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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2021

Schwächer als der erste Teil

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch
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Heute mal eine Kurzfassung zu dem Buch:

Eigentlich hat es mir gut gefallen. Aber einige Sachen, wie z.B. das Landon plötzlich ein so großer Filmstar ist kam mir so an den Haaren herbeigezogen vor. Vor ...

Heute mal eine Kurzfassung zu dem Buch:

Eigentlich hat es mir gut gefallen. Aber einige Sachen, wie z.B. das Landon plötzlich ein so großer Filmstar ist kam mir so an den Haaren herbeigezogen vor. Vor allem das Ende war etwas komisch. Ein weiterer Teil, der mich gestört hat, ist, dass es die ganze Zeit hin und her geht zwischen den Protagonisten bis zum Ende, was mich irgendwann nur noch gelangweilt hat und eventuell auch ein bisschen sauer.
Dafür war das Buch aber genauso emotional und zerreißend wie der erste Band!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2021

Tolle Charaktere, schwächere Handlung

Nocturna - Das Spiel des Fuchses
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Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Es ist schön gestaltet und ich finde die weißen Figuren sehen sehr königlich aus und stechen gut heraus bei dem kupferfarbenem Hintergrund. Und wenn man das Buch ...

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Es ist schön gestaltet und ich finde die weißen Figuren sehen sehr königlich aus und stechen gut heraus bei dem kupferfarbenem Hintergrund. Und wenn man das Buch gelesen hat weiß man auch, was die Fuchsmaske bedeutet und mit dem Buch zu tun hat.

Der Schreibstil war angenehm zu lesen, trotz der Perspektive. Erzählt wurde die Geschichte aus der Er/Sie Perspektive, was mir öfter mal Schwierigkeiten bereitet, schnell voran zu kommen. Aber tatsächlich bin ich sehr gut mit der Erzählperspektive in dem Buch ausgekommen. Außerdem hatte das Buch eine angenehme Kapitellänge. Mal waren die Kapitel bis zu 30 Seiten lang, aber manchmal auch nur 5 Seiten, wodurch ich nicht gelangweilt wurde. Zudem gab es auch eine wundervoll gezeichnete Karte, die aber irgendwie keinen Sinn gemacht hat, da es fast keine Ortsbeschreibungen gab und die Karte somit fast nicht im Einsatz war. Ein toller Bonus, der aber wenig genützt hat leider.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir einfach. Man lernt am Anfang direkt Finn und Alfehr kennen, sowie auch die wunderbare Welt, in der sie mit ihrer Magie leben. Schon nach den ersten 50 Seiten wurde es spannend und ab da beginnt auch die richtige Story. Es bleibt im ganzen Buch über stetig spannend, interessant und öfter auch sogar sehr brutal, womit ich zu Anfang nicht gerechnet habe. Für mich war das eine tolle Überraschung. Leider aber gab es auch Momente bzw. Kapitel, die eher nichts zur Story beigetragen haben und somit langweiliger waren als der Rest. Ich bin dann öfter mal ins Überfliegen überggegangen, was ich aber häufig bei Büchern mache.

Einen roten Faden in der Geschichte konnte ich von Anfang an sehen. An einigen Stellen ist die Autorin mal von dem Weg abgekommen und andere Sachen standen dann eher im Vordergrund. Aber zum Ende hin fand ich den roten Faden dann doch wieder. Eine Sache, die ich unbedingt ansprechen möchte, ist, dass der Prinz ja nach seinem verschwundenen Bruder Dez sucht und das ist auch eigentlich der Grund, warum er überhaupt erst die dunkle Magie anwendet. Aber die Suche nach dem Bruder wird total vernachlässigt. Am Anfang wird das ein paar mal erwähnt, aber dann bis zum Ende nicht einmal mehr, außer am Ende selbst einmal. Das war für mich so der Punkt, wo ich gemerkt habe, dass der rote Faden verloren gegeangen ist. Leider konnte mich die Story wegen dem Punkt nicht wirklich vom Hocker reißen bzw. das gewisse etwas hat auch gefehlt.

Insgesamt kam mir die Geschichte auch etwas zu leicht vor bzw. sie war oberflächlich und ging nicht in die Tiefe. Insbesondere das Ende war viel zu leicht abgeschlossen so fast ohne Komplikationen. Da habe ich an der Stelle doch mehr erwartet. Außerdem kann man bei dem Ende auch bleiben und einen Einzelband draus machen, denn es gibt keinen Cliffhanger und das wäre für mich der Punkt, wo ich sage, dass ich dann den zweiten Teil nicht lesen brauche, da die Geschichte für mich abgeschlossen ist und da ich durch keinen Cliffhanger den Anreiz habe, weiterzulesen.

Die Magie bzw. das Propio, dass die Protagonisten besitzen und frei anwenden können wurde zu Anfang der Geschichte ziemlich unverständlich erklärt. Leider bin ich ducrh die ganzen Erklärungen ziemlich durcheinander geraten, aber durch die Hilfe meiner Buddyread-Partnerin, die mir die Magie und das Propio genauer erklärt hat, habe ich den Sinn dann auch nach 200 Seiten verstanden und konnte mich sogar mit der Magie anfreunden. Aber ich muss auch an dieser Stelle sagen, das das eher ein negativer Kritikpunkt an dem Buch ist. Insgesamt aber, wenn man dann die Grundlagen der Magie und des Propio versteht, ist es doch interessant, vor allem, wenn dann auch die dunkle Magie in den Vordergrund tritt.

Was mir aber tatsächlich sehr gut gefallen hat an dem Buch ist die Liebesgeschichte! Man ahnt im Buch über gar nicht, dass sich die Protagonisten gefallen könnten, da es so gar keine Anzeichen und Andeutungen ihrerseits füreinander gibt. Aber nach einiger Zeit kennen sie sich ja besser und zwischen ihnen baut sich ganz lansgam etwas auf. Ich finde es toll, dass die Liebesgeschichte quasi ein kleiner Bonus zu der eigentlichen Geschichte ist und somit nicht im Vordergrund steht, außer die letzten 100 Seiten vielleicht. Die Protagonisten werden ein besserer Team und geben aufeinander mehr acht als zu Anfang der Geschichte. Für mich ist das ein großer Pluspunkt, da es mal etwas anderes war und sehr abwechslungsreich zu anderen Büchern.

Das lateinamerikanische Setting, was bei dem Buch angepriesen wird, ist für mich leider nicht ganz rüber gekommen. Es gibt immer mal wieder spanische Wörter, wie maledito, estupido oder etiendes und noch andere Wörter an vielen Satzenden, aber so wirklich rübergekommen ist das Feeling für mich nicht. Neben den Wörtern gab es auch mal ein paar Beschreibungen hier und da von Gebäuden und Orten, aber für mich ist da kein Funke eines lateinamerikanischen Settings übergesprungen, was ich sehr schade fand.

Die Protagonisten Finn und Alfehr waren mir zu Anfang etwas fremd und nicht so leicht zugänglich, was wahrscheinlich an der Erzählperspektive lag. Nach einiger Zeit wudren mir beide aber sympathisch, aber die Gedanken und Handlungen der beiden konnte ich nicht so ganz nachvollziehen manchmal. Finn ist sehr schlagfertig, mutig und kämpft sich lieber alleine durch. Alfehr hingegen ist etwas schüchtern, hat auch öfter mal einen Stock im Hintern, was einige Situationen sehr lustig gemacht hat. Was ich an ihm mochte, ist, dass er seine Angst offen gezeigt hat und trotzdem verscuht hat tapfer und mutig zu sein und das Beste aus der Situation zu machen. Zusammen ergeben Finn und Alfehr ein tolles Team, da sie super zuammenarbeiten und aufeinander aufpassen.

Luka, ein Nebencharakter, der zufälligerweise wie ich heißt, war mir auch sympathisch. Er hilft wo er kann und steht Alfie immer zur Seite, egal wie knifflig die Situation auch sein mag. Den Bösen in dieser Geschichte hätte ich am liebsten das Buch ins Gesicht geworfen beim Lesen, womit die Autorin wohl ihr Ziel erreict hat, dass man als Leser den Bösen hasst.

Fazit:

Insgesamt ein solides Fantasybuch, das so seine Schwächen, aber auch Stärken hat. Das lateinamerikanische Setting ist bei mir leider nicht so wirklich rübergekommen und das gewisse etwas an der Geschichte hat auch gefehlt. Allerdings hat mir die Liebesgeschichte super gefallen, da diese mal nicht im Fokus steht und eher ein Bonus ist. Die Charaktere überzeugen mit ihrer Schlagfertigkeit, ihrerer Tapferkeit und der tollen zusammenarbeit als Team. Allerdings wäre für mich nach dem Ende des Buches die Geschichte abgeschlossen, da es zudem auch keinen Cliffhanger gibt und alles stimmig ist. Ich kann das Buch zwar empfehlen, aber eher denjenigen, die neu in dem Genre High Fantasy sind und eine lockere und nicht allzu komplexe Story lesen möchten.

Das Buch bekommt von mir

3,5/5 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2021

Ein schönes Wohlfühlbuch

Sweet like you
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Das erste was natürlich direkt auffällt ist das wunderschöne Cover. Ich persönliche finde es sehr schön gestaltet, da es sich mal etwas von den anderen Covern aus dem Genre mit dem Geschenkanhänger und ...

Das erste was natürlich direkt auffällt ist das wunderschöne Cover. Ich persönliche finde es sehr schön gestaltet, da es sich mal etwas von den anderen Covern aus dem Genre mit dem Geschenkanhänger und dem Eukalyptus unterscheidet.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir von der ersten Seite an. Er ist sehr simpel, aber dafür angenehm zu lesen. Erzählt wird das Buch aus der Sicht des auktorialen Erzählers, was mir häufig Probleme bereitet, aber in diesem Falle hatte ich absolut keine Schwierigkeiten beim Lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und enden öfter mal mit einem kleinen Cliffhanger, weswegen die Handlung eigentlich durchwegs spannend war und ich nicht aufhören konnte zu lesen. Tatsächlich habe ich das Buch sogar innerhalb weniger Stunden verschlungen!

Das Buch fängt sehr entspannt an und nimmt rasch an Fahrt auf. Direkt am Anfang fährt Cassie schon in die Stadt Honey-Springs und trifft dort ziemlich schnell auf ihren alten Schwarm. Ich bin super gut in das Buch reingekommen und konnte schnell feststellen, das das Buch so ein typisches Kleinstadt-Feeling verbreitet. Mich hat es auch sofort an die Redwood-Reihe von Kelly Moran erinnert.

Die gesamte Handlung des Buches ist konnte mich von der ersten Seite an fesseln und bis zum Ende in den Bann ziehen. Es sind wirklich viele lustige Sachen passiert, die mich zum Lachen bringen konnten, aber es gab auch die ein oder andere romantische Situation, die mir allerdings nicht die gehofften Gefühle gegeben haben bzw. wo für mich einfach keine Emotionen aufkamen. Das hat mich leider etwas enttäuscht, da ich mir eine super schöne Liebesgeschichte vorgestellt habe, aber im Endeffekt haben da einfach die Gefühle gefehlt. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass erst im letzten drittel des Buches Richtung Kuss und weiteres ging. Ich bin es irgendwie gewohnt, dass vor der Hälfte des Buches oder spätestens ein paar Seiten nach der Hälfte wenigstens ein Kuss oder mehr passiert, aber leider nicht in diesem Buch. Natürlich ist das kein Muss in jedem Buch, aber an dieser Stelle war mir die Liebesgeschichte einfach zu oberflächlich.

Was mir aber besonders gut gefallen und auch unterhalten hat, war, das dieses Kleinstadt-Feeling eine wundervolle Atmosphäre verbreitet hat. Es gibt den typischen Klatsch und Tratsch zwischen den Bewohnern der Stadt und alle kennen sich untereinander, aber durch Cassie wurde alles aufgewirbelt und es gab natürlich viel zu reden. Dadurch wurde die Story wirklich sehr unterhaltsam!

Der Fokus liegt hier, wie der Klappentext und das Cover verraten, auf der Honigfarm von Cassies Tante Etta, die alles von ihr geerbt hat. Schön find ich es, wie die Autorin das Thema Bienen und natürlich auch den Honig in dem Buch aufgreift. Man lernt so viel über Bienen und ihren Honig, was ich sehr toll fand!

Das Ende fand ich okay. Es war mir persönlich etwas zu kitschig und ging schneller als gedacht. Vergeben und Vergessen wurde auch sehr schnell, aber ohne Happy End geht es natürlich nicht. Insgesamt war es aber in sich stimmig und lässt mich gespannt auf den zweiten Band zurück!

Eine Sache möchte ich noch ansprechen, die im Klappentext nicht erwähnt wird bzw. was man auf dem englischen Cover sehen kann. Und zwar ist das Originalcover abgebildet mit einer Katze. Im Klappentext wird nichts über eine Katze erwähnt. Da fragt man sich natürlich, was die Katze auf dem Cover zu suchen hat. Ganz einfach erklärt: ein weiterer „Charakter“ spielt hier eine ebenfalls große Rolle, und das ist die Katze Belle. Weiteres möchte ich euch aber jetzt nicht spoilern, aber auf euch wartet definitiv eine süße Story.

Charaktere:

Cassie, die Protagonistin der Geschichte, ist eine willensstarke, wenn auch etwas tollpatschige Person. Durch sie bekommt man viel zu lachen im Buch! Sympathisch war sie mir von Anfang an, aber leider habe ich nicht so richtig den Draht zu ihr gefunden.

Nick ist der Protagonist des Buches und der Schwarm von Cassie. Ich fand ihn total nett, sympathisch und sehr hilfsbereit. Er hat immer geholfen wo er nur konnte und zu Cassie hatte er vom ersten Moment an eine besondere Verbindung, auch wenn ich zu geben muss, das ich nicht viel von den Schwärmereien der beiden füreinander bemerkt habe.

Leider waren mir die Charaktere insgesamt zu oberflächlich, was wahrscheinlich an der Erzählperspektive liegt. Eine Verbindung konnte ich wie schon gesagt nicht wirklich aufbauen, da mir die Emotionen gefehlt haben.

Allerdings fand ich wiederum die Nebencharaktere sehr cool! Sie waren lässig, entspannt und haben allen Klatsch und Tratsch so schnell wie möglich verbreitet, wie es nur ging. Sie haben zur Story sehr viel beigetragen und einige Situationen lustiger gestaltet.

Fazit:

Sweet like you ist eine süße, wenn auch kitschige Kleinstadt-Liebesgeschichte, in der es größtenteils um Bienen und Honig geht, wie der Klappentext schon verrät. Mich konnte das Buch von der ersten Seite an fesseln und hat mir einige tolle Lesestunden bereitet. Allerdings fand ich die Liebesgeschichte und die Charaktere zu oberflächlich. Für Fans der Redwood-Reihe ist dieses aber Buch absolut empfehlenswert! Ich freue mich ebenfalls auf den zweiten Band der Honey-Springs-Reihe und auf die Geschichte von Madison und Patrick.

4/5 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2020

Bestes Buch der Autorin und Jahreshighlight!

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
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Wie schon bei dem ersten Teil der Chances-Reihe mag ich auch hier das Cover sehr gerne! Es ist fast 1 zu 1 das Gleiche, hat aber keine Libellen vorne drauf. Ich finde es einfach nur wunderschön. Mehr muss ...

Wie schon bei dem ersten Teil der Chances-Reihe mag ich auch hier das Cover sehr gerne! Es ist fast 1 zu 1 das Gleiche, hat aber keine Libellen vorne drauf. Ich finde es einfach nur wunderschön. Mehr muss man dazu glaube nicht sagen. Der LYX Verlag übertrifft sich echt immer selber.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig zu lesen und man fliegt nur so von Seite zu Seite. Brittainy schafft es allerdings immer wieder aufs neue, mich mit ihren Worten zu verzaubern und in eine schöne, aber gleichzeitig auch schmerzhafte Welt zu versetzen. Erzählt wird die Geschichte auch dieses Mal aus Sicht beider Protagonisten, also Landon und Shay, wodurch man sich sehr gut in beide Charaktere und ihre Gedankenwelt hinein versetzen kann.

Beginnen wir doch einfach mal am Anfang der Geschichte. Man lernt ganz klassisch Shay und Landon kennen und sie erzählen erstmal voneinander. Wie sie sich kennen gelernt haben udn warum sie sich überhaupt hassen. Nebenbei offenbaren beide Charaktere ihre grausame Vergangenheit bzw. die der Familie und wie sie mit darin verstrickt sind. Für mich war es echt nicht einfach Shay und vor allem Landon dabei zuzuhören, was sie alles erleben mussten und immer teilweise immer noch erleben. Die Themen, die hier besprochen werden, wie Drogen und Depressionen, haben für mich in diesem Buch eine ganz neue Ebene meiner Gefühle erreicht und konnten mich nicht loslassen.

Es war einfach nur herzzerreisend zu lesen, was die Protagonisten durchgemacht haben und ich konnte sie im ganzen Buch über vollkommen verstehen, wasrum sie zu dem Menschen geworden sind, die sie heute sind. Das war definitiv nichts für schwache Nerven, weswegen ich euch empfehle, euch vorher darauf vorzubereiten, dass das Buch doch weitaus schlimmer für die eigenen Nerven ist als man vielleicht denken würde. Zum Glück gibt es auch eine Triggerwarnung, die sehr angebracht ist wie ich finde. Auch, wenn es nicht leicht zu lesen und zu verdauen ist, muss ich sagen, das das Thema mit den Depressionen das Buch sehr viel ernster und realer gemacht hat. Ich denke so ziemlich jede zweite Person hat selbst schon Mal am eigenen Leib erfahren, wie es ist, an Depressionen zu leiden oder vielleicht auch andere Personen im Freundes- und Familienkreis kennt, die unter Depressionen leiden. Für mich ist daas Thema ziemlich ernst und ich finde, dass Brittainy hier im Buch damit sehr toll umgegangen ist. Es wird nicht mal ebenso abgeklascht, sondern wirklich gut unter den Charakteren besprochen und ernst behandelt.

Schon am Anfang des Buches habe ich gemerkt, das das Buch toll werden wird, wenn auch nicht einfach zu lesen, da es mir vielleicht das Herz brechen könnte. Genau das ist geschehen, aber das Ende des Buches hat mein Herz wieder repariert und dennoch mit einem kleinen Riss zurück gelassen. Jedenfalls hat mir das Buch und die Story von Anfang an sehr gut gefallen und konnte mich wirklich vond er ersten Seite an fesseln. Ich musste mich echt beherrschen, um den zweiten Abschnitt nicht einfach weiterzulesen (wegen der Leserunde). Aber wie auch schon in Brittainys anderen Büchern spürt man auch hier die Anziehungskraft zwischen den Charakteren und kann richtig mitfiebern.

Ich konnte mir tatächlich nicht so ganz ausdenken, in welche Richtung das Buch gehen würde und im Endeffekt hat es mich sogar sehr überrascht! Spannung war von Anfang an da und so richtig loslassen konnte mich die Story nicht. Es war teilweise total lustig zwischen den Protagonisten bzw. was sie erlebt haben, aber natürlich gab es auch sehr, sehr viele traurige, aber auch romantische Momente, die es wert waren, das Buch gelesen zu haben. Eventuell war ich auch ein bisschen am flemmen, da mich die Geschichte so berührt und ergriffen hat. Für mich war die Geschichte von Shay und Landon tatäschlich noch besser als die von Ellie und Grey.


Ein letzter Punkt, bevor ich auf die Charaktere eingehen werde, ist die Liebesgeschichte bzw. die Enemies-to-Lovers Story. Ich finde es immer wieder toll solche Arten von Liebesgeschichten zu lesen, da es für mich persönlich unterhaltsamer ist und realer rüberkommt, als Friends-to-Lovers Geschichten. Die Autorin kann einfach alle möglichen Geshichten schreiben und ich werde sie lesen und jedes Mal gut finden. Aber dieses Buch bzw. diese Geschichte ist mein All-Time-Favorite von ihr und ein Jahreshighlight! Shay und Landon hassen sich ja für bekanntlich und davon weiß auch die ganze Schule. Sobald sie sich in die Augen blicken entflammt der Hass noch mehr, wobei beide im Inneren wissen, das sie sich gar nicht wirklich hassen, sondern sogar attraktiv finden. Aber das wollen sie sich ja natürlich nicht eingestehen. Erst durch eine Party und ein unerwartetes Ereignis kommt es dazu, dass sich Shay und Landon näher kommen (müssen und wollen :D!). Was soll ich sagen? So eine amüsierende, aber auch berührende Enemies-to-Lovers Geschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Die Gefühle, die Landon und Shay für einander entwickeln bzw. eigentlich sogar schon haben und es sich nicht eingestehen wollen, kommen so real rüber. Ich habe mit den beiden richtig mitgefiebert, da sie so toll miteinadner umgegangen sind. Erst waren es nur hassvolle Blicke, aber nach einander kamen immer mehr Gesten dazu. Es wurden Flirts, leichte Berührungen und irgendwann dann auch mehr, aber nicht wurde überstürzt opoder zu schnell angegangen. Brittainy hat zwischen den Protagonisten eine perfekte Atmosphäre erschaffen und vermittelt diese dem Leser auch ziemlich gut! Und jetzt wird es schon wieder zu viel mit meinem Geschreibe. Ich sehe jetzt schon, dass die Rezension viel zu lang ist und noch weiter geht:/). Alles in einem: wunderbare Geschichte, die sich in mein Herz geschlichen hat und auf ewig einen Platz dort haben wird!

Gespannt bin ich nach diesem Buch sehr, wie es in Band zwei dann weitergeht! In diesem Teil sind Shay und Landon 18/19 Jahre alt und in Band 2 dann Erwachsene.

Shay ist nicht das typische Mädel, was eingebildet oder total schüchtern ist. Ganz im Gegenteil, denn ich finde sie kommt sehr selbstbewusst rüber, obwohl sie in einer schweren Situation mit ihrer Familie ist. Sie ist stark und lässt sich nicht davon runterziehen bzw. zeigt sie es nicht und kann es gut verstecken. Zudem war mir Shay von der ersten Seite an sympathisch, da sie einfach so eine tolle Art an sich hat mit Menschen umzugehen und sehr einfühlsam ist. Das Wohl anderer Menschen stellt sie über ihr Eigenes und kümmert sich gerne um die, die sie liebt. Sie ist einafch eine tolle Person, mit der ich gerne befreundet wäre. Eine von Shays Stärken ist, dass sie Menschen wie ein offenes Buch lesen kann.

Landon ist innerlich ein gebrochener junger Mann, der schon so einiges erleben musste und seitdem auch an Depressionen leidet. Er tut zwar immer auf selbstbewusst, aber Shay ist die Einzige, die ihn wirklich sehen kann. Ganz langsam taut er aber auf und lässt zu, dass Shay sein Anker wird. Sie ist bald die Einzige Person, die ihn noch am Leben hält.

Zusammen ergeben Landon und Shay ein wunderbares, wenn auch gebrochenes Paar. Ihre Beziehung ist außergewöhnlich, denn zusammen sind sie stark. Für mich mein liebstes New Adult Couple! Aus Hass wird Liebe und so halten sich beide gegenseitig über Wasser.

Die Nebencharaktere finde ich neben Shay und Landon wundervoll! Sie sind voller Humor, haben aber auch so ihre schlechten Seiten bzw. die jenigen, die sowieso jemanden vorgeben zu sein, der sie in Wirklichkeit nicht sein. Sie fügen sich aber gut in die Geschichte mit ein und machen einiges umso spannender und amüsanter! Eleanor kennt man ja schon aus "Wie die Ruhe vor dem Sturm", auch wenn sie hier in nur zwei oder drei Situationen vorkommt. Auch sie ist ein toller Charakter und für Shay eine wunderbare Cousine und natürlich ihre beste Freundin!

Shays Eltern haben so einige Probleme, die ich auch am eigenen Leib schon so erfahren durfte, wenn auch nicht ganz so schlimm, weswegen ich sie da in vielen Situationen gut nachvollziehen konnte. Ebenso sind auch Landons Eltern sehr belastend für ihn selbst, weswegen ich die Eltern beider Protagonisten nicht so wirklich gut leiden konnte, was wahrscheinlich auch gewollt war von der Autorin.

Fazit:


Dieses Buch ist wieder einmal ein Meisterwerk! Humorvoll, berührend, emotional und noch so viel mehr... Brittainy schafft es jedes Mal aufs neue mich mit ihren Worten zu verzaubern und mit ihrer Story, die sie geschaffen hat, zu fesseln. Enemies-to-Lovers Geschichten sind wahrlich die besten und das hat sie mit der Geschichte von Shay und Landon definitiv bewiesen! Die beiden Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und werden dort auch immer einen Platz haben. Für mich ist das Buch ein jahreshighlight und das beste Buch, welches ich bis jetzt von ihr gelesen hab! Ich kann es euch sehr empfehlen zu lesen und vor allem, wenn ihr Enemie-to-Lovers Storys liebt!


5/5 Sternen

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 17.11.2020

Bewegend ehrlich und doch so emotional

What if we Drown
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Der Klappentext des Buches hat mich ziemlich neugierig auf die Geschichte gemacht, da es hier auch um Medizinstudenten geht, was ich so noch nie in anderen Büchern gelesen hab. Zudem konnte mich das Cover ...

Der Klappentext des Buches hat mich ziemlich neugierig auf die Geschichte gemacht, da es hier auch um Medizinstudenten geht, was ich so noch nie in anderen Büchern gelesen hab. Zudem konnte mich das Cover sofort von sich überzeugen. Es ist typisch für den LYX Verlag und sehr schlicht, aber schön gestaltet.

Auch der Schreibstil gefiel mir ziemlich gut. Er ist sehr locker und flüssig und ich hatte das Gefühl, das ich durch die Seiten geflogen bin. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch dann durch! Geschrieben wurde die Geschichte aus der Sicht von Laurie. Dadurch konnte ich von Anfang eine gute Bindung zu der Protagonistin aufbauen und ihre Gedankengänge und Handlungen nachvollziehen. 

Handlung:

Der Einstieg in das Buch fängt mit einer kleinen Einleitung in Lauries momentane Situation an, als sie auf die Universität geht. Dort lernt sie dann auch Sam kennen. Und so beginnt die emotionale und schöne Liebesgeschichte der beiden. Selbst jetzt, wo ich die Rezension schreibe, kann ich gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich das Buch fesseln und begeistern konnte. 

Das Buch ist vom ersten Kapitel an spannend und emotional, wodurch ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Die Spannung in der Handlung und zwischen den Protagonisten baut sich langsam und konstant bis zum Ende auf. Ich persönlich fand die Liebesgeschichte so toll umgesetzt, da ich die ganze Zeit mit den Charakteren mit gefiebert habe. Aber das was mir beim Lesen am meisten positiv aufgefallen ist, ist, dass die Liebesgeschichte  zwar emotional und spannend, aber so ehrlich und real für mich war. Ich konnte die Anziehungskraft der beiden Figuren, also Laurie und Sam, von dem ersten Moment an, in dem sie sich getroffen haben, spüren, auch wenn es keine Liebe auf den ersten Blick war. Das fand ich von der Autorin wirklich gut umgesetzt! 

Was man immer im Hintergrund behalten muss beim Lesen ist die tragische Vergangenheit von Laurie, da ihr Bruder ums Leben gekommen ist. Und wie man es sich denken kann, hat auch Sam etwas damit zu tun. Doch erst am Ende kommt so wirklich langsam die Wahrheit ans Licht. Für mich blieb die Spannung genau deshalb bis zum Ende bestehen, da ich wissen wollte, was denn nun in jener Nacht geschehen ist. Und ich muss sagen, das Ende hat mir regelrecht das Herz in zig tausend Teile zerbrochen und doch wieder zusammengesetzt. Aber das Ende war für mich perfekt! Ich fand es nicht kitschig, sondern echt. Die Gefühle waren richtig greifbar und ich bin beim Lesen echt den Tränen nahe gekommen.

Jedenfalls gab es in der gesamten Geschichte auch viele unerwartete Geschehnisse und Wendungen, mit denen ich echt nicht gerechnet hätte. Neben der Spannung und Emotionalität des Buches gab es auch viel Humor, was gut in die Geschichte und zu den Charakteren gepasst hat. 

Ich möchte zuletzt auch noch auf das Thema Medizin eingehen. Beide Protagonisten, Laurie und Sam, studieren zusammen an der gleichen Uni Medizin. Im Allgemeinen habe ich noch in keinem Buch etwas über das Thema gelesen, weswegen ich es sehr spannend fand, den Figuren beim studieren "mit zuzusehen". Alles wurde ausführlich beschrieben und es kam sehr echt rüber, ohne steif zu wirken oder als hätte die Autorin zu viel recherchiert und versucht, alles was geht mit in die Geschichte einzubauen. Mir hat das neben der Liebesgeschichte viel Spaß gemacht zu lesen und für mich war das sogar sehr informativ, da ich auch ein bisschen was dazu gelernt habe. 


Insgesamt konnte mich die Handlung von der ersten Seite an packen. Es sind viele unerwartete Sachen passiert, die mich teilweise schockiert haben. Die Liebesgeschichte war so real und greifbar, dass ich mich tatsächlich Schock verliebt habe in den Protagonisten :D. Der einzige kleine, aber nicht weitaus störende Aspekt der mir aufgefallen ist, ist, dass die Autorin sehr oft das Wort ozeanblau im Zusammenhang mit den Augen des Protagonisten gesetzt hat. Das kam dann doch ein paar mal zu viel dran.

Und ein letzter Punkt, der ziemlich wichtig ist, wie ich finde: Das Buch hat eine Trigger Warnung, da es hier unter anderem um Drogenkonsum geht. Ich finge es gut, dass der Verlag hier eine Warnung zu Anfang des Buches gesetzt hat! Ohne zu verurteilen schreibt die Autorin eine tolle und berührende Geschichte, die wichtige Themen anspricht.

Laurie, aus dessen Sicht das Buch geschrieben wurde, mochte ich von Anfang an sehr! Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten und nachvollziehen, wie es ihr mit dem Verlust ihres Bruders ging. Dies wurde auch sehr oft thematisiert. Laurie ist einfühlsam und hilft gerne ihren Mitmenschen, auch wenn sie sich oft selbst hinterfragt. Trotzdem schafft sie es, selbst in schwierigen Situationen selbstbewusst zu sein.

Und wie eben schon geschrieben habe ich mich tatsächlich in Sam direkt verliebt. Ich habe schon lange nicht mehr so einen tollen männlichen Charakter in einem Buch getroffen, der mich von der ersten Seite an umhauen konnte! Sam ist sehr rücksichtsvoll, einfühlsam und ehrlich, auch wenn ihn seine Vergangenheit sehr belastet. Ich konnte die Verbindung zwischen Sam und Laurie im ersten Momentan an spüren und habe darauf hin gefiebert, das die beiden zusammen kommen. Klar, sie sind nicht perfekt und haben ihre Fehler, aber sie tun einander gut und arbeiten an sich selbst, auch wenn es viel Überwindung kostet.

Die Nebencharaktere konnten mich auch ziemlich überzeugen mit ihrem Humor und der Lebhaftigkeit. Zudem fand ich es richtig toll, das sogar ein lesbisches Pärchen unter den Nebencharakteren dabei war!

Fazit:
Dieses Buch hat mich berührt und zutiefst bewegt. Schon lange konnte mich kein New Adult Buch mehr so mitnehmen. Ich habe nicht erwartet, das sich die Charaktere mit ihrer einfühlsamen und sympathischen Art in mein Herz schleichen würden. Und dennoch ist dies von der ersten Seite an geschehen. Vieles in diesem Buch ist so unerwartet passiert und konnte mich nicht mehr loslassen, auch wenn es oft sehr emotional war. Wenn ich euch eins sagen kann, dann das ihr dieses Buch lesen müsst! Aber haltet Taschentücher bereit, denn es wird emotional, spannend, romantisch und noch so vieles mehr...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere