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Veröffentlicht am 09.09.2024

Kennen- und Liebenlernen in der Lebensmitte - im Laufschritt von britischer Küste zu Küste

Zwei in einem Leben
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Im Mittelpunkt von Zwei in einem Leben steht die Besonderheit eines Kennen- und Liebenlernens in der Lebensmitte, wenn Beziehungen bereits gelebt, Erfahrungen geprägt und eventuell auch eine Art Gewöhnung ...

Im Mittelpunkt von Zwei in einem Leben steht die Besonderheit eines Kennen- und Liebenlernens in der Lebensmitte, wenn Beziehungen bereits gelebt, Erfahrungen geprägt und eventuell auch eine Art Gewöhnung an das Alleinsein eingesetzt haben.

Die Zwei, von denen hier die Rede ist, sind Marni und Michael. Marni ist 38, Lektorin und lebt in London, ihre frühe Ehe ist lang geschieden und sie seitdem allein. Michael, 42, ist ein sportlicher Erdkundelehrer aus York, und hat nach der kinderlosen Ehe mit Natascha mit wesentlich mehr als seiner Einsamkeit zu kämpfen.

Eine von einer gemeinsamen Freundin initiierte Wanderung lässt diese zunächst ungleichen Menschen, Marni, den Stadtmensch, und Michael, den Naturbegeisterten Lehrer aus York, aufeinandertreffen und unter auf Gegenseitigkeit beruhender Skepsis, gemeinsam mit der restlichen Kleingruppe eine Wanderung von Küste zu Küste Großbritanniens in Angriff nehmen.

Während die Gruppe sich auf der beschwerlichen Reise immer weiter ausdünnt, verstehen sich Marni und Michael unerwartet gut. Das gemeinsame Erleben und Wandern lässt beide sich langsam öffnen, sie reden und tauschen sich über ihr Leben aus, über vergangene Beziehungen, Kinderwunsch und Elternschaft, Liebe und Partnerschaft in der Lebensmitte, aber auch den Tod und Einsamkeit, die ihrer beider Leben begleitet. Doch wäre es nicht zu einfach, wenn dies schon die Geschichte wäre? Vielleicht müssen Marni und Michael sich erst selbst finden, bevor sie einander finden können…

Das Kennenlernen, aneinander Herantasten und die jeweiligen Herausforderungen, denen Michael und Marni in ihrem bisherigen Leben begegnet sind, sind typisch für David Nicholls sensibel und warmherzig, zuweilen komisch, beschrieben.

Sehr gut haben mir auch die Beschreibungen der Landschaft, zum Beispiel des Lake Districts oder der Yorkshire Dales, ebenso wie der Schönheit und Strapazen von Wandertouren, gefallen. Hier sei insbesondere auf die gelungenen Karten zur Illustration der Wegstrecke verwiesen, die immer wieder die Erzählung bereichern.

Zwei in einem Leben ist eine warmherzige, berührende Erzählung eines Kennenlernens in der Lebensmitte, die ich gern gelesen habe. Ein echtes Highlight war es zwar nicht, als sehr guter Wohlfühlroman für Zwischendurch jedoch auf jeden Fall zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Ein wortmagischer Roman über Schwesternschaft, dysfunktionale Familienverhältnisse und Frausein im 21. Jahrhundert

Blue Sisters
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Um eines Vorweg zu nehmen: Coco Mellors ist eine echte Wortmagierin! Die Autorin schafft es mit ihrer Sprache und der intelligenten Zeichnung psychologisch komplexer Figuren eine ganz besondere Dynamik ...

Um eines Vorweg zu nehmen: Coco Mellors ist eine echte Wortmagierin! Die Autorin schafft es mit ihrer Sprache und der intelligenten Zeichnung psychologisch komplexer Figuren eine ganz besondere Dynamik zu erzeugen. Ihr Schreibstil ist so schneidend, schnell und pointiert, dass es einfach nur ein Genuss ist, ihre Geschichten zu verfolgen.

In Blue Sisters ist dies das Schicksal der vier Blue Schwestern: Avery, Bonnie, Nicky und Lucky. Ausgangspunkt ist der unerwartete Tod der mittleren Schwester Nicky. Schnell wird deutlich, dass jede Schwester auf ihre Art nicht nur mit dem Tod Nickys sondern bereits zuvor mit ihren ganz eigenen Dämonen kämpft und mit dem Leben hadert. Auffällig ist hier schon wie im Vorgängerroman Mellors Hang zu exzentrischen Figuren. So ist jede Schwester auf ihre Art sehr außergewöhnlich, sei es Lucky, die als Jüngste bereits mit 15 gefragtes Fotomodel war, Bonnie, die Boxweltmeisterin ist, oder Avery, die mit fotografischem Gedächtnis beruflich erfolgreich ist.

Die Familie Blue und die Schwestern lernen wir in jeweils eigenen alternierenden Kapiteln der verbliebenen Schwester kennen, in denen auch immer wieder auf Nicky und ihren Tod rekurriert wird und Einblicke in das Aufwachsen der Schwestern aufscheinen. In diesem Kontext behandelt Mellors dysfunktionale Familienverhältnisse und wie diese uns und unsere sozialen Beziehungen bis ins Erwachsenenalter prägen, das Thema Sucht und wie diese sich durch ganze Familien ziehen kann, Endometriose und Sexismus im Gesundheitssystem, sowie Trauer und Verlust, die Herausforderungen von Mutterschaft, und natürlich als größtes Thema und Rahmen: Schwesternschaft und ihre Dynamiken.

Dies ist aus meiner Sicht, mit leichten Abstrichen, durchaus gelungen. Für mich ist Blue Sisters ein bisschen wie ein Hollywoodfilm, der unterhaltsam und hochwertig umgesetzt ist, etwas Anspruch hat oder vortäuschen will und aus dieser Perspektive einfach sehr gut gemacht ist - fantastische Unterhaltung mit durchaus komplexen, exzentrischen Figuren! Was Blue Sisters (und auch Cleopatra und Frankenstein) für mich hingegen nicht ist, ist ein Werk mit besonders viel Tiefgang, das jenseits des Unterhaltungswertes nachhallt und zum Nachdenken anregt. Dafür ist der Stil zu schnell und skizzenhaft, letztlich doch primär auf Effekt ausgelegt, die Charaktere zu exzentrisch. Keine der Schwestern ist mir wirklich nahe gekommen, auch wenn ich ihre Geschichte gern verfolgt habe. Der Epilog war sehr amerikanisch und hatte für mich keinen Mehrwert für den Roman, eher im Gegenteil. Die größte Stärke des Buchs, der schnelle, schneidige Schreibstil, wird für mich daher gleichzeitig zu seiner größten Schwäche, indem die Tiefe darunter leidet. Gesellschaftlich und psychologisch relevante Themen im Roman, wie Endometriose oder Verlust und Trauer werden aus meiner Sicht in anderen Publikationen besser behandelt. Eine Ausnahme davon bilden für mich einzelne Passagen im letzten Drittel, die ich in der Darstellung der Emotionen und Verzweiflung unglaublich stark fand - in Zukunft gerne noch mehr davon, Coco Mellors!

Ungeachtet der genannten Schwächen überwiegt für mich jedoch Coco Mellors Erzähl- und Schreibtalent auch in diesem Roman, sodass ich gern 4,5 Punkte vergebe! Blue Sisters ist ein Erlebnis im wahrsten Sinne des Wortes und einfach sehr gute Unterhaltung!

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Bissig, authentisch, lakonisch: eine moderne Selbstfindung zwischen Frausein, Mutterschaft, Judentum, Vergangenheit und Zukunft

Juli, August, September
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Ludmilla, genannt Lou, ist Galeristin in den Dreißigern und Mutter der kleinen Rosa. Ihre Ehe mit dem erfolgreichen Pianisten Sergej ist stabil, wenn auch mittlerweile mehr durch Routine als durch Leidenschaft ...

Ludmilla, genannt Lou, ist Galeristin in den Dreißigern und Mutter der kleinen Rosa. Ihre Ehe mit dem erfolgreichen Pianisten Sergej ist stabil, wenn auch mittlerweile mehr durch Routine als durch Leidenschaft geprägt, das Sprechen über Gefühle fällt beiden schwer. Als Rosa bei einem Besuch bei einer Freundin, ein Kinderbuch über Anne Frank in die Hände bekommt und glaubt Hitler hätte dieses geschrieben, setzt bei Lou eine zunächst kaum greifbare Auseinandersetzung mit ihrer jüdischen Identität ein, ein Glauben und eine Kultur, die im Hintergrund schon immer das Leben von ihr und ihrer Familie bestimmt haben, nicht zuletzt die schmerzhafte Geschichte und Vergangenheit, jedoch in den Traditionen und der gelebten Praxis weder für sie noch für Sergej und auch nicht in der Erziehung Rosas heute bisher eine signifikante Rolle gespielt haben.

Und so begleiten wir in Juli, August, September mit Lou eine junge Frau, Mutter, Tochter und Ehefrau auf einer Suche, um eine Leerstelle in sich zu füllen, die zunächst nur vage Umrisse zeigt, sie deshalb kaum benennen oder auch nur fassen und sich lange selbst nicht eingestehen kann.

In Lous und Sergejs eigener Kindheit und Erziehung vermischen sich sich sowjetische und postsowjetische Erziehungsmuster, Traditionen und Kultur mit der jüdischen Familiengeschichte und ihren eigenen Traditionen. So wirft Olga Grjasnowa in diesem Roman einen Blick auf die Lebenswege und Lebenswelt speziell russischer Juden und ihrer schmerzhaften Geschichte. Im Gegensatz zum Rest der großen Familie ist Lous Mutter mit ihr nach Deutschland emigriert und nicht nach Israel, was auch in der Familie immer wieder zu Spannungen führt, die sich schließlich in einem großen Familientreffen auf Cran Canaria anlässlich des Geburtstags ihrer hochaltrigen Großtante entladen.

In diesem Kontext bearbeitet die Autorin neben jüdischer Identität und Lebenswegen weitere zentrale Themen, wie Mutterschaft, Fehlgeburten, moderne Beziehungen und ihre Herausforderungen.

Die Erzählung ist in drei Teile gegliedert. In Juli lernen wir Lou, Sergej, Rosa, ihr Familienleben und die Beziehung näher kennen. Im zweiten Teil steht das Familientreffen mit allen Eigenheiten und Eskalationen auf Cran Canaria im Mittelpunkt und Lous erste Einblicke in die Vergangenheit ihrer Großmutter und Großtante. Der letzte Abschnitt führt Lou auf ihrer Suche nach Antworten schließlich nach Israel.

Die ruhige, lakonische, sensible und aufmerksame Art mit der Grjasnowa Lou porträtiert und begleitet hat mich tief an ihrem Lebensweg und ihrer Geschichte teilhaben lassen. Besonders gut gefällt mir der zum Teil fast bissige Schreibstil, mit dem die Autorin gerade auch Besonderheiten und Absurditäten in der Familie wie im Alltag einzufangen weiß. So gelingt ihr ein modernes Porträt einer postsowjetisch-jüdischen Selbstfindung und Familie. Ganz klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 25.08.2024

Die Geschichte einer Selbstfindung, unwahrscheinlichen Liebe und Annäherung zwischen Mutter und Tochter

Für uns gibt es keinen Namen
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Ada beginnt mit 26 Jahren einen neuen Job in einer Werbeagentur in Mailand. Der neue Bereich liegt der sprach- und schreibbegabten Ada nicht nur, auch führt sie das Kreativleben in der Agentur und mit ...

Ada beginnt mit 26 Jahren einen neuen Job in einer Werbeagentur in Mailand. Der neue Bereich liegt der sprach- und schreibbegabten Ada nicht nur, auch führt sie das Kreativleben in der Agentur und mit den Kolleg:innen in eine ganz neue Welt ein. Eine Welt nicht nur aus Kreativität, sondern auch einer gewissen Freiheit und Sorglosigkeit, die Ada so fast gänzlich unbekannt ist.

Denn Ada trägt ein Geheimnis, von dem auch in der Agentur niemand weiß. Mit 17 Jahren ist sie Mutter geworden, ihre Tochter Claudia mittlerweile 9 Jahre alt. Ada lebt zwei Leben, die sie sorgsam trennt. Das neue Leben als vermeintlich unabhängige junge Frau in Mailand auf der einen, und das Leben am See in den Bergen mit ihren Eltern und Claudia. Wie es dazu kam und wie ihre letzten Jahre als junge Mutter verlaufen sind, erfahren wir nur bruchstückhaft und im Laufe des Romans in einzelnen Erinnerungen Adas an die Vergangenheit.

Unter den neuen Kolleg:innen sticht für Ada besonders Alessio hervor, von dem sie sich sofort angezogen fühlt. Die Unbekümmertheit Alessios ist etwas, das Ada nicht kennt, die eine richtige Jugend durch die frühe Schwanger- und Mutterschaft nie hatte. So beginnt Ada mit 26 Jahren endlich aufzublühen, sich selbst zu finden, im neuen Job und der Freundschaft mit Alessio. Alessio eröffnet Ada einen neuen Horizont, nicht nur wegen der Gefühle, die er in ihr auslöst, auch weil er etwas in ihr sieht, eine unglaublich talentierte junge Frau, das sie selbst noch nicht entdecken konnte.

Die soziale Dynamik des Romans entfaltet sich in drei Dimensionen, die jedoch alle von der Selbstfindung Adas dominiert und gerahmt werden. Da ist die besondere Beziehung zu Alessio, die sich entwickelt und jeder Zuschreibung, auch für Ada und Alessio, entzieht. Auf einer anderen Ebene begleiten wir Adas schwierige Findung als junge Mutter und die Beziehung zu Claudia, ihre Veränderung und Rollenfindung, von einer Konstellation, die sich der klassischen Normalfamilie und ihrer Beschreibung verweigert. Und da ist auf einer dritten Ebene auch die Beziehung Adas zu ihrer Mutter, die im Laufe es Romans neu verhandelt wird.

Diese verschiedenen Ebenen werden von der Autorin sehr gut eingefangen und herausgearbeitet. Während ich zu Beginn etwas schwerer in die Erzählung gekommen bin, hat mich Adas Persönlichkeit, Geschichte und letztlich Entdeckung und Werdung ihrer Selbst zunehmend eingenommen.

Problematisch fand ich jedoch einige sprachliche Konstruktionen, die für mich auch den Lesefluss und das richtige Eintauchen in die Erzählung gestört haben. Ich vermute, dass diese in der Übersetzung begründet liegen. Für mich waren einige Formulierungen eher ungewöhnlich bis unpassend. Da wird beispielsweise der Flughafen in Seattle phasenweise als Flugplatz bezeichnet. Zu oft gibt es grammatikalisch unvollständige bzw. ungewöhnliche Satzkontruktionen, wie „wir gingen nie aus essen“ (S. 128), oder „bleibst du beim Abendessen?“ (S. 198). Auch habe ich mich oft über das Vokabular und die Ausdrucksweise gewundert, die Adas Gedanken und der wörtlichen Rede Adas und Alessios zugeschrieben wurden, und für mich nicht dem einer 26 Jährigen und ihrer Peer Group, zumal in der Kreativszene, entspricht. Wie dies im italienischen Original ist, kann ich leider nicht beurteilen, da mir nur die Übersetzung vorliegt.

„Für uns gibt es keinen Namen“ ist eine zarte, sich langsam entwickelnde Erzählung einer Selbstfindung, die soziale Beziehungen jenseits vermeintlicher Normen sensibel betrachtet und sich entwickeln lässt. Deutliche Schwächen zeigen sich für mich in der sprachlichen Umsetzung, die ich jedoch in der Übersetzung vermute.

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Veröffentlicht am 25.08.2024

Aus Liebe zum Meer: Die Geschichte eines Sports, des Ortes, seiner Menschen und seine Entwicklung als Big Wave Surfspot

Nazaré. Leben und Tod der Big Wave Surfer
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In Nazaré - Leben und Tod der Big Wave Surfer gibt der Sportjournalist Matt Majendie Einblicke in das Leben am Top-Surf-Hotspot in Europa, dem portugiesischen Nazaré, und den ebenso faszinierenden, wie ...

In Nazaré - Leben und Tod der Big Wave Surfer gibt der Sportjournalist Matt Majendie Einblicke in das Leben am Top-Surf-Hotspot in Europa, dem portugiesischen Nazaré, und den ebenso faszinierenden, wie fordernden und gefährlichen Sport des Big-Wave-Surfens.

Dabei beleuchtet Majendie auch Aspekte und Entwicklungen der Anfangsjahre, die bisher weniger in der Öffentlichkeit thematisiert und gewürdigt wurden. Im Mittelpunkt stehen jedoch natürlich die Surfer:innen und als omnipräsenter Hauptstar: das Meer, seine Schönheit und Gewalt, die gerade im Big-Wave-Surfen einen besonderen Ausdruck finden, für Beobachter:innen ebenso wie die Sportler:innen selbst.

Majendie ist für seine Recherchen tief in den Ort und die Community eingetaucht. Als Ergebnis porträtiert er fünf Surfer:innen aus aller Welt, die in Nazaré ihre Surfheimat gefunden haben und zeigt an diesen sehr eindrucksvoll und in individuellen Variationen die Liebe zum Meer und dem Surfen, die Gefahren des Sports, und letztlich auch ihre ganz besondere Beziehung zum portugiesischen Nazaré auf.

Man merkt, dass der Autor Sportjournalist ist, denn es gelingt ihm in seinen Interviews und Porträts sehr gut herauszuarbeiten, dass das Big Wave Surfen, jenseits von lockerer Surfromantik, vor allem eines ist: ein Hochleistungssport und das auf Leben und Tod! Der Untertitel ist daher durchaus als Programm für das gesamte Buch zu verstehen. Gekonnt legt Majendie die Anstrengungen, Ängste, das Training und die weiteren Vorbereitungen der gesamten Teams der Surfer:innen dar und kontrastiert sie mit der Liebe zum Sport und dem Meer, trotz aller Gefahren. Damit fängt er ein, was wohl jede:n begeisterte:n Sportler:in nur allzu vertraut ist, der Spagat zwischen Passion für den Sport und den Grenzen des eigenen Körpers, die im Big-Wave-Surfen noch einmal ganz neue Dimensionen erreichen, und nicht zuletzt in Wellenhöhen von bis zu 30 Metern ihren bildlichen Ausdruck finden.

Nazaré von Matt Majendie ist eine passionierte, ehrliche, persönliche und respektvolle Ode an Nazaré, seine Surfer:innen und das Big-Wave-Surfen!

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