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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2021

Tolle Royale Romanze, bloß das Ende war nicht meins

Glass Castle Prince
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Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich überhaupt kein Fan von dem Cover bin. Ich finde, es sticht auch nicht so wirklich hervor, aber aufgefallen ist es mir dennoch und dafür konnte mich auch der Klappentext ...

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich überhaupt kein Fan von dem Cover bin. Ich finde, es sticht auch nicht so wirklich hervor, aber aufgefallen ist es mir dennoch und dafür konnte mich auch der Klappentext direkt überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, da er locker und leicht war und somit gut zur Geschichte gepasst hat. Ehrlich gesagt hatte das Buch auch so etwas fesselndes an sich, wodurch ich es an einem Tag durchgelesen habe! Von Kapitel zu Kapitel steigt der Spannungsbogen und vor allem der Humor der Charaktere hat mir gut gefallen. Erzählt wird das Buch aus der Ich-Perspektive von Charlotte. Mit ihr konnte ich mich direkt anfreunden, da sie eine eigenwillige und offene Person ist, die in meinem Augen einfach eine sehr sympathische Protagonistin war! Edward ist ein totaler Charmeur und zeigt dies auch zu jeder Gelegenheit. Ich mochte ihn auf Anhieb, da er einfach ein netter und offener Charakter war und einen weichen Kern hat.

Die Thematik mit dem Prinzen, der quasi nichts machen kann, ohne in einen Skandal verwickelt zu werden, fand ich ausgesprochen spannend. Ich lese sowas total gerne, da die Geschichten immer eine gewisse Spannung mit sich bringen und einfach alles passieren kann und gleichzeitig nicht von alle dem passieren darf. Wenn ihr versteht was ich meine.

Der Plot konnte mich von Anfang an fesseln und ehrlich gesagt wollte ich nicht, dass die Geschichte so schnell wieder endet. Der Schlagabtausch zwischen Charlotte und Edward war fantastisch und sehr unterhaltsam, aber als sich langsam die Anziehungskraft aufbaut, müssen sich beide eingestehen, dass sie nicht ohne den anderen können. Und was gibt es schwierigeres für einen Prinzen sich in eine „Normalsterbliche“ zu verlieben? Genau das hat das gewisse Etwas in dem Buch ausgemacht, wodurch ich beim Lesen immer wieder mit den beiden Protagonisten mitgefiebert habe und gleichzeitig gehofft habe, dass sie nicht erwischt werden. Die Lovestory war für mich authentisch, wenn auch teilweise etwas zu schnell abhandelt, aber ich konnte deutlich spüren, was in den Köpfen der Protas vorgeht und das sie sich von einander angezogen fühlen. Es hat geknistert, gefunkt und es gab einige magische Momente, bis das Ende kam.

Nun ja, ich war nicht sonderlich überrascht, da ich aus Versehen die Triggerwarnung gelesen habe und somit wusste, was passiert. Und ehrlich gesagt fand ich das Ende sehr bescheiden. Ich möchte auf gar keinen Fall spoilern, aber irgendwie hat dieses bestimmte „Ereignis“ alles kaputt gemacht, wenn ich das so bezeichnen kann. Es wurde zu schnell abgehandelt und zudem wurde gleichzeitig so getan, als wäre es das normalste auf der Welt. Klar, es gibt ein Happy End, aber das, was davor passiert war, fand ich einfach nur doof, da ich von solchen Dingen sowieso eher abgeneigt bin. Ganz unten in meiner Rezension, nach meinem Fazit, findet ihr den Grund dafür, also Spoiler Gefahr!

Fazit
Glass Castle Prince ist ein tolles Buch, welches man nicht so schnell aus der Hand legen kann. Man versinkt in einer tolle Liebesgeschichte, wo man deutlich das Knistern und Funken zwischen den Charakteren spüren kann. Der Schlagabtausch zwischen Charlotte und dem Prinzen Edward haben zusätzlich für eine lockere Stimmung gesorgt und dadurch mochte ich die beiden nur noch mehr! Einzig und allein das Ende, welches ich durch die Triggerwarnung, die ich vorab schon gelesen habe, habe ich kommen sehen und fand es ehrlich gesagt sehr bescheiden. Es gibt ein Happy End, aber das eigentliche Ereignis, was zwischen den Protagonisten zum Konflikt führt, war für mich persönlich nicht das, was ich gerne lese und zudem wurde es abgehandelt, als wäre es nichts besonderes bzw. das normalste au der Welt. Insgesamt kann ich das Buch aber weiterempfehlen, wenn auch das Ende vielleicht nicht für jeden was sein mag. Es lohnt sich dennoch, die Geschichte gelesen zu haben, da es mit den humorvollen und sympathischen Charakteren definitiv nicht langweilig wird!

4/5⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2021

Ein gutes Buch für zwischendurch

Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity
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Ich muss gestehen, dass ich das Cover nicht sonderlich ansprechend finde, aber der Klappentext konnte mich dann doch überzeugen, das Buch zu lesen.

Der Schreibstil ist typisch für ein Jugendbuch: leicht, ...

Ich muss gestehen, dass ich das Cover nicht sonderlich ansprechend finde, aber der Klappentext konnte mich dann doch überzeugen, das Buch zu lesen.

Der Schreibstil ist typisch für ein Jugendbuch: leicht, locker, packend und mit einer Prise Humor versehen. Schon nach wenigen Seiten wurde ich von der Geschichte gefesselt und ich konnte mich gut in die Protagonistin Nayla hineinversetzten. Allerdings konnte ich nicht immer ihre Handlungen nachvollziehen, weil sie mir manchmal zu naiv und unüberlegt gehandelt hat.

Den Anfang des Buches fand ich noch sehr vielversprechend. Ich wurde schon nach einem Kapitel von der Geschichte gefesselt, da ich alles liebe, was mit Mythologien zu tun hat. Leider wurde ich aber schon nach wenigen Kapiteln enttäuscht, da der Fokus nicht wirklich auf dem Fantasy Anteil liegt, sondern auf der Liebesgeschichte. Die nimmt meiner Meinung nach mehr als die Hälfte des Buches ein, was ich schade fand. Denn so war im Mittelteil wenig Action und Fantasy vorhanden. Erst die letzten 150-200 Seiten gab es mehr Spannung und man bekommt endlich einen genaueren Blick in die Welt der römischen Gottheiten und deren magischen Kräfte.

Mir hat es besonders gut gefallen, wie die Kräfte von Nayla und den anderen Personen dargestellt werden und welche Besonderheiten die Götter jeweils haben. Auch wenn es teilweise sehr oberflächlich behandelt wurde, hat mir der Fantasy Anteil gut gefallen. Ich hoffe im zweiten Band aber mehr von der römische Mythologie zu erfahren!

Das Ende des Buches hat mir im Gegensatz zum Mittelteil wieder mehr gefallen, da es insgesamt spannender war und das Überraschungsmoment war auch wirklich gut gewählt, auch wenn es vorhersehbar war. Dennoch ging mir das ganze viel zu schnell, da das Drama viel zu kurz kam und innerhalb weniger Seiten abgehandelt war.

Cyrian und Philemon, die männlichen Hauptcharaktere in dem Buch, haben mir gut gefallen. Sie sind jeweils das komplette Gegenteil voneinander, aber genau deshalb mochte ich sie als Team gerne! Phil ist eher der charmante, humorvolle und extrovertierte Typ, währenddessen Cyrian still ist, unnahbar wirkt, aber auch eine gewisse Anziehungskraft in einem weckt. Manchmal hat mich Cyrians plötzliches Auftauchen gewundert, da er wirklich aus dem Nichts kam und es für mich in der Geschichte eher gestellt gewirkt hat. Der Retter in der Not.😁

Der erste Teil der Dilogie hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist locker und leicht, der Fantasy Anteil ist leider eher wenig, aber dennoch kam die römische Mythologie nicht zu kurz. Ich hätte gerne zu Anfang des Buches mehr Einblicke in die Mythologie gehabt, da ich mir vieles selbst zusammen reimen musste. Der Mittelteil war leider langatmig, dafür wurde es zum Ende hin wieder spannend. Es gab ein tolles Überraschungsmoment, das zwar vorhersehbar war, aber trotzdem für Spannung und Drama und vor allem für gebrochene Herzen gesorgt hat! Für mich ist das Buch auf jeden Fall perfekt für zwischendurch, da es sich leicht lesen lässt, aber für ein Highlight oder Herzensbuch hat leider der letzte Funke gefehlt. Ich kann das Buch auf jeden Fall den jüngeren Leser*innen weiterempfehlen, die sich gerne mit römischer Mythologie befassen und eine emotionale Liebesgeschichte brauchen.

3,5/5

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2021

Wenig Drama und eher ruhige Geschichte mit einem kitschigen Ende.

Forever Right Now
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Ich habe schon einige Bücher von Emma Scott gelesen und kann auch hier wieder nur sagen, wie sehr mir der Schreibstil gefällt! Er ist perfekt für ein New Adult Buch: locker, fesselnd und emotional. Die ...

Ich habe schon einige Bücher von Emma Scott gelesen und kann auch hier wieder nur sagen, wie sehr mir der Schreibstil gefällt! Er ist perfekt für ein New Adult Buch: locker, fesselnd und emotional. Die Autorin schafft es mit wenigen Worten mich zu verzaubern und gleichzeitig emotional zu packen.

Der Anfang es Buches ist noch recht ruhig, aber schon nach wenigen Seiten fängt es an spannend zwischen den Protagonisten zu werden und man erfährt auch, warum Sawyer alleinerziehender Vater ist. Mich konnte das Buch schon ab dem ersten Kapitel fesseln, da mich die Thematik rund um Drogensucht und Sawyer als alleinerziehender Vater sehr interessiert hat. Die Themen wurden auch tatsächlich richtig gut in die Geschichte gepackt und zusammen mit einer wundervollen romantischen, aber auch sehr berührenden Liebesgeschichte gepaart. Allerdings muss ich gestehen, dass ich einfach viel mehr Drama erwartet habe. Es war im gesamten Buch über eher ruhiger, aber das fand ich auch sehr angenehm.

Dafür hat Darlene, die Protagonistin, die Geschichte mit ihrer super lockeren und offenen Art ein bisschen aufgepeppt. Sie war mir von Anfang an einfach total sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten und ihre Drogensucht bzw. frühere Drogensucht gut verstehen. Auch Sawyer (the Lawyer; wer das Buch gelesen hat versteht was ich meine :D) fand ich als männlichen Loveinterest einfach so süß und sympathisch! Anfangs war er noch sehr verschlossen gegenüber Darlene, aber wenn man ihn erstmal richtig kennenlernt weiß man, dass er einen tollen Humor und ein weiches Herz hat. Mir hat von allen Charakteren Darlene am besten gefallen, da sie so eine starke, junge Frau ist und alles dafür tun würde, um ihre Ziele zu erreichen und auch versucht, mit ihrer Drogensucht gut klar zu kommen.

Ich möchte noch etwas ansprechen, was das Ende des Buches betrifft. Auch hier gibt es kein unnötiges Drama und das fand ich perfekt! Lieber lese ich kitschige Happy Ends als unnötiges Drama und das Ende hat auch zu 100% wieder gestimmt. Es war emotional, ergreifend und romantisch, wie auch schon der ganze Rest des Buches. Wer kitschige Happy Ends nicht mag, wird das Buch wohl nicht ganz überzeugen können.

Fazit
„Forever right now“ ist eine berührende und emotionale Liebesgeschichte, die vor allem von der Protagonistin Darlene geprägt wird. Sie ist eine starke und offene junge Frau, die alles dafür tun würde, ihre Ziele und Träume zu erreichen. Der männliche Loveinterest Sawyer war mir auch direkt von Anfang an sehr sympathisch. Als alleinerziehender Vater hat man es nicht immer leicht, aber ich war begeistert, wie toll er es gemeistert hat und von jedem Hilfe bekommen hat. Allerdings muss ich anmerken das es im gesamten Buch eher ruhig zuging und es wenig Drama gab. Es hat mich persönlich nicht gestört, aber ich hab etwas mehr erwartet. Das Ende an sich hat mir auch gut gefallen, auch wenn es kitschig war.

Für mich ist das Buch eines der besseren von der Autorin und kann es euch sehr ans Herz legen zu lesen! Die Geschichte geht einem wirklich wahnsinnig ans Herz und nimmt euch auf eine emotionale Achterbahnfahrt mit.

4,5/5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2021

Mein Highlight!

KNIGHTS - Ein gefährliches Vermächtnis
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Vorneweg: Die Ophelia Scale Reihe konnte mich vom ersten Kapitel an begeistern und hat mich bis zum Ende nicht loslassen können. Ähnlich erging es mir mit der NA-Reihe von Lena Kiefer. Sie schreibt unglaublich ...

Vorneweg: Die Ophelia Scale Reihe konnte mich vom ersten Kapitel an begeistern und hat mich bis zum Ende nicht loslassen können. Ähnlich erging es mir mit der NA-Reihe von Lena Kiefer. Sie schreibt unglaublich tolle Romane, weshalb ich gespannt auf den Auftakt der neuen Reihe „Knights“ war. Und schneller als ich gucken kann, hab ich das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen!

Der Schreibstil ist, wie von Lena Kiefer gewohnt, sehr locker und humorvoll geschrieben. Dazu haben die Kapitel genau die richtige Länge, wodurch mich die Geschichte von der ersten Seite an fesseln konnte. Erzählt wird aus der Sicht von der Protagonistin Charlotte, wodurch ich mich sehr gut in sie hineinversetzten und ihre Gedanken sowie Handlungen nachvollziehen konnte.

Die Handlung beginnt schon im ersten Kapitel spannend und konnte mich direkt packen. Die Geschichte startet quasi mittendrin, denn Charlotte weiß bereits von ihrer Gabe. Mit jedem Kapitel steigt die Spannung und Charlotte muss vor den Bösen fliehen, die sie in die Hände bekommen wollen. Doch sie stößt vorher auf Noel, der ihr in einer Schwierigen Situation aus der Patsche hilft und so beginnt die Liebesgeschichte der beiden. Es gibt jede Menge Abwechslung in dem Buch: Action, Fantasy und einiges an Romance. Für mich war das Buch die perfekte Mischung aus alledem.

Zugegeben, ich habe vorher noch nie etwas über Ritter gelesen, weshalb mich die Umsetzung der Idee von der Autorin richtig begeistern konnte! Sie nennen sich „Knights of the round table“, was mir vorher nicht bekannt war. Lena erklärt zu Beginn des Buches nicht viel, sodass man erstmal im Dunkeln tappt, aber nach und nach bekommt man dann einzelne Fetzen zugeworfen und muss alles zusammen setzen. Ehrlich gesagt hat mich das gar nicht gestört, denn ich war beim Lesen so im Flow, dass ich nicht mal gemerkt habe, wie sehr ich das Buch inhaliert habe und wie gut sie die Idee umsetzt und mit einer tollen Liebesgeschichte gepaart hat. An einigen Stellen wurde es dann mal etwas kitschig, aber nach dem Ende des Buches hab ich so einige Theorien, weshalb die Liebesgeschichte im ersten Band so schnell abgehandelt wurde (Um euch diesbezüglich nicht zu spoilern, werde ich dazu nicht mehr sagen 😁).

Die Protagonistin Charlotte bedient sich einiger Klischees, wie zum Beispiel „Die Auserwählte“, was etwas doof klingen mag, aber perfekt zu der Handlung gepasst hat. Außerdem gab es in der Liebesgeschichte einige Momente, wo ich etwas an der Liebe gezweifelt habe, da ich nicht an Liebe auf den ersten Blick in Büchern glaube, aber kennt man erstmal den Grund dafür, fand ich es einleuchtend, dass die Autorin diesen Weg der Erzählung gewählt hat. So tappt man als Leser*in anfangs im dunkeln, aber nach und nach erfährt man interessante und wichtige Details, die nicht nur die Charaktere betreffen, sondern auch die Handlung beeinflussen. Insgesamt konnte mich aber nichts nicht überzeugen. Es hat einfach alles gestimmt!

Zugegeben, ich hatte keine Erwartungen an das Buch, da ich selbst nicht ganz wusste, um was in dem Buch eigentlich geht, aber Lena hat mich einfach komplett überrascht! Besonders die letzten 100 Seiten empfand ich als sehr fesselnd und actionreich, da alles Schlag auf Schlag passierte und man gar nicht richtig wusste, was einem bevorsteht. Dennoch überrascht das Ende mit einem super Plottwist, den selbst ich nicht hatte kommen sehen, obwohl ich so einige Vorahnungen hatte (was Charlotte und Noel angeht), aber am Ende kam es dann doch ganz anders! Und wie man Lena Kiefer kennt, endet das Buch mit einem Cliffhanger. Aber nicht mit irgendeinem, sondern mit einem ziemlich fiesen!

Die Charaktere in dem Buch haben mir auch von Anfang an zugesagt. Charlotte ist eine starke, selbstsichere und sympathische Protagonistin, die versucht alles in ihrer Macht stehende versucht, um ihren Freunden zu helfen. Ich konnte ihre Handlungen eigentlich immer nachvollziehen und hätte in vielen Situationen genau wie sie gehandelt. Auch Noel empfand ich als einen sehr sympathischen männlichen Loveinterest und Hauptcharakter in dem Buch. Er ist tapfer, humorvoll und ich mochte seine ruhige, aber dennoch wachsame Art und Weise sehr gerne. Die Charakterentwicklungen konnte ich schon in diesem Buch deutlich merken und vor allem Charlotte musste einiges durchmachen. Das hat sie aber nur noch stärker werden lassen.

Das Einzige ,was ich etwas schade fand, war, dass mir die Nebencharaktere manchmal etwas zu oberflächlich geschrieben waren. Ich mochte sie zwar echt gerne, aber man hat wenig über sie erfahren. Vielleicht wird es im zweiten Teil mehr Szenen mit ihnen geben, worauf ich sehr hoffe!

Fazit
Mit „Knights – Ein gefährliches Vermächtnis“ liefert uns Lena Kiefer einen perfekten Auftakt für eine neue Reihe, in dem es um die „Knights of the round table “ geht. Das Buch ist die perfekte Mischung aus Romance und Fantasy und beinhaltet einiges an Action und Spannung. Mich konnte das Buch bereits von der ersten Seite an fesseln und bis zum großen Finale, das mich mit einem überraschenden Plottwist überzeugen konnte, nicht loslassen. Zudem empfand ich die Protagonistin perfekt für die Rolle als „Die Auserwählte“. Ich kann euch das Buch wirklich sehr ans Herz legen zu lesen, aber seid gewarnt: das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, der typisch für Lena ist😁. Für mich ist das Buch ganz klar ein Highlight und ich würde mich freuen, wenn das Buch weitere Fans bekommt!

5/5⭐

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2021

Besser als der erste Band!

Midnight Chronicles - Dunkelsplitter
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Vorneweg: Der erste Band, in dem es auch schon um Roxy und Shaw ging, konnte mich damals leider nicht zu 100% überzeugen. Mir waren die Charaktere zu flach und auch die Handlung war zäh und stellenweise ...

Vorneweg: Der erste Band, in dem es auch schon um Roxy und Shaw ging, konnte mich damals leider nicht zu 100% überzeugen. Mir waren die Charaktere zu flach und auch die Handlung war zäh und stellenweise sehr langatmig. Trotzdem wollte ich wissen, wie es weitergeht, da ich es nicht gerne mag, eine Reihe mittendrin abzubrechen. Und ich sag’s mal so: diesmal wurde ich nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist locker, leicht und und passt perfekt zur Geschichte, denn er bringt genau die richtige Atmosphäre rüber! Ein bisschen düster und mystisch, gepaart mit einem Hauch Romantik und Action. Auch diesmal wird das Buch abwechselnd aus der Sicht von Roxy und Shaw erzählt, wodurch ich mich sehr gut in beide Protagonisten hineinversetzten konnte.

Die ersten 200 Seiten waren sehr zäh und träge. Es ist sehr wenig passiert und die Charaktere waren erstmal auf der Durchreise durch halb Europa. Dabei sind sie zwar einigen Geistern begegnet, aber mehr Spannendes gab es auch nicht. Ab der Hälfte wurde es dann langsam spannend und bis zum Ende war es durchwegs fesselnd und actionreich. Das, was dem Buch in der ersten Hälfte gefehlt hat, gab es dafür in der zweiten Hälfte. Roxy ist immer noch auf der Jagd nach den Seelen, die aus der Unterwelt entkommen sind und verfolgt zusammen mit Shaw weiter diese Mission. Manchmal kommen sie vom Pfad ab, was der ganzen Geschichte etwas Action verliehen hat, da die alleinige Suche nach den Seelen in meinen Augen ziemlich langatmig und oftmals langweilig wirkt. Zusammen durchstehen die beiden Protagonisten viele Kämpfe, die durchwegs spannend und actiongeladen und besser beschrieben sind als noch im ersten Band.

Der Fokus liegt neben der Jagd nach den Seelen auch auf der Liebesbeziehung, die im ersten Teil ganz wage angedeutet wird. Shaw und Roxy haben sich im ersten Band ja nicht einmal geküsst, was ich übrigens immer noch nicht nachvollziehen kann. Dafür fand ich es aber sehr gut, wie diesmal der Fokus auf das, was zwischen ihnen herrscht, gelegt wird. Sie nähern sich endlich an und ehrlich gesagt ging es schneller als erwartet. Aber ich bin froh, dass Roxy und Shaw endlich zueinander gefunden haben. Ich habe anfangs das Drama der beiden nicht wirklich nachvollziehen können, aber durch Roxys Erklärungen kann man gut verstehen, weshalb sie Shaw auf Abstand gehalten hat. Nicht desto trotz ging es ab der Hälfte viel zu schnell für mich mit den beiden. Die Anziehungskraft konnte ich deutlich spüren, aber gefühlt habe ich die emotionale Bindung der beiden bis zum Ende nicht richtig. Das liegt wohl daran, dass ich die Charaktere immer noch zu flach finde und keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen kann, was ich leider schade finde.

Roxy und Shaw sind beide sympathisch, humorvolle Charaktere, die einen starken Willen haben, einander zu Beschützen und gegen das Böse anzukämpfen. Dennoch fehlt mir die Tiefe der beiden. Ich kann es nicht richtig beschreiben, aber ich war schon im ersten Band nicht 100% überzeugt von ihnen als Protagonisten.

Gut gefallen hat mir dafür wieder die Umsetzung mit der Magie bzw. wie Roxy ihre Magie mit ihrem Amulett steuern kann. Aber auch im Allgemeinen und besonders am Ende wird die Magie nochmal sehr wichtig! Endlich erfährt man, wer oder eher gesagt was Shaw ist und wow. Mit so einem gutem und fesselndem Ende habe ich nicht gerechnet. Anfangs weiß man nicht, in welche Richtung es gehen mag, aber spätestens wenn es um Shaws wirkliche Herkunft geht, wird’s richtig spannend! Das Ende überrascht mit einem guten Plottwist, von dem man geahnt hat, das er kommen würde, aber dennoch nicht in dem Ausmaße. Ein spannendes Ereignis nach dem anderen und zum Schluss endet das Buch mit einem wirklich fiesen Cliffhanger. Das war in meinen Augen ein wirklich gut gemachtes Ende, welches mich zu 100% überzeugen konnte und wo anfangs keine Stimmung war, war sie spätestens gegen Ende des Buches da! Auch die Nebencharaktere peppen das ganze noch ein wenig auf. Vor allem Kevin mag ich sehr gerne, einfach weil er zu jedem ungelegenen Moment hereinschneit und immer seinen Senf dazu geben muss.

Fazit
Anfangs konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die erste Hälfte ist eher träge und zieht sich sehr. Ab der Hälfte des Buches wird es zunehmend spannend und das Ende kann mit einem sehr guten Plottwist und einem Cliffhanger überzeugen! Die Charaktere sind mir leider auch diesmal zu blass geblieben. Auch wenn ich Roxy und Shaw sympathisch finde, hat mir das gewisse etwas gefehlt, was sie für mich eher wie Nebencharaktere hat aussehen lassen. Dennoch steht diesmal die Liebesgeschichte im Fokus, die anfangs in Drama ausartet und ab der Hälfte des Buches schlagartig Form annimmt. Noch zu vergessen die Mission von Roxy, die Seelen in die Unterwelt zurückzubringen, was diesmal eher Nebensache ist, bleibt dennoch spannend und ehrlich gesagt bin ich nach dem Ende des Buches jetzt schon sehr gespannt auf das nächste Buch der beiden! Auch wenn mich die Geschichte diesmal auch nicht zu 100% überzeugen konnte, fand ich es um Längen besser als den ersten Band und kann es weiterempfehlen!

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