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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2026

Willkommen an der Dunbridge Academy

Dunbridge Academy - Anywhere
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Von „Dunbridge Academy“ hatte ich schon viel gehört: Klar, ein schottisches Internat übt einfach eine ganz besondere Faszination aus. Also wollte ich der Reihe unbedingt eine Chance geben und kurz gesagt: ...

Von „Dunbridge Academy“ hatte ich schon viel gehört: Klar, ein schottisches Internat übt einfach eine ganz besondere Faszination aus. Also wollte ich der Reihe unbedingt eine Chance geben und kurz gesagt: Es hat sich definitiv gelohnt.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und zugänglich, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Nach dem Einstieg war ich zunächst noch etwas unsicher, ob mich die Story wirklich packen kann. Waren mir die Charaktere nicht vielleicht doch zu jung geschrieben? Doch Emmas Entwicklung an ihrer neuen Schule sowie die Story rund um ihren Vater haben mich neugierig gemacht und ich bin drangeblieben. Zum Glück, denn schnell wurde mir klar: Die Geschichte ist DOCH mein Ding.
Das Setting rund um das Internat ist einfach großartig – wer hätte nicht gern selbst dort seine Schulzeit verbracht?
Besonders beeindruckt hat mich aber Emma. Trotz all der Enttäuschungen, die sie in ihrem Leben erlebt hat, bleibt sie eine warmherzige, loyale und unterstützende Person. Von ihr kann man sich wirklich eine Scheibe abschneiden. Henry hingegen ist klug, ehrgeizig und wirkt zunächst wie jemand, dem alles im Leben zufliegt. Zumindest, bis auch er mit unerwarteten Herausforderungen konfrontiert wird.
Durch die beiden und ihre Entwicklung wird die Geschichte sehr emotional und gefühlvoll erzählt. Ab einem bestimmten Punkt hat sie mich einfach mitgerissen. Die Autorin schafft es, echte Emotionen zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen.
Für mich ist dieser Auftakt eine gelungene Friends-to-Lovers-Geschichte im Young-/New-Adult-Bereich, die weit über eine typische Liebesgeschichte hinausgeht und auch tiefere Themen anspricht.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die Lust auf eine atmosphärische Internatsgeschichte haben!

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Wenn zwei Welten aufeinanderprallen

Save Me
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Ich gehöre wahrscheinlich zu den vielen Leserinnen, die sich dieses Buch gekauft haben, weil sie von der Serie „Maxton Hall“ begeistert waren und ich kann nur sagen: Dieses Buch hat mich emotional zerstört.
Von ...

Ich gehöre wahrscheinlich zu den vielen Leserinnen, die sich dieses Buch gekauft haben, weil sie von der Serie „Maxton Hall“ begeistert waren und ich kann nur sagen: Dieses Buch hat mich emotional zerstört.
Von Anfang an kommt man unglaublich schnell in den Schreibstil hinein und wird direkt von der Intensität der Geschichte mitgerissen. Die Emotionen sind so greifbar, dass sie einem immer wieder eine Gänsehaut verpassen. Ich habe so oft mitgefühlt, mitgelitten oder geschmunzelt – Ruby und James haben mich völlig in ihre Welt(en) gezogen.
Besonders gelungen finde ich den starken Kontrast zwischen den beiden: Ruby wächst in einer liebevollen, warmen Familie auf, während James im Grunde nur Kälte kennt. Diese Gegensätze spiegeln sich deutlich in ihrem Verhalten wider und machen ihre Entwicklung umso spannender. Dabei ist es schön zu beobachten, wie sie sich Schritt für Schritt annähern und einander verändern.
Ein großer Pluspunkt ist außerdem die Erzählweise aus beiden Perspektiven. Dadurch werden die Gedanken und Gefühle der Figuren nachvollziehbarer und die Geschichte gewinnt zusätzlich an Tiefe.
Auch wenn die Serie an einigen Stellen dramatischer ist und kleine Unterschiede zum Buch aufweist, fängt sie die Stimmung der Vorlage wirklich gut ein. Für ein noch intensiveres Leseerlebnis kann ich nur empfehlen, die Soundtracks parallel zu hören, denn bei mir erschuf dies eine ganz besondere Atmosphäre.
Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der „Maxton Hall“ gesehen hat und den Ursprung kennenlernen will oder einfach Lust auf eine emotionale, mitreißende Young-Adult-Enemies-to-Lovers-Romance hat.
Band 2 – ich komme!

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Zu schnell zu viel

Garnet Flats | Die Edens 3 |
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Die Reise mit den Edens geht in die nächste Runde – diesmal stehen Talia und ihr einstiger Ex Foster im Mittelpunkt. Vor sieben Jahren hat er sie völlig überraschend verlassen, um stattdessen ihre beste ...

Die Reise mit den Edens geht in die nächste Runde – diesmal stehen Talia und ihr einstiger Ex Foster im Mittelpunkt. Vor sieben Jahren hat er sie völlig überraschend verlassen, um stattdessen ihre beste Freundin zu heiraten. Nun kehrt er nach Quincy zurück: Single, voller Entschlossenheit und mit dem klaren Ziel, Talia zurückzugewinnen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm flüssig und macht es leicht, schnell in die Perspektiven der beiden Charaktere einzutauchen. Emotional bleibt man also durchaus nah dran. Mit Foster selbst hatte ich jedoch so meine Schwierigkeiten: Er wirkt von Anfang an sehr drängend und überschreitet stellenweise deutlich Grenzen, was es mir lange unmöglich gemacht hat, überhaupt ein Fünkchen Sympathie für ihn zu entwickeln. Sieben Jahre Funkstille und ausgerechnet er, der damals die Trennung herbeigeführt hat, erwartet nun ernsthaft, dass Talia ihm sofort verzeiht. Dieses Verhalten wirkte auf mich oft realitätsfern und wenig nachvollziehbar.
Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Talia und Foster erschien mir teilweise überhastet und nicht immer logisch aufgebaut. Viele Wendungen passieren sehr schnell, wodurch einige emotionale Prozesse nicht die Tiefe bekommen, die ich mir gewünscht hätte. Gerade zu Beginn hatte die Handlung für mich stellenweise fast schon etwas Fiebertraumartiges.
Gegen Ende nimmt die Geschichte dann nochmal ordentlich an Fahrt auf und liefert den gewohnten Nervenkitzel, den man aus den Eden-Büchern kennt.
Insgesamt würde ich das Buch als turbulent beschreiben mit einigen Schwächen in der Figurenzeichnung und im Plot. Die beiden vorherigen Bände rund um Griffin/Winn und Knox/Memphis haben mir persönlich besser gefallen. Trotzdem werde ich der Reihe treu bleiben und die Vorschau auf den vierten Teil, die man am Ende von „Garnet Flats“ bekommt, klingt definitiv vielversprechend.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Gefangen im Schloss, frei unter Wölfen

The Wolf King (Wolf King 1)
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Obwohl ich bisher noch nicht viele Werwolf-Fantasybücher gelesen habe, konnte mich „The Wolf King“ definitiv überzeugen!
Normalerweise brauche ich immer etwas Zeit, um in eine neue Fantasywelt einzutauchen. ...

Obwohl ich bisher noch nicht viele Werwolf-Fantasybücher gelesen habe, konnte mich „The Wolf King“ definitiv überzeugen!
Normalerweise brauche ich immer etwas Zeit, um in eine neue Fantasywelt einzutauchen. Dieses Mal war das ganz anders: Ich war sofort mitten in der Story und bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.
Im Mittelpunkt steht Aurora, die zu Beginn wie eine Marionette im Schloss ihres Vaters lebt – fremdbestimmt und ohne echte Freiheit. Doch als sie von einem Werwolf entführt wird, nimmt ihre Geschichte eine spannende Wendung. Von da an beginnt nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine beeindruckende persönliche Entwicklung. Aurora hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und ich habe es sehr genossen, ihre Veränderung im Laufe der Geschichte mitzuerleben.
Auch Callum, ihr Entführer, entpuppt sich schnell als jemand, den man zunächst nicht erwartet hat. Hinter seiner rauen Fassade steckt ein unglaublich liebenswerter Charakter, den man einfach mögen muss. Allerdings bleibt die Beziehung zwischen ihm und Aurora über weite Strecken hinweg eher oberflächlich. Der knisternden Spannung hat das jedoch keinen Abbruch getan – im Gegenteil, sie war deutlich spürbar.
Überraschenderweise hat mich jedoch eine andere Figur ebenso, wenn nicht sogar mehr, in ihren Bann gezogen: Blake, der mürrische Heiler der Wölfe. Anfangs geheimnisvoll und verschlossen, übt er eine ganz besondere Faszination aus. Obwohl ich eigentlich kein Fan davon bin, wenn mehr als zwei Personen ins Spiel kommen, muss ich gestehen, dass ich hier durchaus offen für eine interessante Entwicklung wäre.
Insgesamt hat mich diese Romantasy-Geschichte komplett abgeholt. Ein wenig mehr Worldbuilding hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, doch das hat meinem Lesevergnügen nicht geschadet.
Eine klare Leseempfehlung für alle Werwolf-Fans – und für diejenigen, die es vielleicht noch werden wollen. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen!

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Mehr als nur Dark Romance: Fesselnd, düster und voller Spannung

Pen Pal
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*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.

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Wie viele andere war ich vom Cover zunächst eher ...

*Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.

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Wie viele andere war ich vom Cover zunächst eher abgeschreckt. Es wirkt auf den ersten Blick nicht besonders einladend, doch genau hier zeigt sich wieder, dass man ein Buch nicht nur daran bewerten sollte. Aufgrund zahlreicher Empfehlungen habe ich der Geschichte schließlich doch eine Chance gegeben und das war die absolut richtige Entscheidung!
Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort überzeugt. Ich bin unglaublich schnell in die Geschichte hineingekommen und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Atmosphäre war direkt greifbar und die Spannung hat sich kontinuierlich aufgebaut. Stilistisch hat mich das Ganze stellenweise an die Werke von Freida McFadden erinnert, was für mich ein großer Pluspunkt war.
Zwar wird das Buch als Dark Romance eingeordnet, doch für mich steckt hier deutlich mehr dahinter. Der Mystery- und Suspense-Anteil hat mich besonders begeistert. Während der gesamten Handlung habe ich mitgerätselt, Theorien aufgestellt und versucht, den großen Twist vorherzusehen – ohne Erfolg, denn die Wendung hat mich am Ende überrascht und aus der Bahn geworfen.
Auch wenn ein nicht unerheblicher Anteil an Spice vorhanden ist, hatte ich nie das Gefühl, dass dieser die Handlung überlagert oder vom eigentlichen Plot ablenkt.
Auffällig sind auch die Charaktere, die sich vom klassischen Figurenkonzept unterscheiden. Sympathien entwickeln sich nur schwer und besonders bei Kayla bleibt einiges im Unklaren, denn sogar ihr äußeres Erscheinungsbild wird kaum beschrieben. Normalerweise stört mich so etwas, doch hier hat es erstaunlicherweise perfekt funktioniert. Die Geschichte lebt nicht von klassischen Identifikationsfiguren, sondern von ihrer düsteren, geheimnisvollen Dynamik und genau das macht sie so packend.
Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert, hatte echte Gänsehautmomente und war emotional komplett involviert. Dieses Buch ist intensiv, überraschend und definitiv nichts für zwischendurch.
Insgesamt kann ich „Pen Pal“ absolut empfehlen – vor allem für alle, die Spannung, düstere Atmosphäre und unerwartete Wendungen lieben und nicht das konventionelle Dark Romance-Buch erwarten.

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