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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2021

Schöne Freundschaftsgeschichte

Das Karlgeheimnis
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Emil ist Krimiautor und schreibt alles in sein Notizbuch. Und das nimmt ihm ausgerechnet die fiese Bertram weg. Nochdazu verschwindet Karl spurlos. Er möchte diesen Fall lösen, aber alleine ist er zu schwierig ...

Emil ist Krimiautor und schreibt alles in sein Notizbuch. Und das nimmt ihm ausgerechnet die fiese Bertram weg. Nochdazu verschwindet Karl spurlos. Er möchte diesen Fall lösen, aber alleine ist er zu schwierig für ihn. Da ist er froh, dass es noch Finja gibt. Sie hat einen Hund namens Watson und ist eine richtige Detektivin.

Der Scheibstil ist flüssig und einfach. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive von Emil geschrieben. Sie hat von allem etwas, von witzig bis traurig. Es wird auch das Thema Freundschaft behandelt. Die Charaktere sind authentisch dargestellt. Die Freundschaft von Emil und Finja ist herausragend dargestellt und hat mir sehr gefallen. Der Fall wird im letzten Drittel behandelt. Er ist sehr spannend. Im Buch sind immer wieder Steckbriefe der handelnden Personen abgedruckt. Auch heitern die Bilder von Ulf K. beim Lesen sehr auf, die zwischendrin abgedruckt sind. Das Cover ist auch schon eine Augenweide und macht Lust auf das Buch.

Sehr zu empfehlen für Kinder ab 10 Jahren, die eine unterhaltsame Detektiv- und Freundschaftsgeschichte lesen wollen.

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Veröffentlicht am 27.06.2021

Sehr feinfühlig

Der Himmel ist hier weiter als anderswo
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Der Mann von Fee ist gestorben. Fee ist Musikerin. Sie spielt Geige, kann aber seit dem Tod von Jan die Geige nicht mehr anfassen, weil sie sich für seinen Tod verantwortlich fühlt. Außerdem wird sie gekündigt ...

Der Mann von Fee ist gestorben. Fee ist Musikerin. Sie spielt Geige, kann aber seit dem Tod von Jan die Geige nicht mehr anfassen, weil sie sich für seinen Tod verantwortlich fühlt. Außerdem wird sie gekündigt und hat keinen Job mehr. Noch dazu verliert sie ihre Wohnung. Jetzt muss sie schauen, wie sie mit allem klarkommt und wie sie ihre vier Kinder durchbringen kann. Sie liest eine Anzeige, dass ein alter Gasthof vermietet wird. Da denkt sie sich, dass das der geeignete Neuanfang für sie und ihre Kinder sein kann und wagt diesen Schritt.

Valerie Pauling hat einen sehr feinfühligen Roman geschrieben. Der Schreibstil liest sich sehr locker und leicht. In Fee konnte ich mich sehr gut reinfühlen. Es scheint sich am Anfang alles gegen sie verschworen zu haben, dass sie alles verliert vom Mann bis zu ihrer Wohnung. Der Umzug in den alten Gasthof wird sehr ansprechend erzählt. Da konnte ich mich als Leser sehr in Fee reinversetzen, wie sie sich in ihr neues Zuhause mit ihren Kindern langsam einlebt. Das Ende hat mir sehr gefallen. Zwischendrin gab es leider einige Längen und die Figuren blieben recht blass. Im ganzen ist es aber ein sehr schöner Roman über einen Neuanfang. Diese Botschaft war für mich sehr positiv, dass ein Neuanfang jederzeit möglich ist und man ihn wagen soll.

Ein sehr schöner einfühlsamer Roman über einen Neuanfang.

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Veröffentlicht am 26.06.2021

Wunderschön

Die Roseninsel
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Liv will ihr Leben ändern und fängt eine neuen Job am Starnberger See an. Sie kümmert sich um die Roseninsel. Dort gibt es nur eine leerstehende königliche Villa und einen Rosengarten. Liv ist von der ...

Liv will ihr Leben ändern und fängt eine neuen Job am Starnberger See an. Sie kümmert sich um die Roseninsel. Dort gibt es nur eine leerstehende königliche Villa und einen Rosengarten. Liv ist von der Außenwelt sehr abgeschottet. Die will endlich wieder zur Ruhe kommen. In der alten Villa entdeckt Liv ein Tagebuch. Magdalena hat es geschrieben, als sie vor hundert Jahren auf der Insel lebte.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, einmal in der Gegenwart und zum anderen im Jahre 1889. Der Ort Starnberger See ist immer der gleiche. Dadurch kommt eine tolle Athmosphäre auf, weil ich mir immer die Frage gestellt habe, was damals wohl passiert ist. Der Schreibstil ist locker und leicht. Liv fand ich sehr sympathisch und authentisch. Auch hat mir Magdalena in der anderen Zeitebene sehr gefallen. Ich fand sie sehr sympathisch. Besonders gefallen hat mir, dass ich einiges über die Roseninsel erfahren habe. Im ganzen fand ich die Kombination der Autorin ausgezeichnet, diese zwei Zeitebenen zu verbinden. Es ist ein wunderschöner Wohlfühlroman. Das Cover ist sehr schön mit den Rosen gestaltet, dass man da am liebsten gleich hinfahren möchte.

Sehr zu empfehlen für Leser, die einen leichten Wohlfühlroman lesen möchten und mehr über die Roseninsel im Starnberger See erfahren möchten.

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Veröffentlicht am 26.05.2021

Enttäuschend

Enriettas Vermächtnis
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Enrietta da Silva ist tod. Sie war eine Autorin aus Buenos Aires, die sehr anerkannt und wohlhabend war. Zur Testamentseröffnung kommen Emilio, der Ziehsohn von Enrietta, und Jana, eine Schauspielerin ...

Enrietta da Silva ist tod. Sie war eine Autorin aus Buenos Aires, die sehr anerkannt und wohlhabend war. Zur Testamentseröffnung kommen Emilio, der Ziehsohn von Enrietta, und Jana, eine Schauspielerin aus Salzburg und Ziehtochter der Verstorbenen, nach Zürich. Dabei kommen sich Emilio und Jana näher. Doch die Zweisamkeit wird gestört, denn Enriettas leiblicher Sohn, Armando da Silva, taucht plötzlich auf, um sein Erbe zu beanspruchen.

Der Schreibstil ist flüssig. Die Handlung wird in der Er-Form erzählt. Sie beginnt spannend mit der Testamentseröffnung. Als Armado hinzu stößt, kommt noch Spannung hinzu, was die Hintergründe von Armado sind. Leider löst sich diese Spannung sehr schnell auf. Es wird sehr langatmig erzählt und es passiert nichts Überraschendes. Die einzelnen Charaktere waren mir nicht sehr sympathisch. Ich verstand auch nicht ihre Handlungen, was sie damit bezwecken wollten. Ich hätte mir da mehr Tiefe erwünscht. Was vor allem Enrietta mit ihrem Testament bewirken wollte, blieb mir bis zum Schluß ein Rätsel.

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Veröffentlicht am 24.05.2021

Sehr toller Urlaubs-Wohlfühlroman

Suche Platz auf Wolke Sieben
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Sebastian hat Marlene vor drei Jahren verlassen. Sie hat damit praktisch alles verloren. Denn sie hatte kein Haus, keinen Job und keinen Freund mehr. Aber aus diesem Tief hat sie sich wieder hochgearbeitet. ...

Sebastian hat Marlene vor drei Jahren verlassen. Sie hat damit praktisch alles verloren. Denn sie hatte kein Haus, keinen Job und keinen Freund mehr. Aber aus diesem Tief hat sie sich wieder hochgearbeitet. Sie gründet eine Onlinedating-Agentur "Wolke sieben". Sie will andere Menschen zusammenbringen und verkuppeln. Ihr Plan ist es, sich selbst nie wieder zu verlieben. Aber es kommt anders, bis sie den berühmten Sänger Basket trifft.

Der Schreibstil von Franziska Jeben ist sehr flüssig und sehr angenehm. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Marlene erzählt. Das fand ich sehr ansprechend, denn dadurch konnte ich mich sehr in Marlene reinversetzen, was sie fühlt und wie sie handelt. Ich empfand Marlene sehr sympathisch und habe mit ihr sehr mitgefiebert. Ich fand die Handlung zwischendurch auch sehr lustig, dass ich grinsen musste. Die Handlung ist eher locker-leicht bis seicht. Sie ist im typischen Love-Story-Style. Das Cover ist sehr edel mit der Glitzergold-Schrift gestaltet.

Sehr toller Urlaubs-Wohlfühlroman für zwischendurch.

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