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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2026

Märchenanspielungen, Bad Boy mit Kind trifft über behütete junge Frau!

Once Upon A Tender Kiss
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In dem Buch "Once Upon A Tender Kiss" von Myla Lion, spielt sich eine Art modernes Märchen, zwischen den Hauptcharakteren Mia und Tate, ab.

Mia steht mit dreißig immer noch unter der Fuchtel ihrer Eltern ...

In dem Buch "Once Upon A Tender Kiss" von Myla Lion, spielt sich eine Art modernes Märchen, zwischen den Hauptcharakteren Mia und Tate, ab.

Mia steht mit dreißig immer noch unter der Fuchtel ihrer Eltern und kann sich nicht von ihnen lösen. Gerade ihre Mutter kommt immer wieder vorbei und bestimmt über ihr Leben. Als Baby war sie schwer krank, doch das liegt längst hinter ihr und sie sehnt sich nach Freiheit und Eigenständigkeit. Als Tate neben ihr einzieht, bringt er schnell ihr bisheriges Leben ins Wanken, denn er ist nicht nur chaotisch, tätowiert, und sympathisch, sondern auch Vater einer elfjährigen Tochter, um die er gerade kämpft. Zwischen ihnen prallen schnell Welten und Gefühle aufeinander! Doch schafft Mia sich von ihren Eltern zu Lösen und Tate sein Chaos zu besiegen?

Mich hat die Story sehr gut unterhalten und gefesselt, innerhalb kürzester Zeit war das Buch gelesen und es hat genau meinen Geschmack getroffen Es wird aus wechselnder Perspektive erzählt, was ich bei Liebesromanen immer sehr gerne mag, da man so einen tieferen Einblick in die Charaktere bekommt. Mia, Tate und die kleine Riley habe ich schnell ins Herz geschlossen. Wer mich wirklich die ganze Geschichte über genervt hat, war Mias Mutter! Das ist ein kleiner minus Punkt auch wenn ich dafür keinen Stern abziehe, verstehe ich, wenn andere Rezensenten das tun, die Frau ist zum abgewöhnen und Mias Vater hat wirklich gar keine eigene Meinung.

Die Handlung an sich ist abwechslungsreich und emotional. Was am Anfang erst langsam ins Rollen kommt, entwickelt sich langsam weiter bis es mit Krankheit, Gerichtsurteil, Gefühlen und Lossagung endet. Gerade der Kampf um Riley (mit Tates Ex) ist intensiver als erwartet und zieht sich etwas. Es gibt immer wieder kleine Zwischenhandlungen von gemeinsamen künstlerischen Unternehmungen die lustig und abwechslungsreich sind. Gerne hätte ich hier und da mehr Ausführungen in Sachen Beziehung, zwischen Tate und Mia gehabt, das kam meiner Meinung nach zu kurz.

Fazit: Für mich ein überraschend fesselndes und unterhaltsames Buch, dass ich für eine entspannte Zeit empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Sympathische Charaktere, Elternschaft und süße Beziehungsentstehung!

Fake Wifey
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In dem Liebesroman "Fake Wifey" von Anya Omah, geht es um die Anwältin Amerie, den Eishockeystar und Unternehmer Adrian Gold und seine süße Tochter Maddy.

Amerie kann es kaum glauben, als plötzlich ein ...

In dem Liebesroman "Fake Wifey" von Anya Omah, geht es um die Anwältin Amerie, den Eishockeystar und Unternehmer Adrian Gold und seine süße Tochter Maddy.

Amerie kann es kaum glauben, als plötzlich ein kleines Mädchen bei ihrer Arbeit auftaucht und sie bittet Santa Claus zu verklagen. Das Problem, ihr Daddy hat immer noch keine Frau, obwohl sie sich das zu Weihnachten von ihm gewünscht hat! Amerie kann diese überaus süße Bitte natürlich nicht abweisen und lernt so schnell Maddys Daddy Adrian, den heißen und erfolgreichen NHL-Star kennen. Die Beiden sind sich auf anhieb sympathisch und er bittet Amerie, seiner Tochter zuliebe, seine Fake-Freundin zu spielen. Als Gegenleistung bekommt sie einen Job in seinem Unternehmen. Doch kann das gutgehen? Sich auf den Chef einzulassen hat für sie schon einmal unglücklich geendet.

Mich hat das Buch sehr überzeugt und gut unterhalten. Alleine der Schreibstil, es wird abwechselnd aus Adrians und Ameries Sicht erzählt, gefällt mir. Die Beiden waren mir sofort sympathisch und auch die kleine Maddy habe ich sofort ins Herz geschlossen. Während der Story passiert einiges und man erfährt viel, wobei viele Ereignisstränge relativ schnell wieder geschlossen werden. Dies hat mich persönlich nicht gestört, würde man alle aus erzählen, wäre das Buch um ca. 200 Seiten dicker, was vermutlich den Charakter der Geschichte verändern würde. So bleibt als Leser etwas Vorstellungsspielraum. Besonders positiv aufgefallen sind mir die vielen Anspielungen auf Dunkelhäutigkeit im Zusammenhang mit Afrohaaren, denn Maddys Mutter war schwarz, Maddy ist es und Amerie auch. Vermutlich hat die, ebenfalls dunkelhäutige, Autorin ihre Erfahrungen mit einspielen lassen! Auch gibt es einiges zu Lachen, gerade der Vertrag zur Fake-Beziehung ist Gold wert Generell ist die Story wirklich süß und ganz anders als viele andere Sport Lovestories. Der Fokus ist eher auf Elternschaft, Beziehung und Arbeitsleben, wobei der Sport eine präsente Nebenrolle hat.

Fazit: Ich kann das Buch nur empfehlen, sehr unterhaltsam und ein richtiger Pageturner!

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Freundschaft, Liebe und mutiger Journalismus!

Tell Me Secrets (Harrington University)
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In dem University-Roman "Tell me secrets" von Ava Rubin, geht es um Olivia Reed, Tochter des Hausmeisters der Harrington Universität und um Alexander Wellington, den Sohn eines der Hauptfinanzierer der ...

In dem University-Roman "Tell me secrets" von Ava Rubin, geht es um Olivia Reed, Tochter des Hausmeisters der Harrington Universität und um Alexander Wellington, den Sohn eines der Hauptfinanzierer der Universität.

Olivia kennt die Universität wie ihre Westentasche, ihr Vater arbeitet dort als Hausmeister und ihre Mutter hat bis zu ihrem mysteriösen Tod in der Verwaltung gearbeitet. Gern würde sie dort Journalismus studieren, doch ihre Bewerbung zum Stipendium wurde abgelehnt. Sie lässt sich allerdings nicht unterkriegen und schleicht sich heimlich in Vorlesungen. Alex ist reich, privilegiert und hat alles was Olivia nicht hat. Als ein verborgenes Geheimnis rund um ein geheimes Programm ans Licht kommt, werden aus Gegnern Verbündete. Werden Freundschaft und Liebe die Wahrheit ans Licht bringen und Intrigen überstehen?

Mir hat das Buch gut gefallen, es war abwechslungsreicher als erwartet und ganz anders als viele andere University-Bücher. Der Schreibstil ist angenehm, es wird aus abwechselnden Perspektiven von Olivia und Alexander erzählt. Die Hauptcharaktere haben mich echt überzeugt und abgeholt, die Gefühle kommen authentisch rüber. Manche Abläufe waren etwas vorhersehbar und Handlungen etwas kurz gehalten. Alles in allem ein unterhaltsamer und kurzweiliger Roman, der einige Überraschungen bereithält.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Cozy-Fantasy Stunden sind hier garantiert - einfach Wow

The Faraway Inn
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In dem cozy Fantasy Jugendbuch "The Faraway Inn" von Sarah Beth Durst, besucht Calisa ihre Großtante Zee, welche ein Gasthaus inmitten der verwunschenen Natur von Vermont betreibt.

Calisa möchte einen ...

In dem cozy Fantasy Jugendbuch "The Faraway Inn" von Sarah Beth Durst, besucht Calisa ihre Großtante Zee, welche ein Gasthaus inmitten der verwunschenen Natur von Vermont betreibt.

Calisa möchte einen Sommer Abstand von zu Hause bekommen, um ihr gebrochenes Herz zu heilen und zu vergessen. Da kommt ihr das Gasthaus "The Faraway Inn" ihrer Tante Zee gerade recht. Doch es sieht hier ganz anders aus als erwartet, alles wirkt heruntergekommen und kaum angekommen, bricht sie auch direkt in die Veranda ein. Auch Zee scheint mit ihrer Ankunft alles andere als glücklich zu sein und möchte sie eigentlich direkt loswerden, das kommt für Calisa allerdings nicht infrage. So schnell gibt sie sich nicht geschlagen und so stößt sie auf ein magisches Geheimnis, ungewöhnliche Gäste und auf Jack, den Hausmeistersohn, der ihr Herz höher schlagen lässt!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Ziel der Autorin eine magische Flucht zu ermöglichen, ist ihr bei mir auf jeden Fall gelungen. Allein das Cover verführt in eine magische Welt und die Ausgabe mit dem Farbschnitt ist einfach nur wunderschön. Der Schreibstil erzählt in der dritten Person und alles aus Calisas Sicht. Es ist wirklich eine süße Geschichte und man verfolgt hautnah mit, wie Calisa eine neue Welt mit neuen Freunden findet und erkundet. Die Charaktere sind einfach toll, von den vielen außergewöhnlichen Namen, den Tieren, den Statuen und vielen weiteren überraschenden Figuren vergisst man keinen schnell. Mir gefällt besonders der Einstieg in die Fantasy Welt, alles greift harmonisch ineinander und läuft logisch ab. Das Inn scheint ein toller Rückzugsort zu sein den ich nur zu gern live erlebt hätte.

Ich kann die Geschichte rund um das Faraway Inn ganz klar empfehlen, sowohl an Jugendliche, als auch an Erwachsene.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Unterhaltsamer Auftakt mit viel Witz - Kommissar Kluftinger :-)

Milchgeld
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Bei dem Krimi "Milchgeld" von dem Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr, dreht sich alles um Kommissar Kluftinger aus Altusried. Dies ist der erste Fall des Kommissars und gleichzeitig Auftakt einer ...

Bei dem Krimi "Milchgeld" von dem Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr, dreht sich alles um Kommissar Kluftinger aus Altusried. Dies ist der erste Fall des Kommissars und gleichzeitig Auftakt einer sehr erfolgreichen mittlerweile 13 Bücher umfassenden Reihe.

Ein Mord zerstört die Ruhe des Heimatortes von Kluftinger, wie er genannt wird, seine Kässpatzen müssen da leider warten. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerkes ist stranguliert worden. Da gilt es für den Kommissar und seine Kollegen den Fall schnellstmöglich zu lösen. Zwischen Urlaubsplänen seiner Frau Erika, Musikproben mit der großen Trommel und zweifelhaften Freunden versucht Kluftinger hinter die Fassade des Mordopfers zu blicken um den Fall schnellstmöglich zu lösen. Doch dunkle Machenschaften, Rache und Skandale bleiben nicht die einzigen Hindernisse, die sich dem sympathischen und etwas tollpatschigem Kommissar in den Weg stellen.

Für mich war dieser Teil nicht der erste der Kluftinger-Reihe, obwohl es der erste Teil für den Kommissar ist. Daher waren viele der Charaktere mir wohl bekannt und ich habe es genossen ihren Einstieg in die Kluftinger-Saga zu erleben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist im Vergleich zu anderen Bänden etwas "dünn" was den Humor aber keinesfalls mindert. Ich finde viele Witze und den Humor einfach genial, der Dialekt und das Allgäu tun im positiven Sinne ihr übriges. Allerdings ist das Buch bestimmt nicht für alle so lustig, man muss den Humor schon mögen. Kluftinger ist ein sympathischer Mitt-Fünfziger, der mit Ermittlersinnen und tollpatschigen Aktionen überzeugt!

Ich freue mich auch weiterhin Kluftinger zu verfolgen und das Lesen aller Teile, welche ich noch nicht kenne, nachzuholen.

Eine klare Empfehlung von mir an alle Allgäuer und Fans des Allgäus und von Kluftinger natürlich!

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