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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2021

Unterhaltsam & spannend

Underworld Chronicles - Verflucht
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Das Cover ist - wie so ziemlich jedes Cover von Alexander Kopainski - der Hammer! Es ist düster, magisch und außergewöhnlich.

Die Hauptprotagonistin Nora ist stark, mutig und eine Kämpferin. Sie hat ...

Das Cover ist - wie so ziemlich jedes Cover von Alexander Kopainski - der Hammer! Es ist düster, magisch und außergewöhnlich.

Die Hauptprotagonistin Nora ist stark, mutig und eine Kämpferin. Sie hat in der Vergangenheit schon sehr viel durchgemacht und scheint noch einiges vor sich zu haben. Nora hat eine besondere Anziehung auf Männer, die ihr immer wieder Probleme bereitet, z.B. ist ihr Nachbar Xavier hinter ihr her. Zum Glück hat sie besondere Gaben. Eine davon warnt sie intuitiv vor Gefahren und funktioniert auch als eine Art Gedankenlesen durch Berührung. Allerdings gibt es in Detroits Unterwelt Wesen, die ihre Gaben für sich selbst nutzen wollen.

Neben Nora gibt es sehr viele männliche Protagonisten, die alle unterschiedlich, vielfältig und außergewöhnlich sind. Mein Lieblingsprotagonist ist Terrance. Er ist sympathisch, humorvoll und hat einen starken Beschützerinstinkt bzgl. Nora. Ihr müsst ihn unbedingt kennenlernen. Was ich an der Geschichte am meisten mochte sind die Protagonisten sowie die teils sehr amüsanten und humorvollen Dialoge.

Die Geschichte fängt sehr spannend an und hat mich direkt gefesselt. Der Schreibstil ist locker-flockig und flüssig. Er ist wahrscheinlich für jüngere Leser gedacht, weil er so einfach ist, aber mir gefällt er ziemlich gut! Man klebt regelrecht an der Story und will gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Aber wer einen bildhaften und poetischen Schreibstil erwartet, ist hier falsch. Man sollte auch keine große Liebesgeschichte erwarten, auch wenn sich hier und da etwas anbahnt und schon die ersten Funken sprühen. Dafür entwickeln sich aber großartige Freundschaften.

Es werden sehr viele Fragen aufgeworfen, von denen die meisten leider nicht beantwortet werden. Ich hoffe, das werden sie dann im zweiten Teil. Die Geschichte ist mir nur einen Tick zu oberflächlich, etwas mehr Tiefe wäre schön gewesen und das Potential dazu war auf jeden Fall da. Obwohl es am Ende kein Cliffhanger gab, bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und werde sie auf jeden Fall lesen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 03.05.2021

Eine oberflächliche Story mit Potential

Deluxe Dreams
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Das Cover ist schlicht und edel. Die goldenen Funken verleihen einen glamourösen Touch.
Sadie unternimmt mit ihrem Freund eine Rucksacktour durch Europa. Allerdings lässt er sie im Stich und sie zieht ...

Das Cover ist schlicht und edel. Die goldenen Funken verleihen einen glamourösen Touch.
Sadie unternimmt mit ihrem Freund eine Rucksacktour durch Europa. Allerdings lässt er sie im Stich und sie zieht die Tour alleine durch. Als sie in Frankreich überfallen wird, eilt ein mysteriöser Mann zu ihrer Rettung...

Sadie wirkt sehr sympathisch und auch mutig, so eine Rucksacktour allein durch Europa wäre sicher nicht etwas für jede junge Frau. Olivier ist sehr hilfsbereit, charmant und schleppt ein "großes" Geheimnis mit sich herum.

Die Einleitung hat mich direkt gefesselt und so viele Fragen aufgeworfen, auf die ich unbedingt eine Antwort wollte. Die Leseprobe war also sehr vielversprechend, danach ging es eher bergab. Die Beziehung zwischen Sadie und Oliver ging mir viel zu schnell und wirkte deshalb nicht authentisch. Die Gefühle zwischen ihnen wirkten nicht echt oder kamen zumindest bei mir nicht an. Sie hatten oft und lange Sex, aber das war es dann auch schon. Die Beziehung ist leider oberflächlich. Ich hätte mir zwischen ihnen mehr Tiefe gewünscht. 

Die einzige Sache, die dieser Geschichte mehr Tiefe hätte bringen können - die Sache über Oliviers Familie - wurde leider sehr oberflächlich behandelt. Das finde ich total schade, weil der Anfang so vielversprechend war und die Geschichte Potential hatte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2021

Originelle Idee

Hush - Verbotene Worte
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Ich mag das Cover sehr, obwohl ich eigentlich kein Fan von Personen auf Covern bin. Es ist magisch und verändert sich je nach Lichteinfall. Die Karte am Anfang ist toll. Ich liebe Landkarten in Büchern. ...

Ich mag das Cover sehr, obwohl ich eigentlich kein Fan von Personen auf Covern bin. Es ist magisch und verändert sich je nach Lichteinfall. Die Karte am Anfang ist toll. Ich liebe Landkarten in Büchern. Die Ranken an den Kapitelanfängen sehen auch hübsch aus.

Shae lebt in einer Welt, in der Worte gefürchtet werden. Man glaubt, dass verbotene Worte die Pandemie wieder aufleben lassen können. Seit ihr Bruder an der Krankheit gestorben ist, werden sie und ihre Familie diskriminiert. Als eines Tages ihre Mutter stirbt - Shae glaubt fest, dass sie ermordet wurde - begibt sie sich auf eine Reise, um ihren Tod aufzuklären. "Mord" ist übrigens eines der verbotenen Worte.

Shae ist mutig, aber auch sehr naiv. Leider konnte ich bis zum Ende keine Verbindung zu Shae - geschweige denn zu anderen Protagonisten - aufbauen.

Die Idee mit der Krankheit "der blaue Tod", die sich über Tinte und Worte verbreitet, ist wahnsinnig originell und interessant! Das war neben der angepriesenen Themen wie "Me too", "Fake News" und "Feminismus" auch mein Hauptgrund, das Buch zu lesen.

Der Einstieg war spannend und sehr vielversprechend, aber ab da ging es leider eher bergab. Man hätte definitiv mehr aus dem Plot rausholen können. Der mittlere Teil hat sich sehr gezogen und dann gab es ein Wischiwaschi aus Realität und Illusion, das richtig gut hätte sein können, mir persönlich aber nicht gefallen hat. Mir hat generell die Spannung gefehlt. Außerdem habe ich zumindest eine kleine Liebesgeschichte erwartet, die es so aber nicht gab.

Ich habe auch kaum einen Zusammenhang zum Metoo Thema gesehen, auf das ich gespannt war. Feminismus generell vielleicht eher, wobei auch darauf nicht näher eingegangen wird. Es herrscht in der Geschichte ein altertümliches Frauenbild, aber wirklich kritisiert wird es nicht, was schade ist.

Alles in einem eine Geschichte, die sehr viel Potential hat, das leider verschenkt wurde. Sie ist aber trotzdem gut lesbar, da der Schreibstil flüssig ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

Emotional & intensiv

Mein Herzschlag in dir
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„Den Wert eines gesunden Herzschlags begreift man erst dann, wenn er sich plötzlich nicht mehr richtig anfühlt…“

Ava hat einen angeborenen Herzfehler. Da sie und ihre Eltern das seit ihrer Kinderheit ...

„Den Wert eines gesunden Herzschlags begreift man erst dann, wenn er sich plötzlich nicht mehr richtig anfühlt…“

Ava hat einen angeborenen Herzfehler. Da sie und ihre Eltern das seit ihrer Kinderheit wissen, konnte sie nie wie andere Kinder sein. Sie konnte nie so frei und wild sein, spielen und toben, weil sie immer auf ihren Puls achten musste. Ihr sehnlichster Wunsch war es, normal zu sein. Aber dafür weiß sie wie kostbar jeder einzelne Herzschlag ist. Inzwischen ist Ava erwachsen und arbeitet selbst als Kardiologin. Als in die Notaufnahme eine Patientin eingeliefert wird, die nicht nur das gleiche Geburtsdatum, sondern auch den gleichen seltenen Herzfehler hat, verwirrt es Ava. Ist das nur ein Zufall oder steckt mehr dahinter?

Die Patientin Lou und ihr attraktiver Adoptivbruder Anton sind ganz und gar nicht wie Ava. Sie sind frei, wild und brauchen Adrenalin wie Luft zum Atmen. Lou wirkt auf den ersten Blick nicht besonders sympathisch. Sie hat viele Vorurteile und Vertrauensprobleme. Anton war mir direkt sympathisch, obwohl er wie ein Aufreißer wirkt. Aber auch er schleppt seinen Ballast mit sich herum.

Die Rückblicke in Avas Kindheit sind herzerwärmend und emotional. Die Gegenwart ist teils sehr spannend - vor allem ab der Hälfte - und teils emotional. Ich verstehe Avas Sorge und Ängste so gut. Ich konnte gar nicht anders als mit ihr zu leiden, lachen und lieben.

Der Schreibstil ist sehr detailliert, flüssig und gefühlvoll. Man merkt, wie viel Herzblut Mela reingesteckt hat.

„Mein Herzschlag in dir“ ist eine sehr tiefgründige und emotionale Geschichte über das Leben, die Liebe und Freundschaft, die mich tief berührt hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2021

Spannende Fortsetzung

Macht des Feuers
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Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut. Die Funken und Details sind ein Highlight. Es wirkt düster und mystisch und passt damit sehr gut zur Geschichte.

Der Anfang hat mich wieder etwas verwirrt, weil er ...

Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut. Die Funken und Details sind ein Highlight. Es wirkt düster und mystisch und passt damit sehr gut zur Geschichte.

Der Anfang hat mich wieder etwas verwirrt, weil er nicht direkt an Band 1 angeschlossen hat. Es ging anfangs nicht um Dacan, sondern um eine neue Protagonistin: Lunara, die Heilerin. Aber Lunara ist auch sehr sympathisch. Ich mag ihre toughe und geheimnisvolle Art.

Obwohl ich dachte, mich an den Schreibstil gewöhnt zu haben, fiel mir der Einstieg wieder etwas schwer. Aber die Ausführungen sind sehr detailliert und bildhaft, sodass ich nach kurzer Zeit reingefunden habe und die spannende Geschichte genießen konnte.

Das Worldbuilding ist wieder klasse. Die Charaktere sind gut durchdacht und wirken sehr authentisch. Die Unvorhersehbarkeit der Geschichte ist für mich ein großer Pluspunkt, auch wenn sie dadurch hin und wieder verwirrend wirkt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere