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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

Eine Geschichte mit vielen interessanten aber auch aufreibenden Themen

Der Zauber eines Wintertages
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Ich bin ja immer ein wenig hin und hergerissen bei den Büchern von Karen Swan. Auf der eine Seite liebe ich ihre Geschichten, weil sie auch immer interessante Themen verarbeitet, auf der andern Seite haben ...

Ich bin ja immer ein wenig hin und hergerissen bei den Büchern von Karen Swan. Auf der eine Seite liebe ich ihre Geschichten, weil sie auch immer interessante Themen verarbeitet, auf der andern Seite haben die Geschichten auch immer ein paar Längen, die für mich nicht sein müssten

Der Zauber eines Wintertages erzählt die Geschichte von Lee, ehemalige Kriegsfotografin, die nun mit ihrem Sohn ein neues Leben in Amsterdam führt. Alleine schon die Stadt als Setting ist einfach großartig. Die Jahre als Kriegsfotografin haben sie geprägt, was man in Rückblicken aber auch in ihren Verhalten merkt. Ich hatte manchmal schon auch zu kämpfen mit dem, was in der Geschichte erzählt wird. Trotzdem hat Lee inzwischen ein neues Leben, was mit Freunden, Aufträgen und auch einem neuen Mann zu tun hat.
Mich konnte gerade ihre Entwicklung des aktuellen Lebens begeistern. Es gibt neue Herausforderungen und sie macht auch einfach ihr Ding (beruflich). Trotzdem gibt es auch noch die eine oder andere Nebenhandlung, die zum nachdenken angeregt hat und die am Ende tatsächlich für mich ein wenig untergegangen ist (der Fokus lag da einfach nicht drauf, solche Dinge ein wenig hochschaukeln und dann in einem Nebensatz zu Ende bringen). Mich konnte das Buch gerade zum Ende hin sehr begeistern, wenn alles zusammenkommt und viele Dinge noch aufgeklärt werden. Der Weg dahin gerne kürzer 😉

Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Eine besondere Familiengeschichte

Die verlassene Tochter
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Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes ...

Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes 1939 passiert sein muss. Das ist schon wie in kleiner Anreiz auf den Rest des Buches, in dem Rose, die sich im letzte Jahr von Großmutter als auch Mutter verabschieden musste, eine Erbschaft macht, von der niemand etwas wusste: eine Ranch in Argentinien

Das Rose erstmal völlig überwältigt ist, konnte ich gut nachfühlen. Vor Ort weißt sie mit der Anwalt der Familie gefühlt viel zu kurz ein um sie dann alleine zu lassen. Es gibt wohl eine Haushälterin, und Benjamin, der sich um die Pferde kümmert. Zwischen den beiden entsteht nach einem anfänglichen Missverständnis eine gewisse Anziehung, die weiter ausgebaut wird im laufe des Buches.

Neben dem, was Rose erlebt, dürfen wir auch den in Rückblicken Valentinas Leben zwischen 1930 und 1940 erfahren. Von Glück bis zu Ungerechtigkeit und Ausweglosigkeit muss Valentina miterleben, vor zu früh alleine gelassen von Menschen, die sie liebten bzw. Lieben sollten.

Mir haben die Rückblicke zu Valentinas Leben deutlich besser gefallen als die Gegenwart mit Rose. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass die zeitlichen Abläufe nicht so ganz gestimmt haben. Aber es war spannender und ab der Hälfte so emotional, dass ich oft Tränen in den Augen hatte. Diese Emotionen haben mir bei Rose meistens gefehlt und gegen Ende wurde dann gefühlt noch was ausgepackt, was in meinen Augen unnötig war.

Im Großen und Ganzen war es eine schöne Story mit einigen Schwächen, ein paar Details habe ich erst durch andere Leser*innen aus der Leserunde erfahren, die man nur wissen konnte, wenn man den Anfang der Reihe kennt. Ansonsten konnte man das Buch bedenkenlos unabhängig lesen. Mich hat es nicht ganz überzeugen können, was aber niemanden davon abhalten sollte, selbst die Familiengeschichte der Santiagos kennenzulernen

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Eine besondere Familiengeschichte

Die verlassene Tochter
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Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes ...

Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes 1939 passiert sein muss. Das ist schon wie in kleiner Anreiz auf den Rest des Buches, in dem Rose, die sich im letzte Jahr von Großmutter als auch Mutter verabschieden musste, eine Erbschaft macht, von der niemand etwas wusste: eine Ranch in Argentinien

Das Rose erstmal völlig überwältigt ist, konnte ich gut nachfühlen. Vor Ort weißt sie mit der Anwalt der Familie gefühlt viel zu kurz ein um sie dann alleine zu lassen. Es gibt wohl eine Haushälterin, und Benjamin, der sich um die Pferde kümmert. Zwischen den beiden entsteht nach einem anfänglichen Missverständnis eine gewisse Anziehung, die weiter ausgebaut wird im laufe des Buches.

Neben dem, was Rose erlebt, dürfen wir auch den in Rückblicken Valentinas Leben zwischen 1930 und 1940 erfahren. Von Glück bis zu Ungerechtigkeit und Ausweglosigkeit muss Valentina miterleben, vor zu früh alleine gelassen von Menschen, die sie liebten bzw. Lieben sollten.

Mir haben die Rückblicke zu Valentinas Leben deutlich besser gefallen als die Gegenwart mit Rose. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass die zeitlichen Abläufe nicht so ganz gestimmt haben. Aber es war spannender und ab der Hälfte so emotional, dass ich oft Tränen in den Augen hatte. Diese Emotionen haben mir bei Rose meistens gefehlt und gegen Ende wurde dann gefühlt noch was ausgepackt, was in meinen Augen unnötig war.

Im Großen und Ganzen war es eine schöne Story mit einigen Schwächen, ein paar Details habe ich erst durch andere Leser*innen aus der Leserunde erfahren, die man nur wissen konnte, wenn man den Anfang der Reihe kennt. Ansonsten konnte man das Buch bedenkenlos unabhängig lesen. Mich hat es nicht ganz überzeugen können, was aber niemanden davon abhalten sollte, selbst die Familiengeschichte der Santiagos kennenzulernen

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Zurück in die wundervolle WG

Two steps away - London Hearts 2
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Endlich geht es weiter mit der London-Hearts-Reihe von Valentina Fast und Lorena Schäfer.
Dieses Mal dreht sich alles um Pippa und ihren Versuch, in der Modewelt Fuß zu fassen und dabei ihren eigenen ...

Endlich geht es weiter mit der London-Hearts-Reihe von Valentina Fast und Lorena Schäfer.
Dieses Mal dreht sich alles um Pippa und ihren Versuch, in der Modewelt Fuß zu fassen und dabei ihren eigenen Weg zu gehen. Doch ist gar nicht so leicht, wenn man eine Wilson ist und der Name so manche Tür öffnet. Aber genau das will Pippa nicht und ich finde es richtig gut. Zwar ist sie manchmal gefangen zwischen den Erwartungen ihrer Eltern (eher ihrer Mutter) und ihren eigenen Plänen, doch muss ich sagen, sie gibt alles.
Das ihr dabei Ben wieder über den Weg läuft, dem sie vor einiger Zeit ihre Gefühle gestanden, Ben aber nur eine Schwester in ihr gesehen hat, ist nun auch noch dazugekommen. Zum Glück hat Pippa die Mädels aus ihrer WG, die immer für sie da sind.

Nun steht Pippa vor der Herausforderung, sich in der Firma zu behaupten, in der sie eigentlich ein Praktikum machen sollte. Aber anscheinend ist da was schief gelaufen und sie steht Ben und auch Olivia, einer anderen alten Freundin, gegenüber. Da hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass Pippa sehr abweisend reagiert und das auch durchzieht. Ich konnte ihre Gründe verstehen, aber man ist ja auch erwachsen und könnte darüber sprechen. Es hält zum Glück nicht allzu lange an, nach und nach kann sie sich Ben öffnen und diese Entwicklung der beiden gefällt mir sehr. Auch haben beide Großmütter bei dem einen oder anderen Moment ihre Finger im Spiel 🤭 Pippa als auch Ben wachsen ein Stück über sich hinaus und Gefühle kommen dann doch irgendwann ins Spiel.

Der zweite Band lebt neben Pippa und Ben auch wieder von den anderen Charakteren. Neben den Mädels aus der WG von Pippa, ebenso Nachbar Henry (den wir in Band vier endlich auch in voller Aktion erleben dürfen), Bens Freunde Adam als auch Mark und Mary-Sue. Das rundet alles wunderbar ab und schließt es so ein wenig um alle vier Bände. In den Schreibstil kann man sich auch verlieren, man fliegt nur so durch die Seiten und ich kann das Hörbuch auch sehr empfehlen, die beiden Sprecher Pia-Rhona Saxe und Markus J. Bachmann laden zu tollen Hörstunden ein.
Lese-/Hörempfehlung

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Kleine Wunder können großes vollbringen

Warum Weihnachtswunder manchmal ganz klein sind
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Ich hab das Buch durch Zufall entdeckt und dachte mir, das könnte was zu Weihnachten für das Kind einer Freundin sein. Das die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, finde ich ganz wunderbar

Die ...

Ich hab das Buch durch Zufall entdeckt und dachte mir, das könnte was zu Weihnachten für das Kind einer Freundin sein. Das die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, finde ich ganz wunderbar

Die Bilder in dem Buch sind für mich eher einfach gehalten und trotzdem versprühen sie eine tolle Atmosphäre. Die Geschichte ansich fand ich anfangs ein wenig merkwürdig erzählt, weil ich dachte, dass es so ein wenig aus Sicht des kleinen Kauzes ist und der kann ja keine Motorsäge und LKW Motoren kennen. Aber das wurde dann auch deutlicher im Laufe der Erzählung. Am Ende des Buches wird dann auch nochmal darauf hingewiesen, wie man sich verhalten und was machen soll, wenn man ein Wildtier findet. Außerdem wird noch erwähnt, worauf die Geschichte basiert

Ich würde es kaufen

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