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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2025

Blick in die 70er Jahre

Die Schneiderei in der Fliedergasse - Große Träume
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Susanne und Leonard sind Zwillinge. Während Susanne eine Ausbildung macht und in der Schneiderei der Familie arbeitet, studiert Leo Jura. Beide engagieren sich in einem Jugendtreff und treffen dort verschiedene ...

Susanne und Leonard sind Zwillinge. Während Susanne eine Ausbildung macht und in der Schneiderei der Familie arbeitet, studiert Leo Jura. Beide engagieren sich in einem Jugendtreff und treffen dort verschiedene Menschen. Gemeinsam müssen sie versuchen das Familiengeschäft zu retten. Doch die Liebe kommt dazwischen...



Ich mochte die Geschichte über die beiden Geschwister sehr gerne. Sie liest sich sehr flüssig und hat keine Längen. Leo und Sanne habe ich schnell ins Herz geschlossen. Auch die Nebenfiguren sind toll gewählt. Die Kommilitonen von Leo fand ich auch interessant als Gegenpart.

Mich störte etwas das Thema Geld. Es spielt für die Geschichte eine wichtige Rolle. Einmal wird Kaffee bezahlt mit 5 Mark. Durch eigene Recherche habe ich herausgefunden, dass das zu dieser Zeit der Preis für eine Tasse war. Dann stehen Reparaturen an, über die Höhe gibt es keine Infos. Es werden 800 Mark eingenommen. Als Leser hat man keine Ahnung, ob das viel oder wenig ist. Ich finde, das ist ein Teil eines historischen Romans so etwas einzubinden, wie eben die Preise waren.



Fazit: Die Geschichte konnte mich begeistern und ich finde die Zeit auch spannend, da es darüber selten Bücher gibt.

Veröffentlicht am 13.06.2025

Gibt es eine zweite Chance?

The One I Left Behind
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Ben beendet seine Karriere als Football-Profi. Er kehrt in seine Heimat zu seinem Vater und seinen Brüdern zurück. Dort wohnt auch noch seine Jugendliebe Gillian. Diese ist zwar Single, hat aber ein Kind ...

Ben beendet seine Karriere als Football-Profi. Er kehrt in seine Heimat zu seinem Vater und seinen Brüdern zurück. Dort wohnt auch noch seine Jugendliebe Gillian. Diese ist zwar Single, hat aber ein Kind in der Zeit seiner Abwesenheit bekommen. Kann Ben Gillian und ihren Sohn für sich gewinnen?

Ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Ben und Gill sehr. Sie entwickelt sich langsam und auch erst im Geheimen. Beide Sichtweisen sind verständlich und ich hatte Spaß ihre Geschichte zu lesen.
Es hätte etwas mehr Football sein dürfen aus meiner Sicht. Mir ist nicht klar, was Ben beim Training genau macht.

Das Kleinstadt Setting ist interessant und ich bin sehr gespannt wie sich die anderen Brüder verlieben und die Geschichten miteinander verwoben sind.

Veröffentlicht am 07.06.2025

Abenteuer von Schleich

Eldrador Creatures: Lava gegen Eis
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In Eldrador gibt es fünf Kristalle, die gemeinsam Macht geben würden. Der Lavedrache möchte diese suchen und so die Macht erlangen. Als er in der Eiswelt sucht, findet er trotz Kälte sehr schnell den gesuchten ...

In Eldrador gibt es fünf Kristalle, die gemeinsam Macht geben würden. Der Lavedrache möchte diese suchen und so die Macht erlangen. Als er in der Eiswelt sucht, findet er trotz Kälte sehr schnell den gesuchten Kristall. Wird er ihn erobern können?

Uns gefällt die Verbindung zu den Schleich Figuren. Die Geschichte hat die Kinder dazu angeregt die Geschichte damit nachzuspielen.

Die Schrift hat eine gute Größe für Erstleser und es ist nicht so viel Text, sodass die Erstleser nicht demotiviert werden.

Mich stören zwei Begriffe im Buch. BattleCave finde ich zu schwer für Erstleser und es wird auch für die Geschichte nicht benötigt. Und das Wort verfrosten kannten wir nicht, sodass wir darüber auch gestolpert sind.
Für Kinder ist vielleicht auch die Formulierung Böse gegen Böse nicht verständlich.

Insgesamt gefällt meinen Kindern das Buch aber gut. Wir konnten damit das Lesen üben und die Geschichte fanden die unterhaltsam.

Veröffentlicht am 01.06.2025

Zu viele Klischees

Ganz aus Splittern
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Chrissy lebt in einem schwierigen Umfeld, doch in der Schule bringt sie große Leistungen. Als ihr der Wechsel in eine bessere Schule angeboten wird, zweifelt sie, ob sie sich dort einleben kann und die ...

Chrissy lebt in einem schwierigen Umfeld, doch in der Schule bringt sie große Leistungen. Als ihr der Wechsel in eine bessere Schule angeboten wird, zweifelt sie, ob sie sich dort einleben kann und die anderen Schüler sie akzeptieren werden. Doch sie wagt den Schritt. Schnell findet sie Anschluss, aber die Zweifel, warum der Wechsel möglich war, beschäftigen sie.

Ich mochte das Setting und auch den Schreibstil der Autorin. Das Buch liest sich sehr flüssig.

Leider fand man in dem Buch sehr viele Klischees, was ich wirklich schade fand. So war aus meiner Sicht nichts neues in der Geschichte, sondern schon bekanntes aufgewärmt.
Außerdem beschreibt die Autorin aus meiner Sicht zu viel und zeigt nicht durch Taten was die Personen fühlen. Beispielsweise ist Chrissy im Club, aber das Gefühl von Musik oder einem Clubbesuch kommt nicht rüber.

Das Ende ist mir fast etwas zu viel. Ich weiß, dass man in dem Genre etwas übertreiben muss, aber ich finde es passt nicht so gut. Warum fühlt sich Chrissy so alleine und hilflos? Vorher sind immer Menschen für sie da und das ändert sich auch nicht durch das, was ihr passiert ist. Das war für mich nicht schlüssig.

Fazit: Das Buch hat sich zwar schnell gelesen, aber überzeugt hat mich die Geschichte nicht, besonders aufgrund der klischeehaften Konstellation und den vielen Zufällen.

Veröffentlicht am 22.05.2025

Neuartiges Setting

Die Kammer
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Sechs Taucher*innen müssen in einer Kompressionskamner verweilen um ihren Job zu erledigen. Doch schon bald gibt es den ersten Todesfall. Keiner weiß, was geschehen ist und keiner kann der Kammer entkommen. ...

Sechs Taucher*innen müssen in einer Kompressionskamner verweilen um ihren Job zu erledigen. Doch schon bald gibt es den ersten Todesfall. Keiner weiß, was geschehen ist und keiner kann der Kammer entkommen. Als der nächste stirbt, nimmt die Angst in der Kammer weiter zu. Was bedroht die Kollegen?

Zunächst fand ich das Setting total spannend. Ich hatte noch nie davon gehört und mich interessierte wie die Arbeiten ablaufen. So fand ich die Beschreibung des einen Tauchgangs richtig interessant und spannend.

Leider verliert die Geschichte nach dem zweiten Todesfall immer mehr an Spannung. Das liegt an mehreren Sachen. Ich mochte den Schreibstil nicht so gerne. Dabei nimmt das Erklären und Erzählen von Vergangenem zu viel Raum ein. Die Emotionen dafür zu wenig.
Die Charaktere bleiben einem fern. Letztendlich war es mir am Ende egal, wer noch stirbt, weil man außer zur Erzählerin keine Bindung aufbaut. Ein Grund könnte auch sein, dass die Personen ihren Spitznamen haben, aber auch mit ihren regulären Namen angesprochen werden, was aus meiner Sicht unnötig ist und eher verwirrt.

Das Ende fand ich dann wieder gut. Dies konnte aber nicht den langweiligen Mittelteil ausgleichen.