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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2017

Nochmal besser als Band 1

DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden
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Nachdem ich Band 1 verschlungen habe, habe ich sehnsüchtig darauf gewartet, den 2. Band auch endlich in den Händen zu halten. Und als es dann soweit war und ich endlich weiter lesen durfte, war ich mehr ...

Nachdem ich Band 1 verschlungen habe, habe ich sehnsüchtig darauf gewartet, den 2. Band auch endlich in den Händen zu halten. Und als es dann soweit war und ich endlich weiter lesen durfte, war ich mehr als begeistert und hab es genauso verschlungen! Man merkt, dass die Charaktere auch etwas älter geworden sind und zum Teil schon ganz anders handeln als vorher.
Eden hat versucht, über Tyler irgendwie hinwegzukommen und hat ja auch einen neuen Freund..der ebenfalls mit Tyler befreundet ist. Drama ist da also irgendwo auch schon vorprogrammiert. Da ich nicht zu viel spoilern will, bleibe ich beim Allgemeinen: Tyler und Eden sind wirklich richtig süß zusammen und man merkt immer wieder, dass sie sich noch immer viel bedeuten. Beide genießen ihre Zeit zusammen und versuchen auch eine Lösung für das Problem ''Stiefgeschwister'' zu finden. Obwohl ich ja eigentlich finde, dass dabei nicht zu viel zu bereden gibt, da sie ja nicht einmal blutsverwandt sind. Dennoch ist da natürlich die Angst, was ihre Eltern dazu sagen..
Was ich aber gut fand, war, dass sie trotz des ''Problems'' erst einmal Zeit für sich gefunden haben und sich wieder annähern konnten und ihre Zeit einfach nur genossen haben.
Was mich gestört hat, war einer der wiederkehrenden Charaktere aus Band 1! Das war wirklich extrem, was diese Person abgezogen hat und sie hat wirklich meine Wut geweckt:^^

Fazit:
Alles in Allem, ein sehr gelungener zweiter Teil! Die Charakter haben sich weiterentwickelt, der Schreibstil ist wie im ersten, wieder ganz flüssig und man kommt schnell voran. Mit dem Ende bin ich zwar, mal wieder, auch nicht ganz zufrieden, weil es einfach wieder die Neugier weckt und man unbedingt weiterlesen will.

Veröffentlicht am 20.04.2017

Absolut perfekt!

Wie die Luft zum Atmen
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Inhalt
Das Buch setzt mit einer Sequenz aus der Vergangenheit von Tristan an. Ohne große Einleitung erfährt man schon einen Teil seiner Vergangenheit und wird ein Stück weit in seine Story geführt.
Ein ...

Inhalt
Das Buch setzt mit einer Sequenz aus der Vergangenheit von Tristan an. Ohne große Einleitung erfährt man schon einen Teil seiner Vergangenheit und wird ein Stück weit in seine Story geführt.
Ein Kapitel später folgt auch schon die Einführung in die Story von Elizabeth - der 2. Protagonistin.
Obwohl sie sich noch nicht kennen, verbindet beide schon eine ähnliche Vergangenheit. Beide haben ihre Last zu tragen, die man ihnen auf den ersten Blick nicht sofort ansieht, da beide immer ihre Fassade aufsetzen. Nie hätten sie gedacht, dass sie sich dem anderen gegenüber unbemerkt öffnen und somit hinter dieser Fassade blicken lassen. Nie hätten beide gedacht, dass sie die einzigen für den jeweils anderen sind, die sie über ihre Vergangenheit hinweg kommen lassen und wieder atmen lassen können ...

Ich kann nur eines sagen: Dieses Buch ist der Wahnsinn! Es wird im Moment sehr gehyped und das wirklich nur zu Recht. Die Geschichte, die die Autorin geschaffen hat, hat mir wirklich gut gefallen. Nicht nur von den Hintergrundgeschichten der beiden Protagonisten her, sondern auch insgesamt. Wie die Autorin diese Mischung aus purer Realität und so vielen Emotionen, egal ob gute oder schlechte hier hinein gebracht hat, hat die Story wirklich sehr authentisch erscheinen lassen und es war sehr angenehm zu lesen. Hinter dieser erstmal simplen Idee, in die man am Anfang hineingeführt wird, steckt noch weitaus mehr und im Verlaufe des Buches, kommt immer wieder neues ans Licht, was teils schockierend, aber auch sehr berührend war.


Charaktere
Liz war mir sofort sympathisch. Sie hat es in ihrer Vergangenheit nicht einfach gehabt und auch jetzt noch ist sie noch nicht darüber hinweg, was passiert ist. Was das bewundernswerte an ihr ist: Sie lässt es sich auf den ersten Blick nicht ansehen. Ein entscheidender Grund dafür: Ihr kleine fünfjährige Tochter, Emma, die ihr einfach alles bedeutet. Sie versucht, immer ihr bestes für sie zu geben und dafür zu sorgen, dass Emma nicht mitbekommt, wie Liz auch heute noch leidet.
Ihre Vergangenheit hat sie geprägt und dennoch ist so stark,
Sie ist nicht wirklich extrovertiert und anstrengend, sondern eher bodenständig und teils etwas zurückhaltend, wenn man sie nicht gerade in Rage bringt - was nicht so leicht ist. Umso schöner war es dann mit zu erleben, wie sie durch Tristan Stück für Stück ein bisschen mehr aus sich raus kam und gelernt hat, wieder richtig leben zu können und sich nicht mehr länger so stark von der Vergangenheit aufhalten zu lassen.

Tristan wird am Anfang als eine Art Freak und Außenseiter hingestellt. Er läuft auch erstmal barfuß auf den Straßen herum, während er mit seinem Hund, Zeus, spazieren geht. Er lebt eher etwas abgeschottet von der oberflächlichen Gemeinschaft und wirkt kaltherzig und aggressiv.
Aber er war nicht immer so. Seine Vergangenheit hat ihn geprägt und ihn dazu gebracht, diese Mauer um sich aufzubauen. Erst als er auf Elizabeth trifft, beginnt diese nach und nach zu brökeln und man bekommt einen Einblick auf den wahren Tristan, dem von einem knappen Jahr alles genommen wurde. Die Art, wie er mit Elizabeth und vor allem auch Emma umgegangen ist, hat mich wirklich sehr berührt und war einfach nur wunderschön.

Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Ich kam wirklich schnell voran und die Art, wie sie schrieb, hat mich auch sehr berührt. Sie hat in ihren Monologen und Dialogen bewusst des öfteren Wörter in Verbindung mit dem Titel verwendet und so schön umschrieben, was einem schwer macht, das Buch nicht noch mehr zu lieben!

Fazit
Alles in allem bin ich dem Buch wirklich mehr als zufrieden und kann jetzt schon sagen, dass es zu meinen Jahres Highlights zählen wird.
Die Geschichte rund um Elizabeth und Tristan hat mich wirklich sehr berührt und überzeugt. Sehr angenehm war der Umgang mit diesen ernsten Themen der Autorin und wie vor allem die Charaktere damit umgegangen sind und sich ihrem Alter entsprechend verhalten haben.
Oben betone ich zwar ziemlich oft diese ernste, emotionale Seite, das Buch hat mich des öfteren aber auch zum Lachen gebracht, da den Charakteren trotz allem eine gute Portion Humor verliehen worden ist.
Es wurde auch nie langweilig und der Wechsel der Perspektiven im Laufe des Buches hat einen guten Einblick auf die Protagonisten gegeben, sodass man sie in ihren Handlungen und Aussagen auch immer gut verstehen konnte.
Also: Lest es unbedingt!
Im August wird ein weiterer Band der Autorin erscheinen, den ich dieses Mal auf Englisch lesen werde, da ich auch auf diesen mehr als gespannt bin und nicht so lange warten will.^^

"Aber solange Luft in meine Lungen hinein- und wieder hinausströmt [...] solange ich atme, werde ich um dich kämpfen. Ich werde um uns kämpfen."

Veröffentlicht am 20.07.2017

Was war mit den Charakteren los??

Throne of Glass 4 - Königin der Finsternis
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Ich war sehr gespannt, da Celaena bzw Aelin jetzt endlich wieder nach Ardalan zurück gekehrt ist und sich an dem König und all ihren Feinden rächen will.
Der Start fiel dieses Mal wirklich schwer und auch ...

Ich war sehr gespannt, da Celaena bzw Aelin jetzt endlich wieder nach Ardalan zurück gekehrt ist und sich an dem König und all ihren Feinden rächen will.
Der Start fiel dieses Mal wirklich schwer und auch das erste Drittel schien mir eher nur träge voran zu gehen.
Es kommen auch wieder zwei neue Handlungsstränge dazu, die natürlich für mehr Aufklärung sorgen, teils aber auch das Lesen etwas anstregend gemacht haben.
War diese Hürde aber erstmal überwunden, kam Sarah Maas mit gewohnter Spannung und Action zurück, die mir wieder gezeigt haben, warum ich diese Reihe lese.

Ganz unzufrieden war ich aber mit den Charakteren.
Aelin ist perfekt, macht nie wirkliche Fehler, da sie zum Schluss doch wieder gewinnt und jeder vergöttert dieses Mädchen. Puh, das hat manchmal echt genervt. Ich mag Aelin als Protagonistin, aber hier hat mich das extrem gestört. Mittlerweile ist Throne of Glass nämlich mehr als nur Aelin, die immer mit irgendetwas kommt und die Welt rettet. Es gibt so viele Charaktere, die das Buch auch gut machen!
Ihr romantische Beziehung zu Rowan werde ich wohl nie verstehen. Mir sind auch im dritten Band nicht wirklich die großen Gefühle zwischen den Beiden gekommen, deswegen fand ich diese fast schon Verherrlichung der Beziehung manchmal nervig.
Ganz schlimm aber fand ich, was Sarah Maas mit meinem geliebten Chaol gemacht hat, denn ehrlich zu Anfang waren er, aber auch Aelin, einfach nur kindische Idioten, die sich nicht einmal vernünftig verhalten konnten.. Warum? Nach allem, was die Beiden schon durch gemacht haben...
Auch hat Sarah Maas Chaol in diesem Band wie ich finde schlechter hingestellt als er ist. Sie hat ihn richtig zum Buh Mann gemacht und ihn als nervigen Nebencharakter hingestellt. Echt mega schade.
Von Aedion hätte ich mir mehr gewünscht. Durch Aelins Alleingänge ist er eher in den Hintergrund gerückt, was ich genauso schade fand.

Fazit
Nach anfänglicher Schwierigkeiten hat Sarah Maas wieder mit ihrer originellen und komplexen Fantasy Welt gepunktet, hat bei den Charakteren aber leider etwas geschwächelt, was echt nicht hätte sein müssen..

Veröffentlicht am 20.07.2017

Leider schwache Fortsetzung

Nur diese eine Nacht
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3 Jahre ist es her, seitdem sie ihn verlassen hat. 3 Jahre, in denen Adam sich gefragt hat, wie es soweit kommen konnte. Mia ist aus dem Koma aufgewacht und doch ist alles anders gekommen als gedacht.
Jetzt ...

3 Jahre ist es her, seitdem sie ihn verlassen hat. 3 Jahre, in denen Adam sich gefragt hat, wie es soweit kommen konnte. Mia ist aus dem Koma aufgewacht und doch ist alles anders gekommen als gedacht.
Jetzt sind sie einen Abend in der gleichen Stadt. Beide erfolgreicher denn je und so viele offene Fragen stehen zwischen ihnen.
Wie konnte es soweit kommen?
Warum ist Mia einfach so gegangen?

Ich hab mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich, nachdem ich den Film auch etliche Male gesehen habe, wissen wollte, wie es mit den Beiden weitergeht. Dass sie sich getrennt haben, hat der Klappentext ja schon preisgegeben, weshalb ich auch gespannt darauf war, den Grund dafür zu erfahren. Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen. Alles war ziemlich lang gezogen, bevor man wirklich Antworten bekommen hat. Situationen, die im ersten Band geschehen sind, aber nicht allzu relevant waren, wurden ellenlang mit hineingearbeitet und haben das Lesen etwas anstrengend gemacht. Eh man dann wirkliche Antworten bekommen hat, war das Buch dann auch schon fast wieder vorbei und dann gab es einen, wie ich finde, eher schwachen Schluss, der mir dann viel zu schnell kam und nicht mehr richtig ausgearbeitet wurde.

Sehr schade fand ich auch die Charakterentwicklung. Mia und Adam habe ich, ehrlich gesagt, kaum wieder erkannt. Vor allem Mia. Sie war mir nicht authentisch genug und wirkte teils wie ein Snob, jetzt wo sie auch bekannter ist.
Adam hat sich gehen lassen und hatte diese Mir-ist-alles-egal-Haltung, mit der ich mich echt nicht anfreunden konnte.

Dadurch, dass wie gesagt erst zum Schluss so wirklich Antworten kamen und es auch immer mal wieder Flashbacks gab, die die Beziehung der Beiden wieder beleuchtet haben, konnte ich dem Buch wenigstens noch etwas entnehmen.

Veröffentlicht am 20.07.2017

Bisher schwächste Band der Reihe ...

The Score – Mitten ins Herz
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Nachdem Allie sich wieder einmal - nein, dieses Mal endgültig - von ihrem langjährigen Freund, Sean, getrennt hat, muss sie irgendwie dafür sorgen, dass sie bei der nächsten Auftauchen von Sean nicht gleich ...

Nachdem Allie sich wieder einmal - nein, dieses Mal endgültig - von ihrem langjährigen Freund, Sean, getrennt hat, muss sie irgendwie dafür sorgen, dass sie bei der nächsten Auftauchen von Sean nicht gleich wieder weich wird und zu ihm zurück kehrt. Als Hannah, ihre beste Freundin, ihr vorschlägt, das Wochenende im Haus ihres Freundes zu verbringen, um nicht in Versuchung zu geraten, willigt sie auch sofort ein. Dort ist sie aber nicht allein. Dean Di Laurentis, Briars berüchtigter Frauenheld, wohnt auch dort und versucht, sie mit seinem Charme eine Nacht für sich zu gewinnen. Allie aber hat für One Night Stands überhaupt nichts übrig ... lässt sich schlussendlich nach einer Menge Alkohol doch darauf ein. Aber es war ja nur einmal, richtig? Sie darf Spaß haben, jetzt, wo sie Single ist. Und das ist Dean Di Laurentis, zu bedeuten hat das sowieso nichts ...

Ich war sehr gespannt auf die Story von Dean, da er sich ja von Logan und Garrett doch schon eher unterscheidet, was sein Auftreten in den vorherigen Bänden angeht. Ich muss leider sagen, dass The Score für mich aber der schwächste Band der Reihe bisher ist und mich nicht komplett überzeugen konnte. Er war nicht schlecht, sticht aber nicht wirklich heraus. Mir hat sowohl bei den Protagonisten, als auch bei der Story an sich das gewisse Etwas gefehlt. Die Charaktere waren teils eher nichts aussagend, gewöhnlich und hatten nichts, was sie mir besonders gemach hat. Die Story war, bis auf ein paar Momente in den letzen 100 Seiten auch eher träge und vorhersehbar von Klischees gefüllt, die das Lesen an sich natürlich erstmal nicht anstrengend gemacht haben und durchaus für süße und auch lustige Momente gesorgt haben, aber auch nichts Neues in der NA Welt gebracht haben.
An Humor fehlt es hier aber nicht und dementsprechend hat Elle Kennedy mit ihrem lockeren und flüssigen Schreibstil auf jeden Fall für ein paar amüsante Stunden des Lesens gesorgt, konnte auf der anderen Seite aber auch wieder komplett ernst sein und ihre Charaktere entsprechend der Situation handeln lassen.

Charaktere

Allie ist die beste Freundin von Hannah und man hat auch schon vorher immer mal wieder etwas von ihr mitbekommen. Insgesamt war sie mir auch recht sympathisch. Sie hat eine offene, lockere und humorvolle Art, die mir wirklich gefiel. Manchmal wusste sie war auch nicht so recht, was sie will, weil sie mit Dean teils auch komplett neue Erfahrungen macht, jetzt, wo sie erstmal Single ist. Die Geschichte um ihre Vergangenheit war okay, aber auch nichts, was einen geschockt hat.

Von Dean hätte ich, ehrlich gesagt, mehr erwartet, war aber an sich auch nicht schlecht. Er sieht gut aus, ist reich, aber nicht total arrogant oder dumm und auch seine Familie ist perfekt. Hm, das war es. Keine wirklich besonders, tiefgründige Vergangenheit, die seinen Charakter vielleicht etwas interessant macht und auch sonst kamen da eher wenig Überraschungen. Auch ging mir seine Entwicklung etwas zu schnell. In schon knapp 100 Seiten war mir dieses Umdenken schon viel zu schnell abgetan, dafür, dass er nie wirklich Beziehungen pflegt und sich auf jede Frau direkt einlässt. Und dann auch noch das komplette Paket. Man bekommt seine ernste, liebevolle Seite zu Gesicht und, Überraschung - Überraschung, er ist ein ganz anderer als man denkt - meep, schön, aber langweilig. :D
Sonst aber hat er mich mit seiner humorvollen Art und der Tatsache, dass er absolut kein Blatt vor dem Mund nimmt, gut unterhalten.

Die Nebencharaktere kennt man aus den vorherigen Bänden und haben auf jeden Fall für so manche Abwechslung gesorgt, waren für ihre Freunde da und haben zusätzlich für Humor gesorgt.

Fazit

Insgesamt kann ich sagen, dass das Buch mir zwar gefallen hat, sich aber nicht wirklich auszeichnet und eher gewöhnlich ist. An Tiefgründigkeit hat es mir vor allem bei Dean gefehlt, ist aber nichts, was das Buch nun komplett herunter gezogen hat. An Humor und Romantik hat es hier wieder mal nicht gefehlt und hat das Lesen auch angenehm gemacht. Auf Band 4 bin ich mal gespannt, nach der doch genialen Steilvorlage zum Schluss. ;)