Eine Geschichte mit vielen interessanten aber auch aufreibenden Themen
Der Zauber eines WintertagesIch bin ja immer ein wenig hin und hergerissen bei den Büchern von Karen Swan. Auf der eine Seite liebe ich ihre Geschichten, weil sie auch immer interessante Themen verarbeitet, auf der andern Seite haben ...
Ich bin ja immer ein wenig hin und hergerissen bei den Büchern von Karen Swan. Auf der eine Seite liebe ich ihre Geschichten, weil sie auch immer interessante Themen verarbeitet, auf der andern Seite haben die Geschichten auch immer ein paar Längen, die für mich nicht sein müssten
Der Zauber eines Wintertages erzählt die Geschichte von Lee, ehemalige Kriegsfotografin, die nun mit ihrem Sohn ein neues Leben in Amsterdam führt. Alleine schon die Stadt als Setting ist einfach großartig. Die Jahre als Kriegsfotografin haben sie geprägt, was man in Rückblicken aber auch in ihren Verhalten merkt. Ich hatte manchmal schon auch zu kämpfen mit dem, was in der Geschichte erzählt wird. Trotzdem hat Lee inzwischen ein neues Leben, was mit Freunden, Aufträgen und auch einem neuen Mann zu tun hat.
Mich konnte gerade ihre Entwicklung des aktuellen Lebens begeistern. Es gibt neue Herausforderungen und sie macht auch einfach ihr Ding (beruflich). Trotzdem gibt es auch noch die eine oder andere Nebenhandlung, die zum nachdenken angeregt hat und die am Ende tatsächlich für mich ein wenig untergegangen ist (der Fokus lag da einfach nicht drauf, solche Dinge ein wenig hochschaukeln und dann in einem Nebensatz zu Ende bringen). Mich konnte das Buch gerade zum Ende hin sehr begeistern, wenn alles zusammenkommt und viele Dinge noch aufgeklärt werden. Der Weg dahin gerne kürzer 😉
Leseempfehlung