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Veröffentlicht am 17.11.2016

"Das Schönste an dir - bist du!"

Dement, aber nicht bescheuert
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Im Buch schildert Michael Schmieder, der das Heim Sonnweid bei Zürich leitet, eine der besten Pflegeeinrichtungen für Demenzkranke, wie mit Demenzkranken umgegangen werden sollte. Er setzt sich für einen ...

Im Buch schildert Michael Schmieder, der das Heim Sonnweid bei Zürich leitet, eine der besten Pflegeeinrichtungen für Demenzkranke, wie mit Demenzkranken umgegangen werden sollte. Er setzt sich für einen würdevollen Umgang mit Demenzkranken Menschen ein, klärt über ihre Bedürfnisse und Ängste auf.

Leseprobe

Seite 55

Wie damals, als sich Peter Dolder am Nachmittag zu ihr auf die Bettkante setzte, um sie aus dem Mittagsschlaf zu wecken. Er tat es behutsam, denn er hatte schon öfter erlebt, dass sie dazu neigte, aus der Haut zu fahren und fürchterlich zu fluchen, wenn man sich ihr nicht in ehrerbietiger Haltung näherte. Schließlich entstammte sie einer steinreichen Schweizer Familie und hatte in einer palastartigen Villa am Zürichsee eine kleine Heerschwar Bediensteter auf Trab gehalten, bevor sie in ein Zimmer unserer Wohngruppen zog. Doch nachdem der Pfleger sanft ihre Hand berührt hatte, setzte sie sich langsam auf und zeigte ihre weiche Seite.
"Es war sehr schön mit dir", hauchte sie. "Aber ich bin schon dem Henri versprochen. Und jetzt muss ich dich verlassen."
"Aber vorher sollten wir noch einen Kaffee trinken", antwortete Dolder. Sie nichte und ließ sich an seinem Arm in die WG-Küche führen, lächelnd und in dem schönen Gefühl, eben noch etwas sehr Inniges aus ihrer Frühlingszeit erlebt zu haben.



meine Meinung

Das Thema Demenz beschäftigt mich schon eine ganze Weile, als ich dann von diesem Buch gehört habe, war ich absolut daran interessiert es zu lesen, denn ich möchte auch nun, wo mich das Thema persönlich nicht mehr so betrifft wie bisher etwas mehr darüber erfahren. Viel zu wenig ist davon bekannt bzw. werden Betroffene oft mit Aussagen wie "nicht mehr ganz richtig im Kopf" oder "blöd, dumm, gaga" bezeichnet, was ich eine absolut unmögliche Sache finde. (Leute, setzt euch doch bitte mal damit auseinander!!!)

Entsprechend möchte ich für mich hier noch weiter Informationen im Umgang mit Demenzkranken haben, ich habe in den letzten Jahren immer wieder dazu gelernt, habe wundervolle Momente erleben dürfen, kuriose Aussagen, emotionale, manchmal gar traurige Situationen. Doch für all das bin ich ziemlich dankbar...

Im Buch geht es generell um das Thema Demenz und den Umgang mit dementen Menschen, der nämlich würdig sein soll. So wird durchaus erstmal der Begriff der Demenz grundsätzlich erklärt, ein gewisses Vorwissen wäre aber hier sicher von Vorteil denke ich. (Ich erlaube mir für mich mal zu sagen, dass ich das inzwischen habe.)

Das Buch ist soweit recht verständlich geschrieben, durch die Thematik sind immer mal wieder gewisse Fachbegriffe vorhanden bzw. werden benutzt, so dass man vielleicht schon Kenntnis davon haben sollte. Ansonsten fand ich, dass der Satzbau nie großartig schwierig zu verstehen war bzw. der Inhalt, wobei es eben generell einfach kein leichtes Thema war.

Inhaltlich wird im Buch der Weg vom Heim Sonnweid in der Schweiz geschildert - der Weg vom Beginn der Heimleitung von Michael Schmieder bis hin zur heutigen Entwicklung dort. All die Schilderungen klingen wirklich gut und interessant, oftmals werden auch persönliche Beispiele von Bewohnern kurz erläutert bzw. deren Geschichten erzählt, was mich sehr berührt hat. Generell fand ich diese persönlichen Einblicke sehr emotional, vielleicht auch, weil ich eben bei manchen Dingen an gewisse Ereignisse erinnert wurde. Entsprechend ist das Buch für persönlich Betroffene sicher auch überhaupt noch einmal emotionaler als für Menschen, die mit der Thematik bislang noch nichts anfangen konnten ("mussten"). Und sicher hat das Pflegepersonal auch einen anderen Umgang damit, einen professionelleren, was aber nicht heißt, dass hier keine Emotionen im Spiel sind.

Das Buch enthält wirklich tolle und interessante Ansätze, bei nicht allen geschilderten Umgangsmethoden bin ich so fest davon überzeugt, dass dies der beste Weg für den Umgang mit Demenzkranken ist, jedoch ist das einfach noch meine persönliche Meinung.

Die Ansichten von Herrn Schmieder fand ich durchaus interessant, auch den Einblick in seine ethischen Vorstellungen bzw. Vorhaben im Pflegeheim fand ich durchaus gut.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es natürlich eher fachlicher Natur als unterhaltsamer Natur war. Manchmal ist es aber gar nicht so falsch wenn man einen tieferen Einblick in die Materie bekommt, neue Impulse aufspüren darf. Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, dem kann ich das Buch nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 17.11.2016

Nackter Mann im Sandkasten.

Dem Tod auf der Spur
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Im Buch schildert Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner dreizehn spannende und spektakuläre Todesfälle, die allesamt von ihm untersucht wurden. Er führt in das Thema ein und erläutert ...

Im Buch schildert Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner dreizehn spannende und spektakuläre Todesfälle, die allesamt von ihm untersucht wurden. Er führt in das Thema ein und erläutert seine Vorgehensweise, erklärt wie ein typisches Obduktionsprotokoll aussieht, wie man erkennt, ob jemand Suizid begangen hat oder getötet wurde.

Nachdem ich schon ähnliche Bücher gelesen hatte (Benecke, Riepertinger) und zuletzt vom Fitz-Tsokos-Band "Abgeschnitten" ziemlich begeistert war, hatte ich mir nun mal vorgenommen, ein Tsokos-Buch mit echten Fällen zu lesen. ("echte Fälle" im Vergleich zu "Abgeschnitten") Durch den download etc. hat man das Buch ziemlich schnell in den "Händen" - also im eBook-Reader. (Entweder geht man über den Reader + Wlan online, oder man verbindet den Reader mit dem Laptop.)

So konnte ich nun also endlich loslegen mit dem Lesen. Im Buch sind verschiedene Fälle vorhanden, so sind u.a. Fälle namens "Das Skelett auf der Rückbank", "Nackte Tatsachen", "Untergetaucht" oder auch "Der Fall Jessica" enthalten. In den verschiedenen Fällen schildert der Autor zuerst einmal, wie der bzw. die Tote aufgefunden wurden und wie man sich dann weiter darum kümmert und die Leichte in der Rechtsmedizin obduziert, auf welche Details man achtet, woran man beispielsweise erkennt, ob eine Person zum Zeitpunkt des (vermeintlichen) Todes noch gelebt hat. (Oder ob der Person erst danach Gliedmaßen abgetrennt wurden, etc.)

Er schildert die Fälle recht ausführlich und gut nachvollziehbar, für meinen Geschmack kommen jedoch zuviele medizinische Begriffe vor. (Ist einfach mein Empfinden!) Die Schilderung der Fälle finde ich grundsätzlich sehr gut und interessant, so erfährt man auch spätestens zum Ende des Falls, wie der Mann, dessen Skelett auf der Rückbank im brennenden Auto gefunden wird, ums Leben kam. Im Buch kamen gefühlt mehr Suizid-Fälle vor, als andere Tötungsdelikte. Generell gehen die Geschichten nicht unbedingt "unter die Haut", ein Explosionsfall hat mich nicht so gut schlafen lassen, was wohl daran lag, dass hier Parallelen zu einem Fall in der Gegend vorlagen und dass ich es abends im Bett gelesen habe. Solche Bücher dürfen normalerweise mein Schlafzimmer nicht betreten. ;)

Was mich extrem berührt hat war der geschilderte Fall Jessica. Hier war im Jahr 2005 die siebenjährige Jessica wegen Unterernährung an Erbrochenem verstorben, die Eltern hatten das Kind unter miserablen Umständen "wie ein Tier gehalten", in einem abgedunkelten Raum, mit abgestellter Heizung (konnte nicht verstellt werden - mit Kabelbindern gesichert) und ein einer mit Kabelbindern "gesicherten" Windel. Die Schilderungen wie das Mädchen von den Eltern behandelt wurde und wie es dann von Michael Tsokos obduziert wurde, haben mir Gänsehaut "verursacht". Ich war einfach nur noch fassungslos, als ich das alles gelesen habe. (Natürlich habe ich damals den Fall mitbekommen, jedoch nicht so intensiv wie nun durch die Obduktionsschilderung bzw. deren Ergebnisse.)

Mir hat das Buch insgesamt recht gut gefallen, die Fälle waren gut nachvollziehbar geschildert, man kam gedanklich gut mit. Die vielen Fachbegriffe waren für meinen Geschmack einfach etwas zuviel (bei anderen Autoren empfand ich dies eben als nicht so viel), entsprechend ziehe ich hier einen Stern ab, vergebe also 4 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 17.11.2016

Einmal Mr. Right, bitte.

Dating Berlin
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Sonia Rossi ist auf der Suche nach "dem Mann fürs Leben", nachdem sie dem käuflichen Sex nun abgeschworen hat. Sie studiert Mathematik bzw. beginnt dann in einem Büro zu arbeiten, kümmert sich um ihren ...

Sonia Rossi ist auf der Suche nach "dem Mann fürs Leben", nachdem sie dem käuflichen Sex nun abgeschworen hat. Sie studiert Mathematik bzw. beginnt dann in einem Büro zu arbeiten, kümmert sich um ihren Sohn und würde gerne auf Mr. Right treffen, dafür probiert sie einiges aus. Von One-Night-Stands über Online-Partnerbörsen, Speeddating, Reisen, etc. Im Buch schildert sie ihre Erlebnisse.

Ja, die Thematik war wieder einmal absolut ansprechend und zutreffend für mich, von daher war ich gespannt, was dieses Buch zu bieten hat. Die Autorin war mir ja bereits bekannt und der Schreibstil gefällt mir ganz gut, von daher konnte ich nicht viel falsch machen.

Im Buch erhält mal einen interessanten Einblick in das Leben von Sonia Rossi und ihrem Sohn - und in ihre Männerbekanntschaften. Generell ist mir wieder aufgefallen, dass manches schon sehr locker klingt, wobei ich hier einfach mal davon ausgehe, dass es in einer Großstadt wie Berlin eben auch einfach lockerer zugeht (als im äußerst katholischen Würzburg...). Die Schilderungen im Buch halte ich für realistisch - und man merkt auch immer wieder, wie die Autorin manchmal niedergeschlagen bzw. enttäuscht ist, da kann man als Frau (vielleicht auch als Mann?) durchaus mitfühlen.

Manchmal hat man allerdings auch das Gefühl, sie geht die Männersuche zu übertrieben an, ist zu spontan. Man sagt ja immer, dass Frau nicht zu spontan sein sollte, ein gewisses Maß Wahrheit ist da meiner Ansicht nach durchaus dran... insofern... nun ja, vielleicht spielt da die Vergangenheit der Autorin einfach auch eine Rolle.

Alles in allem hat mich dieses Buch mittelprächtig unterhalten, es hat irgendwie ein wenig Spannung gefehlt, um mich mehr ans Buch zu fesseln. Insofern vergebe ich hier 3 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 17.11.2016

Man sollte viel öfter verrückte Dinge tun.

Das unvollkommene Leben oder wie das Glück zu Samuel fand
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Der junge Literaturprofessor Samuel bekommt plötzlich eine Postkarte aus Japan, das Bild einer Glückskatze ist darauf abgebildet. Doch wer hat ihm diese Postkarte geschickt? Sein Leben steht sowieso gerade ...

Der junge Literaturprofessor Samuel bekommt plötzlich eine Postkarte aus Japan, das Bild einer Glückskatze ist darauf abgebildet. Doch wer hat ihm diese Postkarte geschickt? Sein Leben steht sowieso gerade ein bißchen Kopf, also ergreift er die Chance und begibt sich auf einen Weg in ein neues Leben und löst so ein Rätsel, das nur mit der Poesie eines Neuanfangs zu lösen ist.

Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch, die Geschichte klang für mich spannend, nach einem interessanten poetischen Werk in gewisser Weise. Und das war das Buch dann auch, es ist vom Schreibstil her immer wieder recht poetisch, so dass da durchaus mal Sätze vorhanden sind, die man sich gerne mehrfach durch liest. Einfach weil sie so schön sind, aber auch, damit man sie vielleicht noch besser versteht.

Selbst ein Paar, das sich wundebar versteht, zerbricht irgendwann, weil der eine vor dem anderen stirbt. Es sei denn, beide machen gemeinsam etwas Verrücktes. (S. 43)

Solche Aussagen mag ich gerne, ich finde solche Vorstellungen einfach wunderbar. Es gibt jedoch auch andere Aussagen im Buch, das Buch ist von einer gewissen Traurigkeit geprägt, zumindest in einer gewissen Art und Weise. Und zeigt dennoch, wie schön etwas sein kann, wenn es eben unvollkommen ist.
(Er sagte, dass der Wald sehr traurig wäre, wenn nur die Vögel sängen, die es am besten können. Tagore - Seite 125)
Von der Sprache her ist es meiner Ansicht nach gut zu verstehen, es kommen keine großartigen Fachbegriffe oder Fremdwörter vor, Lieder aus dem Japanischen werden übersetzt. Manchmal kommen da durchaus abstruse Geschichten dabei raus, aber nun ja, das passt zum Buch, das durchaus auch schon kurios ist.

Alles in allem habe ich mir ein klein wenig mehr vom Buch erwartet. Die Geschichte an sich fand ich interessant, ich mag dem ganzen hier auch nichts weiter vorweg nehmen, wer das Buch lesen möchte, der soll sich selbst auf die Reise begeben, die ihn mit dem Buch erwartet. Es hat mir gut gefallen, mal wieder ein poetisches Werk zu lesen, hat mich durchaus ein wenig an den Stil von Marie-Sabine Roger erinnert, kann für mich damit aber nicht so mithalten. Dennoch war es eine interessante Geschichte und bringt vielleicht so manch einem auch eine gewisse Erkenntnis.

Von mir gibts 4 von 5 Sternen sowie eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 17.11.2016

Rosamund Pilcher in der Bretagne.

Das tiefe Blau des Meeres
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Beim Aufräumen des Dachbodens ihres Elternhauses entdeckt Katharina eine Mappe mit wunderbaren Aquarellen. Die wunderbaren Landschaftsbilder faszinieren sie so sehr, dass sie versucht herauszufinden, wo ...

Beim Aufräumen des Dachbodens ihres Elternhauses entdeckt Katharina eine Mappe mit wunderbaren Aquarellen. Die wunderbaren Landschaftsbilder faszinieren sie so sehr, dass sie versucht herauszufinden, wo dieser darauf abgebildete Ort ist und wie ihre Familie in den Besitz dieser Bilder kommt. So führt ihre Suche sie in die Bretagne zu einem verwitterten kleinen Schlösschen auf dem Land, das Ewan gehört, einem attraktiven, aber dennoch ruppigen Bretonen gehört. Mit der Zeit tauchen die beiden in die Vergangenheit ein und finden so manches unschöne Detail heraus ...

So ganz wusste ich nicht, was mich hier erwartet, entsprechend gespannt war ich darauf, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Generell bin ich jetzt ja nicht so der "Rosamunde-Pilcher"-Leser (so kam mir das Cover und die grundsätzliche Geschichte vor), aber gut, ich bin ja offen für Neues. Der Schreibstil gefällt mir recht gut, im großen und ganzen ist alles soweit gut zu lesen, sehr verständlich und ohne großartige Fremdwörter sowie Schachtelsätze. Oftmals hatte ich aber das Gefühl, dass manches auf künstliche Art und Weise etwas in die Länge gezogen war, mit Füllworten versehen war, die man sich - meiner Ansicht nach - hätte sparen können... schade. Die kurzen Ansätze in französischer Sprache sind zwar größtenteils nachvollziehbar, wenn man aber dieser Sprache nicht mächtig ist, dann ist das leider sehr schade. Gut, es kommen wenige Sätze vor, aber diese werden auch im Anschluss nicht erläutert bzw. übersetzt.

Ansonsten sind die Beschreibungen im Buch sehr malerisch, sehr nachvollziehbar. Man sieht die beschriebene Landschaft etc. regelrecht vor Augen, man kann sich das blaue Meer durchaus gut vorstellen. All das hat mir wirklich gut gefallen, man war wirklich mittendrin im Buch.

Auch die Schilderungen in der jetzt-Zeit und in früheren Zeiten, was sich im Buch immer wieder abwechselt, finde ich gut gemacht. So spielt es in der heutigen Zeit, in der Katharina, tätig als Lehrerin, wohnhaft in Frankfurt, eben den Dachboden des Elternhauses ausräumt, dann aber wieder gute siebzig Jahre zurück, in der man von Margot Löwenstein einiges erfährt. Sie ist damals zur Zeit des zweiten Weltkriegs auf der Flucht, weil sie Jüdin ist. Dass hier dies immer abwechselnd geschildert wird passt wirklich gut, man merkt aber auch wie die grauen Zellen hier schon etwas mehr gefordert werden. Generell war die Geschichte gelegentlich etwas verworren, was aber immer wieder gut aufgeklärt wurde - die gesamte Familienbande war dann also auch gut nachvollziehbar. Respekt, was man sich hier überlegt hat, die Geschichte ist wirklich sehr gut durchdacht und aufgebaut!!!

Beim Lesen wurde ich hier wirklich gut unterhalten, das Buch hat mir gut gefallen, lediglich hab ich mir teilweise etwas schwer getan voran zu kommen, manchmal habe ich das Buch als etwas langatmig bzw. in die Länge gezogen empfunden. Die Geschichte, in der auch die Gefühle nicht zu kurz kommen (aber nicht überhand nehmen!), ist wirklich spannend und interessant geschrieben, spielt gelegentlich ziemlich mit den Klischees (Lehrer; habe ich zumindest so empfunden), ist ein schöner Ausflug in die sicher tolle Landschaft der Bretagne.

Von mir gibt es für diese durchaus tolle Geschichte 4 von 5 Sternen sowie eine Empfehlung, ich ziehe einen Stern ab, da ich es durchaus mal als etwas langatmig/in die Länge gezogen und kurzzeitig verworren empfunden habe.