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Veröffentlicht am 25.04.2025

Empfehlenswert, aber mit Schwächen

My Idea of No. 14
2

Ich bin zwiegespalten – irgendwie hat mich das Buch mitgerissen, aber gleichzeitig auch öfter frustriert zurückgelassen.

Was mich definitiv gepackt hat, war der Spannungsbogen rund um Leahs Beziehung ...

Ich bin zwiegespalten – irgendwie hat mich das Buch mitgerissen, aber gleichzeitig auch öfter frustriert zurückgelassen.

Was mich definitiv gepackt hat, war der Spannungsbogen rund um Leahs Beziehung zu ihrem Vater. Diese Vater-Tochter-Dynamik war für mich mit das stärkste Element der Geschichte. Man spürt eine emotionale Tiefe, die mich besonders in einer ruhigeren Szene echt berührt hat 🥹. Auch wenn ihr Vater eher reserviert und kühl wirkt, merkt man, dass mehr dahinter steckt - und einige seiner Gesten fand ich wirklich schön.

Leah selbst… puh. Ich weiß immer noch nicht so richtig, wer sie eigentlich ist. Klar, sie liebt Football, das Meer und ihren Traumjob – aber was noch? Abseits des Sports bleibt sie für mich etwas blass. Ich hätte mir gewünscht, mehr von ihrem Privatleben oder ihrer Persönlichkeit zu erfahren. Dadurch fand ich manchmal auch ihr Verhalten schwer nachvollziehbar. Sie konnte mich leider nicht so ganz erreichen.
Dabei fand ich ihren Wunsch, der erste weibliche Coach in der NFL zu werden, echt spannend. Mir hat es sehr gefallen, wie sie ihren Platz in so einem männerdominierten Bereich sucht und findet. Vor allem weil sie viel Potential hat und das so oft unter Beweis stellt.

Sam war für mich anfangs eine absolute Green Flag. Ruhig, reflektiert, irgendwie anders als die typischen Sportsromance-Protagonisten. Gerade seine Außenseiterrolle fand ich erfrischend. Aber gegen Ende hat er mich ein bisschen enttäuscht 😕Leider leider gibt es nämlich einen Third-Act-Breakup, was mich immer etwas nervt und sich auch hier etwas in die Länge zieht.
Alles in allem mochte ich ihn aber ganz gerne und er entwickelt sich vor allem sportlich sehr.

Generell fehlte mir in der Geschichte oft die Kommunikation – sowohl zwischen den Figuren als auch Richtung
Leser:in. Es gab so viele spannende Ansätze (Jackson! Chase! Leahs Ziele!), aber oft wurden sie nur angedeutet und dann irgendwie schnell abgehandelt. Zum Beispiel hätte ich sooo gerne mehr über Leahs Vergangenheit erfahren um ihre Entwicklung mehr zu feiern. Auch Chases Story war spannend.

Was ich sehr mochte: den Football-Anteil 🏈 Der war wirklich sehr groß und nimmt sehr viel Platz in dem Buch ein und das fand ich großartig! Die Szenen auf dem Feld waren mitreißend. Auch das Coaching, die Analysen und die Einblicke in den Verein waren toll. Als Football-Fan kommt man hier auf jeden Fall auf seine Kosten 😊

Auch die Lovestory hatte schöne Momente (die Szene am Meer war toll 💙), aber ich habe die große Liebe einfach nicht gespürt. Forbidden Romance lebt für mich von diesem heimlichen Knistern – kleinen, riskanten Momenten, die sich verboten anfühlen. Hier war vieles recht öffentlich und genau dieser Reiz hat mir ein bisschen gefehlt.

Insgesamt: Das Buch liest sich super flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Es hat viele starke Szenen, aber auch einige Schwächen, vor allem in der Charakterzeichnung und Konfliktlösung. Ich hätte mir mehr Leichtigkeit, Humor und Tiefe gewünscht.

Fazit: Ein Buch mit spannenden Themen, einer berührenden Vater-Tochter-Dynamik und mitreißenden Football-Szenen. Auch wenn mich das Third-Act-Breakup und die fehlende Kommunikation etwas gestört haben, konnte mich Leahs beruflicher Weg sehr begeistern. Die Liebesgeschichte hat für mich persönlich nicht ganz gezündet, aber das ist Geschmackssache. Ich wollte dieses Buch wirklich lieben und auch wenn es mich emotional nicht so stark gepackt hat, wie ich gehofft hatte, sehe ich ganz viel Potenzial. Für alle, die Football, starke Frauenfiguren und emotionale Momente mögen, ist es auf jeden Fall einen Blick wert 🏈💙

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Perfekter cozy-read

Wild Love
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OMG, was war das bitte für ein cutes Buch?! Ich habe es so sehr geliebt! 🥰

Rosie ist einfach die süßeste Süßmaus – so schlagfertig, so lustig und einfach voller Leben. Ich liebe ihre Art sich mit jedem ...

OMG, was war das bitte für ein cutes Buch?! Ich habe es so sehr geliebt! 🥰

Rosie ist einfach die süßeste Süßmaus – so schlagfertig, so lustig und einfach voller Leben. Ich liebe ihre Art sich mit jedem anzulegen, aber gleichzeitig ist sie so warmherzig, vor allem zu Cora. Ihre Dynamik mit Ford? Next Level! Die beiden haben sich Wortgefechte geliefert, bei denen ich einfach nur grinsen musste. Und die E-Mail-Konversationen mit den absurden Jobtiteln und Grußformeln? ICONIC. Ich hätte am liebsten noch hunderte davon gelesen.

Ford hat mich auch total gecatcht – Seine Art mit Rosie umzugehen ist einfach genau richtig, genauso wie sie es sich immer von einem Boyfriend gewünscht hat. Und wie süß ist es bitte, dass er seit ihrer Kindheit in sie verliebt ist?! Dadurch sind so viele schöne Details entstanden. Hin und wieder bekommt man Tagebucheinträge, die einen Einblick in die Vergangenheit liefern.
Aber am meisten mochte ich, wie sehr er sich um Cora bemüht und wie selbstverständlich er sie als seine Tochter aufnimmt ohne auch nur eine Sekunde zu zögern. Er macht sich als Single Dad einfach perfekt – vor allem als Team mit Rosie. Ich lieb die Drei zusammen.
Einzig seine Eifersucht war manchmal ein bisschen drüber, aber na ja – für einen Bookboyfriend kann man da mal ein Auge zudrücken.

Und dann der Spice - hot 🔥 Die Szenen zwischen Rosie und Ford hatten einfach die perfekte Mischung aus Leidenschaft und Emotion – ich fands toll!

Das Setting in Rose Hill war einfach wunderschön. Alles wurde so bildhaft beschrieben, dass ich mich richtig in diese Kleinstadt verliebt habe. Es fühlte sich an, als wäre ich selbst Teil davon – genau die Art von Atmosphäre, die einen perfekten Cozy Read ausmacht.
Ich freue mich sehr darauf, den Ort in den nächsten Teilen weiter zu entdecken.

Insgesamt war das Buch für mich einfach ein Wohlfühl-Highlight. Ich habe mich so gut unterhalten gefühlt, musste ständig grinsen und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Perfekter cozy read mit viel Humor, Herz und einer Prise Drama – absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 13.11.2024

Mörderische Spannung und Feminismus

Stalking Jack the Ripper
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Ich liebe liebe liebe dieses Buch! 😍 Als True-Crime-Fan hat mich der Fall Jack the Ripper direkt gefesselt – eines der größten unaufgeklärten Mysterien überhaupt! Von der Autorin kenne ich auch die Kingdom ...

Ich liebe liebe liebe dieses Buch! 😍 Als True-Crime-Fan hat mich der Fall Jack the Ripper direkt gefesselt – eines der größten unaufgeklärten Mysterien überhaupt! Von der Autorin kenne ich auch die Kingdom of the Wicked-Reihe, die ich mochte, aber Stalking Jack the Ripper hat mein Herz auf eine ganz neue Weise erobert.

Die Protagonistin Audrey Rose ist einfach fantastisch. Ich liebe wie sie als Frau in einer männerdominierten Welt ihren eigenen Weg geht, für ihre Rechte kämpft und nach Gleichbehandlung strebt. Sie ist vornehm und höflich, aber auch schlagfertig und humorvoll – und so menschlich, dass ich mich total mit ihr identifizieren konnte.

Audrey Rose macht eine Ausbildung in Rechtsmedizin und lernt zusammen mit Thomas bei ihrem Onkel, als Jack the Ripper zu morden beginnt. Die beiden und ihr Onkel obduzieren seine Opfer, was für mich als True-Crime- und Medizin-Interessierte wahnsinnig spannend war. Die Beschreibungen der Obduktionen und Tatorte sind so detailliert und bildlich, dass es manchmal schon ein bisschen eklig ist – aber genau das macht den Reiz aus!

Und Thomas... ach, er hat mein Herz genauso erobert! 😍 Er ist charmant und hat immer einen humorvollen Spruch auf den Lippen, was ihn einfach unwiderstehlich macht. Seine leichte Arroganz und wie er Audrey Rose unterstützt und wertschätzt, macht ihn zum perfekten Bookboyfriend. Die Dialoge zwischen den beiden sind voller Witz und süßer Momente, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben.

Die Nebencharaktere runden die Geschichte wunderbar ab: der schrullige Onkel mit seiner Leidenschaft für die Rechtsmedizin, der fürsorgliche Vater, der trotz seiner Strenge das Beste für seine Tochter will, und der charmante Bruder – die Familienverhältnisse sind einfach spannend und zeigen, wie sie füreinander da sind.

Die Handlung rund um die Jack the Ripper Ermittlungen ist super recherchiert und bleibt nah am echten Fall. Audrey Rose und Thomas begeben sich dabei selbst in gefährliche Situationen, und die Auflösung hat mich total umgehauen – es passte einfach perfekt zum Setting und war sehr gut von der Autorin gelöst.

Insgesamt kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen, vor allem, wenn euch Themen wie Feminismus im historischen Kontext und True Crime interessieren. Dieses Buch hat mich komplett mitgerissen!

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Düstere Atmosphäre, spannende Magie, viel Potential

House of Marionne
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„House of Marionne“ von J. Elle hat mich mit einer vielversprechenden Ausgangssituation und einem faszinierenden Magiesystem neugierig gemacht. Auch wenn das System zunächst schwer greifbar war, hatte ...

„House of Marionne“ von J. Elle hat mich mit einer vielversprechenden Ausgangssituation und einem faszinierenden Magiesystem neugierig gemacht. Auch wenn das System zunächst schwer greifbar war, hatte ich den Eindruck, dass die Geheimnisse sich gemeinsam mit der Protagonistin Quell nach und nach erschließen würden. Die Spannung vom Anfang blieb aber leider nicht wirklich bestehen. Die ersten Begegnungen mit Charakteren wie Jason Wexton versprachen eine gewisse Tiefe und Spannung und leiteten interessante Dynamiken ein, allerdings verlor die Geschichte zunehmend an Geschwindigkeit und Tiefe.

Insgesamt blieben die Charaktere für mich eher flach und wenig greifbar, wodurch es schwierig war, mit ihnen zu fühlen. Quell selbst war mir zu naiv, ihr Handeln und Denken zu wenig reflektiert und teils sehr unüberlegt. Sie ist noch sehr jung und das merkt man auch. Sie hat aber auch eine positive Seite: Ihre Wissbegierde und ihren Ehrgeiz, alles zu schaffen was sie sich vorgenommen hat.

Ihre Großmutter war von Anfang an unsympathisch mit ihrer dominanten und unterkühlten Art Quell gegenüber. Die Beziehung zwischen den beiden bot zwar einiges an emotionalem Potential, das blieb aber meiner Meinung nach größtenteils ungenutzt.

Gerade in einem Romantasy-Buch erwartet man, dass die Liebesgeschichte funkt und ein Herzstück der Story ist. Aber hier fehlte mir das gewisse Knistern völlig. Jordan als Love Interest ist kaum mehr als ein hübsches Gesicht ohne echte Tiefe oder spürbare Anziehungskraft – die Romantik wirkt dadurch leider flach und wenig überzeugend. Zwischendurch fand ich ihn zwar ganz sympathisch, aber insgesamt doch eher nichtssagend, wodurch ich die Lovestory leider nicht fühlen konnte.
Weitere Nebenfiguren wie Quells Mitbewohnerin oder Mitschüler:innen verlieren in der Geschichte völlig an Relevanz und bleiben ebenfalls sehr blass.

Die Story hat zu Beginn Hoffnung auf eine spannende Reise durch die magische Welt gemacht, aber irgendwie zieht sie sich dann in der Mitte ziemlich. Es passiert einfach lange nichts richtig Spannendes. Quell verbringt ihre ganze Zeit ausschließlich mit Lernen, Unterricht besuchen und üben ihrer Magie.
Es wird zudem einen großen Fokus auf die Etikette-Regeln in der Welt gesetzt, was ein bisschen Bridgerton-Vibes gibt – aber eher auf eine negative Art und Weise, weil sie eher langweilen und keinen Benefit für die Handlung bringen. Anstatt mehr über das Magiesystem oder die Welt zu erfahren, bleiben die Informationen über Quells Toushana und andere wichtige Details vage, was die Spannung eher bremst. Bis zum Ende hatte ich meine Schwierigkeiten sowohl die Welt als auch das Magiesystem zu verstehen.

In den letzten 100 Seiten kommt dann doch noch mal einiges an Spannung auf und man wird als Leser mit Plottwists und überraschenden Enthüllungen nur so beworfen, die mich sprachlos zurückließen. Es gab einige sehr gelungene Szenen, die dem Buch einiges an Komplexität gaben. Diese Enthüllungen machen auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung. Dennoch konnte das Ende die doch sehr langatmige Handlung nicht wirklich ausgleichen.

Um noch etwas Positives zu sagen: Ich mochte die düstere und bedrohliche Dark-Academia Atmosphäre sehr. Zudem waren das Magiesystem und die Welt mit den rivalisierenden Schulen und deren Direktorinnen wirklich interessant. Auch wenn ich bei einigen Dingen Parallelen zu Shadowhunter oder Harry Potter gesehen habe, gab es sehr viele sehr gute Ideen. Ich sehe auf jeden Fall Potential, dass das Buch einigen gut gefallen könnte.

Insgesamt war das Buch aber leider nichts für mich. Ich bin schon ein bisschen neugierig auf den zweiten Teil, aber ich denke nicht, dass ich ihn lesen werde. Dafür waren mir die Charaktere insgesamt einfach zu blass und die Geschichte zu langsam erzählt.

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Veröffentlicht am 22.10.2024

Liebe alles daran

Spellshop
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Ich bin so traurig, dass das Buch jetzt zuende ist! Es war einfach wunderschön.

"Spellshop" ist ein langsames, gemütliches Buch, das ohne große Spannung auskommt – dafür aber mit jeder Menge Zimtschnecken ...

Ich bin so traurig, dass das Buch jetzt zuende ist! Es war einfach wunderschön.

"Spellshop" ist ein langsames, gemütliches Buch, das ohne große Spannung auskommt – dafür aber mit jeder Menge Zimtschnecken und Marmelade punktet. Das magische Setting und die liebenswerten Charaktere laden geradezu dazu ein, sich in diese Welt zu verlieben.
Die Protagonistin Kiela ist ein Highlight für mich. Sie flieht mit ein paar Kisten Bibliotheksbüchern aus der Hauptstadt und kehrt in das Cottage ihrer Eltern zurück. Ihre eigenbrötlerische Art als Bibliothekarin ist herrlich sympathisch und ich habe es geliebt, wie sie nach und nach aus sich herauskommt und mehr entdeckt als nur ihre Liebe zu Büchern. An ihrer Seite ist immer das sprechende Spinnenkraut Caz, der ihr Mut zuspricht und ihr als Vorbild für selbstbewusstes Verhalten dient.
Besonders schön ist, wie Kiela sich gemeinsam mit uns Lesern in die Dorfbewohner verliebt. Die Atmosphäre, die durch Freundschaft und Zusammenhalt entsteht, ist einfach wohltuend. Die Bäckerei, das kleine Cottage mit dem Marmeladenladen und Larrans Haus am Strand sind so cozy – wie auch die gesamte Insel, die sich wie ein echter Wohlfühlort anfühlt.
Larran ist der perfekte Bookboyfriend! Er hilft Kiela immer selbstverständlich und steht ihr zur Seite, ohne dass sie ihn danach fragen muss. Die langsam erblühende Lovestory hat mich einfach verzaubert. Dazu kommt das sanfte Worldbuilding, die gemütliche Atmosphäre mit einem Hauch Magie und die liebenswerten Charaktere.
Ich habe einfach alles geliebt – von Anfang bis Ende.

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