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Veröffentlicht am 11.03.2022

Überzeichnete Geschichte mit einem Hauch Magie

Signs of Magic 1 – Die Jagd auf den Jadefuchs
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Ich liebe diese überzeichnete Geschichte, denn sie hat mich oft zum Lachen gebracht. Der Autor hat einen unheimlichen Wortwitz und schreibt mir viel (Selbst)Ironie.



Albert ist ein Träumer. Er liebt ...

Ich liebe diese überzeichnete Geschichte, denn sie hat mich oft zum Lachen gebracht. Der Autor hat einen unheimlichen Wortwitz und schreibt mir viel (Selbst)Ironie.



Albert ist ein Träumer. Er liebt die Trickzauberei und hofft damit eines Tages auf die großen Bühnen zu gelangen.

Er ist naiv, besonders in Bezug auf seine Beziehung, die mich einige Male den Kopf hat schütteln lassen.



Matilda ist eine Naturgewalt mit ihrer Willensstärke, aber das ganze Buch über recht unnahbar. Der Wunsch das Familienanwesen zu retten und zu erfahren, was mit ihrer Mutter geschehen ist, trägt sie ohne Zweifel durch die gesamte Geschichte.

Einzig Botzki scheint ihr etwas näher zu sein und auch ich habe das Rohbein mit dem weichen Kern ins Herz geschlossen.



Die Magie ist hier noch in den Kinderschuhen. Genauso wie Albert, kennen wir nur Trickzauberei, dass es noch eine verborgene Welt voller Magie gibt, erschließt sich uns erst noch.

Der magische Jadefuchs, die Zauberer der Jagd, und der Keller des Familieananwesens - ich bin gespannt auf die weiteren Entwicklungen.



Die Geschichte liest sich leicht weg, die Wendungen sind zwar vorhersehbar, aber unheimlich unterhaltsam.

Der Auftakt ist unheimlich gut gelungen und ich bin sehr gespannt auf die Folgebände.

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Veröffentlicht am 08.03.2022

Düster und bedrückend mit einer übernatürlichen Note

Der fürsorgliche Mr Cave
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Hui, das war intensiv. Bedrückend und beeindruckend. Anders, als erwartet, aber das mag daran liegen, dass die Originalgeschichte bereits 2008 veröffentlicht und nun erst ins deutsche übersetzt wurde. ...

Hui, das war intensiv. Bedrückend und beeindruckend. Anders, als erwartet, aber das mag daran liegen, dass die Originalgeschichte bereits 2008 veröffentlicht und nun erst ins deutsche übersetzt wurde. 12 Jahre vor meiner geliebten Mitternachtsbibliothek. Die Unterschiede könnten nicht deutlicher sein. Die Geschichte ist düster, aber die hoffnungsvolle Note fehlt noch.

Terence Cave ist aus Trauer wahnsinnig geworden. Was als übereifrige Sorge beginnt, verwandelt sich bald zur zwangshaften Obsession.

Nachdem er seine Mutter, Ehefrau und seinen Sohn verloren hat, versucht er alles um seine trauernde, pubertierende Tochter zu beschützen. Das diese in ihrer Trauer ganz eigene Wege findet, ist ihm nicht recht.

Der Schreibstil ist ungeschönt und direkt und sehr eindringlich, da es wie ein langer Brief an seine Tochter Bryony geschrieben ist.
Der Autor verwendet das Du - ich habe mich also die gesamte Zeit angesprochen gefühlt.
So bleibt die Geschichte ziemlich eindimensional, aber nicht langweilig und das Verständnis für die Denk- und Sichtweisen anderer Personen bleibt fast völlig aus.

Überraschend war die übernatürliche Note im Buch, die Mr Cave zu einigen dunklen Taten führt.

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Veröffentlicht am 04.03.2022

Bedrückend und düster mit einer übernatürlichen Note

Der fürsorgliche Mr Cave
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Hui, das war intensiv. Bedrückend und beeindruckend. Anders, als erwartet, aber das mag daran liegen, dass die Originalgeschichte bereits 2008 veröffentlicht und nun erst ins deutsche übersetzt wurde. ...

Hui, das war intensiv. Bedrückend und beeindruckend. Anders, als erwartet, aber das mag daran liegen, dass die Originalgeschichte bereits 2008 veröffentlicht und nun erst ins deutsche übersetzt wurde. 12 Jahre vor meiner geliebten Mitternachtsbibliothek. Die Unterschiede könnten nicht deutlicher sein. Die Geschichte ist düster, aber die hoffnungsvolle Note fehlt noch.

Terence Cave ist aus Trauer wahnsinnig geworden. Was als übereifrige Sorge beginnt, verwandelt sich bald zur zwangshaften Obsession.

Nachdem er seine Mutter, Ehefrau und seinen Sohn verloren hat, versucht er alles um seine trauernde, pubertierende Tochter zu beschützen. Das diese in ihrer Trauer ganz eigene Wege findet, ist ihm nicht recht.

Der Schreibstil ist ungeschönt und direkt und sehr eindringlich, da es wie ein langer Brief an seine Tochter Bryony geschrieben ist.
Der Autor verwendet das Du - ich habe mich also die gesamte Zeit angesprochen gefühlt.
So bleibt die Geschichte ziemlich eindimensional, aber nicht langweilig und das Verständnis für die Denk- und Sichtweisen anderer Personen bleibt fast völlig aus.

Überraschend war die übernatürliche Note im Buch, die Mr Cave zu einigen dunklen Taten führt.

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Veröffentlicht am 01.02.2022

Wundervolle Wortgefechte und dunkle Familiengeheimnisse

Blue – Wo immer du mich findest
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Meine Meinung:

Ich liebe Janes und Alex' Wortgefechte und Janes Temperament. Ein Fan von Alex war ich am Anfang nicht. Seine Ironie ist meistens unpassend und Janes Reaktionen kann ich gut nachvollziehen, ...

Meine Meinung:

Ich liebe Janes und Alex' Wortgefechte und Janes Temperament. Ein Fan von Alex war ich am Anfang nicht. Seine Ironie ist meistens unpassend und Janes Reaktionen kann ich gut nachvollziehen, auch wenn sie manchmal überzogen wirken.


Erst mit der Sicht aus seinen Kapiteln verstärkt sich der Eindruck eines zutiefst verunsicherten jungen Menschen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung.

Wohin sich dieses Familiengeflecht noch hin entwickelt habe ich kaum glauben können.

Was bleibt ist die Message: Du darfst auch etwas vermissen, was dir wehtut. Deshalb brauchst du es aber nicht in deinem Leben.

Alex ist ein spezieller Charakter, man könnte auch toxisch sagen. Gerade deshalb ist es absolut bewundernswert, dass Jane nachfragt, abwartet und ihm Raum gibt um sich zu zurückzuziehen, oder sich zu öffnen. Das ist nicht selbstverständlich.



Im Vergleich zu Ever fand ich Blue interessanter, aufregender, was besonders der Dynamik zwischen Jane und Alex geschuldet ist. Doch ich konnte mich nicht so ganz in die Geschichte hineinfühlen.

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Veröffentlicht am 09.11.2021

Tolle Idee, nur die Enthüllungen haben mir gefehlt

Partem. Wie die Liebe so kalt
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Meine Meinung: etwas gespalten um ehrlich zu sein.

An sich ist die Geschichte toll. Menschen, die anderen die Liebe aussaugen und sie an bestimmte Gegenstände binden. Diese braucht das "Partem" um ... ...

Meine Meinung: etwas gespalten um ehrlich zu sein.

An sich ist die Geschichte toll. Menschen, die anderen die Liebe aussaugen und sie an bestimmte Gegenstände binden. Diese braucht das "Partem" um ... naja, um was genau zu machen?
Und dann gibt es Menschen wie Xenia, die dagegen immun sind, bzw. die auch das Gegengift gegen dieses "Liebe aussaugen" haben, da sie die Person wieder "füllen" können.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und auch die Perspektivwechsel von vier verschiedenen Protagonisten war interessant und nachvollziehbar. (Xenia, Jael, Crystal und Felix)
Xenia als Hauptprotagonistin ist sehr sympatisch. Sie berührt andere Menschen ungerne, da sie dann das Innere des Menschen hört. Sie kümmert sich hauptsächlich um sich selbst und großteils auch um ihre Mutter, die zwar berufstätig ist, aber wenig Zeit und Kraft für alles andere findet.
Jael als Gegenpart war auch sehr interessant, hat aber wenig von sich preisgegeben. Ein Rätsel ist mir noch Crystal, die ihre eigenen Motive ausheckt.

Die manchmal recht kurzen Kapitel waren angenehm für den Lesefluss, da so manchmal die gleiche Situation aus einer anderen Sicht wiederholt wurde.
Nur vorangebracht hat es die Geschichte nicht wirklich.

Mir hat der große Spannungsbogen und die großen Enthüllungen in diesem Teil gefehlt. Es wurde viel angedeutet, aber im Grunde gar nichts aufgelöst. Deshalb möchte ich Band 2 unbedingt lesen, auch wenn ich die Handlung dieses Buches grundsätzlich etwas langgezogen fand.

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