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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2024

Fernweh Pur

A Touch of Wilderness
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𝙃𝙖𝙣𝙙𝙡𝙪𝙣𝙜: Mareike Allnoch hat es mit ihrem einfühlsamen und detaillierten Schreibstil geschafft, dass ich mich direkt in das Setting im Krüger Nationalpark einfinden konnte und auch schnell eine emotionale ...

𝙃𝙖𝙣𝙙𝙡𝙪𝙣𝙜: Mareike Allnoch hat es mit ihrem einfühlsamen und detaillierten Schreibstil geschafft, dass ich mich direkt in das Setting im Krüger Nationalpark einfinden konnte und auch schnell eine emotionale Verbindung zu den Protagonisten Nike und Liam aufgebaut habe. Da ich Anfang des Jahres eine Reise nach Kapstadt gemacht habe, hat es mich besonders gefreut, dass ein paar Szenen der Geschichte in Kapstadt und auf einem Weingut in Stellenbosch spielen, da ich mir diese Orte bildhaft sehr gut vorstellen konnte. Aber umso schöner und realitätsnaher noch, hat Mareike Allnoch den Nationalpark, das Team an freiwilligen Helfern und das Wildlife beschrieben, wodurch ich das Gefühl hatte, live mit dabei zu sein.
 
𝘾𝙝𝙖𝙧𝙖𝙠𝙩𝙚𝙧𝙚: Nike war für mich als Protagonist sehr nahbar beschrieben. Sie ist in ihrem BWL-Studium unglücklich und kann sich auch nicht vorstellen, in den Weinhandel ihrer Eltern einzusteigen. Die Reise nach Südafrika nutzt sie, um sich selbst zu finden und ihre Zukunftsvision zu überdenken. Während ihres Aufenthaltes in Südafrika macht sie eine große Charakterentwicklung durch und schafft es, ihren eigenen Weg für die Zukunft zu finden. Liam tritt als geheimnisvoll und anfangs unnahbar auf und man merkt schnell, dass er es seiner Vergangenheit ein kleines dunkles Geheimnis hat. Dieses Geheimnis wird allerdings erst zum Ende hin aufgedeckt, da wir auch nur wenige Kapitel aus der Perspektive von Liam vorliegen haben, welche die Entwicklung der Liebesbeziehung zu Nike behandeln - aber genau das hat eine spannende Note in die ansonsten eher ruhige Geschichte gebracht.
 
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Eine süße Liebesgeschichte mit tollen Naturbeschreibungen, bei denen man sich wegträumen kann und direkt Fernweh bekommt. Empfehlen kann ich die Geschichte an alle, die ein Fan von ruhigen Liebesgeschichten mit sehr viel Slow-Burn sind und jeder, der bereits die Lake Louis Reihe von Mareike Allnoch gelesen und gemocht hat, wird auch diese Geschichte lieben.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Mein liebster Band der Reihe

The Way We Melt
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Die Geschichte von Darcy und Nicolas habe ich sehr gerne begleitet. Besonders spannend fand ich daran, dass wir durch Nicolas Brüder aus den ersten beiden Bänden eher ein negatives Bild über ihn vermittelt ...

 
Die Geschichte von Darcy und Nicolas habe ich sehr gerne begleitet. Besonders spannend fand ich daran, dass wir durch Nicolas Brüder aus den ersten beiden Bänden eher ein negatives Bild über ihn vermittelt bekommen haben und nun seine Perspektive zu den Geschehnissen erhalten haben. Darcy war mir durch das Buch noch einmal mehr sympathisch geworden und ich glaube, sie ist mein Lieblingscharakter der Reihen, denn sie war so erfrischend aufgeschlossen und hat eine positive Energie ausgestrahlt. Mit diesem Buch hat Nena Tramountani nochmal zeigen können, wie gefühlvoll und emotional sie schreiben kann und dabei die Gefühle und Bedürfnisse der Protagonisten wunderbar aufs Papier bringen kann. Besonders schön war es, dass die Pärchen aus den anderen Bänden hier auch eine tragende Rolle für die Handlung gespielt haben.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Toller Reihenabschluss

Four Secrets to Share (Breaking Waves 4)
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𝙃𝙖𝙣𝙙𝙡𝙪𝙣𝙜: Wie schon in den vorherigen Bänden der „Breaking Waves“-Reihe ist die Geschichte zum Teil auf der Gegenwartsebene, d. h. nach Josies Verschwinden, und auf der Vergangenheitsebene, d. h. bis zu ...

𝙃𝙖𝙣𝙙𝙡𝙪𝙣𝙜: Wie schon in den vorherigen Bänden der „Breaking Waves“-Reihe ist die Geschichte zum Teil auf der Gegenwartsebene, d. h. nach Josies Verschwinden, und auf der Vergangenheitsebene, d. h. bis zu dem Zeitpunkt von Josies Verschwinden, erzählt. Besonders spannend fand ich an „Four secrets to share“, dass man mehr über Lees Geschichte erfahren hat, denn bisher hat man nur Informationen zu ihr auf der Vergangenheitsebene erhalten. Bis zum Ende habe ich sehr darauf hingefiebert zu erfahren, was mit Josie passiert ist und die gewählte Auflösung war auch schlüssig und im Kontext der Geschichte gesehen logisch, dennoch hat mich das Ende ein wenig unbefriedigt gelassen.
 
𝘾𝙝𝙖𝙧𝙖𝙠𝙩𝙚𝙧𝙚: Lee als Charakter war so erfrischend anders gewesen und sie war mir viel sympathischer, als ich sie in den anderen Bänden erlebt habe. Ich habe an Lee sehr bewundert, dass sie sich durch die erlebten Schicksalsschläge nicht hat unterkriegen lassen und sich immer treu geblieben ist. Auch die Dynamik mit Parker habe ich sehr geliebt, denn die beiden haben sich trotz ihrer unterschiedlichen Wesenszüge sehr gut ergänzt.
 
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Insgesamt ein gelungener Abschluss der Reihe, der zu einem meiner liebsten Teile der Reihe gehört, und man hat definitiv über die Reihe hinweg eine Verbesserung des gewählten Erzähltempos gemerkt, weshalb dieser Teil der Reihe nochmal sehr dynamisch war. Die „Breaking Waves“-Reihe ist ein perfekter Summerread, der in dieser Kombination durch den gewählten Suspense-Anteil und die unterschiedlichen Perspektiven über die Reihe hinweg einzigartig ist. Mein einziger (persönlicher) Kritikpunkt ist, dass ich mich das Ende nicht ganz zufriedengestellt hat, bzw es gerne hätte genauer ausgeführt werden können.
 
𝙍𝙖𝙩𝙞𝙣𝙜: 4,5⭐️

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Veröffentlicht am 04.07.2024

Viel Potenzial

The Way You Crumble
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„The Way you crumble“ hat mir nochmal ein Stück besser gefallen als Band 1 der Reihe, und die Charaktere Echo und Alexis waren beide sehr komplexe und interessante Charaktere. Die Thematik, dass Echo einen ...

„The Way you crumble“ hat mir nochmal ein Stück besser gefallen als Band 1 der Reihe, und die Charaktere Echo und Alexis waren beide sehr komplexe und interessante Charaktere. Die Thematik, dass Echo einen Anzug von den Drogen durchmacht, fand ich sehr interessant, denn darüber habe ich bisher erst wenig gelesen und ich konnte ihre Emotionen und ihre Zerrissenheit diesbezüglich sehr gut nachvollziehen. Echo und Alexis haben für mein persönliches Empfinden auf der freundschaftlichen Ebene gut funktioniert. Allerdings habe ich zwischen Ihnen wenig „echte“ Liebe fühlen können, denn vielmehr haben die beiden sich bei der Überwindung ihres jeweiligen Traumas helfen können. In Band 1 der Reihe hatte ich noch als Kritik geäußert, dass mir die Geschichte zu überladen an wichtigen Themen war und deshalb an manchen Stellen der Fokus verloren gegangen ist - in diesem Band fand ich dies wiederum viel besser gelungen, da der Fokus auf wenige wichtige Themen gesetzt wurde und man den Themen die Zeit zum Auserzählen gegeben hat.

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Ein gelungener Abschluss der "Be Wild"-Reihe

Let's Be Free
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Mit „Let’s be free“ hat die „Be-Wild“-Reihe von Anabelle Stehle und Nicole Böhm einen tollen Abschluss gefunden. Es war so schön gewesen, ein letztes Mal die Freundesgruppe rund um Shae, Tyler, Evie und ...

Mit „Let’s be free“ hat die „Be-Wild“-Reihe von Anabelle Stehle und Nicole Böhm einen tollen Abschluss gefunden. Es war so schön gewesen, ein letztes Mal die Freundesgruppe rund um Shae, Tyler, Evie und Ariana bei ihrem Leben in der Großstadt, bei ihren Herausforderungen im Berufsalltag, aber auch bei der Bewältigung ihrer Vergangenheit begleiten zu können. Dabei war ich sehr froh gewesen, dass die Reihe noch einen dritten Teil erhalten hatte, denn nur so konnte man die individuellen Geschichten der Protagonisten, die maßgeblich zur Handlung beigetragen haben, adäquat erzählen. Ich konnte dabei besonders gut mit den Problemen der Protagonisten mitfühlen, denn ich befinde mich ebenfalls am Anfang der beruflichen Karriere und es war schön, darüber zu lesen, dass ich nicht die einzige bin, die manchmal struggelt – deshalb denke ich: Die Zielgruppe der Reihe sind primär junge Menschen, die frisch in das Arbeitsleben eingestiegen sind, denn man fühlt sich durch das Buch so verstanden. Darüber hinaus hat mir das Buch stellvertretend für die ganze Reihe The Bold Type Vibes gegeben, und ich glaube, jeder, der die Serie mag, wird auch diese Reihe lieben. Ein anderer Aspekt, der mir sehr gut gefallen hat, ist, dass in diesem Buch Platz gegeben wird für sensible Themen wie Essstörung oder Trauer, und, dass das Autorinnenduo diese Themen taktvoll aufarbeitet und jedes Thema seine Daseinsberechtigung erhält. Über die Reihe hinweg ist die Freundesgruppe, bestehend aus Shae, Tyler, Evie und Ariana, nochmal deutlich zusammengewachsen, und besonders in diesem Teil mochte ich die Umsetzung des Tropes Founded Family. Ich als Leser habe mich an manchen Stellen sogar als Teil der Freundesgruppe gefühlt, denn die vier kommunizieren sehr offen miteinander und übernehmen bei sensiblen Themen eines anderen eine aufklärende und emotional unterstützende Funktion. Insgesamt eine sehr tolle Geschichte, bei der ich als Leser gar nicht gespürt habe, dass diese aus zwei Federn entsprungen ist (womit ich die tolle Zusammenarbeit von Anabelle Stehle und Nicole Böhm positiv hervorheben will) und die ich gerne weiterempfehle.

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