mann und einer Frau. Für die Außenstehenden hat es immer schon so gewirkt, als wären Loan und Violette sowieso mehr als Freunde, doch warum ist man automatisch dieser Annahme?

Gerade die ersten 100-200 Seiten finde ich die Freundschaft zwischen den beiden sehr intensiv und besonders. Auch wenn es wiederum einige kleine Punkte gibt, die ich schon fast etwas krass finde... zB benutzen die beiden öfters mal die gleiche Zahnbürste.

Ich finde, dass dieses Thema die Geschichte einfach auch besonders macht und grundsätzlich auch etwas anders, als die meisten New-Adult Geschichten.

Ich finde aber auch, dass es wirklich lange spannend bleibt, wie sich alles zwischen den dreien (Violette, Clément und Loan) entwickelt.



Fazit:

Eine wunderschöne Geschichte über zwei beste Freunde, die dem anderen jeweils bedingungslos vertrauen, jedoch nach einem kleinen Gefallen feststellen, dass ihre Freundschaft vielleicht doch nicht ausschließlich platonisch ist...

Ein sehr angenehmer und flüssiger Schreibstil mit Charaktere, die mir mit ihren liebenswerten Arten total ans Herz gewachsen sind.


Ich vergebe 4,5 Sterne


Ich freue mich jetzt schon richtig auf den 2. Teil, indem es um Zoé und Jason gehen wird.
Voraussichtlicher Erscheinungstermin von Band 2:
27. März 2020

An dieser Stelle möchte ich mich noch herzlich beim LYX Verlag und der Lesejury für dieses tolle Leseexemplar bedanken!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 02.02.2019

Wissenswertes über unser Powerorgan Lunge

Luft nach oben
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Inhalt & meine Meinung


Luft nach oben ist ein medizinisches Sachbuch, welches uns die Lunge im Allgemeinen, ihre Funktion und die möglichen Krankheiten näherbringt. Auf den letzten paar Seiten gibt es ...

Inhalt & meine Meinung


Luft nach oben ist ein medizinisches Sachbuch, welches uns die Lunge im Allgemeinen, ihre Funktion und die möglichen Krankheiten näherbringt. Auf den letzten paar Seiten gibt es außerdem noch einige Übungen zum Ausprobieren und um zu testen, wie gut unsere Lunge funktioniert. Dieser Teil wurde von der Frau des Autors, der Atempädagogin
Susanne Menrad - Barczok verfasst.

Zu Beginn des Buches macht man sich auf die Reise ins Innere unseres Körpers, genauer gesagt in unsere Lungen. Man erfährt, wie der große und der kleine Kreislauf funktionieren, welche Reise der Sauerstoff durch unseren Körper macht, die Schädlichkeit des Rauchens, warum wir husten und wie schlecht die Feinstaubbelastung in der Luft für unsere Lunge ist. Gerade diese Feinstaubbelastung ist zu Beginn des neuen Jahres extrem hoch, wegen den Raketen, Böllern etc, die wir Jahr für Jahr in die Luft schießen.

Danach lernen wir über die verschiedenen Krankheiten, an die unsere Lunge leiden kann. Eine der wohl bekanntesten ist Asthma. In dem Buch erfährt man allgemein einiges zu Asthma. Es wird über Allergien gesprochen, die verschiedenen Auslöser von Allergien, Cortison etc., was ich auf jeden Fall sehr interessant gefunden habe. Jedoch gibt es keine wirklichen Anhaltspunkte, was man machen sollte, wenn man an Asthma leidet.

Besonders interessant fand ich das Thema von der Lungenentzündung, Schwindsucht und Tuberkulose. Letztere nimmt ja in letzter Zeit wieder um einiges zu, was mich eigentlich etwas erschreckt hat, da die Tuberkulose damals eine sehr gefürchtete Krankheit war, auch in Deutschland.

Außerdem erfährt man von COPD, welche umgangssprachlich als Raucherlunge bezeichnet wird. Generell erkrankt aber nicht jeder Raucher automatisch an COPD - lediglich 30 - 50% aller Raucher sind davon betroffen.

Außerdem lernt man von Lungenkrebs und Schlafapnoe. Letzteres fand ich persönlich sehr interessant und auch die Tatsache, dass, bevor man im Schlaf erstickt, der Körper noch einen letzten ,,Notfallplan" auf Lager hat.

Der Arzt Dr. Michael Barczok erklärt sehr leicht verständlich und der Schreibstil ist daher sehr angenehm zu lesen für ein Sachbuch. Außerdem findet man in dem Buch mehrere kleine comicartige Illustrationen, diese Idee hat mir auf jeden Fall gut gefallen. Der Autor lässt außerdem einige Erfahrungen aus seiner eigenen Praxis miteinfließen, was ich auf jeden Fall sehr interessant fand, jedoch wirkt es teilweise so, als wüsste nur er immer die eine richtige Lösung und antwortet teilweise schon recht schnippisch auf Fragen, wie mir das so vorkam. Ansonsten wirkte er aber doch recht sympatisch und es hat mir Spaß gemacht, sein Buch zu lesen und mir etwas Wissen mitnehmen zu können.

Der letzte Teil des Buches besteht aus Atemübungen, was ich auch sehr gut finde, dass sich der Leser danach noch gleich selbst testen kann und somit ein bisschen herausfinden kann, wie kräftig und fit die eigene Lunge wirklich ist.


Fazit:


In dem Buch erfährt man vieles über die Lunge, welche ja ein sehr interessantes Organ ist. Alles ist sehr leicht verständlich und wirklich interessant geschildert. Auch interessant war es, einige Geschichten aus seiner Praxis kennenzulernen.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und kann es allen empfehlen, die ein bisschen was über die Lunge und auch die möglichen Krankheiten erfahren möchte.


4/5 Sterne


An dieser Stelle möchte ich mich noch ganz herzlich beim Bastei Lübbe Verlag und der Lesejury bedanken, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte!

  • Cover
  • Thema
  • Umsetzung
  • Wissen