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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2018

Von sehr bekannten bis hin zu eher unbekannten Bösewichten.

Das Buch der Schurken
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In diesem Buch hat Martin Thomas Pesl eine Übersicht über die 100 fiesesten, amüsantesten und coolsten Bösewichte geschafft – eingeteilt in verschiedene Kategorien – wie beispielsweise die Rachsüchtigen, ...

In diesem Buch hat Martin Thomas Pesl eine Übersicht über die 100 fiesesten, amüsantesten und coolsten Bösewichte geschafft – eingeteilt in verschiedene Kategorien – wie beispielsweise die Rachsüchtigen, die Egoschweine, fatale Frauen oder auch verrückte Wissenschaftler.

Das Buch mit dem durchaus interessanten Cover zeigt die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur auf, die von Martin Thomas Pesl ausgewählt, entlarvt und vorgestellt werden. Eingeteilt hat er dieses Buch in verschiedene Kategorien, so findet man Felix Krull (Thomas Mann) unter den Gierigen, Moby Dick bei den Rachsüchtigen, Fräulein Rottenmeier bei den Erziehungsberechtigten, Juliette (Sade) bei den fatalen Frauen und beispielsweise Prof. James Moriarty (Arthur Conan Doyle) bei den Königen des Verbrechens. Natürlich sind es noch viele weitere Bösewichte, das sei nur mal als kleine Auswahl genannt.

Nach einer schwarzen Kapitelbeginnseite jeweils werden die einzelnen Bösewichte dann vorgestellt, so gibt’s erst einmal eine kurze Vorstellung (Name, Autor, Buchtitel, Originalfassungsjahr), ein kurzes Statement aus dem Buch und eine Illustration von Kristof Kepler. Anschließend dann eine Textzusammenfassung mit kurzem Fragebogen sowie Bewertung (1 bis fünf Sterne) in verschiedenen Kategorien (Todesopfer, nachtragend, dreist, beliebt, Charmefaktor, etc.). Alles ist je nach Schurke ein bißchen anders aufgebaut und nicht immer exakt gleich – weil ja auch jeder Schurke anders ist.

Inhaltlich ist es ein wirklich vollgepacktes Buch, was auch an der Schriftgröße liegen mag – die ausführliche Schurkenbeschreibung findet man in Schriftgröße 8 (geschätzt) vor. Vom Verständnis her ist es natürlich besser, wenn man einigen Bösewichten in literarischer Form schon einmal begegnet ist – so hat man dann vielleicht schon ein Bild von ihnen, eine gewisse Ahnung. Inhaltlich ist alles ganz gut verständlich, manchmal war es mir einen Ticken zu fachlich, da hätte ich es mir noch unterhaltsamer gewünscht, wenngleich es ja nur um eine Beschreibung geht. Dennoch ist es so, dass die Sätze gut verständlich waren, nie etwas großartig umständlich verschachtelt war oder mit schwierigen Fachbegriffen oder Fremdwörtern versehen war.

Für mich war es ein interessanter Einblick in die Welt der Schurken und Bösewichte. Das Buch ist kein Buch, welches man direkt am Stück lesen muss, sondern in das man immer mal wieder hineinblättern kann – was ich sehr angenehm finde. Alles in allem ist das Buch wirklich toll gemacht, eine spannende Übersicht, mit passenden, tollen Illustrationen versehen. Natürlich ist nicht jeder Bösewicht gleich interessant und es gibt welche, die stechen einfach aus der Masse hervor – aber das ist in Ordnung. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und ich kann das Buch durchaus empfehlen.

Veröffentlicht am 03.09.2018

Ein Lottogewinn verändert.

Zwei unter einem Schirm
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Lotta, fast dreißig Jahre alt, hat im Lotto gewonnen. Gerade aber hat sie sich auf Arbeit ziemlich blamiert. Mitten in der Nacht trifft sie auf Gülcan, die eben aus ihrer Ehe geflohen ist. Der Beginn einer ...

Lotta, fast dreißig Jahre alt, hat im Lotto gewonnen. Gerade aber hat sie sich auf Arbeit ziemlich blamiert. Mitten in der Nacht trifft sie auf Gülcan, die eben aus ihrer Ehe geflohen ist. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die durchaus mit Hindernissen gespickt ist.

Die Geschichte des Buches klingt durchaus vielversprechend, finde ich. Also war ich durchaus gespannt auf die weitere Entwicklung im Buch, viel sagt der Klappentext ja nicht wirklich aus.

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, wenngleich ich mit der Zeit empfunden habe, dass es auch sehr schwammig geschrieben ist bzw. mir manches zu sehr in die Länge gezogen wurde. Zu Beginn habe ich ein bißchen gebraucht bis ich im Lesefluß war, bis sich die Geschichte dann mal so entwickelt, dass man unbedingt dran bleiben möchte. Sprachlich sollte man beim Lesen immer mal wieder dran denken, dass die Geschichte in Österreich spielt, was sich natürlich auch an manchen Ausdrücken bzw. Worten („Trafik“, „Kassa“) wiederspiegelt.

Bei der Geschichte muss ich sagen, dass ich mir irgendwie etwas anderes erwartet habe, als ich es hier gelesen habe. Lotta, die ja im Lotto gewonnen hat, bislang ein Mauerblümchen ist, verhält sich durchs Geld gänzlich anders als bisher. Dass Geld verändert ist klar, aber die Entwicklung hier ist schon eine sehr krasse. Auch die Begegnung bzw. den Umgang der beiden Damen, Lotto und Gülcan, hätte ich mir anders vorgestellt. Hier kam mir vieles ein wenig komisch vor beim Lesen. Da hätte ich mehr Zusammenhalt erwartet. Oder auch mehr Durchblick von Lotta teilweise. Irgendwie schade.

Alles in allem hatte ich das Gefühl, dass das Buch für mich gut nach der Hälfte nicht mehr sonderlich interessant war, der Spannungsbogen hat sich für mich abgebaut. Es plätscherte nur so dahin, so wirklich spannende Szenen gab es meiner Ansicht nach nicht mehr – leider. Ja, es geht nochmal „hoch her“, aber ich hätte mir da inhaltlich einfach noch mehr von der Geschichte erwartet.

Von mir gibt es hier 2 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Thema
Veröffentlicht am 23.08.2018

Kokosnuss und seine Freunde treffen den Zauberschüler Friederich Fidibus

Der kleine Drache Kokosnuss und der Zauberschüler
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Kokosnuss macht sich mit seinen Freunden Mathilda und Oskar auf zu einer Expedition in den Sumpf, denn dort hat er ein Hausschwein entdeckt als er darüber geflogen ist. Und das kann ja eigentlich gar nicht ...

Kokosnuss macht sich mit seinen Freunden Mathilda und Oskar auf zu einer Expedition in den Sumpf, denn dort hat er ein Hausschwein entdeckt als er darüber geflogen ist. Und das kann ja eigentlich gar nicht sein, denn dort gibt es keine Hausschweine. Zusammen mit seinen Freunden versinkt er plötzlich im Sumpfloch – und im letzten Moment werden sie von einem kleinen Zauberer gerettet. Aber was macht der eigentlich im Sumpf?

Die Geschichten rund um den kleinen Drachen Kokosnuss und seine Freunde sind bei uns durchaus immer wieder beliebt und kommen bei Groß und Klein gleichermaßen gut an. Also waren wir natürlich gespannt auf das neue Abenteuer der Freunde.

Die Geschichten von Ingo Siegner sind immer wieder schön, phantasievoll erzählt, aber dennoch nicht zu unglaubwürdig. Eine tolle Mischung, die auch für Schulkinder noch interessant ist. Auch bei dieser Geschichte war dies wieder der Fall, eine stimmige Erzählung, in der man auch mal wieder auf alte Bekannte trifft – und sich so an bisherige Erlebnisse von Kokosnuss samt Freunden erinnert. Sowas ist auch immer wieder toll, wenn Bisheriges mal wieder auftaucht und so ins Gedächtnis zurückgerufen wird. Generell ist die Geschichte mit dem kleinen Zauberschüler eine spannende, unterhaltsame und lustige Erzählung, die wie im Flug vergangen ist.

Gesprochen wird dieses Hörbuch wieder vom bei und inzwischen bekannten und sehr beliebten Philipp Schepmann. Er schafft es so wunderbar, dass wirklich jede Gestalt im Buch ihre ganz eigene Stimme und Sprache hat, so dass keine Probleme bei der Unterscheidung im Hören auftauchen. Das ist wirklich sehr gelungen und unterhaltsam. Auch das ist für uns ein wichtiger Aspekt beim Hören.

Uns hat die Geschichte rund um Kokosnuss, seine Freunde Oskar und Mathilda und den kleinen Zauberschüler sehr gut gefallen. Neben der guten Unterhaltung, lustigen wie nachdenklichen Situationen gab es auch wieder einen pädagogischen Ansatz (der kleine Zauberschüler tut wie ihm geheißen wurde, obwohl er dafür einem „Bösen“ „hilft“). Wir haben die Geschichte als sehr gelungen empfunden, die sowohl für kleine Kinder als auch für Schulkinder wie auch Erwachsene durchaus unterhaltsam und alles andere als langweilig ist. Entsprechend gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Pflanzen nachziehen – auf gut Deutsch.

Regrow your veggies
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In der heutigen Zeit ist es durchaus wichtig über Nachhaltigkeit nachzudenken – und auch den ersten Schritt selbst zu tun. In diesem Buch bekommt man neben vielen hilfreichen Tipps und Tricks auch einzelne ...

In der heutigen Zeit ist es durchaus wichtig über Nachhaltigkeit nachzudenken – und auch den ersten Schritt selbst zu tun. In diesem Buch bekommt man neben vielen hilfreichen Tipps und Tricks auch einzelne Anleitungen bezüglich des „Regrow“ von Pflanzen – dem Nachziehen beispielsweise aus dem Salatstrunk – oder einem Stück Meerettich.

„Regrow your Veggies“ – Gemüsereste nachwachsen lassen, wie das genau funktioniert hat mich wirklich interessiert, da ich öfter schon davon gehört und gelesen habe. Dank dem Buch sollte ich das nun alles auch selbst erfahren. Über das Format des Buches war ich erstmal überrascht, hätte ich es doch irgendwie größer eingeschätzt – aber im Endeffekt hat es so ein echt handliches Format, was für mich praktisch war, da ich es so unterwegs unkompliziert in der Handtasche hatte. (Ca. A5 Format) Da es als Taschenbuch daher kommt, ist es auch nicht sonderlich schwer – fand ich echt praktisch.

Vom inhaltlichen Aufbau her hat es mir auch gut gefallen, die Kapitel bauen aufeinander auf, so erfährt man erst einmal Grundsätzliches (Nachhaltigkeit & Recycling, Pflegehinweise) bevor man dann direkt die Regrow-Anleitungen erhält. Hier wird vom Chinakohl über den Lauch, die Süßkartoffel bis hin zum Topinambur, dem Ingwer, der Minze bis hin zu Avocado und Mango sämtliches Gemüse als Nachzieh-Variante erklärt. So erfährt man erst einmal etwas über das jeweilige Gemüse, oftmals auch eine Anekdote (Nero der „Lauchfresser, die Kartoffel als „königliches Gemüse), darauffolgend dann in drei, maximal vier Schritten die genaue Nachzucht-Anleitung, bevor es eine kurze Zusammenfassung mit Informationen über die Ernte und Verwendung gibt. Bei jedem Gemüse gibt’s dann den „Regrow-Check“, hier wird in ein bis fünf Sternen angegeben, wie viel die Pflanzen benötigen bzw. wie der Schwierigkeitsgrad sich beläuft (Licht, Wärme, Feuchtigkeit, Schwierigkeitsgrad).

Anschließend gibt’s noch ein Kapitel bezüglich der Pannenhilfe (wenn man Probleme mit Schädlingen bzw. Krankheitserregern hat bzw. generelle Probleme bei der Anzucht) und abschließend ein Service-Kapitel, in dem weitere Lesetipps aufgeführt werden, ebenso eine Info über die Autoren, das Register gelistet ist sowie die Bildquellen angegeben sind.

Es war super interessant dieses Buch zu lesen, ich hatte es recht schnell verschlungen, muss auch sagen, dass mir der Schreibstil gut gefallen hat. Es liest sich angenehm, gut verständlich, locker-leicht-unterhaltsam geschrieben. Die Anleitungen waren für mich auch allesamt absolut nachvollziehbar, die Schritte fand ich gut erläutert und gut eingeteilt. Was mir nicht so gut gefallen hat, nicht so ganz logisch ist: Man zieht Pflanzen nach, wenn man keinen eigenen Garten hat, bzw. zu Beginn schreibt die Autorin davon, dass dies eine Variante ist, wenn man nur einen Balkon in der Stadt hat. Dann wird aber die Anzucht von Kartoffeln erläutert – beispielsweise in einer alten Badewanne. Nun ja, die hat ja sicher jeder auf dem Balkon stehen, oder? Für mich ist sowas leider widersprüchlich… und ja, ein großer Topf reicht für Kartoffeln auch, meine eigene Erfahrung hat es mir gezeigt. Auch habe ich mir schwer getan mit dem ständig auftauchenden Begriff „Regrow“. Könnte man den denn nicht mal mit „nachziehen“, „nachzüchten“ ersetzen? Klar, vielleicht mag das im Englischen toller klingen – aber man muss doch nicht alles mit solchen Begriffen beschreiben.

Generell hätte ich mir manchmal noch gewünscht, dass beim „Regrow-Check“ noch die Angabe von Verweildauer im Wasser bzw. bis zum Umtopfen und bis zum ersten Ernteerfolg stehen. Diese Angaben finden sich zwar auch im Text, das hätte ich so aber nochmal besser im Blick gehabt.

Letzter Kritikpunkt am Buch: Ich hätte mir eine Unterteilung in „Nutzpflanzen“ und „Dekopflanzen“ gewünscht, letztes vor allem als Kapitel, wozu die Avocado, Mango und Ananas dann zählen.

Alles in allem war es sehr interessant mal zu Erfahren und zu Lernen, wie man Gemüsereste, die man vielleicht eh wegwerfen würde, noch weiterverwenden kann und sich so den nächsten Salat nochmal selbst ziehen kann. Bei manchen Pflanzen werde ich definitiv mein Glück versuchen, bei anderen muss ich sagen, dass ich weiterhin auf die Pflanzen aus dem Garten (Meerrettich und rote Beete) setze. Teilweise hätte mir eine andere Umsetzung noch besser gefallen, was mich zu meiner Wertung veranlasst. Von mir gibt es für dieses Buch 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 16.08.2018

Vom jamaikanischen Grillhühnchen bis zu fruchtigen Erbeer-Frischkäse-Macarons.

Tasty
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Um die leckeren online angepriesenen Tasty-Rezepte kommt man fast nicht herum, so oft begegnet man ihnen und überlegt dann, dass man das unbedingt mal ausprobieren müsste… Nun gibt es ein offizielles Buch, ...

Um die leckeren online angepriesenen Tasty-Rezepte kommt man fast nicht herum, so oft begegnet man ihnen und überlegt dann, dass man das unbedingt mal ausprobieren müsste… Nun gibt es ein offizielles Buch, das die beliebtesten Rezepte umfasst. Also – auf in die Küche um die leckeren und unkompliziert zuzubereitenden Gerichte auszuprobieren!

Auch mir sind online die Tasty-Rezepte immer mal wieder über den Weg gelaufen – und ja, öfter habe ich mir vorgenommen, da mal das ein oder andere Rezept auszuprobieren. Dank dem ansprechend gestalteten Kochbuch ist das nun wirklich der Fall geworden.

Das Kochbuch ist in einem handlichen Format, kein schweres gebundenes Buch, quasi ein Taschenbuch, aber in einem etwas größeren Format. Allein das Cover ist schon sehr ansprechend – natürlich durch die darauf abgebildeten leckeren Gerichte. Das Buch ist in verschiedene Bereiche eingeteilt, so findet man Rezepte beispielsweise der folgenden Kategorien: Party, Süßes, Klassiker, Aus aller Welt sowie Trendiges. Es sind noch ein paar Kategorien mehr. Die meisten Rezepte sind auch schön bebildert – Fotos ohne viel Schnickschnack, die aber dennoch ansprechend sind. Die Rezepte findet man dann so gestaltet, dass einerseits die Zutaten links von der Ausformulierung aufgeführt sind, natürlich auch untergliedert, wenn etwas ggf. für Marinade oder Sauce oder Gemüse verwendet werden soll. Rechts daneben findet man dann eine kleine Info zum Gericht, darunter dann ist in einzelnen Schritten die Zubereitung erläutert. Oftmals fand man auch die fotografische Darstellung der einzelnen Schritte neben dem Rezept – das ist natürlich super. All das ist meiner Ansicht nach gut machbar und mit keinem großen Aufwand verbunden.

Man findet im Buch Rezepte wie beispielsweise überbackenen Blumenkohl, für Dreidecker-Brownies, jamaikanisches Grillhühnchen, für eine Paprika-Pilze-Pizza, Fajita-Steakrouladen, Brigadeiros oder auch Erdbeer-Frischkäse-Macarons.

Die Rezepte sind nicht typisch nach den Kategorien, in die man sie wohl stecken würde, sortiert, sondern eher nach den Kategorien, in die sie passen. So findet man Rezepte wie den Quesadilla-Blütenring aber auch gefüllte Brownie-Trüffel in der Kategorie „Bälle & Ringe“.

Die Auswahl an Rezepten finde ich wirklich interessant, eine kunterbunte (im wahrsten Sinn des Wortes…; mit Lebensmittelfarbe backt man hier auch öfter mal…) Mischung, vielfältige Rezepte aus unterschiedlichen Kulturen. So bietet sich durchaus eine abwechslungsreiche Sammlung. Die Zutaten sind auch ganz gut im Laden zu bekommen, teilweise waren es eher die Mengen, die mich staunen haben lassen, ebenso wie die Zubereitung – die dann meiner Ansicht nach doch mehr Aufwand gefordert haben als gedacht. Das war zumindest meine Empfindung dafür. Angaben über Kalorien etc. gibt’s in diesem Buch nicht, was einerseits ja auch in Ordnung ist, da es ja hauptsächlich schmecken soll, man nicht darauf achten möchte. Andererseits waren es schon oftmals Rezepte, in denen man nicht zimperlich mit Fett und Zucker umgeht… gerade wenn frittiert wird.

Mir hat dieses Kochbuch im Gesamten ganz gut gefallen, die Auswahl der Rezepte ist interessant, die Darstellung klar und verständlich. Teilweise habe ich aber die Zubereitung einfach als nicht soooo einfach empfunden, ebenso wird für meinen Geschmack mit ein bißchen zuviel Fett bzw. Zucker gekocht. Von daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.