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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2020

Im Zeichen des Bösen

Dorian Hunter 1 - Horror-Serie
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Dorian Hunter ist einfach Kult. Erzählt werden die legendären Abenteuer des einstigen Reporters Dorian Hunter. Er wurde als Sohn des Teufels Asmodi geboren. Als er das erfährt stellt er sein Leben in den ...

Dorian Hunter ist einfach Kult. Erzählt werden die legendären Abenteuer des einstigen Reporters Dorian Hunter. Er wurde als Sohn des Teufels Asmodi geboren. Als er das erfährt stellt er sein Leben in den Kampf gegen die Dämonen – allen voran natürlich Asmodi. Da ihm das natürlich nicht allein gelingen kann findet er im britischen Secret Service und der Hexe Coco Zamis starke Verbündete. Das Coco, die unter den Dämonen aufwuchs, und jetzt aus Liebe zu Dorian faktisch die Seiten gewechselt hat, ist ein sehr großer Vorteil für Dorian und seine Mitstreiter. Um die „Schwarze Familie“, dessen Oberhaupt Asmodi ist, auszurotten, können Dorian und Co. alle Hilfe brauchen die sie bekommen können, denn es wird ein langer und harter Kampf werden, der sich über viele Länder, Kontinente und andere Zeitebenen erstrecken wird. Denn Dorian hat bereits als Baron de Conde im 15. Jh. gelebt wo er einen dämonischen Pakt eingegangen ist, durch den er zu dem geworden ist der er in der Jetzt-Zeit ist – ein Dämonenkiller. Die Aktionen der Vergangenheit haben immer wieder Einfluss auf die Gegenwart und werden pro Folge näher beleuchtet. Die einzelnen Abenteuer bauen auf einander auf, so dass man schnell den Durchblick oder das Lesevergnügen verliert, sollte man sich entscheiden mittendrin mit der Serie zu beginnen. Insgesamt ist die Handlung sehr lebhaft und rasant geschrieben. Für mich sind die Abenteuer von Dorian Hunter eine willkommene Abwechslung für Zwischendurch und ich hoffe, dass die Serie noch nicht so bald zu Ende geht.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Genialer Serienauftakt

Der katholische Bulle
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„Der katholische Bulle“ ist der 1. Teil der Sean-Duffy-Reihe. Gekonnt gelingt es dem Autor Zeitgeschichte der 1980er Jahre in Belfast mit einem raffinierten Krimiplot zu verknüpfen. Getragen wird das Ganze ...

„Der katholische Bulle“ ist der 1. Teil der Sean-Duffy-Reihe. Gekonnt gelingt es dem Autor Zeitgeschichte der 1980er Jahre in Belfast mit einem raffinierten Krimiplot zu verknüpfen. Getragen wird das Ganze durch seinen Hauptprotagonisten Sean Duffy, der katholische Bulle. Dieser kommt nicht ohne Makel daher, besitzt aber Moral, Tatkraft und ist durchaus stur und verbissen, wenn es darum geht seinen polizeilichen Pflichten nachzukommen. In seinem ersten Fall ermittelt Duffy in alle Richtungen (wortwörtlich), was nicht jedem gefällt. Immer wieder werden ihm Steine in den Weg gelegt. Aber er bleibt hartnäckig. Die Darstellung der politisch motivierten Zustände (Straßenschlachten etc.) verbindet McKinty geschickt mit dem Berufsalltag seiner Hauptfigur, und bringt dem Leser so nicht nur die aufgeladene Atmosphäre sondern auch den Charakter des Sean Duffy näher. Kurzum: Dies ist ein gesellschaftskritischer historischer Roman mit Krimiplot und einem sympathischen Hauptprotagonisten. Mir hat der Roman/Krimi sehr gut gefallen und möchte eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe für das Buch 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Durchaus spannend

Schwesterlein, komm stirb mit mir
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Dies ist der 1. Teil der Stadler-Montario-Reihe den Karen Sander hier vorlegt. Es ist ein durchaus gelungener Serienstart. Leider hat er meines Erachtens einige Logikfehler beziehungsweise Ungereimtheiten, ...

Dies ist der 1. Teil der Stadler-Montario-Reihe den Karen Sander hier vorlegt. Es ist ein durchaus gelungener Serienstart. Leider hat er meines Erachtens einige Logikfehler beziehungsweise Ungereimtheiten, die mein Lesevergnügen schon etwas beeinflusst haben. Aber kann man das mal negieren hält man einen durchaus spannenden und mit Tempo erzählten Krimi in den Händen. Das sich entwickelnde Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ermittlern und Täter wird rasant beschrieben und dies wird noch durch die kurzgehaltenen Kapitel unterstrichen. Die beiden Hauptprotagonisten wiederum sind sehr detailliert dargestellt, wirken aber dadurch auch überzeichnet und stereotyp. Der Fall selbst kann natürlich (abgesehen der Ungereimtheiten) souverän aufgeklärt werden. Und damit dies nicht zu schnell passiert, wurden einige unerwartete Wendung eingebaut. Der Schreibstil von Karen Sander ist eingängig und flüssig zu lesen. Und wer damit klar kommt die Todesumstände der Opfer sehr detailreich und förmlich bluttriefend beschrieben zu bekommen, erhält hier ein Buch, dass ihn zu unterhalten vermag. Ich spreche trotz der kleinen Kritik eine Leseempfehlung aus und vergebe 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Super Thriller

Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2)
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Nach dem 1. Fall „Der Kruzifix-Killer“ ist Chris Carter mit „Der Vollstrecker“ erneut eine atemberaubender Thriller gelungen. Die Geschichte wird so erzählt, dass man sowohl über die Aktionen der beiden ...

Nach dem 1. Fall „Der Kruzifix-Killer“ ist Chris Carter mit „Der Vollstrecker“ erneut eine atemberaubender Thriller gelungen. Die Geschichte wird so erzählt, dass man sowohl über die Aktionen der beiden Ermittler Hunter und Garcia und die Taten des Bösewichts im Bilde ist. Das erhöht natürlich elegant die Spannung die dann bis zum Schluss auch gehalten wird. Die sehr detailreich beschriebenen Gewaltszenen ist definitiv nichts für Leser mit schwachen Nerven, „fließt“ doch schon reichlich Blut. Ich fand diese aber absolut passend für die Thriller-Handlung. Die Hauptprotagonisten Hunter und Garcia bekommen weiter Profil, indem man weiter Neues aus ihrem Privatleben erfährt. Die Kapitelende sind wieder mit Cliffhanger geschrieben, um somit den Spannungsbogen weiter nach oben zu schrauben. Wer es bei seinen Thrillern gern „blutig“ mag, kann mit dieser Thriller-Reihe absolut nichts falsch machen. Mich hat der Thriller sehr gut unterhalten. Deshalb empfehle ich ihn hiermit auch gern weiter und vergebe 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Weiß durchaus zu unterhalten

Verwesung
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Zum vierten Mal schickt Simon Beckett nun schon seinen forensischen Anthropologen David Hunter ins Rennen, um für brauchbare Hinweise zur Lösung von Kriminalfällen zu sorgen. Das Hauptaugenmerk des Thrillers ...

Zum vierten Mal schickt Simon Beckett nun schon seinen forensischen Anthropologen David Hunter ins Rennen, um für brauchbare Hinweise zur Lösung von Kriminalfällen zu sorgen. Das Hauptaugenmerk des Thrillers liegt auch genau darauf. Handelnde Charaktere werden nur sporadisch beschrieben, wenn sie direkt mit der Haupthandlung zu tun haben. Das wirkt leicht oberflächlich, wobei sich der Autor sobald es um die Leichenfindung und die Erklärungen rund um den Knochenfund geht, bis ins Kleinste auslassen kann. Hat man allerdings die Vorgänger gelesen ist das dann auch nicht mehr neu. Irgendwie fehlt mir hier die Raffinesse und der Tiefgang. Der Schreibstil ist durchaus flüssig zu lesen. Wie gesagt, die Geschichte weiß durchaus zu unterhalten, aber große sprachliche oder inhaltliche Ansprüche werden hier nicht erfüllt. Der Thriller ist eher guter Durchschnitt. Mein Thriller-Nerv hat dieser 4. Teil der David-Hunter-Reihe nicht wirklich getroffen. Das Ganze war mir zu seicht und auch vorhersehbar. Für Serienfans kann ich das Buch zwar empfehlen vergebe aber nur 3 von 5 Sterne.

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