Sadie und Jude sind schon ewig beste Freunde und eigentlich haben sie beide Gefühle füreinander, aber keiner von ihnen traut sich, ihre Freundschaft zu gefährden. Als Sadies Vater stirbt und ihre Farm ...
Sadie und Jude sind schon ewig beste Freunde und eigentlich haben sie beide Gefühle füreinander, aber keiner von ihnen traut sich, ihre Freundschaft zu gefährden. Als Sadies Vater stirbt und ihre Farm in Gefahr ist, täuschen die beiden eine Verlobung vor, damit Sadie einen Kredit für ihre Pläne bekommt.
Natürlich kommen sie sich dabei auch körperlich näher, aber auch emotional, weil sie noch einmal sehen, wie sehr sie sich aufeinander verlassen können. Für Jude ist seine Familie sehr wichtig und er sieht Sadie auch als Teil der Familie und da er heimlich verliebt ist, ist es für ihn kein Problem. Nur sein Herz steht auf dem Spiel. Sadie ist die Rettung der Farm wichtig, weil sie auch eigene Wünsche und Pläne für die Zukunft der Farm hat und beweisen will, dass sie keine Außenseiterin in der Kleinstadt ist.
Die Freundschaft der beiden fand ich sehr süß und ihr Fake-Dating unterhaltsam, nur auf die üblichen Kommunikationsprobleme und die daraus resultierenden Missverständnisse könnte ich auch verzichten.
Sie kann sich nicht einmal an ihren eigenen Namen erinnern, aber sie weiß, dass sie in Schwierigkeiten steckt: Unheimliche Typen sind hinter ihr her und Sawyer, der anscheinend Agent ist, macht ihr deutlich, ...
Sie kann sich nicht einmal an ihren eigenen Namen erinnern, aber sie weiß, dass sie in Schwierigkeiten steckt: Unheimliche Typen sind hinter ihr her und Sawyer, der anscheinend Agent ist, macht ihr deutlich, dass sie in Gefahr ist. Sie hat keine Wahl und schließt sich ihm an, aber wenn sie schon untertauchen, dann unter ihren Bedingungen.
Die Frau mit Amnesie ist auf der Suche nach ihrer Identität, aber gleichzeitig auf der Flucht und mit Sawyer an ihrer Seite ist auch ihr Herz ziemlich durcheinander. Er versucht, professionell zu bleiben und sie gleichzeitig irgendwie in Sicherheit zu bringen, aber selbst er ist von der Situation überfordert und er ist auf seinen Missionen definitiv nicht an so mutige und einzigartige Partnerinnen gewöhnt, die ihn aus seiner Komfortzone kitzeln. Aber sie bringt ihn auch dazu, sein Herz zu öffnen, nachdem er schon von Anfang an das Gefühl hat, sie beschützen zu müssen.
Es ist eine romantische Komödie, die ich auch sehr unterhaltsam fand, aber es war mir auch regelmäßig etwas zu viel des Guten und ein bisschen weniger Humor hätte auch nicht geschadet. Das Geplänkel zwischen den Protagonisten fand ich schon ziemlich süß, aber die Protagonistin ist ziemlich albern und manchmal war mir das schon ein fast zu großer Gegensatz zu den ernsteren Themen des Buches. Sie kann sich nicht lange auf eine Aufgabe konzentrieren, lässt sich von Essen und Tagträumen ablenken und redet viel zu viel - alles nicht optimale Eigenschaften, wenn man quasi Undercover unterwegs ist.
Aber insgesamt macht das Abenteuer der beiden einfach Spaß und es fehlt auch nicht an emotionalen Momenten, die die Geschichte abrunden. Ich bin zufrieden und warte gespannt auf die Fortsetzung!
Sorinda ist die Assassinin der Piratenkönigin und sie wird auf eine Mission geschickt, die nicht ihren üblichen Aufträgen entspricht. Diesmal ist sie selbst Captain einer Crew und das bringt ganz neue ...
Sorinda ist die Assassinin der Piratenkönigin und sie wird auf eine Mission geschickt, die nicht ihren üblichen Aufträgen entspricht. Diesmal ist sie selbst Captain einer Crew und das bringt ganz neue Herausforderungen mit sich - und sehr viel Verantwortung.
Auch berufsbedingt ist Sorinda es eher gewohnt, sich zurückzuziehen und niemanden an sich heranzulassen und die neue Aufgabe zwingt sie dazu, sich aus ihrer Komfortzone zu begeben. Kearan und Sorinda mochte ich zusammen sehr gerne. Sorinda hält ihn wirklich entschieden auf Abstand, während Kearan sich gern um sie kümmert, ihre Grenzen aber respektiert. Auch wenn Sorinda leugnet, irgendwelche Gefühle für Kearan zu haben, kann man genau sehen, dass er ihr alles andere als egal ist, und ihre kleinen Gesten fand ich dann besonders süß.
Ich fand es spannend, dass man hier mit einem klassischen kleinen Piratenabenteuer beginnt, mit Monstern, Inseln und Seeschlachten. Aber neben der spannenden Handlung geht es vor allem um Sorindas Entwicklung, nachdem sie nun gezwungen ist, Entscheidungen zu treffen, und da sich so viele auf sie verlassen. Ich glaube, ich habe Sorinda hier sogar mehr ins Herz geschlossen als Alosa nach zwei Büchern, weil ich ihre Ängste und Unsicherheiten gut nachempfinden konnte. Der Gegensatz zwischen ihren Stärken und Schwächen macht auch das ganze Buch noch spannender, man muss einfach noch mehr mitfiebern.
Ich hätte gerne noch mehr von der Welt der Piraten gesehen und finde, dass hier auch noch viel Potenzial wäre. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin, auch wenn es dann wieder ganz neue Welten und Charaktere sein werden.
Nach dem Angriff auf Belle Morte hat sich viel verändert. Renie selbst ist nun zur Vampirin geworden, obwohl sie das nie wollte, während sie immer noch nicht weiß, ob ihre ...
Enthält Spoiler zum Vorgänger!
Nach dem Angriff auf Belle Morte hat sich viel verändert. Renie selbst ist nun zur Vampirin geworden, obwohl sie das nie wollte, während sie immer noch nicht weiß, ob ihre Schwester June noch zu retten ist. Sie taucht noch tiefer in die Welt der Vampire ein und stößt auf gefährliche Geheimnisse.
So sehr auch alles drunter und drüber geht und auch wenn sie irgendwie ständig in Gefahr sind, eine positive Sache ist da doch: da nun beide Vampire sind, ist die Beziehung zwischen June und Edmond nicht mehr verboten. Sie nutzen jeden freien Augenblick, sich anzuschmachten. Zwischen den beiden passiert nicht mehr viel Neues, daher fand ich die Liebesgeschichte hier nicht mehr so spannend, dabei konnten die beiden mich schon im Vorgänger nicht so ganz überzeugen. Das ist auch schade, weil das Buch trotzdem Romantasy ist und schon viel Zeit für Romantik ist – es ist nur nicht besonders interessant.
Dafür geht es dann wieder mehr um die Vampire, ihre Vergangenheit und ihre Zukunft, und insbesondere um einige Beziehungen untereinander. Renie wurde hintergangen und weiß nicht genau, wem sie trauen kann, wird mit ihren Meinungen und Beobachtungen nicht immer ernstgenommen und nach allem, was passiert ist, stehen auch einige Freundschaften auf der Kippe. Es gibt Action, Verrat und anderes Vampirzeug, sodass schon einiges los ist. So richtig spannend fand ich es aber auch nicht, dafür war mir die Handlung wieder etwas zu vorhersehbar.
Insgesamt ist es eine gute Fortsetzung, aber bei der Liebesgeschichte hätte ich mir etwas mehr gewünscht.
1529: Maria heiratet einen Edelmann und genießt den Luxus, doch die Ehe verläuft nicht wie erhofft. Ihr Ehemann und ihre Schwiegereltern haben ganz genaue Vorstellungen, was sie leisten soll und wie sie ...
1529: Maria heiratet einen Edelmann und genießt den Luxus, doch die Ehe verläuft nicht wie erhofft. Ihr Ehemann und ihre Schwiegereltern haben ganz genaue Vorstellungen, was sie leisten soll und wie sie sich zu benehmen hat. Aber Maria ist stolz und will sich nicht einfach kontrollieren lassen. Sie wird nicht gerade freiwillig zur Vampirin und weiß nicht viel über die Einzelheiten ihres neuen Daseins, aber es passt zu ihr, denn sie ist eigentlich ganz gerne gefährlich. Sie tut, was sie will, lernt verschiedene Vampir-Lebensstile kennen und entfaltet ihr furchtbares Potential.
1829: Bei Charlotte fand ich, dass der Klappentext schon zu viel verrät, aber ich habe mich trotzdem auf ihre Geschichte gefreut. Ihre Persönlichkeit ist ganz anders als Marias, sie ist schüchtern und entmutigt, aber auch noch nicht ganz bereit, sich mit ihrem Schicksal abzufinden: Sie soll während der Londoner Saison einen Ehemann finden, damit ihre wahren Vorlieben keine Schande über die Familie bringen. Unter den drei Protagonistinnen fand ich sie am sympathischsten, auch weil man bei ihr richtig gut fühlen kann, wie sie immer weiter in die Sache hineingezogen wird.
2019: Alice studiert in Boston und versucht nach vorne zu schauen, aber sie findet kaum Anschluss und nach einem One-Night-Stand spürt sie, dass sie sich verändert hat. Verzweifelt macht sie sich auf die Suche nach Antworten. Ihre Perspektive fand ich nicht so spannend wie die beiden anderen, weil ich ihre Probleme und Erlebnisse im Vergleich zu den anderen beiden nicht so dramatisch fand. Ihr Charakter war mir auch etwas zu eintönig.
Die Gegenwart hat mich nur mäßig interessiert, da haben mir die längeren Ausflüge in die Vergangenheit besser gefallen, auch wenn ich Probleme mit den Zeitsprüngen hatte. Es fällt mir immer schwer, Entwicklungen nachzuvollziehen, die sich über Jahre und Jahrzehnte erstrecken, wenn vieles davon nur grob nacherzählt wird. Da meine ich besonders Beziehungen, aber auch die Reisen sowie die ganze Gewalt. Es gab mir auch zu wenig Konsequenzen für all ihre Opfer, zumindest hat es sich für mich so angefühlt.
Generell geht es um Beziehungen, Macht und wie man sich über Jahrzehnte entwickelt, wenn man immer so viel Gewalt ausgesetzt ist. Zwar geht es um Vampire, aber der Fantasy-Aspekt wird nicht allzu sehr ausgearbeitet, es sind hauptsächlich die üblichen Vampir-Eigenschaften, von denen die Protagonisten auch nicht immer wissen. Insgesamt hat mir das Buch auch sehr gut gefallen, auch wenn das Ende mich nicht so ganz überzeugen konnte.