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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2017

spannung fehlte überwiegend

Und draußen stirbt ein Vogel
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Rina Kramer ist eine erfolgreiche Autorin, die schon einige ihrer Bücher vermarktet hat. Sie ist in Deutschland auf Tour und hält dort Lesungen aus ihren Büchern, nachdem die Tour jetzt beendet ist kehrt ...

Rina Kramer ist eine erfolgreiche Autorin, die schon einige ihrer Bücher vermarktet hat. Sie ist in Deutschland auf Tour und hält dort Lesungen aus ihren Büchern, nachdem die Tour jetzt beendet ist kehrt sie wieder nach Italien in ihr Haus zurück. Ihr Mann Eckart ist Regisseur und beruflich sehr eingebunden. Die Ehe zwischen den beiden ist schon lange nicht mehr das, was sie einmal war. Schon bald lässt sie Eckart wieder allein in ihrem einsamen Haus auf dem Berg. Zum Glück ist ihr Sohn Fabian jetzt in den Internatsferien bei ihr und leistet ihr Gesellschaft. Und dann ist ja da noch dieser seltsame Mann, der jetzt in ihrer Gästevilla wohnt. Er verbringt beinahe den ganzen Tag in seiner abgedunkelten Wohnung, man sieht und hört ihn nicht. Sein Verhalten auch ihr gegenüber ist höchst seltsam, so recht mag sie nicht mit ihm warm werden. Als auch noch ihr Hund Beppo stirbt, weil in sein Futter Rasierklingen gemischt wurden, ist Rina höchst skeptisch. Wer ist der Mann in der Gästevilla?

Ich habe schon etliche von Sabine Thieslers Thrillern gelesen und muss sagen, dass dieser bis jetzt mit Abstand der schwächste war. Viele Passagen sind unschlüssig, ergeben scheinbar keinen Sinn. z.b. Warum hat Rina Manuel nicht von ihrem Grundstück geworfen, spätestens als sie merkte dass er den Hund umgebracht oder ihre Manuskripte geklaut hat? Warum redet sie mit niemandem darüber? Das Buch war in 3 Teile geteilt: Rina, Manuel und Fabian. Diese Einteilung ergab für mich aber leider keinen Sinn, da es in den einzelnen Teilen nie nur um die aufgeführte Person ging, sondern um alle an der Story beteiligten Charaktere. Die Spannung begann erst im letzten Teil, da war es richtig gut aber da die ersten beide Teile sich so zogen, nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 17.07.2017

Ein Sommer in Penderak

Wildblumensommer
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Zoe wird aufgrund eines Sturzes im örtlichen Krankenhaus von oben bis unten durchgecheckt. Und dann kommt die Zufallsdiagnose: ein Aneurysma. Die Ärzte müssen sofort operieren. Die Risiken der OP sind ...

Zoe wird aufgrund eines Sturzes im örtlichen Krankenhaus von oben bis unten durchgecheckt. Und dann kommt die Zufallsdiagnose: ein Aneurysma. Die Ärzte müssen sofort operieren. Die Risiken der OP sind aber sehr groß. Aber bevor sich Zoe dieser OP stellt, hat sie noch etwas zu erledigen. Sie möchte zurück nach Cornwall, Penderak. Dort ist vor vielen Jahren ihr Bruder Chris gestorben und sie will immer noch nicht glauben, dass es ein Selbstmord war. Die Umstände des Todes blieben ungeklärt. Nun möchte sie die Chance nutzen und auf eigene Faust nachforschen, bevor sie es nach der OP nicht mehr kann.
Gesagt, getan. Sie wohnt in Penderak sogar im alten Strandhaus, das sie damals immer mit ihrer Familie bewohnt hat. Im Austausch dazu lebt ihre alte Freundin Rose in ihrem Haus in London. London gefällt Rose sehr gut und sie freut sich, ein paar Tage für sich zu haben und nicht ständig in Sorge um ihre Kinder leben zu müssen. Schon an ihrem ersten Tag lernt sie den netten Anwalt Simon kennen, der zu Zoe wollte. Aber ist der Anwalt nur nett zu ihr, weil er etwas von Zoe möchte ?
Zoe in Penderak fühlt sich wieder wie zu Hause. Bis sie auf Jack Gallagher trifft. Ihrer Jugendliebe, mit dem sie ursprünglich nach Kanada auswandern wollte, bis ihr Bruder überraschend starb. Jack ist total wütend, will ihr nicht bei ihrer Suche helfen. Bis Zoe ohnmächtig wird, als Folge ihres Aneurysmas.. Nun erklärt er sich aus Sorge doch bereit, ihr zu helfen und beide wagen die Reise in die Vergangenheit.

Ein wunderschönes Buch, das mich sehr berührt hat. Zoe ist ein toller Charakter, sehr eigenständig, liebevoll aber auch dickköpfig. Jack passt sehr gut zu ihr, die beiden ergänzen sich perfekt.
Der Schreibstil war sehr locker und flüssig, ich kam gut voran beim Lesen. Bin schlichtweg begeistert!

Veröffentlicht am 09.07.2017

Unglaublich witzig

Frag nicht nach Sonnenschein
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Katie kommt ursprünglich aus Somerset, ihr Vater hat dort einen Bauernhof. Doch nun sehnt sie sich nach dem Großstadtleben. London hat sie schon immer gereizt und nun zieht sie in die Großstadt, hat einen ...

Katie kommt ursprünglich aus Somerset, ihr Vater hat dort einen Bauernhof. Doch nun sehnt sie sich nach dem Großstadtleben. London hat sie schon immer gereizt und nun zieht sie in die Großstadt, hat einen Job bei Cooper-Clemmow und will so richtig durchstarten. Doch leider bekommt sie bei der Arbeit nur einen kleinen Job zugeteilt - sie wertet Umfragen aus, muss ihrer Chefin die Haare färben, usw... als sie dann auch noch überraschend gefeuert wird, weiß sie nicht mehr wohin mit sich.

Schließlich kehrt sie auf den Bauernhof zurück, auf der ihr Vater und seine Freundin Biddy nun eine Glamping Farm eröffnen wollen. Begeistert stürzt sich Katie mit in die Planung und geht vollends im Marketing auf. Doch das Chaos nimmt seinen Lauf, als auf einmal ihre Ex-Chefin Demeter vor ihr steht und einchecken möchte.



Ich fand das Buch großartig. Sehr humorvoll, mit sehr viel WItz geschrieben. Der Schreibstil war sehr locker und leicht, es hat mir sehr gut gefallen und man kam gut beim Lesen voran. Katie ist ein großartiger Charakter, sie ist sehr liebenswert und hat einen total großes Herz. Eine rundum tolle Geschichte!

Veröffentlicht am 04.07.2017

Super spannend

Engelsschlaf: Thriller
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Laura und ihr Partner Max stehen vor einem neuen Fall. Ein lebloses Mädchen wird im Park vor einem Krankenhaus abgelegt. Der Notarzt hat sie bereits für tot erklärt, als die beiden bemerken, dass sie doch ...

Laura und ihr Partner Max stehen vor einem neuen Fall. Ein lebloses Mädchen wird im Park vor einem Krankenhaus abgelegt. Der Notarzt hat sie bereits für tot erklärt, als die beiden bemerken, dass sie doch noch lebt. Auch ihr Auffinden ist sehr merkwürdig. Sie wird beinahe liebevoll auf ein Kissen und eine Decke gebettet, wirkt fast friedlich.
Immer wenn Laura denkt, einen Schritt weiter gekommen zu sein passiert etwas neues und unvorhergesehenes. Der Verdächtigenkreis wird immer größer. Und es herrscht Chaos pur, als die nächste leblose Frau aufgefunden wird...


Catherine Shepherd versteht es einfach, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite aufzubauen. Es wurde nie langweilig, man hat immer mitgefiebert und gerätselt, wer der Täter sein könnte. Der Schreibstil ist sehr locker und angenehm zu lesen. Die Story ist unglaublich, es läuft mir jetzt noch eine Gänsehaut über den Rücken! Sehr empfehlenswert!!

Veröffentlicht am 20.06.2017

Sehr enttäuschend

Gold
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Zoe und Kate sind beste Freundinnen. Aber auch erbitterte Konkurrentinnen bei den olympischen Spielen. Die beiden kämpfen um das Gewinnen einer Goldmedaille. Doch Kate hat auch noch andere Sorgen. Ihre ...

Zoe und Kate sind beste Freundinnen. Aber auch erbitterte Konkurrentinnen bei den olympischen Spielen. Die beiden kämpfen um das Gewinnen einer Goldmedaille. Doch Kate hat auch noch andere Sorgen. Ihre Tochter Sophie ist an Leukämie erkrankt.

Mich konnte das Buch leider nicht im Geringsten begeistern. Mir kam Sophie für eine 8jährige viel zu altklug und nachdenklich vor. Ich habe einen 8jährigen Bruder zuhause und der macht sich garantiert überhaupt keine Gedanken, was unsere Eltern länger beschäftigt oder sie zu sehr traurig machen würde. Ich finde Sophie hätte vorneweg mindestens 11 oder 12 Jahre sein müssen, um das realistisch zu gestalten.
Ich fand auch das Gerede über Star Wars viel zu viel. Süße Idee, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Ich konnte weder Zoe noch Kate sympathisch finden, sie werden beide als recht gefühlskalt und karriereorientiert beschrieben. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.