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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.09.2025

tiefer Einblick

Amazonenbrüste
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Die Autorin Reyhan Şahin, vielen bekannt als Lady Bitch Ray, erzählt in ihrem Buch "Amazonenbrüste" von ihrer Diagnose Brustkrebs und der darauf folgenden Behandlungszeit. Dieses Buch hat mich ...

Die Autorin Reyhan Şahin, vielen bekannt als Lady Bitch Ray, erzählt in ihrem Buch "Amazonenbrüste" von ihrer Diagnose Brustkrebs und der darauf folgenden Behandlungszeit. Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Ich habe es in einem Zug gelesen und dabei gelacht und mitgefühlt. Reyhan Şahin – – erzählt hier sehr offen, ehrlich und mutig von ihrem Kampf gegen den Brustkrebs.
Durch Reyhans Worte konnte ich einen Einblick bekommen, in die Angst, die Schmerzen, aber auch in die Hoffnung und die Kraft, die in einem selbst steckt, wenn man die schreckliche Diagnose Krebs erhält.
Der Schreibstil ist ehrlich, kraftvoll und authentisch - es fühlt sich alles beim Lesen sehr echt an.
Ein kräftiges Buch einer starken Frau - sehr bewundernswert; eine Frau, die für Betroffene ein großes Vorbild sein kann.
Von mir gibt es eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 07.09.2025

stilles, aber tiefes Buch

Spät am Tag
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Spät am Tag ist ein stilles, aber tiefes Buch. Es erzählt von Momenten im Leben, die zuerst klein und unscheinbar wirken, aber eigentlich sehr viel über uns und die Welt sagen. Der Roman handelt ...

Spät am Tag ist ein stilles, aber tiefes Buch. Es erzählt von Momenten im Leben, die zuerst klein und unscheinbar wirken, aber eigentlich sehr viel über uns und die Welt sagen. Der Roman handelt von Johanne, die uns in Tagebuchaufzeichnungen an ihrem Leben teilnehmen lässt. Sie ist bei Mikael als Untermieterin eingezogen ist, die beiden verlieben sich ineinander und es beginnt ein Auf und Ab von Gefühlen.

Die Sprache ist ruhig, klar und manchmal traurig. Kristin Vego beschreibt Gefühle und Gedanken so bildhaft, dass man sich selbst darin wiederfindet. Es geht oft um das Alleinsein, um Erinnerungen und um das, was zwischen Menschen unausgesprochen bleibt.

Das Cover ist malerisch und farbenfroh gestaltet.

Teilweise ist das Buch etwas langatmig und eine Spur zu ruhig, daher ein Stern Abzug.

Von mir gibt es eine Empfehlung - ein Buch, das beschäftigt.

Veröffentlicht am 05.09.2025

Traurig, realistisch, bewegend.

Protokoll eines Verschwindens
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Gabriel zieht aus der Favela in Rio zu seiner Schwester Isabella nach Hamburg. Alles scheint gut: er findet einen Job, verliebt sich – und verschwindet dann spurlos. Isabella beginnt eine verzweifelte ...

Gabriel zieht aus der Favela in Rio zu seiner Schwester Isabella nach Hamburg. Alles scheint gut: er findet einen Job, verliebt sich – und verschwindet dann spurlos. Isabella beginnt eine verzweifelte Suche in einem fremden Land, das ihr immer unverständlicher wird. Gleichzeitig gibt es Fabio, einen Pfleger, der in seinem Gästezimmer etwas Unfassbares entdeckt: eine seit Monaten verwesende Leiche.

Dieser Thriller ist kein lautes Actionstück. Er wirkt leise, mit literarischer Tiefe und authentischer Stimme. Ich habe innerlich mit Isabella gefühlt, ihre Verzweiflung erahnt.

„Protokoll eines Verschwindens“ ist ein stilles, doch starkes Buch. Für alle, die eine Mischung aus True Crime und Reportage schätzen. Es nimmt dich mit in die Dunkelheit des Verschwindens – ohne Licht, aber mit viel Wahrheit. Es bleibt lange im Kopf und im Herzen. Traurig, realistisch, bewegend.

Veröffentlicht am 29.08.2025

stilles Buch mit Tiefgang

Adlergestell
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Adlergestell ist ein Buch, das mich tief berührt hat. Laura Laabs schreibt auf eine direkte und ehrliche Weise, die unter die Haut geht. Die Geschichte ist traurig, aber auch stark. Es geht um ...

Adlergestell ist ein Buch, das mich tief berührt hat. Laura Laabs schreibt auf eine direkte und ehrliche Weise, die unter die Haut geht. Die Geschichte ist traurig, aber auch stark. Es geht um Familie, Verlust und das Erwachsenwerden – um das Gefühl, nicht dazuzugehören und trotzdem weiterzumachen.

Besonders bewegt hat mich, wie die Autorin über Trauer schreibt. Nichts wird verschönert, aber auch nichts wird zu schwer. Man spürt, wie weh Erinnerungen tun können – und gleichzeitig, wie wichtig sie sind. Der Ort "Adlergestell" wird fast zu einer eigenen Figur im Buch. Die Stimmung dort ist grau, kalt, fast hoffnungslos – und doch irgendwie vertraut.

Die Sprache ist klar und manchmal fast hart, aber genau das macht das Buch so stark. Es fühlt sich ehrlich an. Nichts ist übertrieben, und gerade deshalb bleibt vieles lange im Kopf.

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Geschichten mögen, die echt sind – Geschichten, die wehtun, aber auch Mut machen. Adlergestell ist ein stilles, aber kraftvolles Buch.

Veröffentlicht am 29.08.2025

Was macht das Leben wirklich aus?

Das glückliche Leben
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Der Autor David Foenkinos erzählt in „Das glückliche Leben“ die Geschichte eines Mannes, der plötzlich alles verliert – seinen Job, seine Sicherheit, sein gewohntes Leben. Was in diesem Buch ...

Der Autor David Foenkinos erzählt in „Das glückliche Leben“ die Geschichte eines Mannes, der plötzlich alles verliert – seinen Job, seine Sicherheit, sein gewohntes Leben. Was in diesem Buch folgt, ist ein leises, bewegendes Porträt über den Sinn des Lebens, die Suche nach Glück und die Kraft der Veränderung.

Der Schreibstil ist einfach und sehr gefühlvoll. Der Autor schafft es, mit wenigen Worten große Emotionen auszudrücken. Man spürt die Einsamkeit des Protagonisten, seine Ängste und Zweifel – aber auch seine Hoffnung. Besonders schön ist, wie der Autor zeigt, dass Glück oft dort beginnt, wo man es nicht erwartet.

„Das glückliche Leben“ ist definitiv ein Buch mit Tiefgang, und hallt nach dem Lesen noch einige Zeit nach. Von mir gibt es eine Empfehlung. Die Geschichte berührt, weil sie so menschlich ist. Was macht das Leben wirklich aus?