Profilbild von evafl

evafl

Lesejury Star
offline

evafl ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit evafl über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2017

Manchmal tut Mut so gut.

Für immer vielleicht
0

Rosie und Alex sind Freunde seit Kindertagen, beste Freunde. Schon in der Schule schreiben sie sich immer Nachrichten – und verlieren sich auch im Erwachsenenalter nicht aus den Augen, gehen gemeinsam ...

Rosie und Alex sind Freunde seit Kindertagen, beste Freunde. Schon in der Schule schreiben sie sich immer Nachrichten – und verlieren sich auch im Erwachsenenalter nicht aus den Augen, gehen gemeinsam durch dich und dünn. Jeder ist für den anderen da, egal ob Unterstützung gebraucht wird in Liebesdingen, Hochzeit und Scheidung. Davon, dass Männer und Frauen Freunde sein können, sind sie absolut überzeugt – aber ist da vielleicht nicht doch mehr zwischen den beiden…?

Geschichten von Cecilia Ahern habe ich bislang noch keine gehört oder gelesen, entsprechend kannte ich also die Buchvorlage zu diesem Hörbuch nicht. Was aber meiner Ansicht nach absolut nichts macht. Die Geschichte wird im Nachrichten-Stil erzählt, das heißt Alex und Rosie schreiben sich gegenseitig Nachrichten, die dann vorgelesen werden, man erfährt aber kurz vorher immer, wer an wen schreibt. Außerdem gibt es dann im Leben der beiden immer weitere Menschen, von denen auch Nachrichten oder Chats vorgetragen werden.

Da die unterschiedlichen Personen auch von verschiedenen Sprechern (männlich wie weiblich) dargestellt werden, ist es wirklich ein wahrer Hörgenuss, wie ich finde. Ich habe mich unheimlich gut unterhalten gefühlt, denn die Geschichte war auch sehr abwechslungsreich. Die Geschichte ist schon eher „typische Frauenliteratur“, mir hat das aber gut gefallen. Es war auch nie so, dass es schwer verständlich war, aber auch nicht absolut stupide oder einfach.

Mir hat „Für immer vielleicht“ als Hörbuch unheimlich gut gefallen, ich wurde gut unterhalten, es war manchmal vielleicht ein wenig vorhersehbar, aber das finde ich in Ordnung. Es war ein lustiges wie emotionales Hörbuch, sehr unterhaltsam und echt angenehm zu hören.
Von mir gibt’s dafür 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

Veröffentlicht am 11.12.2017

Der Liebe abschwören? Nie im Leben!

Das Haus ohne Männer
0

Ein Haus, in dem keine Männer Eintritt haben oder gar wohnen – das ist die feste Regel der Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris. Lediglich der Kater Jean-Pierre hat Zutritt zu diesem ...

Ein Haus, in dem keine Männer Eintritt haben oder gar wohnen – das ist die feste Regel der Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris. Lediglich der Kater Jean-Pierre hat Zutritt zu diesem Haus, aber ansonsten ist keinem männlichen Wesen der Zutritt hier gestattet. Die neue Bewohnerin Juliette kann sich mit der Regel des Hauses allerdings noch nicht anfreunden, denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt.

Das Buch einer Autorin, die auf der Spiegel Bestsellerliste steht, da hat man durchaus hohe Erwartungen. Vielleicht waren meine Erwartungen an dieses Buch zu hoch angesetzt, denn leider wurden sie nicht so wirklich erfüllt. Aber mal langsam.

Optisch kommt das Buch wirklich schön daher, ein ansprechendes Cover mit diesem schönen Einblick ins Haus, welchen man durch die einzelnen Fenster bekommt. Finde ich passend gestaltet, hat mir sehr zugesagt.

Der Schreibstil der Autorin ist an und für sich ein angenehmer, nichts kompliziert zu lesen oder gar schwer zu verstehen, keine großartigen Fremdwörter oder Fachbegriffe. Ebenso keine ellenlangen Sätze oder nichts darin verschachtelt. Dennoch einfach nicht so angenehm, dass er mir gut gefallen hat.

Wäre nicht das hin und her im Buch, hätte es mir wohl sogar gut gefallen, ich habe das Buch als sehr durcheinander empfunden. Da wird im einen Kapitel mal von der einen Bewohnerin erzählt, im nächsten von der anderen Bewohnerin. All das ist für mich nicht durcheinander, aber die Art und Weise, wie dann welche zum Teil eben längst vergangenen Ereignisse hier einfließen, das hat mir nicht zugesagt. Ich habe lange auf einen guten Lesefluß gehofft, dieser trat jedoch für mich nicht ein. Und dieses ständige Durcheinander, auch die Überlegung bei welcher Dame man sich nun gerade befindet, das hat mich kirre gemacht. Manche Anekdoten waren schon interessant und auch amüsant, andere dann wieder eher emotional. Dennoch war es für mich leider kein so unterhaltsames und leider kein lesenswertes Buch. Da hatte ich mir mehr versprochen.

Entsprechend kann ich hier leider keine Empfehlung aussprechend und vergebe 2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 08.12.2017

Miesepetrige Fleischesser oder: Von den bösen, bösen Fleischessern.

Stärker als Fleisch
0

In diesem Buch erläutert der ehemalige Feuerwehrmann Rip Esselstyn wie pflanzliche Ernährung die Gesundheit stärkt, dies tut er sehr detailreich. Außerdem gibt es viele verschiedene Rezepte, die er hier ...

In diesem Buch erläutert der ehemalige Feuerwehrmann Rip Esselstyn wie pflanzliche Ernährung die Gesundheit stärkt, dies tut er sehr detailreich. Außerdem gibt es viele verschiedene Rezepte, die er hier zusammengetragen hat, damit man direkt damit beginnen kann. Bei den Erläuterungen finden sich zumindest auch sämtliche Argumente für Menschen, die das nicht nachvollziehen können, die Art und Weise der Argumentationen ist aber schon eine sehr radikale.



Mit meiner Ernährung befasse ich mich durchaus oft und auch intensiv, denn ich finde es wichtig, sich gesund und gut zu ernähren. Es muss also nicht jeden Tag Fleisch auf den Tisch kommen, aber ab und an darf das doch auch mal sein. Entsprechend gespannt war ich auf die Informationen sowie Rezepte in diesem Buch.

Das Cover kommt leider schon mal sehr reißerisch daher, wie ich finde, zumal der Autor inzwischen kein Feuerwehrmann mehr ist. Aber vielleicht braucht es das ja, damit man auch Männer anspricht? Im ersten Teil des Buches dann erfährt man in 35 Kapiteln einiges über pflanzliche Lebensmittel, räumt aber auch mit Mythen ums Thema Fleisch bzw. eine teure pflanzliche Ernährung auf. Für meinen Geschmack tut er das zu extrem, denn da fühlt man sich als Nicht-Veganer wirklich schon fast gedemütigt. Natürlich ist es logisch, dass er seine Ernährungsweise hier erläutert, voranbringen möchte und deshalb für andere Ernährungsweisen kein Verständnis hat – ich muss sagen, dass ich das einfach ätzend finde. Es erinnert immer wieder an den Witz über Veganer – woran man erkennt, dass jemand einer ist – er erzählt es dir unaufgefordert. Und genau das trifft hier wirklich zu.

Vom Inhalt waren all diese Themen durchaus interessant und auch nachvollziehbar, aber es bleibt eben ein blöder Nachgeschmack.

Hier merkt man auch, dass der Autor vor allem die Amerikaner mit seinem Buch erst mal anspricht – zum einen ist es inhaltlich so, dass er sie direkt anspricht, zum anderen ist es die Art und Weise, eben weil er so dermaßen auf den Putz haut. Es kommt so richtig „laut“ rüber, was er sagen will – dabei könnte man es auch in Normallautstärke sagen. Mich spricht diese Art nicht an.

Im zweiten Teil findet man dann die pflanzenstarken Rezepte, diese sind in 17 Kapitel eingeteilt, beginnend mit dem Frühstück, Beilagen & Vorspeisen, warmes Soulfood, Tacos&Burritos&Quesadillas, Pasta-Kreationen, Hummus und Aufstrichen, Salten, Suppen und Desserts. Bei fast allen Rezepten findet man auf einer Seite ein Foto des hergestellten Gerichts, auf der anderen Seite dann eine kurze Zutaten-Übersicht inkl. Angabe der Zubereitungszeit sowie Portionen, ebenso eine kurze Einführung zum Rezepte sowie eine Beschreibung über die genaue Zubereitung. Den Großteil der angegebenen Zutaten bekommt man problemlos beim Einkaufen, aber bei schwarzen Bohnen beispielsweise kann es dann schon mal kompliziert werden, ebenso bei Edamane-Bohnen sowie verschiedenen Mehlvarianten.

Bei den Rezepten findet man verschiedenste Rezepte, von Lebkuchen-Buchweizen-Dinopfannkuchen über würzige italienische Vleischbällchen, ein Knochenbrecher-Chili, Sommer-Soabnudeln, Spinat-Artischocken-Dip/Aufstrich, Butternusskürbis-Graupen-Suppe bis hin zu Bananen-Hafer-Erdnussbutter-Cookies. Diese hat er aber nicht selbst kreiert, sondern sind vor allem von seiner Mutter und teilweise wohl Foodbloggern, von seiner Frau ist mir kein Rezept aufgefallen.

Alles in allem bin ich sehr zwiegespalten bei diesem Buch, denn einerseits finde ich den Ansatz, sich mehr pflanzlich zu ernähren, absolut gut, die Art und Weise wie man hier aber im Buch als nicht alleinig sich pflanzlich Ernährender nieder gemacht wird nicht gut. Das hat den Einstieg ins Thema und ins Buch erstmal vermiest, die Rezepte können immerhin noch ein bißchen was rausholen, aber es bleibt immer ein blöder Beigeschmack. Bei den Rezepten gibt es viele tolle Ideen, jedoch teilweise auch schwierig alles so direkt in einem Geschäft zu bekommen. Und manche Produkte möchte ich selbst auch überhaupt nicht ersetzen – Käse beispielsweise.

Es war ein schöner Einblick, ab und an kann man sicher mal etwas daraus zubereiten, gänzlich überzeugt hat es mich aber nicht. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen, eigentlich mit einer Tendenz zu nur 2 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bleibe ich unentschlossen.

Veröffentlicht am 05.12.2017

Was, wenn alles ganz anders ist…?

Bloodspell - Es lebe die Nacht!
0

Auf einer Vernissage begegnet Viva, die erfolgreiche Modedesignerin dem faszinierenden Ronan. Dieser zieht sie so in seinen Bann, dass sie auch nach einer gemeinsamen Nacht nicht von ihm lassen kann, so ...

Auf einer Vernissage begegnet Viva, die erfolgreiche Modedesignerin dem faszinierenden Ronan. Dieser zieht sie so in seinen Bann, dass sie auch nach einer gemeinsamen Nacht nicht von ihm lassen kann, so sehr sie auch Abstand halten möchte, durch seinen Charme schafft er es, sie immer wieder um den kleinen Finger zu wickeln. Als sie sich ihm dann endlich offenbaren will, wer sie wirklich ist, stößt sie auf ein Geheimnis, das ihr Vertrauen in ihn schwer erschüttert…

Lange hatte ich nichts „vampirlastiges“ mehr gelesen, nun sollte es mal wieder soweit sein, denn anhand des Titels „Bloodspell“ kann man sich ja schon ein wenig ausmalen, worum es hier im Buch geht.

Und selbst wenn nicht, nach einigen Seiten erfährt man dies dann beim Lesen oder wundert sich doch über die Art, wie Viva so ihr Leben gestaltet und lebt. Der Schreibstil des Buches hat mir wirklich gut gefallen, es lässt sich sehr angenehm lesen, eine schöne Sprache, locker-leicht, keine großartigen Fremdwörter oder Fachbegriffe. Gelegentlich mal spezielle Wörter aus dem Bereich der Mode, aber das fand ich absolut passend für das Buch. Auch waren die Sätze nie zu lange oder zu kurz, alles angenehm geschrieben.

Die Geschichte ist sehr spannend und durch verschiedene Zeitwechsel ist auch immer wieder ein Umdenken angesagt, was aber auch für Abwechslung sorgt. Probleme stellte dieser Wechsel für mich keine dar, ich habe das als sehr interessant empfunden.

Überhaupt hat mir die Geschichte ziemlich gut gefallen, denn sie ist nicht zu phantasievoll ausgeschmückt, die geschilderten Vorgänge sind nachvollziehbar und die Geschichte war durchaus spannend. An manchen Stellen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. An anderen Stellen hingegen hätte ich mir noch ein bißchen mehr Pfiff gewünscht, hier gab es für mich dann auch gelegentliche Längen. Alles in allem hat aber die gute Unterhaltung überwogen, ein Buch, das sehr unterhaltsam und vor allem spannend war, eine gewisse Prise Liebe war auch vorhanden, gelegentlich war es auch mal lustig.

Entsprechend kann ich hier eine Empfehlung aussprechend und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 30.11.2017

Deadpool – erfolgreichster Kinofilm beim R-Rating oder auch: mein Lieblingsheld.

Guinness World Records 2018
0

Die verrücktesten Rekorde, von denen man nicht dachte, dass es sie gibt? Dann findet man sie hier – im Guiness World Records 2018-Buch. In dieser Ausgabe gibt’s außerdem als Extra „Die Welt der Superhelden“, ...

Die verrücktesten Rekorde, von denen man nicht dachte, dass es sie gibt? Dann findet man sie hier – im Guiness World Records 2018-Buch. In dieser Ausgabe gibt’s außerdem als Extra „Die Welt der Superhelden“, so dass man auch hier noch etwas mehr über die unterschiedlichsten Superhelden wie Batmann, Deadpool oder auch X-Men erfährt. Natürlich aber auch über die verschiedensten Weltrekorde in anderen Themenbereichen wie beispielsweise der Tierwelt, hinsichtlich Kunst & Medien – oder auch im Sport.

Das Guinessbuch der Weltrekorde – es ist und bleibt für mich einfach ein spektakuläres Buch. Noch nie habe ich es so wirklich gelesen, nun hatte ich endlich die Gelegenheit und habe es auch sehr genossen. Das Buch kommt ja schon wirklich bunt und spektakuär daher, die glänzenden, metallischen, spiegelnden Punkte auf der Oberfläche, die silberne Schrift – es macht einfach optisch echt was her. Eine Tatsache, die scheinbar auch jüngere Fast-Leser anzieht, so meine Erfahrung.

Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen, so ist das Buch in verschiedene Kapitel eingeteilt, die da zum Beispiel wären: Unsere Welt, Tierwelt, Supermenschen, Superhelden, Abenteuer, Gesellschaft, Fahrzeuge, Sport – und eben viele mehr. Speziell für das 2018er Buch entworfene Doppelseiten mit Superlativen lassen die Rekorde im Großformat lebendig werden – entsprechend kann man sich hier online dann noch Poster kostenlos herunterladen.

Die Schilderungen bei den einzelnen Rekorden sind durchaus gut verständlich, die entsprechenden Rekorde sind klar und sachlich angegeben, hier kommen natürlich spezielle Fachbegriffe für das jeweilige Gebiet vor, hier kann man aber die Bedeutung durchaus kennen oder sich eben erschließen. Dank der vielen Bilder, die einfach eben auch sehr aussagekräftig sind, ist das Buch nicht nur für Erwachsene mal wieder ein entspannter Lesegenuss – eben ein Bilderbuch sozusagen – sondern hat das Buch auch junge Menschen begeistern können. Das ist zumindest meine Erfahrung. Denn anhand der Bilder kann man ja durchaus auch erahnen um welche Rekorde es so gehen könnte. Das fand ich besonders toll – ein Buch, das alles immer wieder gut unterhalten, fasziniert und begeistert hat. Generell war es furchtbar spannend hier zu erfahren welche Rekorde so aufgestellt wurden – wenngleich da manchmal auch komische Rekorde dabei sind (die längsten Fingernägel – wuäh!). Aber gut, auch solche Sachen sind eben rekordverdächtig.

Ein wirklich tolles Buch, eine wunderbare optische Aufmachung, interessant gestaltet, absolut unterhaltsam für Groß und Klein, ein Buch, in das man immer mal wieder hinein schauen kann – man muss es nicht zwingend am Stück lesen, einfach entspannt drin blättern und neues erfahren geht immer. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.