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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2025

AMOR schlägt zu

Ausgespielt
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Gefühlt ist mir das Buch täglich im Internet begegnet, woraufhin ich beschlossen habe, die mir bisher unbekannte Autorin Theresa Prammer näher zu Gemüte zu führen. So landete "Ausgespielt" auf meinem E-Book.

Es ...

Gefühlt ist mir das Buch täglich im Internet begegnet, woraufhin ich beschlossen habe, die mir bisher unbekannte Autorin Theresa Prammer näher zu Gemüte zu führen. So landete "Ausgespielt" auf meinem E-Book.

Es beginnt mit der Partnervermittlung "AMOR", die verspricht in nur 6 Matches, den Partner fürs Leben zu finden. Lena schon genervt geht zu ihrem 6. Date und als sie die ausgewählte Person sieht, würde sie am liebsten sofort umkehren. Die Person ist gar nicht nach ihren Vorstellungen. Jedoch entwickelt sich das Gespräch so positiv, dass sie sich von der Person angezogen fühlt und im Laufe des Abends kommen bei Beiden sich näher. Sie wollte ihn sogar gleich mit nach Hause nehmen. Jedoch erhält er einen Anruf, da er Psychologe ist, dass er dringend zu einem Patienten muss. Am nächsten Morgen ist Lena verstorben. Sie ist in der Nacht Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

Liv Dorn, wird der Fall übertragen, sie soll als verdeckte Ermittlerin in den Fall eingeschleust werden, da sie außergewöhnliche Gabe hat in fremde Identitäten zu schlupfen. Sie soll klären, was hinter der ominösen Partnervermittlung vor sich geht.

Der Todesfall von Lena weißt zudem auf eine ähnliche Mordserie einer Partnervermittlung in den 80ern hin. Der Fall wird in den einzelnen kurzen Kapitel abwechselnd erzählt.

Der Schreibstil ist packend und voller Wendungen. Ein richtiges Katz und Maus Spiel beginnt. Durch die vielschichtigen Wendungen wurde man immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt. Es machte mir Spaß das Buch zu lesen und ich konnte es innerhalb von 2 Tagen verschlingen. Ich hatte dabei schöne Lesestunden. Die Charaktere waren mir leider nicht alle symphytisch, jedoch waren alle sehr gut ausgearbeitet. Das hohe Spannungsniveau zog sich durch das ganze Buch. Ich würde das Buch jedem Thriller Fan, der auf ein Katz und Maus Spiel steht, weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 21.05.2025

Leider kein Highlight

Diamond Empress. A Million Reasons
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Angefixt vom Werbevideo zum Buch hab ich mich in das Abenteuer von Nena Tramountanis „Diamond Express“ begeben. Als ich dies gesehen habe, war ich Feuer und Flamme und dachte jetzt kommt ein richtiges ...

Angefixt vom Werbevideo zum Buch hab ich mich in das Abenteuer von Nena Tramountanis „Diamond Express“ begeben. Als ich dies gesehen habe, war ich Feuer und Flamme und dachte jetzt kommt ein richtiges Highlight.
Es geht hierbei um das Luxus-Kreuzfahrtschiff, deren Safe ausgeraubt werden soll. Doch die Erfolgschancen scheinen gering.
Die Hauptakteure des Buches sind Noemi und Viktor. Aus Sicht dieser beiden Charaktere wird das Buch in rund 50 Kapitel erzählt. Beide haben irgendwie ihre Berufung im Leben noch nicht gefunden.
Naomi hat in der Vergangenheit viele Diebstähle hinter sich und den Zwang zu klauen. Daher hatte sie auch schon einige Namen. Mit ihren Eltern ist sie verstritten. Da bekommt sie den Job auf dem Kreuzfahrtschiff angeboten, das quasi ihren Eltern gehört und diese kennen den Aufenthaltsort ihrer Tochter nicht. Sie überlegt nicht lange und nimmt den Job an.
Anders ist es bei Viktor. Er wird dazu überredet und spielt bei der Kreuzfahrt eine wichtige Rolle. Er ist Akrobat und auf der Diamond Express ist diese Stelle unbesetzt.
Schnell stellt sich heraus, dass die Naomi und Viktor Teil eines Planes sind. Beide erhalten eine Einladung um Mitternacht zur Schiffsbibliothek. Die Diebesbande, die diese einlädt, plant den größten Raub aller Zeiten auf dem Schiff. Und nicht nur das, je näher sich die beide kommen, desto mehr Anziehung entsteht.
Ich konnte beim Lesen leider kein Highlight erkennen und auch den Hype um das Buch nicht verstehen. Es war eine langweilig erzählte Geschichte. Einen Lesefluss hat es bei mir nicht erzeugt. Ich habe mich fast durch die Kapitel gequält und hoffte bis zur Mitte des Buches es nimmt noch an Fahrt auf. Leider war es nicht mein Buch und auch die Schreibweise konnte mich nicht überzeugen. Generell bin ich eher zu 75 Prozent im Thrillerbereich unterwegs, kann mich aber mit anderen Büchern sehr gut identifizieren und habe schon viele tolle Lesestunden gehabt. Bücher von Maren Vivien Haase habe ich am Stück durchgelesen. Somit werde ich der Fortsetzung des Buches keine weitere Chance geben. Trotzdem werde ich dem Buch 3 Sterne vergeben, da die Grundidee eigentlich genial ist.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Klare Leseempfehlung !

Vermisst - Der Fall Emily
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„Vermisst – der Fall Emily“ ist der zweite Teil der neuen Cold Case Reihe von Christine Brand. Ich muss gleich im Vorfeld dazu sagen, auch mein Erster. Ich hatte aber keine Probleme, den Krimi zu lesen.

Malou ...

„Vermisst – der Fall Emily“ ist der zweite Teil der neuen Cold Case Reihe von Christine Brand. Ich muss gleich im Vorfeld dazu sagen, auch mein Erster. Ich hatte aber keine Probleme, den Krimi zu lesen.

Malou Löwenberg, ist eine Ex-Polizistin, die sich jetzt als Privatdetektivin auf Cold Cases Fälle spezialisiert hat, genauer gesagt vermisste Menschen.
In diesem Fall sucht sie nach der vermissten Emily, die seit vier Jahren verschwunden ist und inzwischen sieben Jahre alt ist. Ihre Mutter Vera König ist davon überzeugt das diese noch lebt und jagt teilweise Phantomen hinterher. Nachdem Malou erste Ansatzpunkte gefunden hat, nehmen die Ermittlungen ihre Fahrt auf und führen sie unter anderem zu dem Vater des Kindes, der im Ausland lebt. Dieser verhält sich sehr verdächtig. Aber warum hat die Mutter Vera ihn gegenüber Malou verleugnet und verschwiegen? Malou macht während der Ermittlungen schockierende Entdeckungen und kommt dazu auf die Spur eine Kinderhändlerrings.

Christine Brand hat einen hochspannenden Krimi auf Tablett gezaubert. Dieser ist mit sehr interessant ausgearbeiteten Protagonisten ausgestattet, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Die Autorin zeigt, dass ein gutes Buch nicht immer voller Blut sein muss. Die Schreibweise ist toll und man hat ein richtiges Leseabenteuer, dass die Spannung bis zum Ende behält. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Höhere Erwartungen an das Buch gehabt

Die Lektorin - Ich schreibe dein Ende!
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„Die Lektorin – Ich schreibe Dein Ende“ – Debütthriller von T. J. Hammann

Um wenn geht es im Buch?
Name: Lilli Ziegler; Beruf: Lektorin; Kinder: 2; Familienstand: geschieden; Sonstiges: Besitzerin eines ...

„Die Lektorin – Ich schreibe Dein Ende“ – Debütthriller von T. J. Hammann

Um wenn geht es im Buch?
Name: Lilli Ziegler; Beruf: Lektorin; Kinder: 2; Familienstand: geschieden; Sonstiges: Besitzerin eines Einfamilienhauses

Cover: Sieht krass aus und macht neugierig

Um was geht es? Lilli bekommt Manuskriptauszüge von ihrem Chef auf den Schreibtisch mit der Bitte dies dringend zu lesen. Schnell merkt sie es ist nicht von ihrem Chef und deren Inhalt ist bedrohlich. Den in diesem dringt ein Unbekannter in ihr Wohnhaus ein. Kurz darauf folgenden weitere Kapital des Manuskriptes. Ihr Ex-Mann bricht mit einer Vergiftung zusammen und schnell macht sie sich verdächtig. Lilli wird immer mehr bewusst, sie muss ihre Familie schützen. Die Polizei hält sie für verdächtig und dies nicht ohne Grund.

Bewertung: Eine Grundidee aus der man wirklich was machen hätte können. Die Protagonisten wirken durchgängig unsympathisch, die Geschichte plätschert vor sich hin und es kommt an keiner Stelle Gänsehausfeeling oder richtige Spannung auf. Persönlich fand ich auch keinen richtigen Lesefluss. Etwas enttäuscht wurde ich zurückgelassen, da ich mir wirklich viel von dem Debüt versprochen habe.

Meine Meinung: Ein Buch das man lesen kann, aber nicht muss. Daher vergebe ich 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Komplexer Krimi

Die unversöhnliche Vergangenheit
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In dem neusten Thriller „Die unversöhnliche Vergangenheit“ ermittelt Nik Pohl bereits im 7. Fall.

Man kann das Buch unabhängig von den anderen Bücher der Reihe lesen, jedoch hätte ich gerne die Entwicklung ...

In dem neusten Thriller „Die unversöhnliche Vergangenheit“ ermittelt Nik Pohl bereits im 7. Fall.

Man kann das Buch unabhängig von den anderen Bücher der Reihe lesen, jedoch hätte ich gerne die Entwicklung des Ermittlers verfolgt. Dies war mein erster Band der Reihe, jedoch nicht des Autors, so dass ich auf das Buch gespannt war. Schauplatz des Thrillers ist München.

Eine Frau dringt in die Staatsanwaltschaft ein und droht sich in die Luft zu sprengen, wenn nicht ein alter Fall wieder aufgerollt wird. Kurz darauf geht die Bombe hoch. Nik Pohl ahnt sofort, dass mehr hinter der Drohung steckt. Was steckt hinter diesem alten Fall? Der Verurteilte ist bereits verstorben.
Kurz darauf gibt es einen weiteren Mord. Die Vergangenheit wird eingeholt.
Nik Pohl ist eine interessante Figur, sehr eigenwillig und immer bereit an die Grenze des Legalen zu gehen. Die Ermittlungsarbeit war voller Wendungen und Spuren.

Der Thriller ist spannend geschrieben, der Schreibstil angenehm und man kommt gut durch das Buch. Das Thema des Buches konnte mich persönlich nicht ganz so abholen, daher gebe ich einen kleinen Punktabzug. Das Buch hat mich jedoch gut unterhalten. Ich werde die Reihe jetzt von vorne beginnen.

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