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Veröffentlicht am 20.05.2020

Crazy Déjà-vu Erlebnis

Crazy in Love
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Crazy in Love, der erste Teil von drei Bänden, spielt in Boston an einer High-School.

Inhalt: Sasha zieht nach Bosten um ihren Traum vom Studium an der Yale zu verfolgen. Dabei ist der Neuanfang ohne ...

Crazy in Love, der erste Teil von drei Bänden, spielt in Boston an einer High-School.

Inhalt: Sasha zieht nach Bosten um ihren Traum vom Studium an der Yale zu verfolgen. Dabei ist der Neuanfang ohne ihre Mutter und beste Freundin nicht das schwierigste. Sie will es hier schaffen, auch wenn die Mitschüler eher arrogant und elitär sind.

Meine Meinung: Crazy in Love, der erste Teil von drei Bänden, spielt in Boston an der Weston High.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und die Autorin schafft es sehr schön ein positives Bild zu zeichnen. Es gibt viele schöne Formulierungen, die insbesondere auch den positiven Charakter von Sasha ausmachen. Es sind immer kurze Kapitel was das zügige lesen einfach macht, dabei wird immer zwischen der Perspektive von Sasha und Ben gewechselt, so dass man hier Einblicke in beide Charaktere bekommt.

Sasha ist eine sehr positive junge Frau auf dem Weg sich ihren Traum zu erfüllen. Sie war mir direkt sympathisch, da sie neben ihrem Ehrgeiz auch noch einen Fable fürs Backen und Listen schreiben hat. Durch ihre direkte, aber liebenswerte Art macht es Spaß ihre Dialoge zu verfolgen. Allerdings viel mir zunehmend auf, dass sie auch eine sehr naive Seite hat, was ich persönlich etwas anstrengend fand, bin gespannt wie sich das noch in der weiteren Geschichte entwickelt.

Ben hat ein typisches Macho Image vom unnahbaren, reichen und abgehobenen Schulidol, diesem wird er aber bei näherer Betrachtung nicht gerecht. Hinter dieser Fassade verbirgt sich viel mehr und ein sehr liebenswerter Charakter.

Beim Lesen der Geschichte hatte ich häufig ein Déjà-vu-Gefühl, es erinnerte mich sehr an verschiedene Geschichten aus diesem Genre. Auch fand ich das die Zuneigung zwischen Ben und Sasha, hätte mehr Zeit vertragen, mir ging das etwas zu schnell. Dadurch gab es dann viel hin und her zwischen Vertrauen und Enttäuschung, was ich persönlich sehr anstrengend fand.

Am Ende bleibt ein typischer Cliffhänger und macht neugierig darauf wie es im nächsten Band weitergeht.

Fazit: Eine nicht neue Geschichte rund um On-Off-Beziehung mit angenehmen Charakteren und dem nötigen High-School-Drama.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2020

Strandlektüre auf Sylt

Ein Sommer auf Sylt
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Cover: Das Cover könnte irgendwie noch interessanter gestaltet sein und vielleicht noch etwas mehr über die Geschichte beinhalten. Gut gefällt mir, dass die Wellen auf dem Papier erhaben sind und sich ...

Cover: Das Cover könnte irgendwie noch interessanter gestaltet sein und vielleicht noch etwas mehr über die Geschichte beinhalten. Gut gefällt mir, dass die Wellen auf dem Papier erhaben sind und sich das Buch dadurch hochwertiger anfühlt.

Inhalt: Julia braucht dringend eine Auszeit, da ist eine Reise nach Sylt eine willkommene Abwechslung, wären da nicht ihre Tanten und Mutter, die mit auf die Reise gehen. Leider kein unbeschwerter Familienurlaub wie früher und dann ist da ja auch noch der Besitzer der Pension und plötzlich zeigt sich Sylt doch von seiner schönen Seite.

Meine Meinung: Eine entspannte Sommerlektüre vom Strand, für den Strand. Trotzdem der Beginn der Geschichte etwas lang war und es sich etwas zog, gab es zum Schluss ein schönes Happyend. Es gibt einige Stellen zum Schmunzeln und einiges was mich in Rage gebracht hat.

Julia ist eine sehr sympathische und nette Frau, aber zu gutmütig, daher haben andere es leicht sie auszunutzen. Hier wollte ich sie beim Lesen manchmal schütteln, um sie aufzuwecken. Sie macht einen positiven Wandel durch, was mir gut gefallen hat.

Die Dialoge zwischen ihr und ihrer Familie und dem charmanten Pensionsbesitzer haben mit gut gefallen. Auch wenn der charmante Pensionbesitzer sich erstmal zur charmanten Form vorabreiten musste, war die Romanze für mich nachher stimmig. Gut gefallen hat mir auch, dass sich der Kitsch in der Geschichte nicht gehäuft hat und es trotzdem ein schönes Ende gab.

Fazit: Schöne leichte Sommerlektüre für Sylt-Fans und die die es werden wollen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2020

Die Wahrheit im Verborgenen

Verity
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Cover: Ich finde das Cover sehr schön gestaltet und es hat mich neugierig gemacht, dass es für mich nicht direkt einzuordnen war. Es drückt eine Leichtigkeit aus, doch die Geschichte ist sehr viel tiefer.

Inhalt: ...

Cover: Ich finde das Cover sehr schön gestaltet und es hat mich neugierig gemacht, dass es für mich nicht direkt einzuordnen war. Es drückt eine Leichtigkeit aus, doch die Geschichte ist sehr viel tiefer.

Inhalt: Lowen bekommt die Chance die Thriller-Reihe der kürzlich ins Wachkoma gefallenen Starautorin Verity Crawford zu vollenden. Um dafür zu recherchieren, lädt sie der Ehemann Jeremy in das Haus der Familie Crawford ein, die vor dem Unfall von Verity bereits die beiden Töchter verloren hat. Bei ihrer Recherche deckt sie nicht nur ein dunkles Geheimnis von Verity auf, sondern kommt auch Jeremy näher.

Meine Meinung: Da dies mein erstes Buch der Autorin ist, war ich sehr angenehm vom Schreibstil der Geschichte überrascht. Dieser ist sehr anschaulich und flüssig, so dass ich schnell in das Buch eintauchen konnte. Die Figuren sind sehr schön ausgearbeitet und wirken realistisch. Die menschlichen Schwächen der einzelnen Charaktere sind immer wieder schön in den Kontext eingebettet.

Zu Beginn war ich etwas skeptisch und wusste nicht so recht was ich von dem Knistern zwischen Jeremy und Lowen halten soll. Es hat sich eine gewisse Zeit recht falsch angefühlt, da Verity ja auch noch da war. Allerdings hat die Autorin es interessant inszeniert hier meine Moralvorstellung in Frage zu stellen. Zum Schluss fragt man sich ob es überhaupt einen unschuldigen Charakter in dem ganzen wendungsreichen Spiel gibt und welche dunklen Geheimnisse noch ausgegraben werden.

Ich verstehe den Hype um das Buch ganz gut, da die Geschichte eine Achterbahnfahrt gleicht, so gibt es romantische und lustige Momente, aber auch viele beklemmende, bedrückende und gruselige Abschnitte. Trotz der vielen Wendungen und Spannung ist es für mich ein Liebesroman mit Thriller Elementen. An einigen Stellen fand ich allerdings, dass die Reaktionen der Charaktere nicht logisch nachvollziehbar waren, durch den Hype bin ich aber auch mit sehr hohen Erwartungen eingestiegen.

Die Geschichte wird mich aber definitiv noch eine Weile beschäftigen, also eine klare Leseempfehlung.

Fazit: Eine Achterbahnfahrt für Spannung und Emotionen mit realistischen Charakteren und viel Input zum Nachdenken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2020

Midlife-Umdenken mit Humor

Die Mitte ist ein guter Anfang
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Cover: Das Cover ist optisch schön gestaltet und deuten für mich schon an, dass es im Buch nicht ganz zu ernst zugeht.

Inhalt: Als Eva unerwartet einen Heiratsantrag bekommt wirft sie das ganz schön aus ...

Cover: Das Cover ist optisch schön gestaltet und deuten für mich schon an, dass es im Buch nicht ganz zu ernst zugeht.

Inhalt: Als Eva unerwartet einen Heiratsantrag bekommt wirft sie das ganz schön aus der Bahn. Was steckt hinter der plötzlichen Idee von Arne, ihrem Lebenspartner und Vater ihrer Tochter? Und will Eva mit 50 noch heiraten oder vielleicht doch nochmal alles verändern?

Meine Meinung: Mit persönlich hat der lockere und humorvolle Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Es war leicht in die Geschichte einzutauchen und die Charaktere kennenzulernen. Diese waren sehr sympathisch angelegt und hatten alle so ihre kleinen Eigenheiten, die einen Menschen natürlich und realistisch wirken lassen.

Die Handlung war für mich tatsächlich ein wenig anders als erwartet, aber trotzdem sehr stimmig, einzig, dass es wenig Überraschungen gab, fand ich schade. Viele Wendungen und Verläufe fand ich vorhersehbar. Trotzdem hat mich die Geschichte unterhalten und ich konnte mit den Charakteren schmunzeln und mitfiebern.

Fazit: Eine schöne Geschichte über eine Frau im Midlife-Umdenken, zwar wenig überraschend, dafür ein humorvoller und angenehmer Schreibstil mit Unterhaltungswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2020

Mehr als Sushi

Kochen wie in Japan
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Cover: Passt für mich zum Thema und gibt schon mal einen Vorgeschmack auf die Bilder im Buch.

Inhalt: Kochen wie in Japan lockt mit verschiedenen Gerichten aus der japanischen Küche, von Vorspeisen bis ...

Cover: Passt für mich zum Thema und gibt schon mal einen Vorgeschmack auf die Bilder im Buch.

Inhalt: Kochen wie in Japan lockt mit verschiedenen Gerichten aus der japanischen Küche, von Vorspeisen bis Nachtisch ist alles dabei und es gibt mehr zu entdecken als Sushi und Matcha.

Meine Meinung: Das Buch ist übersichtlich Strukturiert und ist gespickt mit schöner Food-Fotografie.

Ein schöner Einstieg bietet der ‘‘ Länderquickie“ als Einleitung in den ein paar Infos über die Essens-Sitten in Japan erläutert werden und die Erklärung zu den Top Zutaten. Danach startet das Buch mit dem Kapitel Suppen und Nudeln, wobei von den Basics z.B. einer klassischen Brühe bis zu Rahmengerichten alles dabei ist. Es folgen die Kapitel Reisgerichte, Hauptspeisen und Beilagen und Salate und zum Schluss noch Hotpot/Streetfood und Süßes zum Abschluss.

Auch wenn es eine Handvoll Sushi-Rezepte im Buch gibt, zeigt es doch auch mal eine andere Seite der japanischen Küche. Ich konnte bereits einige Rezepte ausprobieren unter anderen Onigiti mit Walnuss-Miso, Teriyaki Lachs und Huhn, die Yakitori-Spieße, Kraage und aus der Kapitel Süßes die Matcha-Sable-Cookies. Die Anleitungen sind einfach und gut umsetzbar nur bei manchen Zutaten ist ein Asialaden hilfreich. Vieles bekommt man inzwischen aber auch in gut sortierten Supermarkten. Allerdings ist es ja auch ein japanisches Kochbuch, da ist es klar, dass es auch einige „speziellere“ Zutaten gibt.

Die Food-Fotos sind sehr ansprechend und machen Lust den Kochlöffel zu schwingen und bei meinen Kochtest kam auch ein sehr schmackhaftes Gericht zustande. Ich werde hier definitiv noch das ein oder andere ausprobieren, dafür wird aber ein Besuch im Asialaden fällig, damit ich manche Gewürzmischungen, getrocknete Algen und Azukibohnen bekomme.

Fazit: Sehr ansprechende Fotos, einige Informationen rund um die japanische Esskultur und gut umsetzbare Rezepte, für experimentierfreudige und kochbegeisterte bestimmt eine schöne Idee mit leckeren Anregungen.

  • Cover
  • Erzählstil