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Veröffentlicht am 12.05.2018

Muss man für sinen größten Traum auf alles verzichten?

XXL-Leseprobe: Save Me
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Ruby ist eine sehr ehrgeizige junge Frau mit großen Zielen. sie möchte in Oxford studieren und hat sich mit viel Fleiß ein Stipendium für das rennomierte College Maxton Hall erarbeitet. Sie wird dabei ...

Ruby ist eine sehr ehrgeizige junge Frau mit großen Zielen. sie möchte in Oxford studieren und hat sich mit viel Fleiß ein Stipendium für das rennomierte College Maxton Hall erarbeitet. Sie wird dabei von ihrer Familie in allem umterstützt, trotzdem erzählt sie zu Hause nie etwas über ihren Schulalltag. Selbst ihre Schwester, mit der sie sonst alles teilt, erfährt nichts über ihr Leben im College. Ruby glaubt, dass es besser ist, wenn sich diese Lebensräume nicht überschneiden, da sie denkt, dass ihre Familie sich unter den Schönen und Reichen nicht wohl fühlen würde. Am College bleibt sie am liebsten unsichtbar, damit sie in Ruhe lernen kann.

Das einfache Öffnen einer Tür ändert alles

Ruby möchte eigentlich nur ein Empfehlungsschreiben für Oxford holen. Das, was sie dann hinter dieser Tür vorfindet, schockt sie ziemlich. Erst ist sie völlig erstarrt, dann will sie nur noch weg und diese verstörenden Bilder schnell wieder vergessen. Leider entgleiten ihr durch dieses Ereignis die Zügel ihres durchgeplanten Lebens und sie findet sich plötzlich umringt von den Leuten, mit denen sie absolut nichts zu tun haben möchte. Vor allem James kann nicht glauben, dass Ruby schweigen wird und lässt sie nicht mehr aus den Augen. Egal, was sie unternimmt oder wo sie hinwill, immer taucht er dort auf und geht ihr auf die Nerven. Zu allem übel wird er dann noch ins Veranstaltungskomitee strafversetzt, da er und seine Freunde mal wieder großen Mist gemacht haben. Eigentlich macht James nur Unsinn und das findet Ruby ziemlich nervig. Aber es gibt auch Momente, da lernt sie eine andere Seite von ihm kennen. Da ist er plötzlich nicht mehr so unaustehlich arrogant und selbstverliebt, sondern zeigt ganz andere Gefühle. Manchmal ertappt Ruby sich dabei, dass sie sich sogar gerne mit ihm unterhält und findet seine Nähe gar nicht mehr so schlimm. Aber das passt ganz und gar nicht zu ihren Plänen.

Fazit

Ich war erst ein wenig skeptisch, da ich schon so viele Bücher in der Richtung gelesen habe und hier eigentlich klassische Klischees bedient werden. Aber das Buch hat mich schnell in seinen Ban gezogen und ich war in zwei Nachmittagen durch. Es war fesselnd, hatte interessante Wendungen, die man auch nicht immer so voraussehen konnte und unterhaltsam. Allerdings ist es von Anfang an als Mehrteiler geplant und geschrieben. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, da es einige Anspielungen gab, die wieder interessant zu werden versprechen. Freue mich schon auf den zweiten Teil.

Veröffentlicht am 01.05.2018

Ein Kampf aus Überzeugung

Die Chroniken von Maradaine - Der Zirkel der blauen Hand
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Veranix führt neben seinem Leben als Magiestudent mit Stipendium und Aussicht auf eine gute Stelle nach dem Studium noch ein zweites, geheimes Leben. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Straßen von ...

Veranix führt neben seinem Leben als Magiestudent mit Stipendium und Aussicht auf eine gute Stelle nach dem Studium noch ein zweites, geheimes Leben. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Straßen von Maradaine Drogenfrei zu bekommen, weshalb er sich ziemlich jede Nacht in die Stadt schleicht, um seinen kleinen, persönlichen Krieg zu führen. Bis jetzt ging es ihm darum die Dealer zu erwischen und die Drogen zu vernichten, aber dann spielt ihm der Zufall die Möglichkeit zu, eine große Lieferung direkt vor der Stadt abzufangen.

Großer Coup birgt unerwartete Gefahren

Unter Aufbietung seines ganzen Geschicks als Artist und Magier, kommt Veranix noch mit dem Leben und der Beute davon, obwohl die Gangster ihm eine Falle gestellt hatten. Diese magische Beute macht Veranix dann doch etwas leichtsinnig und übermütig, wodurch er in immer größere Schwierigkeiten gerät. Schließlich gerät er ins Visier der eigentlichen Besitzer, die die eingeschmuggelte Ware zu einem bestimmten Ereignis unbedingt in ihrem Besitz haben müssen. Deshalb greifen sie zu drastischen Maßnahmen, wodurch Veranix ungewollt die ihm wichtigsten Personen in Gefahr gebracht hat.

Fazit

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es ist von der ersten Seite an fesselnd und es gibt einige sehr interessante Wendungen. Veranix ist ein junger, impulsiver Student mit starken ethischen Grundsätzen, der kein Risiko scheut für seine Überzeugungen zu kämpfen. Die Charaktere und die Schauplätze sind gut gewählt und versprechen einige Überraschungen. Man merkt auch, dass weitere Bände geplant sind, man kann das Buch aber sehr gut als einziges lesen, da es einen guten Abschluss hat. Ich werde den nächsten Teil auf jeden Fall lesen.

  • Cover
  • Abenteuer
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 24.03.2018

Mord, Entführung, Verfolgung

Origin
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Edmond Kirsch, ein weltbekannter, milliardenschwerer Unternehmer, Computerwissenschaftler und Futurologe, macht sich auf den Weg wichtige Vertreter der drei großen Religionen an einem geheimen Ort zu treffen. ...

Edmond Kirsch, ein weltbekannter, milliardenschwerer Unternehmer, Computerwissenschaftler und Futurologe, macht sich auf den Weg wichtige Vertreter der drei großen Religionen an einem geheimen Ort zu treffen. Er ist bekennender Atheist und möchte diesen drei Vertretern des Glaubens, seine neuste Entdeckung zeigen, bevor er sie der gesamten Welt zeigt. Dieses Treffen erschüttert die Kirchenvertreter zutiefst und sie bitten Kirsch seine Veröffentlichung so lange zu verschieben, bis man die Gläubigen darauf vorbereiten konnte. Aber Edmond Kirsch kennt keinerlei bedenken sich den Menschen mitzuteilen, denn bei seiner Vorhersage handelte es sich um die zwei wichtigsten Fragen der Menschheit.

Der Countdown läuft.

Robert Langdon folgt einer Einladung seines Freundes Edmond Kirsch ins Guggenheim Museum in Bilbao. Bei seiner Ankunft stellte er fest, dass alles was Rang und Namen hatte geladen war. So strömten die Menschen durch die Ausstellung einem bestimmten Ziel zu. Geleitet wurden alle durch einen persönlichen Gide, der zu Langdons Leidwesen nur aus einem Headset kam. Sein Gide, Winston, führte ihn aber noch zu einem kleinen, geheimen Treffen mit Kirsch. Dieser berichtete Langdon von seinem Treffen mit den Kirchenmännern und spielte ihm eine Nachricht des Bischofs vor, die auch leicht als Drohung gewertet werden könnte. Natürlich lies Kirsch sich nicht davon beeindrucken und es war für Langdon auch noch nicht klar ersichtlich, was sein Freund von ihm wollte.
Nach ihrem kurzen Gespräch führte Winston Langdon auf ein Areal, dass ihn total überraschte. Es waren fast alle Gäste versammelt und Kirsch begann mit seiner Präsentation, die gleichzeitig in der ganzen Welt ausgestrahlt wurde. Bis der Countdown endet, wurden die Zuschauer in auf eine fantastische Reise mitgenommen, an deren Ende Edmond Kirsch persönlich auf der Bühne erschien. Doch bei seiner Ansprache geschieht etwas Unvorhergesehenes und schreckliches und plötzlich befindet Langdon sich mit der Braut des zukünftigen Königs auf der Flucht.

Fazit

Wie nicht anders zu erwarten, ist dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Mir gefällt der ausführliche Stil, der trotzdem nie langweilig wird. Ich habe auch schon die anderen Bücher mit Robert Langdon gelesen, die mir alle sehr gut gefallen hatten. Mich faszinieren seine Beschreibungen und auch die Auswahl der verschiedenen Spielorte. Das Thema, mit dem Kirsch sich beschäftigt, ist sehr interessant denn ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir nicht mehr sehr weit von diesen Computerleistungen entfernt sind.
Auch die Wendungen waren sehr gut durchdacht, obwohl sich mein Verdacht des Strippenziehers dann doch bestätigt hat. Ein sehr gelungenes Buch, dass ich gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 14.03.2018

Dämonische Rache

Killer City
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Thornhill geht nach Chicago, da er glaubt in dieser Stadt mit seinen Vorlieben unentdeckt zu bleiben. Dort öffnet in wenigen Tagen die Weltausstellung, die so viele Fremde anlocken wird, dass er sicher ...

Thornhill geht nach Chicago, da er glaubt in dieser Stadt mit seinen Vorlieben unentdeckt zu bleiben. Dort öffnet in wenigen Tagen die Weltausstellung, die so viele Fremde anlocken wird, dass er sicher in den Mengen untertauchen kann. Außerdem ist diese Stadt so voll von kriminellen Objekten, weshalb er davon ausgeht, dass sie niemand vermissen wird. Kaum ist er in seinem Hotel angekommen, beginnt er auch schon mit dem Morden. Um in einer eigentlich nur unangenehmen Situation nicht entdeckt zu werden, müssen direkt zwei Menschen sterben. Auch sonst dreht sich bei ihm im Umgang mit anderen Personen gedanklich alles um sein Messer, und wie er diejenigen wohl töten könnte. Sehr schnell erfährt man auch, welcher Dämon ihn zu diesen Taten treibt. Die Abschnitte aus seiner Vergangenheit erklären uns auch einige seiner Beweggründe.

Vom Jäger zum Gejagten

Leider läuft es in Chicago für Thornhill schon bald aus dem Ruder. Zum einen tötet er Leute, die nicht den Vorgaben seines Dämons entsprechen, denn es war ausgemacht, dass er keine Unschuldigen und vor allem keine Kinder tötet. Aber schon am Anfang hält er sich nicht daran und redet es sich selbst gegenüber schön. Hat er vorher viele Jahre erfolgreich gemordet, klappt plötzlich nichts mehr und er wird sogar verhaftet. Nachdem er fliehen kann, wird es für ihn noch schlimmer, denn er begegnet einem Geist. Diese Person müsste eigentlich seit vielen Jahren tot sein. Von nun an beginnt für Thornhill ein Alptraum, denn jetzt ist er plötzlich das Opfer. Er wird von Unbekannten verfolgt, gejagt, gefoltert und fast getötet, kann sich aber ein paarmal befreien. Dabei bestätigt sich, dass der Geist noch sehr lebendig ist. Thornhill hat nur noch im Sinn diesen endlich zu töten, aber das Schicksal hat erst eine andere Aufgabe für ihn vorgesehen.

Fazit

Der Stil ist, wie nicht anders zu erwarten, wieder sehr flüssig, fesselnd und angenehm zu lesen. Ich fand die Story gut, aber nicht überragend. Es fängt sehr spannend an und man ist wirklich erpicht darauf weiter zu lesen. Die Mitte ist mir persönlich etwas zu lang und zu Gewalttätig, was aber auch an meinem Büchergeschmack liegen kann, ich lese gerne Thriller, muss aber nicht die ganze Folter im Detail haben. Das letzte Drittel gefällt mir wieder besser, und mit dem Ende bin ich auch sehr zufrieden, da es noch etwas Raum für Spekulationen gibt.

  • Cover
  • Spannung
  • Action
  • Atmosphäre
  • Handlung