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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2022

Ein sehr spannendes Finale der Trilogie

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder Tanz
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Das Cover hat Wiedererkennungswert und gefällt mir gut. Es ist der letzte Band der Trilogie. Meine Empfehlung: die Bücher sollten in der Reihenfolge gelesen werden.

Der Schreibstil des Autoren-Ehepaars, ...

Das Cover hat Wiedererkennungswert und gefällt mir gut. Es ist der letzte Band der Trilogie. Meine Empfehlung: die Bücher sollten in der Reihenfolge gelesen werden.

Der Schreibstil des Autoren-Ehepaars, Pseudonym Helene Sommerfeld, ist sehr flüssig, packend und bildhaft. Der lebendige Erzählstil ist leicht zu lesen. Die Polizeiärztin Magda fand ich bereits mit Band 1 und 2 sehr gelungen. Auch beim 3. Band konnte ich gleich wieder mitten in das Geschehen um Magda und ihre Freunde eintauchen.
Alle Figuren und Charaktere sind authentisch beschrieben - ob Magda und Kuno, Celia und Edgar Hinnes, Rainer Bergmann, Doris Kaufmann sowie Ruth Jessen.

Berlin im Jahr 1924: Magda Mehring, geborene Fuchs, möchte den kleinen Otto, der vor vielen Jahren verschleppt wurde, unbedingt finden. Seine Schwester Elke hat bei Magdas Schwester Christa und deren Ehemann Johannes in Hildesheim ein neues Zuhause gefunden. Aber Elke sehnt sich doch nach Otto. Bei der Polizei gibt es nun die Möglichkeit der Personen-Identifizierung mittels Fingerabdruck. Es müssten jedoch sehr viele Kinder überprüft werden. Da erinnert sich Elke an ein "Feuermal" ihres Bruders. Und tatsächlich wird ein Junge gefunden, auf den die Beschreibung passt.
Magda hat nun ihre eigene Praxis in der »Pension Bleibtreu«. Neben ihrer Arbeit als Polizeiärztin hilft sie noch ihrem Kommissar Kuno bei einer Mordermittlung.

Das Buch führt einem auch vor Augen, wie es damals den Frauen im Leben und im Beruf schwer gemacht wurde.

Der letzte Band der Geschichte hat mich wieder in den Bann gezogen und überzeugt. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.03.2022

Sylt - Vergangenheit und Gegenwart (Corona-Lockdown)

Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehn
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Das Cover im Stil der Achtziger Jahre mit den Jugendlichen vor der Westerländer Musikmuschel gefällt mir gut.

Das erste Mal habe ich im Jahr 1983 meinen Urlaub in Westerland/Sylt verbracht und die Insel ...

Das Cover im Stil der Achtziger Jahre mit den Jugendlichen vor der Westerländer Musikmuschel gefällt mir gut.

Das erste Mal habe ich im Jahr 1983 meinen Urlaub in Westerland/Sylt verbracht und die Insel genossen - und mich sofort in Sylt verliebt.

Der Schreibstil der Autorin Susanne Matthiessen ist sehr flüssig, kurzweilig und leicht zu lesen. Sie beschreibt die Handlungsorte ihrer Heimat detailliert und bildhaft. Ich hatte das Gefühl, neben ihr durch die Straßen zu gehen.

Die Autorin beschreibt detailliert und ungeschminkt wie es für die Sylter ist, mit dem Corona-Virus und dem Lockdown zurechtzukommen - und alles ohne den gewohnten Tourismus. Am Anfang der Pandemie, als Sylt Mitte März 2020 in den ersten Shutdown gehen musste und komplett abgeriegelt war: Wer seinen Erstwohnsitz auf der Insel hatte, durfte noch rauf, alle anderen mussten auf dem Festland bleiben.
Sommer 2021. Die Saison läuft. Die Masse an Urlaubern, die nach der dritten Corona-Welle Sylt im wahrsten Sinne des Wortes geflutet haben. Alles ist ausgebucht!
Sie erzählt auch im Rückblick über ihre Jugendzeit, über die wilden 80er Jahre. Die Ärzte hatten in Westerland ihr Abschiedskonzert gegeben, die Punker waren dort und auch Helmut Kohl war dort auf seiner Wahlkampftour.

Die Geschichte hat auch einen sehr ernsten Hintergrund. Die "echten" Sylter werden immer mehr verdrängt durch die Immobilienhaie. Wie lange wird es diese Insel noch geben? Das Buch sollte nicht nur von Sylt-Fans gelesen werden.
Absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 07.03.2022

Berührende Vater-Tochter-Beziehung

Für diesen Sommer
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Ich mag Romane, die von zwei Generationen erzählen. Das Cover gefällt mir sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin Gisa Klönne ist großartig, flüssig und fesselnd. Sie beschreibt sensibel und mit Gefühl ...

Ich mag Romane, die von zwei Generationen erzählen. Das Cover gefällt mir sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin Gisa Klönne ist großartig, flüssig und fesselnd. Sie beschreibt sensibel und mit Gefühl die Personen und deren Charaktere, in die ich mich schnell hineinversetzen konnte.

Der ungelöste Konflikt zwischen Franziska Roth und ihrem Vater Heinrich - umfangreich, sehr detailliert und ohne Beschönigungen wird der Konflikt und die daraus resultierenden Probleme aus verschiedenen Perspektiven geschildert.
Franziska ist frühzeitig immer von Hause ausgezogen, zuletzt hat sie noch vor dem Abitur ihr Elternhaus verlassen.
Nach dem Tod der Mutter Johanne lebt der Vater, der an PNP Polyneuropathie leidet, in dem Haus allein, und nur im Erdgeschoß, er kann ja nicht mehr richtig laufen. Monika ist die ältere Schwester von Franziska und hat sich bisher um den alten Vater gekümmert. Sie hat für den Vater, eine Kur gebucht, die er einfach abgesagt hat. Monika ist in Urlaub gefahren, daher soll Franziska, die jetzt über 50 Jahre alt ist, sich ein paar Wochen um den Vater kümmern. Monika hat auch veranlasst, dass das Elternhaus umgebaut werden soll und Franziska das Entrümpeln übernehmen soll.

Die dramatische Geschichte von Franziska und ihrem Vater hat mich tief berührt. Die Hintergründe der Konflikte der Familie Roth wurden detailliert erläutert und auch die Geheimnisse kamen am Ende ans Licht.
Das Buch sollte man unbedingt lesen!!

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Veröffentlicht am 24.02.2022

Agatha und Archie Christie - Super spannend!

Mrs Agatha Christie
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Das Cover gefällt mir gut und ist passend zu der damaligen Zeit.

Der Schreibstil der Autorin Marie Benedict ist flüssig und sehr spannend. Ihr Erzählstil ist fesselnd, mitreißend und brillant.
Die Geschichte ...

Das Cover gefällt mir gut und ist passend zu der damaligen Zeit.

Der Schreibstil der Autorin Marie Benedict ist flüssig und sehr spannend. Ihr Erzählstil ist fesselnd, mitreißend und brillant.
Die Geschichte wird im Wechsel aus zwei Handlungssträngen erzählt: Oktober 1912, als Agatha und Archie Christie sich kennen gelernt haben, und Dezember 1926, als Agatha für 11 Tage verschwunden ist. Diesen Zeitenwechsel finde ich gelungen.
Agatha und Archie heiraten im Jahr 1914. Schon bald beginnt sie, alles zu tun, damit Archie richtig glücklich ist. Auch als ihre Tochter Rosalind geboren wird, soll Archie an erster Stelle stehen. Agatha lässt Rosalind von Kinderfrauen betreuen. In dieser Zeit beginnt sie auch mit dem Schreiben von Kriminalromanen.
Im Dezember 1926 nach einem Streit mit Archie verschwindet Agatha spurlos. Ihr Auto wird an einem für Selbstmörder beliebten Teich gefunden. Im Auto findet die Polizei ihren Koffer und Pelzmantel, für diese eisige Nacht ungewöhnlich. Die Polizei ermittelt, löst eine riesige Fahndung aus und verdächtigt den Ehemann, weil dieser offensichtlich etwas zu verbergen hat. Was verschweigt er der Polizei?

Der Roman hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die mysteriöse Geschichte über das elftägige Verschwinden der weltberühmten Kriminalautorin Agatha Christi sollte man unbedingt lesen. Das Buch ist spannend wie ein Krimi - und ist nicht nur für Agatha Christie-Fans etwas Besonderes!

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Veröffentlicht am 20.02.2022

Deutsch-Französische Geschichte - Großartig!

Kaiserstuhl
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Das Cover hatte mich magisch angezogen. Es ist total passend zum Thema gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin Brigitte Glaser ist großartig, sehr flüssig und fesselnd.
Der Erzählstil ist sehr detailliert ...

Das Cover hatte mich magisch angezogen. Es ist total passend zum Thema gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin Brigitte Glaser ist großartig, sehr flüssig und fesselnd.
Der Erzählstil ist sehr detailliert und bildhaft. Ich konnte mich schnell und gut in die Figuren und deren Charaktere hineinversetzen. Die Personen erscheinen mir sehr authentisch.
Hauptpersonen sind Henny Köpfer, eine Freiburger Weinhändlerin, und der Elsässer Paul Duringer. 1962 trifft Paul sich mit dem ehemaligen Kriegskameraden Bruno in Bonn und bekommt den Auftrag, die Flasche Champagner zu beschaffen, die dieser ihm zu Kriegende zur Aufbewahrung überließ. Es geht um den 1937er Vossinger-Champagner aus dem Führerbunker in Berchtesgaden. Der Champagner war im Jahr 1944 von den Nazis auf dem französischen Weingut in Épernay gestohlen worden. Es ist eine besondere Flasche. Sie wird benötigt für das Treffen zwischen dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle und dem Bundeskanzler Konrad Adenauer zur Unterzeichnung des Élysée-Vertrages.
Aber es sind noch andere Personen an diesem Champagner interessiert. Was ist so wichtig an dieser einen Flasche?

Der Roman ist absolut spannend aufgebaut mit sehr viel Historischem Hintergrund und gut recherchiert. Ich war gefesselt von dem Buch und mochte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!

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