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Veröffentlicht am 02.03.2021

Emotionale Reise mit zwei wundervollen Protagonisten

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
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BCC schreibt einfach wundervoll emotionale Geschichten, die einen einfach in seinen Bann ziehen und nicht mehr loslassen.

Ich liebe Grace' Geschichte. Die gescheiterte Ehe, der Betrug, die Fehlgeburten. ...

BCC schreibt einfach wundervoll emotionale Geschichten, die einen einfach in seinen Bann ziehen und nicht mehr loslassen.

Ich liebe Grace' Geschichte. Die gescheiterte Ehe, der Betrug, die Fehlgeburten. Aber auch ihr gütiger und mitfühlende Charakter.
Genauso Jackson, verlassen von der Mutter, der Vater der beginnt zu trinken und bringt alle in der Stadt gegen ihn und seinen sohn auf, sodass er sich an niemanden wenden kann und ein unausstehliches Arschloch wird, um sich zu schützen.

Die Begegnungen von Grace und Jackson sprühen regelrecht Funken.

Ich liebe ihre gemeinsame Entwicklung und musste bei vielen Szenen einfach lauthals lachen. Wie Jackson Grace ermutigt ihre eigenen Geschmack zu entwickeln und ihre Stimme zu finden, ist so einfach beschrieben und geht doch so tief. Ihre Freundschaft ist gegen alle Konventionen der guten Gesellschaft von Chester und doch merken sie, dass sie einander gut tun.

Einige Dinge waren vorhersehbar, und haben mich dann doch überrascht.
Ich möchte nicht zu viele verraten um Niemanden den Lesespaß zu nehmen, deshalb werde ich auf keine Details eingehen, aber das Ende war mir ein wenig zu einfach, für die doch sehr emotionale Achterbahnfahrt, und die lange schwelenden Konflikte.
Das tut dieser wunderbaren, herzerweichenden, aber auch humorvoll erzählten Geschichte keinen Abbruch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2021

Koreanische Fantasy mit erzählerischen Schwächen

Der Wald der verlorenen Schatten
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Es ist schwierig in Worte zu fassen. Es beginnt ein bisschen holprig. Hyoju ist eine junge Frau, die ihre Arbeit und ihren Freund verliert und deshalb häufiger zum Alkohol greift. Die Nachricht, das sie ...

Es ist schwierig in Worte zu fassen. Es beginnt ein bisschen holprig. Hyoju ist eine junge Frau, die ihre Arbeit und ihren Freund verliert und deshalb häufiger zum Alkohol greift. Die Nachricht, das sie eine Großmutter hat, lässt sie merkwürdig kalt, aber durch ihre Geldprobleme und ein erwähntes Erbe geht sie zur Trauerfeier. Das kleine Dorf Dogi und besonders die beste Freundin ihrer unbekannten verstorbenen Großmutter nehmen sie herzlich auf und kümmern sich um sie. Etwas, dass für Hyoju völlig fremd ist und ihr anfangs nicht geheuer ist.

Die Kultur ist anders, ganz anders, aber darauf kann man sich einlassen.

Der Schreibstil ist etwas ungelenk. Es gibt viele Wiederholungen in aufeinanderfolgenden Sätzen und auch der benutzte Wortschatz ist begrenzt. Hyojus Gedanken lassen sich im ersten Moment nicht von ihrem gesprochenen Wort abgrenzen, dennoch reagiert ihre Umgebung häufig auf ihren inneren Monolog, als wäre er ausgesprochen.

Auch mit der Protagonistin würde ich nicht wirklich warm. Sie reagiert häufig etwas ärgerlich und stößt andere damit vor den Kopf, doch ihre Entwicklung über die Geschichte hinweg gefällt mir sehr.


Dennoch ist mir die Geschichte ein wenig zu flach und kratzt nur an der Oberfläche. Ich hatte mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Trotz all der erwähnten Schwächen ist die Geschichte mystisch und fantastisch. Es gibt Himmelsmenschen, Erdkobolde, Geisterflammen und angsteinflößende Yashi. Alles Dinge, die von der Vielfalt der asiatischen Kultur zeugen und für uns westlich geprägte Menschen eher ungewöhnlich sind. Diesen Aspekt fand ich sehr spannend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2021

Tolle Welt mit fantastischen Wesen und undurchschaubaren Charakteren

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Auch wenn ich mich am Anfang etwas schwer getan habe ins Buch reinzukommen, konnte ich es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist flüssig und verständlich.

Die Handlung war etwas ...

Auch wenn ich mich am Anfang etwas schwer getan habe ins Buch reinzukommen, konnte ich es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist flüssig und verständlich.

Die Handlung war etwas zäh. Besonders Feyres Zeit am Frühlingshof war langatmig. Einzig und allein die Beschreibungen der Welt aus den Augen einer Malerin waren sehr atmosphärisch und auch die Welt und ihre Wesen sind fantastisch und besonders beschrieben.
Am Anfang ist alles etwas schwer zu durchschauen, aber es wird gut aufgelöst.

Ich liebe Lucien! ❤️ Und freue mich noch mehr von ihm zu lesen. An sich sind alle Charaktere toll ausgearbeitet mit Ecken und Kanten.

Besonders zum Ende hin wird es richtig spannend. Die ganze Atmosphäre unterm Berg ist sehr einschüchternd und spannend. Einzig und allein die "Cinderella" Einschübe waren mir etwas zu viel.

An sich war es ein tolles Buch und ich freue mich sehr auf die nächsten Bände.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2021

Intelligente und rasante Fortsetzung

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben
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Den ersten Band habe ich im letzten Jahr gelesen und war mega geflasht. Mit dem zweiten Band wollte ich mir Zeit lassen, weil ich selten so ein gutes Buch gelesen habe und nicht will, dass die Reise endet
Aber ...

Den ersten Band habe ich im letzten Jahr gelesen und war mega geflasht. Mit dem zweiten Band wollte ich mir Zeit lassen, weil ich selten so ein gutes Buch gelesen habe und nicht will, dass die Reise endet
Aber ich kann nicht 10 begonnene Reihen in Regal stehen haben, also ist Ophelia Scale die erste Reihe, die ich dieses Jahr beenden möchte

Es geht genauso spannend weiter, wie der erste Band geendet hat. Nach dem verpatzten Attentat auf König Leopold wartet Ophelia auf ihren Tod. Der vermeintliche Verrat von ihrer großen Liebe Lucien nagt schwer an ihr.
Doch der Palast hat andere Pläne mit ihr. Die gefährliche KI, die den Point Out der Menschheit hervorrufen will und damit alle technischen Ressourcen übernimmt ist frei und Opheliaa ehemalige Rebellengruppe ReVerse mischt ordentlich mit.
Um ihr Leben zu verschonen gibt es einen Deal. Sie infiltriert die Rebellen und bringt die KI, OmnI genannt, zurück, dafür werden ihr nur 10 Jahre ihres Gedächtnisses gelöscht.
Und als sie auf die Rebellen trifft gibt es eine große Überraschung. Ihre erste liebe Knox ist zurück, mit seinen Gedächtnis, dass nach dem Clearing wieder hergestellt werden konnte.

Ich liebe Ophelia und ihr unerschütterliches Herz. Zurück bei der Rebellengruppe hofft sie auf ihren alten Knox und will ihn um jeden Preis beschützen. Und so wird sie zur Doppelagentin, denn sie will nicht nur die OmnI zurückbringen, sondern auch ihre Freunde in der Rebellengruppe beschützen. Nur langsam versteht sie, dass ihr alter Freund Knox nicht mehr der Gleiche ist, in den sie sich verliebt hat.
Überraschend schnell treffen wir wider auf Lucien und ich mag es, dass alle Unstimmigkeiten relativ zügig ausgeräumt werden, und es keinen ewigen Eiertanz gibt, wer nun wen hintergangen hat.
Die Missionen sind spannend, Ophelias Nervenkitzel hautnah zu spüren.
Ich mag die Wendungen im Buch und diese intelligente Handlung.

Ich habe diese Buch innerhalb von vier Tagen gelesen und wieder jede Seite geliebt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2021

Aufregende Untergrund Gesellschaft in der Kleinstadt

Burning Bridges
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Zuerst möchte ich etwa dazu den ganzen tollen Charakteren sagen, die ich alle in Herz geschlossen habe. Ella ist entschlossen, selbstlos und aufopferungsvoll und immer für ihre Freunde da. Einzig ihre ...

Zuerst möchte ich etwa dazu den ganzen tollen Charakteren sagen, die ich alle in Herz geschlossen habe. Ella ist entschlossen, selbstlos und aufopferungsvoll und immer für ihre Freunde da. Einzig ihre manchmal sehr naive Art hat mich manchmal gestört. Man nimmt keine Drinks von dubiosen Typen in fremden Clubs an. 🙈

Ihre Freundin Savannah ist mein absoluter Liebling und auch wenn sie keine Hauptrolle spielt hoffe ich, noch viel von ihr zu erfahren.

Ches ist ein durch und durch guter Mensch und eine gebrochene Seele. Ich denke jedes Mädchen hat tief in ihrem Inneren den Wunsch so eine Seele zu heilen. Ella schafft es.

Ich liebe die Spannung und Chemie zwischen den Beiden. Die erste Annäherung, das Geplänkel und ihre wahren Gefühle.



Auch Carla, Lenny, Mitchell und Creed - die jeweils in den nächsten beiden Teilen die Hauptprotagonisten spielen, sind tolle Charaktere und hatten im ersten Band bereits eine tolle Einführung.



Zur Handlung: Manchmal waren mir einige Aktionen zu platt, zu kindlich und naiv.

Ab Seite 160 hat mich das Buch echt gepackt. Diese Gegenteile im kleinen beschaulichen Fletcher und dann diese Unterwelt im "Käfig".

Auch hier gab es Stereotypen und vorhersehbare Handlungen, aber diese Kontrast-Gesellschaft hat mich fasziniert. Und auch, dass einige von Ellas Freunden mehr mit dieser Unterwelt zu tun haben, als auf den ersten Blick erkennbar.



Ich habe das Buch, die Handlung und die Charaktere sehr genossen und es hat mich toll unterhalten. Ich bin gespannt auf die nächsten Bände und was da noch so kommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere