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Veröffentlicht am 30.06.2020

bester Teil der Reihe!

ELFENTHRON
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Nachdem mich das Ende des zweiten Bandes sehr schockiert zurück gelassen hat, war ich sehr gespannt darauf, wie es denn nun mit Jude in der Menschenwelt und mit Cardan in der Elfenwelt weitergeht. 

Ich ...

Nachdem mich das Ende des zweiten Bandes sehr schockiert zurück gelassen hat, war ich sehr gespannt darauf, wie es denn nun mit Jude in der Menschenwelt und mit Cardan in der Elfenwelt weitergeht. 

Ich finde ich toll, dass der Verlag das Cover übernommen hat, da es wirklich gut zur Geschichte passt und natürlich auch zum Rest der Reihe. Es ist sogar meiner Meinung nach das schönste aus der gesamten Reihe!

Auch in diesem Teil der Reihe finde ich den Schreibstil der Autorin sehr außergewöhnlich, aber im guten Sinne. Manchmal hatte ich das Gefühl ich komme gar nicht voran beim Lesen und manchmal bin ich sogar sehr schnell durch die Seiten geflogen. Die ganze Welt der Elfen ist super schön beschrieben, sodass man sich alles bildlich vorstellen kann, bis ins kleinste Detail. Jedenfalls kann man aus der Sicht von Jude alles gut verstehen und nachvollziehen. Außerdem tragen die kurzen Kapitel dazu bei, dass man nur noch mehr lesen will und zack, hat man das Buch auch schon durch! 

Ich bin erstaunlich gut in die Geschichte gestartet, was wahrscheinlich auch zum Teil daran liegt, dass ich den zweiten Band erst vor ein paar Monaten gelesen habe. Dennoch konnte mich das Buch von Anfang an packen, da es von Seite zu Seite spannender wurde. Sogar bis zum Ende hin gab es nicht eine Stelle im Buch, die mich gelangweilt hat, da sich die Autorin immer wieder was neues einfallen lassen hat, um mich als Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Es gab zwar am Ende oft mal mehr Gespräche über Krieg als Krieg bzw. Kämpfe selbst, aber dafür waren die voller Action! Tatsächlich gibt es auch den ein oder anderen Plottwist, der alles nochmal spannender gemacht hat, auch wenn es etwas vorhersehbar war. Mich kann ein Plottwist immer überraschen, selbst wenn ich weiß, dass sowas passieren könnte oder ich etwas ahne. 

Was ich allerdings anmerken muss, ist eine kleine Sache zu dem Ende. Es war leider nicht ganz so episch (und ging viel zu schnell vorbei), wie ich es mir vorgestellt habe, aber es konnte mich dennoch zufrieden stellen. Nach dem Ende des zweiten Bandes hatte ich nämlich etwas mehr erhofft, da dieses mich total schockiert und überrascht zurückgelassen hat!

Was mir aufgefallen ist, ist, dass die Charaktere in dem Buch teilweise ganz schöne Entwicklungen durchgemacht haben. Als erstes ist da Taryn, die von Anfang an total anders ist als sonst, aber auf eine gute und sympathische Weise. Sie ist viel netter geworden und auch irgendwie hilfsbereit. Jedenfalls mochte ich sie etwas mehr als in den anderen Bänden. Cardan ist wie immer ein wenig frech auf seine Art, aber gleichzeitig auch irgendwie süß wie ich finde. Er hat so eine Art an sich, die ich irgendwie sympathisch finde. Ich finde man konnte über die ganzen drei Bücher hinweg erkennne, wie er sich dazu bemüht hat ein besserer Elf zu werden und auch netter zu Jude zu sein und sie so zu akzeptieren, wie sie nun mal ist als Mensch. Die beiden haben eine ganz besondere Beziehung und deren Chemie erkennnt man direkt. Man wird von ihr magisch angezogen und will immer mehr davon! Am meisten hat mir aber auch hier wieder Jude gefallen. Sie ist eine sehr tapfere und starke junge Frau, die weiß, was sie will und es sich auch holt, koste es was es wolle! Sie setzt sich für ihre Geschwister ein und zeigt keine Schwächen, was mich immer wieder begeistert hat beim Lesen! Aber macht euch beim Lesen auf was gefasst, denn es kommen neue, aber auch alte Feinde mit ins Spiel, die alles dafür tun, Jude und Cardan vom Thron zu stoßen!  

Fazit:

Der dritte und somit auch finale Band der Reihe konnte mich von der ersten Seite an fesseln! Es ist spannend, actionreich und das bis zur letzten Seite. Die Plottwists haben mich sehr überrascht, sowie auch die Charaktere. Jude und Cardan sind einfach der Hammer zusammen, ich will sie gar nicht gehen lassen:(. Das Einzige was mich leider ein wenig enttäuscht hat war das Ende, da ich nach dem Ende des zweiten Bandes etwas episches erwartet habe. Nichts desto trotz war es zufrieden stellend und ich kann es gar nicht abwarten im Oktober das neue Buch von Holly Black zu lesen! Ob ich euch das Buch empfehlen kann? Ja, auf jeden Fall! Für mich ist das der beste Band der Reihe und bis zum Ende zu lesen lohnt sich!

4,5/5 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2020

Leider nicht ganz so gut wie erwartet

V is for Virgin
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Das erste was mir bei dem Buch als erstes auffällt, ist das coole Cover. Das V sticht sehr heraus und auch der Farbverlauf sieht super cool aus wie ich finde. Im Gegensatz zu dem Originalcover finde ich ...

Das erste was mir bei dem Buch als erstes auffällt, ist das coole Cover. Das V sticht sehr heraus und auch der Farbverlauf sieht super cool aus wie ich finde. Im Gegensatz zu dem Originalcover finde ich dieses hier viel schöner, weswegen es einen kleinen Pluspunkt von mir bekommt:).

Gespannt war ich auf den Schreibstil, da ich zuvor noch kein Buch der Autorin gelesen hab. Er gefiel mir von Anfang an super gut, vor allem weil man schnell von einer Seite zur nächsten kommt und so von der Handlung gefesselt wird, sodass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. So hab ich das Buch fast an einem Stück durchgelesen! Aber dazu muss ich auch sagen, dass der Schreibstil nichts Besonderes in meinen Augen ist, da größtenteils einfach zu wenig von der Welt und anderen Dingen beschrieben wird und die Gespräche im Vordergrund stehen.

Schon direkt am Anfang des Buches fängt die Hauptstory des Buches an, was ich sehr gut fand. Man wird nicht lange drum herum geführt, sondern es geht direkt zur Sache. Die Spannung war bei mir auf jeden Fall da, bis etwa zur Mitte des Buches. Da wurde die ganze Sache leider etwas langweiliger, aber gegen Ende hin wurde es dann wieder besser. Von dem Ende war ich leider etwas enttäuscht, da ich etwas ganz anderes erwartet habe. Eigentlich habe ich sogar von der gesamten Handlung etwas ganz anderes erwartet. Einerseits war ich dann positiv überrascht, aber andererseits auch irgendwie enttäuscht, da das Thema eine eigenartige, aber interessante Wendung genommen hat.

Nun zu dem eigentlichen Thema des Buches, welches sehr umstritten ist. Nämlich geht es in dem Buch um das Thema "Kein Sex vor der Ehe" und ich finde das persönlich sehr interessant, da ich mir zu so etwas auch mal ganz gerne andere Meinungen anhöre und auch jeder etwas anderes davon hält. Die Autorin hat hier ein umstrittenes Thema in eine Geschichte verpackt, was sie eigentlich gut umgesetzt hat meiner Meinung nach. Aber leider muss ich sagen, das die Richtung, die sie damit eingeschlagen hat etwas fehl am Platz gewirkt hat. Es werden Klischees wie der typische Badboy mit in das Buch eingebracht, was der Story einen lustigen Touch gegeben hat, aber ehrlich gesagt ging mir der Charakter ziemlich auf die Nerven, da er die ganze Zeit versucht, die Protagonistin dazu zu überzeugen, Sex mit ihm zu haben, obwohl sie strickt und klar jedes Mal sagt, dass sie kein Sex vor der Ehe haben will. Das Thema sollte heutzutage eigentlich kein Tabuthema mehr sein, aber anscheinend gibt es auch in dem Buch solche Leute, die es einfach nicht interessiert und sich über die Leute dann lustig machen. Um nicht mehr zu spoilern, höre ich an diesem Punkt mal auf über das Thema zureden. Insgesamt wurde es eigentlich ganz gut umgesetzt, aber die Richtung in die das Thema dann geht, ist irgendwie etwas unerwartet, aber ich denke, jeder sollte sich darüber seine eigene Meinung bilden und deshalb auch das Buch lesen:)!

Ein Punkt der mich auch noch gestört hat, ist, dass es einfach keine richtige Lovestory gab. Das hab ich echt nicht erwartet und fand ich auch echt doof:(. Das hat das Ende nämlich irgendwie zerstört in meinen Augen.

Was mich auch etwas gestört hat, war die Protagonistin Valerie. Sie ging mir oft auf die Nerven und ich konnte ihre Entscheidungen oft auch nicht nachvollziehen. Außerdem fand ich es echt doof, wie sie ihre Freundin behandelt und einfach links liegen gelassen hat, nur um ihr eigenes Ding durch zuziehen. Den Badboy Kyle mochte ich ganz gerne. Er war jetzt nichts Besonderes, aber auch sein Verhalten war manchmal echt zum kotzen auf gut Deutsch gesagt. Insgesamt waren die Charaktere sehr oberflächlich, aber ich denke es soll in dem Buch auch eher um das Thema "Kein Sex vor der Ehe" gehen als um eine Lovestory zwischen den Charakteren oder fein ausgearbeitete Charaktere.

Mein Sprichwort zu diesem Buch ist, wie ich finde, sehr passend: Leben und leben lassen!

Fazit:

Ich kann sehr gut nachvollziehen, warum das Buch viele schlechte Meinungen an Land gezogen hat und kann mich den Leuten teilweise auch anschließen. Das behandelte Thema ist ganz gut umgesetzt worden, aber hat eine unerwartete Wendung genommen, die die ich tatsächlich nicht ganz so toll fand, da dadurch die Story langweilig wurde und auch das Ende nicht zufriedenstellend war. Unterhalten konnte mich das Buch aber dennoch! Die Charaktere waren sehr oberflächlich, was wahrscheinlich daran liegt, das das behandelte Thema im Vordergrund stehen soll und nicht die Charaktere.

Ob ich das Buch weiterempfehlen kann? Ja und nein. Ja für die Leute, die mal wieder eine lockere und unterhaltsame Story mit einem ernsteren Thema für zwischendurch lesen wollen. Nein für die Leute, die eine tolle Lovestory lesen wollen und kein ernst behandeltes Thema.

Meine Sternen-Vergabe musste ich tatsächlich mehrmals überdenken und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich dem Buch aufgrund der Thematik keine Bewertung geben kann bzw. möchte. Aber wer die Rezension liest wird denke ich schlau daraus, wie mir das Buch gefallen hat und was es für Schwachpunkte gab.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2020

Tolle Charaktere, aber weniger spannende Handlung

Die Roten Schriftrollen
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Ich habe mich schon sehr auf das neue Buch gefreut, da ich Alec und Magnus, im Buch als auch in der Serie, als Paar echt super cool finde und die Geschichte der beiden einfach gerne lese. Das Buch hat ...

Ich habe mich schon sehr auf das neue Buch gefreut, da ich Alec und Magnus, im Buch als auch in der Serie, als Paar echt super cool finde und die Geschichte der beiden einfach gerne lese. Das Buch hat mich nicht enttäuscht, denn man bekommt einen guten Einblick in das Leben von Alec und Magnus, auch wenn sie gerade die Welt bereisen.

Was mich zuerst ein bisschen gewundert hat, war, dass der Verlag das Cover geändert, sowie den Erscheinungstermin um einen Monat verschoben hat. Aber umso mehr hab ich mich dann gefreut, als das Buch ein neues Cover bekommen hat, das auch viel mehr zu den anderen Büchern von Cassandra Clare passt. Ich muss sagen, dass ich bisher alle Cover geliebt habe, aber dieses hier finde ich von allen am schönsten!

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr bildhaft und ausführlich. Keine wichtigen Details werden ausgelassen, vor allem dann nicht, wenn es um Magnus und Alec in besonderen Momenten geht, oder aber auch in Kämpfen. Erzählt wird auch wie in den anderen Büchern aus der dritten Person. So bekommt man aus allen Sichtweisen die Geschehnisse mit. Ich bin auch tatsächlich super gut in das Buch rein gekommen, was mir bei dem Schreibstil normalerweise immer etwas schwerer fällt.

Am Anfang des Buches wird man sofort mitten ins Geschehen geworfen, da Alec und Magnus in den Urlaub fliegen und dabei nun mal nicht alles gut geht. Die beiden decken zusammen Geheimnisse auf, auf die man im Leben nicht gekommen wäre, aber genau das macht dieses Buch von der ersten Seite an spannend. Die beiden begeben sich, ohne es eigentlich zu wollen, auf ein cooles Abenteuer und treffen auf neue, sowie alte Bekannte. 

Es gibt eine gute Abwechslung von spannenden Ereignissen und Momenten, wo einfach mal nichts passiert ist und sich der Fokus auf die Beziehung von Alec und Magnus legt. Man bekommt beim Lesen eine richtig tolle, romantische Atmosphäre von der Autorin geliefert und fühlt sich beim einfach lesen wohl. Es ist von Anfang an zu sehen, dass die Liebesbeziehung in dem Buch mehr im Vordergrund steht, auch wenn sie oftmals auf die Probe gestellt wird. 

Dennoch muss ich aber auch sagen, dass mich trotz der tollen Charaktere die Handlung etwas gelangweilt hat an einigen Stellen, da es vorhersehbar war und für mich dann die Spannung irgendwie nicht mehr da war. Trotzdem hab ich gern weitergelesen, um zu wissen, wie es mit Alec und Magnus weitergeht und ob sie herausfinden können, wer der Böse in alle dem ist und ihnen Fallen stellt. 

Es gibt im ganzen Buch über immer wieder ein paar Dinge, die mich total schockiert haben, wie auch zum größten Teil das Ende! Es passiert etwas total unerwartetes, dass mich echt aus der Fassung gebracht hat. leider endet das Buch dann auch noch mit einem Cliffhanger. Am liebsten würde ich direkt weiterlesen!

Was ich natürlich nicht vergessen darf, ist, dass es sich wieder richtig gut angefühlt hat, im Schattenjäger Universum sein zu können. Man trifft, wie ich am Anfang schon gesagt hatte, auf Charaktere aus den anderen Büchern, was ich richtig toll fand! Die Autorin schafft es immer wieder, einen mit den Charakteren und der Schattenjäger Welt zu fesseln und noch mehr lesen zu wollen. Man kann gar nicht genug davon bekommen!

Und nun zum besten teil des Buches: Die wunderbaren Charaktere! Alec ist am Anfang des Buches sehr schüchtern gegenüber Magnus, da es für ihn noch neu ist, einen Freund zu haben. Im Buch macht Alec eine gewaltige Entwicklung durch, denn er wird stärker und mutiger, was die Beziehung angeht, aber auch sich selbst. Das hat mir besonders gut gefallen! Auch Magnus ist ein super sympathischer Protagonist, der sich gerne um Alec kümmert und bei ihm ist. Die beiden sind einfach toll zusammen und harmonieren perfekt miteinander! Ich bin schon sehr gespannt, wie sie ihre Reise im nächsten Buch zusammen meistern werden! Natürlich gibt es neben "Malec" auch noch andere Charaktere, aber ich möchte nicht zu viel verraten, außer, dass es jemand neues gibt, der den beiden hilft, den Dämonenkult aufzusuchen.

Fazit:

Ein wunderbares Abenteuer, rund um Alec und Magnus, welches man als Shadowhunter-Fan nicht verpassen sollte! Man trifft alte und neue Charaktere wieder und fühlt sich als wäre man ein Teil dieser wundervollen Gemeinde. Auch wenn die Liebesbeziehung mehr im Vordergrund steht, hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Jedem Malec und nicht Malec Fan kann ich dieses Buch empfehlen zu lesen und sich auf ein neues Abenteuer zu begeben

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2020

Ein tolles Finale!

Der Ruf der Rache
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Meine Meinung:
Bei mir war es ungefähr ein Jahr her, seitdem ich den ersten Teil der Dilogie gelesen hab. Er hat mir damals super gefallen, weswegen ich gespannt aud das Finale gewartet hab. Und nun war ...

Meine Meinung:
Bei mir war es ungefähr ein Jahr her, seitdem ich den ersten Teil der Dilogie gelesen hab. Er hat mir damals super gefallen, weswegen ich gespannt aud das Finale gewartet hab. Und nun war es diesen März soweit und ich konnte dank der Bloggerjury das Finale lesen! Vorneweg muss ich auch noch hinzufügen, dass ich mich nicht mehr genau an die Handlung des ersten Teils erinnern konnte, aber das hat mich beim Lesen eigentlich nicht gestört. Trotzdem gebe ich euch an dieser Stelle den Tipp, sich vorher nochmal eine Zusammenfassung durchzulesen, damit man auf dem neusten Stand ist, aber auch nur, wenn das Lesen des ersten Teils über ein Jahr her ist. So, nun gehts aber los:
Wie auch in den anderen Büchern der Autorin, ist der Schreibstil wirklich gut zu lesen. Mary E Pearson schreibt sehr bildhaft und detailreich, sodass man sich alles gut vorstellen und sich prima in die Protagonisten versetzten kann. Es gibt in dem Buch oftmals Perspektivenwechsel zwischen Kazi und Jase, wodurch man als Leser beide Seiten der Geschichte nachverfolgen kann und somit einen besseren Überblick erhält. Außerdem fand ich es wieder toll, dass es oft diese kleinen Geschichten nach Kapiteln gab, die von früher aus dem Reich stammen.
I.ch bin am Anfang leider nicht so richtig ins Buch reingekommen, was zum Teil daran lag, dass ich keine Erinnerungen mehr an den ersten band hatte, aber nach 50 Seiten wurde dies dann besser, denn eigentlich fängt die Geschichte quasi von Neuem an, bzw. da Kazi und Jase nun zusammen sind und ein neues Abenteuer für sie beginnt. FÜr mich war anfangs leider auch nicht viel Spannung da, weswegen ich mich ein wenig gelangweilt habe, aber auch hier war nach 100 Seiten die ganze Langeweile weggeflogen, denn es ging mit dem Abenteuer endlich bergauf.
Es gab viele spannende Actionszenen, aber auch viele Szenen zum miträsteln, wodurch es für mich beim Lesen nicht langweilig wurde. Zudem hab ich ganz dolle für Kazi und Jase mitgefiebert, da die beiden, wie im Klappentext schon verraten wurde, leider anfangs außeinander gerissen wurden und ich wissen wollte, wie es für beide jeweils ausgeht und ob und wann sie wieder zusammen finden. Zudem passiert noch so viel Unerwartetes, womit ich echt nicht gerechnet hätte, wie auch am Ende! Viele gute Plottwists wurden hier in die Handlung eingebaut, wo ich mir auch beim Lesen immer wieder bei einigen Charakteren gedacht habe, ach, der könnte doch der Böse sein oder gehört er doch zu den Guten? Was führen die Charaktere im Schilde? Zwischenzeitlich wusste man echt nicht, wem man jetzt trauen kann und wem nicht, was das ganze natürlich noch spannender gemacht hat. Ich konnte garnicht mehr aufhören zu lesen, weswegen ich das Buch fast an einem Stück gelesen hab! Jedenfalls blieb es für mich beim Lesen bis zum Ende hin spannend! Dennoch bin ich traurig, dass die Dilogie nun ihr Ende genommen hat. Gerne würde ich nochmehr von den Charakteren und der Welt erfahren!
Noch kurz zu den Actionszenen bzw. auch Kampfszenen: Die waren wirklich reichlich, strukturiert und gut ausgearbeitet und durch den Schreibstil fühlte ich mich beim Lesen, als wäre ich mittendrin! Aber natürlich war auch der Rest des Buches sehr gut ausgearbeitet und die Idee von der Autorin umgesetzt.
Nun zu den Charakteren: Wie sich jeder denken kann, stehen Kazi und Jase im Vordergrund, sowie der jenige, der sie bedroht, aber da im Klappentext nicht verraten wird, wer dies ist, möchte ich euch hier auch nichts dazu verraten. Kazi ist mutig, schlau, stark, gerissen und noch so viel mehr. Ich bewundere sie dafür, dass sie so mutig ist und wie sie das Leben anderer über ihr eigenes stellt.  Man kann während der gesamten Handlung sehen, dass sie aus sich heraus wächst und noch stärker wird. Auch Jase ist ein starker, mutiger und sehr sympathischer juger Mann, der es verdient, König zu werden! Die beiden ergeben ein super Team und sind zusammen unschlagbar! Was mir auch besonders gut gefallen hat, dass auch die Nebencharaktere diesmal sehr viel Aufmerksamkeit bekommen und man sie viel besser kennenlernt. Es kommen alte, sowie auch neue Charaktere zum Vorschein, was ich super gut fand.

Fazit:
Der finale Band kann mit dem ersten auf jeden Fall mithalten. Ich finde ihn sogar noch einen Ticken besser, da das Buch für mich spannender war. Zudem gibt es viele unerwartete Wendungen, die einen beim Lesen nicht nur ans Buch fesseln, sondern auch an die tollen Charaktere, die von der Autorin mal wieder super ausgearbeitet wurden. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen zu lesen, der mal wieder in eine tolle, spannende Fantasywelt voller toller Charaktere eintauchen will!
4,5/5 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2020

Kann mit den lustigen Charakteren punkten!

Rabenprinz
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Meine Meinung:

Was mir als erstes aufgefallen ist und auch besonders gefällt ist, das das englische Cover ins Deutsche übernommen wurde. Charlie Bowater hat, wie ich finde, einen ganz tollen Zeichenstil ...

Meine Meinung:

Was mir als erstes aufgefallen ist und auch besonders gefällt ist, das das englische Cover ins Deutsche übernommen wurde. Charlie Bowater hat, wie ich finde, einen ganz tollen Zeichenstil und somit auch ein wunderschönes Cover designt, welches die Protagonistin Isobel sowie den Rabenprinzen als Raben darstellt. Und das Beste ist, unter dem Umschlag glitzert das Buch ganz toll in kupferrot!

Was mir anfangs etwas die Lust am Lesen genommen hat war der Schreibstil. Ich finde er ist etwas gewöhnungsbedürftig, was die Details sowie die Zeit betrifft. Die Autorin beschreibt oft Dinge wie das Essen, das auf dem Tisch steht, sehr ausführlich und lässt dann oft wichtigere Dinge sehr kurz beschrieben, was mich teils gestört hat. Außerdem ist es in den ersten 50 Seiten so, dass schon ungefähr zwei bis drei Monate vergangen sind und der Rest des Buches innerhalb eines Monats passiert, was mich ein wenig, in Bezug zu der Liebesgeschichte und der gesamten Handlung, gestört hat.

Dennoch ist der Schreibstil an sich dann irgendwann sehr angenehm zu lesen gewesen und ich bin super flott durch die Seiten gekommen. Die Kapitel haben eine übersichtliche Anzahl an Seiten, sodass man beim Lesen nicht in Langeweile gerät. Zudem wird das ganze Buch aus der Sichtweise von Isobel geschrieben, was einem ihre Gefühle und Gedanken nochmal sehr Nahe bringt.

Am Anfang des Buches wird man direkt ins Geschehen geworfen, denn man erfährt direkt, was sie für einen Job macht und mit wem sie es oft in ihrem Job als Künstlerin zu tun hat. In die meisten Dinge wird man beim Lesen zwar nicht richtig eingeleitet, was zum Beispiel die Elfenwelt und die Elfen an sich betrifft, aber nach und nach fügt sich dann alles zusammen, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Was mich so ein wenig gestört hat, war, dass es die ersten 150 Seiten irgendwie nicht richtig zur Sache ging. Es ist nichts Spannendes passiert und die Protagonisten sind die ganze Zeit nur vor irgendwas davon gelaufen, wie den Großteil des Buches eigentlich. Im Allgemeinen fand ich die ganze Handlung etwas lasch und nicht richtig durchdacht, da so wenig passiert ist und erst am Ende alles auf einmal geschieht. 

Was mir aber gut gefallen hat, war, dass es den ein oder anderen Plottwist gab, wodurch es zum Ende hin sehr spannend wurde! Außerdem fand ich die Idee, die die Autorin mit den Elfen und deren Glimmer hatte super gut! Klar, Elfen sind nichts besonderes, da sowas heutzutage gefühlt in jedem dritten Fantasybuch zu finden ist, aber die Sache mit dem Glimmer, die die Elfen als eine Art Magie haben, fand ich super cool und mal was Neues! Die Elfen nutzen den Glimmer, um sich oder andere Dinge schön aussehen zulassen, obwohl sie selbst eigentlich hässlich oder einfach nicht schön aussehen, womit sie dann die Menschen täuschen können. Auch die Idee mit dem Rabenprinzen fand ich gut, wobei das in der Handlung eher in den Hintergrund gerückt ist. Was eher im Fokus des Buches steht, ist die Liebesgeschichte und Isobels Fähigkeit bzw. ihr Talent mit dem Malen, was im Buch auch gut rüber gekommen ist.

Im Großen und Ganzen haben mir die Idee und die Handlung ganz gut gefallen, obwohl einiges zu schnell passiert ist und die Elfenwelt schwach beschrieben war. Dennoch finde ich es gut, dass das Buch ein Einzelband ist, denn die Geschichte mit dem Ende wirkte in sich abgeschlossen.

Nun zu den Charakteren. Isobel ist eine Porträtmalerin und man erkennt im Buch  immer wieder, das das Malen ihre größte Leidenschaft ist. Auch wenn sie ein Mensch ist, wirkt sie durchaus stark und selbstsicher, was man von so manchen Elfen nicht behaupten kann. Die führen sich meist nämlich auf wie kleine Kinder, da sie gerne rumspielen und Isobel ärgern, aber die lässt sich zum Glück nicht unterkriegen. Was mich ein bisschen am Anfang gewundert hat, ist, dass Rook so ein netter und doch so schüchterner Elf ist. Ich bin irgendwie bei dem Klappentext davon ausgegangen, dass er richtig böse und gemein zu Isobel ist, aber da habe ich mich geirrt. Die beiden geben ein ganz tolles Paar ab und beim Lesen habe ich für die beiden echt mitgefiebert. Aber leider muss ich an dieser Stelle sagen, dass mir alle Charaktere etwas zu oberflächlich waren. Man hätte sie noch viel besser ausschmücken können, aber die Autorin hat da an der Stelle anscheinend gespart und ihre Details eher ins Essen gesteckt ;). Nichts desto trotz haben mir alle Charaktere gut gefallen, auch wenn die Elfen manchmal etwas nervig waren.

Fazit:


Ein Buch zum mitfiebern, wenn es um die Liebesgeschichte geht, aber nicht, wenn man viel Spannendes erwartet. "Rabenprinz" ist ein gemütliches Buch für zwischendurch, was schnell zu lesen ist und trotz einiger langweiligen Szenen mit der Liebesgeschichte und den lustigen, wenn auch etwas nervigen Elfen und anderen Charakteren punkten kann. Ich empfehle das Buch jedem, der gerne etwas über Elfen liest und dafür nichts kompliziertes zu lesen haben will.

4/5🌟 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere