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Veröffentlicht am 29.09.2016

Faunblut

Faunblut
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Faunblut war mein erstes Buch von Nina Blazon. Ich muss sagen, dass ich ein wenig gebraucht habe, mich an ihren Erzählstil zu gewöhnen, aber er gefällt mir sehr gut. Je öfter ich das Buch gelesen habe, ...

Faunblut war mein erstes Buch von Nina Blazon. Ich muss sagen, dass ich ein wenig gebraucht habe, mich an ihren Erzählstil zu gewöhnen, aber er gefällt mir sehr gut. Je öfter ich das Buch gelesen habe, desto besser hat es mir gefallen, was sehr selten vorkommt.

Zum Cover: Ich besitze die gebundene Ausgabe, die ich um einiges schöner finde als das TB. Der Schutzumschlag schimmert silbrig und das Auge sitzt inmitten einer zarten Blüte und hat Jades Augenfarbe, was ich stimmiger finde.

Es geht um Jade, die mit ihrem Vater ein Hotel betreibt, in einer Stadt, die leicht postapokalyptisch wirkt. Man wird auch nicht näher darüber aufgeklärt, zunächst, was es damit auf sich hat und wie die "Welt" oder das "Land", in dem es spielt, überhaupt heißt. Das ist aber auch nebensächlich, denn die Story konzentriert sich auf die Liebesgeschichte zwischen Jade und Faun. Ich dachte zunächst, es würde sich dabei um einen Vertreter der Fabelspezies Faun handeln, aber es handelt sich bloß um den Namen von dem Begleiter eines Tierbesitzers und Jägers, der im Hotel absteigt. Nach und nach offenbart sich, dass die beiden hinter den Echos, seltsamen Wesen, die im Wasser leben, her sind. Diese hatten einst die Stadt beherrscht, bis die grausame Lady Mar kam. Zwischen Jade und Faun entwickelt ich eine zarte Zuneigung, doch dann erfährt sie etwas über ihre Vergangenheit...

Wie gesagt der Stil war zunächst ungewohnt, doch dann sehr schön, sehr berührend. Nina Blazon schildert weniger Umstände als Gefühle, würde ich es insgesamt nennen. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen und werde es oft wieder tun. Eines meiner Lieblingsbücher.

Der Klappentext des TBs enthält außerdem Spoiler, was ich persönlich sehr schade finde, der der gebundenen Ausgabe tut dies nicht, sodass mir die Spannung vorm ersten Lesen nicht genommen wurde.

Veröffentlicht am 29.09.2016

Göttlich verliebt

Göttlich 3. Göttlich verliebt
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Der dritte und letzte Teil der Göttlich-Trilogie. Wieder ist das Cover gelungen.

Helen schafft es nicht, den Krieg zu verhindern und sitzt auch bei Orion und Lucas zwischen den Stühlen. Für wen will sie ...

Der dritte und letzte Teil der Göttlich-Trilogie. Wieder ist das Cover gelungen.

Helen schafft es nicht, den Krieg zu verhindern und sitzt auch bei Orion und Lucas zwischen den Stühlen. Für wen will sie sich entscheiden? Die Götter des Olymps intrigieren und üben immer mehr Druck auf sie und die anderen Halbgötter aus. Es gibt überraschende Wendungen und wichtige Entscheidungen, sodass der gesamte Band keine langatmigen Stellen hat. Das Finale ist nicht übermäßig actiongeladen, dennoch spannend und bis zum Ende werden alle Fragen geklärt.

Der Abschluss lässt eigentlich keine Wünsche offen und ist sehr befriedigend, nicht so wie bei anderen Reihen, wo man sich wünscht, der letzte Band wäre niemals geschrieben worden.

Die Reihe ist angenehm zu lesen, ist spannend und hat eine ganze "neue" Thematik und ist daher ein Hingucker für mich.

Veröffentlicht am 29.09.2016

Göttlich verloren

Göttlich
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Der zweite Band der Göttlich-Trilogie von Josephine Angelini. Das Cover ist ähnlich gestaltet wie das des ersten Teils und zeigt wieder dieselbe junge Frau, was ich positiv finde (warum sollte Helen auch ...

Der zweite Band der Göttlich-Trilogie von Josephine Angelini. Das Cover ist ähnlich gestaltet wie das des ersten Teils und zeigt wieder dieselbe junge Frau, was ich positiv finde (warum sollte Helen auch bei jedem Band anders ausschauen? Bei manchen Reihen verstehe ich nicht warum immer irgendeine Frau drauf ist, die jedes Mal anders ausschaut, obwohl die Hauptperson im Buch die gleiche ist?!).

Es geht spannend weiter, nachdem Helen und Lucas erfahren haben, dass sie nicht zusammen sein können. Helen versucht das Problem mit den rachsüchtigen Parzen in der Unterwelt zu lösen und trifft dabei auf Orion, der ihr hilft und dem sie immer näher kommt. Davon ist Lucas wenig begeistert, doch als plötzlich ein zweiter trojanischer Krieg unausweichlich scheint, müssen sie alle zusammen halten.

Oft ist der zweite Band einer Trilogie ein kleiner Durchhänger, hier ist das keinesfalls so. Man könnte eher sagen, dass Band 1-3 eine Einheit bilden, der erste Band als Einführung der Personen und des Konflikts, Band zwei die Steigerung bis zur Klimax und Band drei Klimax und Auflösung. Damit ist der zweite Band spannungsgeladen und wichtiger Bestandteil der Trilogie. Eine würdige Fortsetzung.

Veröffentlicht am 29.09.2016

Göttlich verdammt

Göttlich 1. Göttlich verdammt
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Dies ist der erste Teil der Göttlich-Trilogie von Josephine Angelini. Das Cover ist sehr hübsch und hochwertig gestaltet und zeigt das Gesicht einer jungen Frau, vermutlich das der Hauptperson Helen, mit ...

Dies ist der erste Teil der Göttlich-Trilogie von Josephine Angelini. Das Cover ist sehr hübsch und hochwertig gestaltet und zeigt das Gesicht einer jungen Frau, vermutlich das der Hauptperson Helen, mit deren Beschreibung es übereinstimmt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend, am Anfang wird der Leser sehr im Dunkeln gelassen, was vor sich geht, im Laufe der Handlung erkennt man das jedoch nach und nach.

Es ist eine typische Liebesgeschichte über Jugendliche mit phantastischen Elementen, was viele meiner Vorredner bereits bemängelt haben. Ich finde allerdings, dass das a) nicht so eine rechte Überraschung ist, wenn man sich informiert hat, wovon das Buch handelt, und b) ist die Umsetzung recht gelungen.

Helen ist im pubertären Alter und wohnt auf einer kleinen Insel, wo jeder jeden kennt, was für ein heranwachsendes Mädchen nicht so einfach ist. Sie lebt allein mit ihrem Vater ein relativ durchschnittliches Leben. Bis eine neue Familie auf der Insel ankommt, deren einen Sohn in ihrem Alter einen plötzlichen und überraschenden Hass in ihr entfacht. Doch nach und nach schlägt dieser in Liebe um, was sie jedoch um ihres Schicksals willen nicht zulassen dürfen....

Wie gesagt die Grundstory von der Liebe, die nicht sein darf, ist nichts Neues. Statt Vampire/Werwölfe/Zombies/Insert Any Supernatural Being Whatsoever übernehmen hier die Rolle Wesen der antiken griechischen Mythologie, d.h. Personen bekannt durch den trojanischen Krieg, die Parzen und Götter. Was ich an und für sich eine schöne neue Idee finde, die auch dazu animiert, sich mehr mit dieser Thematik zu befassen, gerade für diejenigen, die damit noch überhaupt nicht in Berührung gekommen sind.

Deswegen und weil die Standard-Liebesgeschichte auch vom Lesefluss durchaus ansprechend ist, finde ich die Reihe schon lesenswert. Ein nettes Extra ist auch der Extra Song zu jedem Buch der Trilogie.

Veröffentlicht am 29.09.2016

Im Bann der Masken

Im Bann der Masken
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Dies ist der dritte und abschließende Teil der Trilogie um Alex und Nadia von Isabel Allende. Auf dem Cover ist wieder das Gesicht eines Mädchens zu sehen, das vom Aussehen her kaum der Beschreibung von ...

Dies ist der dritte und abschließende Teil der Trilogie um Alex und Nadia von Isabel Allende. Auf dem Cover ist wieder das Gesicht eines Mädchens zu sehen, das vom Aussehen her kaum der Beschreibung von Nadia entsprechen kann und auch anders ist als das Mädchen auf dem Cover vom ersten Band (etwas verwirrend?). Außerdem finde ich die Gestaltung etwas wenig fantasievoll und nicht sehr ansprechend. Da sehen die gebunden Ausgaben schöner und zum Inhalt passender aus.

Diesmal spielt sich die Handlung in Afrika, bzw. im afrikanischen Urwald ab. Eine ursprünglich als journalistische Safari geplante Reise artet erneut zu einem Abenteuer aus, in das Alex und Nadia hereingezogen werden, als sie von verschwundenen Ordensbrüdern erfahren. Sie stoßen auf einen Machtkampf um die Vorherrschaft des Gebiets, nachdem die rechtmäßige Königin vertrieben wurde, haben sich nämlich ein grausamer König, ein Offizier und ein Zauberer/Schamane zur Herrschaft aufgeschwungen und indigene Völker versklavt.

Erneut mach Allende auf gesellschaftliche und politische Probleme von Minderheiten aufmerksam, die zwar nicht 1:1 der Realität entsprechen, aber in dieser Art sicher vorkommen. Sie schafft es, das Thema zugänglich und spannend zu verpacken, verschmilzt Wirklichkeit mit Fantasie und hebt wieder die Werte Freundschaft, Mut und Großherzigkeit hervor.