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Veröffentlicht am 27.06.2022

Here‘s to us

Auf das mit uns
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Handlung: Ben und Arthur haben sich vor zwei Jahren im Postamt getroffen. Nun treffen sie in NewYork wieder aufeinander. Sie haben beide eine neue Beziehung und somit auch scheinbar abgeschlossen mit dem, ...

Handlung: Ben und Arthur haben sich vor zwei Jahren im Postamt getroffen. Nun treffen sie in NewYork wieder aufeinander. Sie haben beide eine neue Beziehung und somit auch scheinbar abgeschlossen mit dem, was vor zwei Jahren passiert ist. Aber haben sie das wirklich? Hat das Universum geplant, dass die beiden sich wieder treffen sollen? Sind die beiden vielleicht doch füreinander bestimmt?

Meinung: Ich habe den Nachfolgeband von „Was ist mit uns“ auf Englisch gelesen und war sofort gefesselt von „Auf das mit uns“. Dass Arthur und Ben zurück sind hat mich total gefreut und man spürt sofort, dass die beiden nicht komplett mit der Sache abschließen konnten. Auch die Nebencharaktere, wie Dylan oder Samantha sind wieder sehr gut gelungen, da diese dem Buch noch mehr Humor verleihen. Gerade Dylan, mit seinem etwas ungewöhnlichen Humor, sorgt oftmals für ein Schmunzeln während des Lesens. Es gibt noch mehr Drama, noch mehr Romantik und noch mehr Humor, als im ersten Band und auch die Charaktere haben sich gut entwickelt.

Fazit: Jeder, der vom ersten Band genauso begeistert war, wie ich, sollte „Auf das mit uns“ auf jeden Fall lesen und wird keineswegs enttäuscht.

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Veröffentlicht am 24.06.2022

Liebe in Amsterdam

Aller Anfang ist Liebe
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Inhalt: »Irgendetwas berührte sie im Inneren, wenn er sie so anstrahlte. Es fühlte sich an, als würde er Mauern in ihr niederreißen.«
Jo bekommt in ihrer Werbeagentur die große Chance, auf die sie schon ...

Inhalt: »Irgendetwas berührte sie im Inneren, wenn er sie so anstrahlte. Es fühlte sich an, als würde er Mauern in ihr niederreißen.«
Jo bekommt in ihrer Werbeagentur die große Chance, auf die sie schon so lange gehofft hat: ein Marketingprojekt für einen wichtigen Kunden - noch dazu in ihrer Traumstadt Amsterdam. Sie will unbedingt einen guten Job machen. Da ist es nicht hilfreich, dass ihr Auftraggeber Magnus auf bestechende Weise mit ihr flirtet. Und warum taucht ausgerechnet jetzt Jens nach vielen Jahren wieder in ihrem Leben auf? Sofort zieht er sie auf magische Weise in seinen Bann. Doch was weiß sie überhaupt über ihn, und kann sie ihm trauen? Schließlich hat er sie damals sehr verletzt. Zu allem Überfluss hat Jo plötzlich Träume, die beängstigend real wirken. Ihr ist das alles zu viel. Da kann Rike, ihre beste Freundin, ihr noch so gut zureden. »Endlich passiert wieder etwas in deinem Leben!« Doch Jo ist gerade alles andere als an einer Romanze interessiert. Dumm nur, dass ihr Herz eine ganz andere Meinung dazu hat.

Meinung: Der flüssige, lockere Schreibstil von Juli Löwe in „Aller Anfang ist Liebe“ hat mir sehr gut gefallen und auch die Charaktere konnten überzeugen. Jo ist eine sehr sympathische Person, die sich im Laufe der Geschichte positiv entwickelt. Auch Magnus und Jens wirken total sympathisch, obwohl sie beide eigentlich ziemlich gegensätzlich sind. Was mich etwas gestört, beziehungsweise auch teilweise verwirrt hat, war die esoterische, spirituelle Seite, welche sich durch Visionen von Jo äußerte, die Jens ebenfalls wahrnahm. Die Geschichte verlor dadurch etwas Realismus und wäre für mich jetzt nicht unbedingt notwendig gewesen… Trotzdem ist „Aller Anfang ist Liebe“ eine schöne Liebesgeschichte, die einige angenehme Lesestunden bereitet.

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Veröffentlicht am 19.06.2022

Herr der Ringe mal anders

Frodo war’s nicht
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Handlung: Den Ring gilt's zu finden, den Mord zu ergründen ...
Beim Barte des Gandalf! Juwelier Gollmann ist fassungslos. Sein wertvollster Ring wurde gestohlen, und sein Mitarbeiter liegt blutend vor ...

Handlung: Den Ring gilt's zu finden, den Mord zu ergründen ...
Beim Barte des Gandalf! Juwelier Gollmann ist fassungslos. Sein wertvollster Ring wurde gestohlen, und sein Mitarbeiter liegt blutend vor der Vitrine. Ausgerechnet jetzt, da Hunderte verkleidete Mittelerde-Fans anlässlich von Tolkiens 130. Geburtstag zum Cosplay-Event in der Stadt sind. Die Täterbeschreibung der Augenzeugen bringt die Kripo nicht weiter: Frodo soll's gewesen sein, unterstützt von Gandalf und zwei Orks. Nur wie findet man die Täter unter all den Maskierten? Buchhändler Robert Mondrian müsste eigentlich den Ansturm in seinem Laden bewältigen, doch nun wartet ein neuer Fall auf Remslingens scharfsinnigsten Ermittler wider Willen.

Meinung: „Frodo war‘s nicht“ hat mich total begeistert! Wer dieses Buch liest, bekommt Humor, Spannung und interessante Wendungen geboten! Der Buchhändler (und ehemaliger Geheimdienstler) Robert Mondrian ist ein Charakter, welcher mit seinem scharfsinnigen Verstand und seiner Menschenkenntnis überzeugt und, welchen ich deshalb sofort ins Herz geschossen habe. Auch der Bezug zu Tolkien und seinem Werk „Der Herr der Ring“ hat mich sehr überzeugt, da ich selbst großer Fan der Geschichten aus Mittelerde bin und es sehr interessant war, die Beschreibungen von diesem Tolkien-Fest zu lesen. Davon abgesehen fand ich es großartig, dass man rätseln konnte, wer wohl der Täter gewesen sein könnte und am Ende genial überrascht wurde.

Fazit: Ich kann das Buch „Frodo war‘s nicht“ jedem wärmstens empfehlen, der humorvolle, spannende Krimis mag.

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Veröffentlicht am 19.06.2022

Mutters Lüge

Mutters Lüge
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„Mutters Lüge“ von Monika Hürlimann erzählt von Marta, einem Mädchen, das der Leser beim Aufwachsen, bei der Flucht von Polen nach Deutschland und beim Aufdecken eines großen Geheimnisses begleitet. 1987 ...

„Mutters Lüge“ von Monika Hürlimann erzählt von Marta, einem Mädchen, das der Leser beim Aufwachsen, bei der Flucht von Polen nach Deutschland und beim Aufdecken eines großen Geheimnisses begleitet. 1987 flüchten Marta, ihr Bruder Tomek und ihre Mutter nach Deutschland, auch wenn es zu dieser Zeit sehr schwer ist und wohnen bei ihrer Tante in die BRD. Während ihres Medizinstudiums in der Schweiz, beginnt Marta ihre Kindheit und ihr Leben zu hinterfragen und erfährt nach dem Tod ihrer Mutter, ein wichtiges Geheimnis.

Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, da der Schreibstil sehr gut ist und man auch aufgrund der Ich-Perspektive viel über Marta erfährt. Etwas, das mich manchmal etwas gestört hat, ist dass man von der Protagonistin zwar tiefe Einblicke in ihre Gefühle und Emotionen bekommt, aber das Ganze trotzdem etwas zu distanziert wirkt.

Sehr gerne hätte ich mehr über Patricks Geheimnis erfahren, allerdings ist ja eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

„Mutters Lüge“ ist auf jeden Fall eine sehr empfehlenswerte Autobiografie, die nicht so schnell aus der Hand gelegt werden kann und mich sehr begeistert hat.

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Veröffentlicht am 17.06.2022

Lock & Mori

My Dear Sherlock - Wie alles begann
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Klappentext: London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige Jamie Moriarty trifft , ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – ...

Klappentext: London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige Jamie Moriarty trifft , ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moriartys verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moriartys Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Jamies gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier?

Meinung: Prinzipiell bin ich immer relativ kritisch, was Sherlock-Adaptionen angeht. Es gibt schon so viele davon und leider auch viele enttäuschende. Deshalb bin ich selbst überrascht, dass „My Dear Sherlock“ mir gefallen hat. Die Charaktere sind sehr authentisch und man kann sie sehr schnell ins Herz schließen, wenn man versucht, die beiden nicht mit anderen Holmes-Geschichten zu vergleichen. So ist Mori natürlich nicht der Moriarty, den Andrew Scott bei „Sherlock“ gespielt hat, oder Doyles Figur. Auch Sherlock sollte man sich nicht als Cumberbatchs Figur vorstellen, beziehungsweise mit den Originalgeschichten vergleichen. Wenn man diese Vorurteile ablegt, wird man sehr schnell mit den Charakteren warm.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da dieser sehr flüssig war und mir vor allem gefallen hat, wie detailliert alles beschrieben ist. Etwas enttäuschend war, dass man lediglich rätseln konnte, was Beweggründe für bestimmtes Handeln waren, da relativ schnell klar war, wer der Mörder ist... Auch manches Denken von Mori fand ich relativ unnachvollziehbar und ich denke, wer dieses Buch gelesen hat, weiß was ich damit meine…

Fazit: Man darf auf keinen Fall den Sherlock Holmes aus den Originalbüchern oder der (grandiosen) BBC-Serie erwarten, kann sich aber trotzdem auf einige schöne Lesestunden mit „My Dear Sherlock“ freuen. Deshalb vergebe ich 3,5 Sterne für dieses Buch.

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