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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2019

Genau was ich erwartet habe und lesen wollte

Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß....
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Es ist versaut, überzogen und schnellebig.
Hab ich es geliebt?
Absolut!



Und zwar genau aus den Gründen.
Manchmal brauch ich ein Buch, dass vielleicht platt und banal nach außen wirkt aber einem einfach ...

Es ist versaut, überzogen und schnellebig.
Hab ich es geliebt?
Absolut!



Und zwar genau aus den Gründen.
Manchmal brauch ich ein Buch, dass vielleicht platt und banal nach außen wirkt aber einem einfach ein gutes Gefühl beim lesen gibt, einen unterhält und abschalten lässt. In dem mit Klischees gearbeitet wird , die aber zur Geschichte beitragen. Ein altbekanntes Muster in verschiedenen Formen.

Jana Aston hat es mit Just One Kiss wieder geschafft mich zum lachen zu bringen , laut und befreit. Lydias Gedankengänge , aber auch ihre Monologe waren so lustig. Direkt, grade herraus ohne nachzudenken. Ich musste sie einfach mögen, sie ist etwas durchgeknallt und wäre sie eine Freundin von mir hätte ich sie wahrscheinlich in Therapie geschickt , aber hier passte es einfach so gut zur Story.

Und zu Rhys. Dem perfektem Gegenstück, da wo Lydia frech und wild ist, ist er rau und bestimmend. Und natürlich gefällt ihm gefühlstechnisch das ganze so gar nicht.Er ist das wandelnde Alphamann-Klischee und dabei genau das was diese Geschichte braucht. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach und die heißen Szenen wechseln sich mit , lustigen Dialogen oder Monologen in Lydias Fall, Seufz-Momenten und einer humorvoll, leichten Story ab.


Dieses Buch ist absolut Klischeebehaftet aber gut umgesetzt. Alt bekanntes wird mit einer großen Portion Humor , tollen Charakteren und einem angenehmen , flüssigen, lockeren, Schreibstil untermalt. Die Story ist nicht Neu, aber Jana Aston schafft es einfach immer wieder ihr eigenes Ding draus zu machen, eins bei dem ihr Taschentücher braucht, weil euch vor Lachen die Tränen kommen werden.

Veröffentlicht am 15.09.2019

Wer viel Drama mag sollte hier zugreifen

Midnight Blue
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In L.J. Shens Bücher gibt es immer eins, viel Konfliktpotential, Drama, Figuren die man liebt und gleichzeitig hasst Liebe und heiße Szenen.

Das war auch hier diesmal nicht anders, doch trotzdem konnte ...

In L.J. Shens Bücher gibt es immer eins, viel Konfliktpotential, Drama, Figuren die man liebt und gleichzeitig hasst Liebe und heiße Szenen.

Das war auch hier diesmal nicht anders, doch trotzdem konnte mich Midnight Blue nicht vollkommen vom Hocker reißen.
Mir fiel der Einstieg schon nicht so leicht , der Funke wollte einfach nicht so überspringen. Das lag nicht mal so an dem Schreibstil sondern eher an der Story an sich.

Ein Glück änderte sich das im Laufe des Buches , aber es gab immer wieder Passagen , die ich so nicht nach vollziehen konnte.
Grade die Band liefert unheimlich viel Konfliktpotential und manchmal war es mir schon fast zu viel. Ein Drama jagte das nächste, das kann für andere spannend sein für mich war es eher nervig.

Dafür muss ich ein großes Lob aussprechen, was die Protagonisten und deren charakterliche Entwicklung angeht. Besonders Alex war für mich von Anfang an das Highlight des Buches. Der gebrochene Rockstar. Ich musste ihn einfach lieben.


Für mich war das Buch eher durchschnittlich, war schön zu lesen und hatte tollen Stellen aber leider eben auch etwas langgezogen und zu viel unnötiges Drama.

Veröffentlicht am 12.09.2019

War nicht meins

Best Man
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Ich bin ein wirkliches Vi Keeland Fan Girl. Bis lang habe ich jedes ihrer Bücher geliebt und hoch gelobt und genau deswegen fällt mir diese Rezension auch so schwer. Für mich war es das bislang schwächste ...

Ich bin ein wirkliches Vi Keeland Fan Girl. Bis lang habe ich jedes ihrer Bücher geliebt und hoch gelobt und genau deswegen fällt mir diese Rezension auch so schwer. Für mich war es das bislang schwächste Buch der Autorin. Klar gibt es immer Geschichten die einem von der Story her mehr zu sagen und es lies sich wie immer super weglesen, aber mir fehlte einfach was. Etwas was ich sonnst immer spüre.

Normalerweise kann ich ihre Romane nur schwer aus der Hand legen, stark gezeichnete Charaktere , eine Story die viel Herz, wenig Drama und doch Spannung hat. Figuren, die sich erwachsen und Reif verhalten. Erotisch aber nicht überladen und plump.
Ich empfand die Protagonisten diesmal als sehr blass und manchmal auch etwas Plump. Dirty Talk im Überschuss, was erst charmant und witzig rüberkam, hat nachher nur noch zum Augenrollen gereicht. Die Story dümpelte eher, konnte mich schlecht mitreißen.

Vielleicht hatte ich zu Hohe Erwartungen, vielleicht war das auch einfach nur nicht meine Geschichte. Ich freue mich trotzdem schon auf ein nächstes Buch der Autorin, denn nicht jede Geschichte kann einem Gefallen und es kann nur noch besser werden.

Veröffentlicht am 29.08.2019

Nicht ganz so perfekt

Perfect Mistake
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Ich bin ein großer Kylie Scott Fan und verschlinge ihre Bücher. Perfekt Mistake war gut, dennoch konnte mich die Geschichte nicht so einfangen wie beispielsweise die Stage Dive Reihe.

Das mag auch an ...

Ich bin ein großer Kylie Scott Fan und verschlinge ihre Bücher. Perfekt Mistake war gut, dennoch konnte mich die Geschichte nicht so einfangen wie beispielsweise die Stage Dive Reihe.

Das mag auch an falschen Erwartungen gelegen haben. Aufgrund des Klappentextes dachte ich zum Beispiel es handelt sich um klassische Lovestory über ein Expärchen. So viel sei gesagt, dies ist nicht so.
Im Nachhinein war ich positiv überrascht von der Handlung , die Storyline ist spannend und durch kurze Einblicke in die Vergangenheit bekommt man auch einen guten Eindruck, was damals passiert ist und was den Konflikt bringt der im Vordergrund steht.

Leider bleiben die Charaktere sehr blass, Petes Vergangenheit wird zwar erwähnt aber ich empfand es als unausgereift , mir fehlte da einfach an Tiefe. Adele steht eindeutig im Fokus, nicht nur ist das Buch nur aus ihrer Sicht geschrieben, sie hat auch mehrere innere Monologe, die ich einfach als zu viel empfand. Zu platt und oberflächlich. Ihre Gedanken drehen sich sehr häufig eher ums körperliche und ich musste nachgucken ob es nicht schon aus dem Buch tropft.
Allerdings mochte ich die Dialoge zwischen den beiden sehr, der Schlagabtausch hat mich oft zum schmunzeln gebracht.

Der Schreibstil ist gewohnt locker und leicht, mit einem Hang zur Dramatik. Die Konflikte sind gut eingebaut und sorgen für den ein oder anderen Plottwist, das Ende hingegen war schon wieder sehr Klischeehaft, es rundet die Geschichte ab, war aber wenig überraschend.

Für mich eins der schwächeren Bücher der Autorin, was aber eher an den Charakteren als an der Story lag. Die Grundidee und Entwicklung der Story konnten mich positiv überraschen und ich hatte trotzdem schöne Lesestunden.

Veröffentlicht am 26.08.2019

Absolute Wohlfühlgeschichte

New Beginnings
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Ich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte gegangen und wurde absolut mitgerissen, habe mich verliebt, wohlgefühlt , mitgefühlt und gelächelt. Es ist eine Wohlfühlgeschichte in der für mich einfach ...

Ich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte gegangen und wurde absolut mitgerissen, habe mich verliebt, wohlgefühlt , mitgefühlt und gelächelt. Es ist eine Wohlfühlgeschichte in der für mich einfach alles stimmte .
Warum ich mich so in die Geschichte verliebt habe?

Der Schreibstil & das Setting

Lilly Lucas hat eine Art zu schreiben , die einen verzaubert , einnimmt und nicht wieder loslässt. Sie lässt nicht nur die Hauptprotagonisten durch Worte lebendig werden sondern auch das komplette drum herum. Seien es Nebenfiguren , Orte oder Ereignisse. Man hat einfach das Gefühl da zu sein und ich als Küstenkind hatte wirklich Sehnsucht nach den Bergen, nach der Ruhe oder den kleinen Eigenarten des Green Valleys. Das Setting lädt wirklich zum Träumen ein und ich hatte die ganze Zeit Kopfkino.

Lena & Ryan

Ich denke mal ich spoiler hier nicht großartig, wenn ich verrate, dass es sich um eine Lovestory handelt. Ich mochte das Zusammenspiel der Protagonisten sehr, auch wenn ich mir öfters mal gewünscht hätte auch in Ryans Kopf rein schauen zu können. Das Buch ist komplett aus Lenas Sicht geschrieben.
Lena mochte ich sehr, sie ist aufmerksam , passt sich an und bleibt trotzdem sich selbst treu. Eigenständig und charakterstark ohne überheblich zu sein.
Ryan ist kein Bad Bad Boy sondern einfach am Anfang etwas brummelig und unzugänglich , er hat viel Charme und Herz auch wenn er nicht immer der höflichste ist ist er kein schlechter Kerl und die Wortgefechte zwischen den beiden sorgen wirklich für den ein oder anderen Lacher.
Besonders die Entwicklung der beiden gefiel mir gut .

Die Entwicklung der Story

Die Geschichte spielt über mehrere Monate, so haben nicht nur die Protagonisten Zeit sich zu entwickeln sondern auch die Geschichte, es wirkt nichts überstürzt oder zu schnelllebig. Auch mit übertriebener Dramatik wurde sich hier zurück gehalten. Natürlich gibt es Reibungspunkte und Konflikte , aber die sind gut eingearbeitet und die Geschichte wirkt nicht zu überladen oder schwer.

Der Übergang zu Band 2
Ich freu mich schon so sehr auf Band Zwei der Green Valley Reihe, Will und Izzy lernt man als Nebenfiguren schon in New Beginning gut kennen und hat so einen Vorblick auf die Entwicklung in New Promisses, was die Vorfreude nur steigert.