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Veröffentlicht am 05.10.2020

Bedrückende Zukunftsvision

2084
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2084 ist kein klassischer Roman mit einer fortlaufenden Geschichte, sondern vielmehr aufgeteilt in kleinere Erzählungen, die sich aber teilweise aufeinander erziehen. Der Erzählstil ist am Anfang etwas ...

2084 ist kein klassischer Roman mit einer fortlaufenden Geschichte, sondern vielmehr aufgeteilt in kleinere Erzählungen, die sich aber teilweise aufeinander erziehen. Der Erzählstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig und ich konnte nicht viele Seiten am Stück lesen. Trotzdem ist alles Dargestellte gut verständlich, auch wenn man nicht vom Fach ist.

Der Erzähler von 2084 ist 2012 geboren und interviewt Menschen zum Klimawandel. Die Antworten sind als Geschichten verfasst und befassen sich mit dem jeweiligen Spezialgebiet der interviewten Personen. Es geht unter anderem um Krieg, Überschwemmungen und Artensterben.

Ein einzelnes Zitat aus diesem Buch heraussuchen zu wollen wäre utopisch, denn fast jedes Kapitel schließt mit einem Satz, der im Gedächtnis bleibt. Das treffendste ist wohl: Es wird keine Gewinner geben.

2084 macht Angst vor der Zukunft, denn die meisten von uns werden keine haben, wenn auch nur die Hälfte von dem zutrifft, was Powell so realistisch beschreibt. Das Buch kann ein Weckruf sein, für so viele, die bisher nicht so recht an die Auswirkungen des Klimawandels und der Erderwärmung glauben wollen. Noch ist Zeit zu handeln, aber den Menschen scheinen ihre offensichtlichen Probleme immer wichtiger zu sein, als die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder.

  • Thema
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 11.08.2020

Viel Liebe und noch mehr Tod

The One - Finde dein perfektes Match
0

Erste Gedanken beim Lesen: Eine Storyline. Oh, noch eine zweite, ok, cool! Drei Storys - nagut? Bei vier ist jetzt aber Schluss. Was macht schon eine fünfte? Und dann immer diese Cliffhanger zwischendrin!


Ich ...

Erste Gedanken beim Lesen: Eine Storyline. Oh, noch eine zweite, ok, cool! Drei Storys - nagut? Bei vier ist jetzt aber Schluss. Was macht schon eine fünfte? Und dann immer diese Cliffhanger zwischendrin!


Ich bin ja immer eher skeptisch wenn ein Buch verschiedene Storylines hat und auch bei The One ging es mir zunächst nicht anders. Durch die nur einige Seiten langen Kapitel konnte ich aber anfangs relativ gut zurück blättern, wenn ich verwirrt war, wer denn nun wer war und wer zu wem gematched wurde. Ich habe mich ständig gefragt, wann die ganzen Geschichten sich endlich überschneiden und kann auch gar nicht näher auf das Wann und Wie und Überhaupt eingehen ohne zu spoilern.


Die Geschichte hat ein wirklich interessantes Setting: Durch eine Anylse der DNA wird dein perfekter Partner ermittelt, dein Seelenverwandter, deine genetische zweite Hälfte sozusagen. Dadurch ist natürlich die Dating-Welt auf den Kopf gestellt und "normale", also old school Beziehungen werden belächelt.


Zu den Protagonisten will ich eigentlich nicht zu viel verraten, man lernt sie nach und nach kennen und erlebt wirklich immer wieder Überraschungen. Nach knapp 250 Seiten hatte sich langsam alles eingespielt und ich hab mir wirklich nur ganz ganz kurz gedacht, was denn jetzt noch alles so passieren soll. Und das Ende (oder die Enden der verschiedenen Storys) haben es wirklich in sich!


The One ist ein Buch, das ich mir selbst vielleicht nicht in der Buchhandlung gekauft hätte, weil es eigentlich nicht so richtig in mein Schema passt. Ich bin wirklich froh, dass die liebe Vicky es mir empfohlen hat und ich es mir ausleihen durfte! (<3) Es ist ein spannendes Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte, aber durch die kurzen Kapitel und teilweise krassen Cliffhanger bleibt der Lesefluss auch immer auf einem guten Level.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere