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Veröffentlicht am 02.12.2024

Mr Grumpy & Ms Sunshine - eine liebenswürdige Kombi

Love, decoded
4

Man nehme eine Prise Zufall und ein paar tollpatschige Momente und schon ist die nächste niedliche Rom Com geboren. In „Love, decoded“ geht es um die quirlige Software-Entwicklerin Emmy, die bereits viel ...

Man nehme eine Prise Zufall und ein paar tollpatschige Momente und schon ist die nächste niedliche Rom Com geboren. In „Love, decoded“ geht es um die quirlige Software-Entwicklerin Emmy, die bereits viel Pech in der Liebe erfahren hat – hauptsächlich wurde sie immer wieder Opfer von Ghosting. Daraufhin ruft sie den Broken Hearts Ghosting Service ins Leben und stellt die Männer mit Fake-Identität zur Rede. Was nur, wenn da einer dabei ist, der ihr irgendwie gefällt? Und am nächsten Tag auch noch ihr neuer Kollege ist… Hier sind cringe-witzige Momente vorprogrammiert!
Anna Lane hat einen tollen Schreibstil, der einen durch die Seiten fliegen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Die Charaktere gefallen mir aufgrund ihrer Authentizität und bringen einen so zum Mitfühlen oder auch zum Schmunzeln. Die Geschichte thematisiert dabei Selbstfindung, Herzschmerz und vor allem die Liebe zur Liebe.

Das Buch eignet sich für alle Personen, die „Slow Burn“ mit „Grumpy x Sunshine“-Protagonisten lieben und Lust auf eine gelungene Rom Com haben, welche einem mit Witz und Charme den Tag versüßt.
Ich persönlich kann es kaum abwarten, auch Band 2 zu lesen!

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Veröffentlicht am 27.11.2024

Reversed Grumpy x Sunshine EXTREME

Unsteady (Undone 1)
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* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.

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Auf dem Eis ist der Unterschied für Rhys Koteskiy, ...

* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.

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Auf dem Eis ist der Unterschied für Rhys Koteskiy, einst ein sehr guter Hockeyspieler, zwischen Leidenschaft und Angst nur ein dünner Schleier: nach einem schwierigen Unfall hat er mit heftigen Panikattacken und Albträumen zu kämpfen. Sadie Brown, eine disziplinierte Eiskunstläuferin, findet ihn daraufhin eines Tages panisch in der Eishalle. Seitdem treffen die beiden immer wieder aufeinander…

Rhys erscheint schnell als super lieber und sympathischer Typ, der allerdings zu Beginn wie ein Highschool-Schüler auf mich wirkte und nicht wie ein Collegestudent. Dies änderte sich glücklicherweise ca. nach dem ersten Drittel der Geschichte. Sadie hingegen ist wirklich sehr grumpy und ich brauchte lange, um mit ihrem Charakter warm zu werden. Die romantische Entwicklung zwischen den Beiden ist für mich etwas überstürzt; Rhys ist gleich total verknallt und würde sofort ALLES für Sadie tun. Das war mir etwas too much und erst ab der Hälfte des Buches habe ich überhaupt die Tension zwischen ihnen spüren können. Auch fiel es mir zu Beginn schwer, mich in den Schreibstil von Peyton Corinne einzufinden. Danach liest sich die Geschichte aber relativ flüssig.

Besonders gefallen hat mir, dass im Buch vor allem dem Thema Mental Health bei Männern eine große Rolle zugeschrieben wird, was in der heutigen Gesellschaft meiner Meinung nach noch zu häufig tabuisiert wird.

Insgesamt kann man das Buch lesen, wenn man ein Fan von seichter Hockey-Romance ist und „reversed Grumpy x Sunshine“ in extremer Form liebt.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Women in STEM rock!

Love on the Brain – Das irrationale Vorkommnis der Liebe
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*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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In einer Welt, in der Technologie zunehmend die ...

*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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In einer Welt, in der Technologie zunehmend die Zukunft bestimmt, begegnen Frauen in STEM immer noch vielen Vorurteilen und müssen um Anerkennung kämpfen.

Dr. Bee Königswasser ist eine von ihnen – eine begabte Neurowissenschaftlerin, die nun zusammen mit ihrem Erzfeind Dr. Levi Ward an ihrem besonderen Projekt „BLINK“ arbeiten wird. Da liegt nahe, dass aufgrund des hohen Konfliktpotenzials zwischen den Beiden nicht alles so laufen wird wie gewünscht…

Die Geschichte überzeugt mit herrlichen Wortwitzen und empowernden Frauen in STEM. Sie zeigt Missstände in diesem Berufsfeld auf und vermittelt gleichzeitig interessante Fakten zu Neurowissenschaften und Marie Curie. Obwohl mich diese Themen normalerweise weniger interessieren, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bee ist für mich eine richtig coole Person und auch Levi wächst einem schnell ans Herz! Außerdem habe ich das Gefühl, dass Ali Hazelwood ganz viel von ihrer eigenen Geschichte und Persönlichkeit in Bee eingearbeitet hat, was die Protagonistin sehr authentisch und greifbar macht. Der Plottwist, der irgendwann folgt, ließ mein Herz nochmal höherschlagen.

Dieses Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung! Es ist für jeden geeignet, der Storys über empowernde Frauen liebt, gern Rom Coms mit den Tropes „Enemies to Lovers“ und „Grumpy x Sunshine“ liest und sich für Wortwitze begeistern kann.

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Veröffentlicht am 15.11.2024

Man kann nicht allen helfen

Mordscoach
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Die dunkelsten Geheimnisse der Mitmenschen erfahren – möchte man das wirklich? Irgendwie ist das Sophies Job als Psychotherapeutin. Bis sie das Geheimnis ihres Mannes erfährt, den sie doch eigentlich so ...

Die dunkelsten Geheimnisse der Mitmenschen erfahren – möchte man das wirklich? Irgendwie ist das Sophies Job als Psychotherapeutin. Bis sie das Geheimnis ihres Mannes erfährt, den sie doch eigentlich so gut kennt – und schwupps, wird die sich sonst scheinbar regelkonform verhaltende Frau selbst zur Mörderin!
Der Krimiroman „Mordscoach“ besticht mit einem sehr bildlichen Schreibstil, der detaillierte Vorstellungen im Kopf erzeugt. Dadurch lässt sich die Geschichte gut in einem Rutsch lesen. Die dabei vorkommenden Erläuterungen zur Psyche und zu Verhaltensmustern des Menschen sind interessant. Die Grundidee selbst ist vielversprechend, allerdings hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefe gewünscht. So blieben nach dem Handlungsverlauf zum Beispiel ein paar Fragen für mich offen, die wohl nicht mehr geklärt werden können, da die betroffenen Personen tot sind und sich dazu nicht mehr äußern. Das Ende ließ mich zudem etwas unbefriedigt zurück, da es relativ offen gestaltet ist. Erst nach Recherche konnte ich in Erfahrung bringen, dass es sich hier wohl um eine Krimireihe mit Fortsetzung handelt. Ein entsprechender Hinweis dazu im Buch wäre wünschenswert.

Insgesamt war „Mordscoach“ aber für mich eine solide Abendlektüre und ich empfehle es jedem, der gern kurzweilige Krimiromane mit wenig komplexen Handlungssträngen liest.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Eishockey-Romance zum Schmunzeln und Verlieben

Collide
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*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Das Cover von Collide lässt bereits anhand der Pastelltöne ...

*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Das Cover von Collide lässt bereits anhand der Pastelltöne und der süßen Zeichnung auf eine gemütliche Romance- und New Adult-Geschichte schließen. In der Story dreht sich alles um Summer, eine sehr ehrgeizige Sportpsychologiestudentin und Aiden, Kapitän des Eishockeyteams. Normalerweise haben sie nichts miteinander zu tun, aber wie es der Zufall so will, müssen beide Protagonisten bald viel Zeit miteinander verbringen. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und hat mich sofort in den Bann gezogen - oft habe ich gelacht oder geschmunzelt, aber auch mitgefühlt. Aufregend ist außerdem die Tension zwischen den Beiden. Während Summer eher als grumpy beschrieben wird, ist Aiden ein Sunshine-Typ, in den man sich schnell verlieben kann. Die Handlung ist geprägt von Leistungsdruck, Familienkonflikten, aber ebenso der ersten großen Liebe, für die man alles tun würde.

Ja, es gibt vor allem zu Beginn einige Parallelen zum Buch „Icebreaker“ von Hannah Grace – trotzdem ist Collide eine eigene Geschichte, die mich sehr unterhalten und den Alltag vergessen lassen hat.

In meinen Augen ist das Buch für jeden geeignet, der Sports-Romance – insbesondere mit dem Thema Hockey – liebt, die Tropes „Forced Proximity“ und „Grumpy x Sunshine“ mag, ein Fan von ein bisschen Spice ist sowie einen neuen Bookboyfriend sucht.

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