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Veröffentlicht am 11.11.2016

Der Advent – eine besinnliche Zeit

Was ich an dir liebe – Adventskalender
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Der „Was ich an dir liebe“-Adventskalender ist zum selbst ausfüllen und gestalten, es sind gewisse Ansätze gegeben, so dass man sich nicht für jeden Tag etwas aussuchen muss, sondern auch einfach mal etwas ...

Der „Was ich an dir liebe“-Adventskalender ist zum selbst ausfüllen und gestalten, es sind gewisse Ansätze gegeben, so dass man sich nicht für jeden Tag etwas aussuchen muss, sondern auch einfach mal etwas ankreuzen kann oder Sätze ergänzen kann – so ausführlich wie man dann eben selbst mag.

~~Der Adventskalender kommt im praktischen Format daher, er hat so ungefähr Postkartengröße, ist ein gebundenes und somit wirklich ein stabiles, wertiges Exemplar. Das Lesebändchen in rot dient praktischerweise dazu, dass man immer ein „Lesezeichen“ zur Hand hat – und so nicht im Kalender blättern muss.

Die einzelnen Seiten des Adventskalenders sind aus gut beschriftbarem Papier, d.h. kein hochglänzendes Papier, sondern ein dickeres, durchaus stabiles Papier, in das Tinte schnell einzieht – und aber eben auch schön aussieht. Ein Verschmieren ist hier also nicht vorgegeben, das finde ich sehr praktisch. (Oftmals hat man das sonst bei Hochglanzpapier ja sonst leider!)

Je Adventstag findet man eine Doppelseite, auf der einen Seite ist dann das Datum angegeben, eben von eins bis 24, ein kleines Bild, beispielsweise ein kleines Glöckchen, ein kleiner Kranz, Schneemänner, all sowas – und einfach, simpel in schwarz-weiß alles. Hier könnte man also auch noch dazu übergeben und das ganze bunt aus- bzw. anmalen, etwas dazu malen, kleben, sich kreativ austoben.
Auf der jeweils gegenüberliegenden Seite findet sich dann ein Satz, den man ergänzen bzw. weiter ausführen kann. So z.B. „Was du mein Weihnachten so besonders machst“, „eine bezaubernde Eigenschaft von dir, die nicht viele Leute kennen, ist…“. Oder eben eine Ankreuz-Möglichkeit: „Unsere Liebe ist: -so lala, - schon okay, - gut, danke, - das Beste, was mir je passiert ist“.

Bei manchen Adventstagen kann man dann auch noch ein Foto dazu einkleben – beispielsweise wenn es um den schönsten Urlaub in diesem Jahr geht. Oder auch ganz hinten im Buch, wo noch ein paar Seiten frei sind um die ganz besonderen Erinnerungen aus dem vergangen Jahr einzutragen, einzukleben, wie auch immer (Also: Eintrittskarten, Fotos, Texte eintragen, etc.)

Mir gefällt dieser Adventskalender wirklich gerne. Ich mag es gerne, wenn ich etwas verschenken kann, was ich selbst (mit) gestaltet habe. Hier finde ich es vor allem toll, dass gewisse Vorgaben da sind, so muss man sich nicht alles selbst ausdenken, sondern kann „einfach mal ausführen“, was einem am Partner so gut gefällt, wo man fast vor Stolz geplatzt ist, etc. Einfach ist dieses Ausfüllen auch nicht unbedingt, wie ich finde, denn es gibt ja immer wieder viele tolle Momente und Situationen und es sind sicher nicht nur einzelne Eigenschaften, die den Partner, die Beziehung ausmachen. Es ist also für einen selbst auch eine tolle Sache, wenn man diesen Adventskalender gestaltet und so manches dann Revue passieren lässt. Sicher eine emotionale Angelegenheit, aber eben wirklich schön. Ich bin mir sicher, dass dieser Adventskalender gut ankommen wird, dass ich damit Freude bereite.
Auch für die nächsten Jahre finde ich diesen Kalender noch relevant, so ist es doch schön, wenn man manches noch ergänzen und weiter ausführen kann, sich an Vergangenes erinnern kann.

Für mich ist das ein wirklich wunderbarer Adventskalender, ich freue mich aufs Gestalten,was sicher nicht an einem Tag alles geschehen wird, sondern immer wieder Stück für Stück passieren wird. Entsprechend sollte man diesen Kalender meiner Ansicht nach auch lieber ein paar Tage früher kaufen – damit man genug Zeit und Muse hat ihn auszufüllen, zu gestalten.
Ich vergebe hier 5 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 09.11.2016

Paletten sind eben durchaus auch dekorativ!

Paletten dekorativ und praktisch (kreativ.kompakt.)
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Dieses praktische Bastelbuch hat tolle Ideen für dekorative und praktische Dinge, die man aus Paletten herstellen kann. Die raue Holzoptik liegt aktuell sehr im Trend, der Vintage-Stil ist ziemlich angesagt ...

Dieses praktische Bastelbuch hat tolle Ideen für dekorative und praktische Dinge, die man aus Paletten herstellen kann. Die raue Holzoptik liegt aktuell sehr im Trend, der Vintage-Stil ist ziemlich angesagt und im Buch findet man entsprechend auch einige Deko-Elemente, die man so selbst nachbauen kann – denn die genauen Anleitungen und Vorlagebögen (in Originalgröße) sind im Buch enthalten.

Kreativ sein finde ich immer wieder einen tollen Ausgleich zur täglichen Arbeit. Nicht immer komme ich täglich dazu, mich noch kreativ austoben zu können, aber wenn ich dann dazu komme, genieße ich es sehr. So war auch die Überlegung schon mehrfach im Raum gestanden, mit der ein oder anderen Palette mal etwas zu basteln oder gar zu bauen. Entsprechend interessant war dann dieses Büchlein, in dem ich mir noch Anregungen holen konnte.

Der Aufbau dieses Buches, das ich generell als „Bastelbuch“ von der Art und Weise her bezeichnen würde (weil: vorn und hinten ausklappbar, außen so „laminiert“, dass es robust ist, kein Wasser von außen ins Buch gehen kann; in der Buchmitte mit Folien, in die man die herausgetrennten Bastelbögen packen kann), ist klassisch für ein „Bastelbuch“. Vorne im Buch auf der Umschlagklappseite erfährt man erst einmal ein paar Tipps zur Vorbereitung des Materials, ein paar Topp-Tipps (Farbwahl, Maße beachten etc.) gibt es noch obendrauf. Hinten im ausklappbaren Bereich geht’s weiter mit der Anleitung, wie was gemacht wird, ein Lineal ist quasi auf der Buchseite seitlich angebracht, außerdem ist eine Übersicht über die benötigten Werkzeuge (Bohrmaschine mit Bohrer, Holzleim, Heißklebepistole, Flachmeissel, Hammer, Zange, Buntlacke, Acrylfarbe, Pinsel, etc.) hier aufgeführt. All das finde ich sehr schön und übersichtlich gestaltet.

Weiter geht es im Buch mit den einzelnen Ideen, diese sind alle jeweils mit einer Schwierigkeitsstufe ausgewiesen – zwischen einem und drei Punkten (also von leicht bis schwierig) – so weiß man direkt Bescheid, wie schnell und einfach etwas ggf. umsetzbar ist. Auf einer Seite findet man eine Übersicht über „technische Details“ – wie: die Motivhöhe, das benötigte Material sowie die Angabe des Vorlagebogens nebst der ausführlichen Anleitung, auf der gegenüberliegenden Seite findet man dann eine Abbildung.

Die Anleitungen sind wirklich gut verständlich geschrieben und so dann auch gut umsetzbar – natürlich sollte man schon ein bißchen ein handwerkliches Geschick und Kreativität mitbringen. Die herzustellenden Sachen sind oftmals für die Wand – so ein Memoboard, ein „Home sweet Home“-Schild nebst weiteren Wort- oder Willkommensschildern, Palettenstücken mit Urlaubserinnerungen vom Meer verbunden (mit Muscheln, Holzstücken -> Strandfunde eben) sowie z.B. ein Geburtstagskalender (quasi eine Leiste mit den verschiedenen Monaten, darunter hängen dann verschiedene Astscheiben, die Datum und Name des Geburtstagskindes verraten).

Die Ideen und die Gestaltungen an und für sich finde ich wirklich toll, hier findet man mal „was anderes“, kann sich kreativ austoben, muss aber auch einplanen, dass man für die Dinge einfach auch Zeit braucht (Und eben auch Raum und Fläche ;) ) Gerade bei den vielen Schildern mit Wörtern drauf würde ich mir persönlich eher schwer tun, das alles in schönster Schönschrift dann aufzuschreiben (und mir wird oft schon gesagt, ich hätte eine schöne Schrift) – einfach weil ich da dann vielleicht nicht das Händchen für habe. Alles in allem habe ich mir da noch ein bißchen mehr Abwechslung erwartet – also eben vielleicht auch mal einen Kerzenhalter aus einer Palette beispielsweise (habe ich zwar noch nirgendwo gesehen, kommt mir grad so spontan in den Sinn…) – oder ggf. ein Möbelstück aus Palette(n). So sind doch auch sehr viele „Schriftstücke“ enthalten, die mir zwar auch gut gefallen, aber dekomäßig langsam „überhand“ nehmen, mir zuviel werden, weil man das überall sieht.

Alles in allem hat mir dieses Bastelbuch aber gut gefallen, ich finde den Aufbau gut gemacht, finde das Buch recht praktisch und durchaus inspirierend, die Erklärungen verständlich geschrieben, das passt soweit alles. Lediglich ein paar mehr unterschiedliche Anleitungen sowie weniger Wort-Schilder hätten mir noch besser gefallen.

Von mir gibt es entsprechend 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 07.11.2016

Nicht jeder Insider-Tipp ist gold wert…

MARCO POLO Reiseführer Kreta
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Der Marco Polo Reiseführer Kreta bietet tolle Tipps und Informationen, die man bei einem Urlaub sicher hilfreich einsetzen kann. Außerdem enthält er auch Kartenmaterial, so dass man sich gut zurechtfinden ...

Der Marco Polo Reiseführer Kreta bietet tolle Tipps und Informationen, die man bei einem Urlaub sicher hilfreich einsetzen kann. Außerdem enthält er auch Kartenmaterial, so dass man sich gut zurechtfinden kann.

Reiseführer finde ich für einen Urlaub immer wieder wichtig, denn ich möchte schon vorab ein wenig was über Land und Leute erfahren, aber auch unterwegs noch die Möglichkeit haben etwas nachzulesen. Der Marco Polo Reiseführer hat ein praktisches Format, so dass dieser auch in kleine Handtaschen unterwegs passt. Vorne und hinten kann man den Reiseführer jeweils noch ausklappen, vorne findet man dann die Insider-Tipps von Marco Polo, hinten auf der Außenseite zwei Karten der Insel, innen vier kleine Pläne von Chania, Rethimno, Heraklion und Agios Nikolas. Davor befindet sich noch eine Plastikhülle, in der eine große, ausführlichee Karte von Kreta ist. (Sehr praktisch die Hülle, so wird der Plan gut geschützt!)

Zu Beginn liest man erst einmal allgemeine Tipps über das Urlaubsziel, außerdem noch die besten Insider-Tipps als Übersicht, mit zwei, drei Sätzen jeweils beschrieben (später findet man dann aber beim jeweiligen Ort noch einmal den Hinweis darauf!), ebenso Hinweise was man so isst, eine Übersicht über die griechischen Bezeichnungen mitsamt der Übersetzung.

Anschließend findet man über die verschiedenen Orte und Städte jeweils Kapitel, so dass man sich hier gut einlesen kann – je nachdem wohin man fahren möchte. Man erfährt hier historisches über die jeweilige Stadt oder/und Region, anschließend kann man lesen, was es dort sehenswertes gibt (mit Angaben über Öffnungszeiten, Eintrittspreise etc.), bekommt natürlich auch Tipps, wo man gut Essen, Shoppen, Übernachten kann – und welche Ausflüge dort vielleicht auch relevant sind.

Von den Insider-Tipps bin ich nicht so ganz überzeugt, manche Beschreibung fand ich da nicht ganz passend. Wir haben eine Wanderung durch eine Schlucht gemacht, die als „familientauglich“ eingestuft ist, die man auch mit kleinen Kindern problemlos wandern könnte. Im Leben nicht. Wir sind hier teilweise über Geröll geklettert (!), steile Hänge hinunter gelaufen (fehlendes Geländer ole ole…), etc. – das war wirklich nicht mehr feierlich. Und das ganze noch mit kleinen Kindern, also meinetwegen Kindern ab 4, 5 Jahren? Die dann nach dem ersten Abstieg schon jammern? Ich fand es ja schon irgendwann echt genug und hatte die Steine dann satt… (dass das Geröll erst kurz vorher dorthin geraten war, davon gehe ich nicht aus, denn man hatte es mit Spray farblich anmarkiert, wie man zu laufen hatte…)

Ansonsten findet man weiter hinten im Reiseführer dann noch Erlebnistouren aufgeführt, bei denen man die Gegend auch noch erkunden kann. Hier gibt es durchaus gute Angaben hinsichtlich der Wege, für uns war das aber nicht relevant. Danach folgen noch allgemeine Reisehinweise (angefangen bei der Anreise übers Telefonieren bis hin zum Zoll), ein kurzer Sprachführer sowie einige im Reiseführer selbst integrierte Landkarten. Ganz zum Schluß ist eine Seite mit „Bloß nicht machen“-Hinweisen zu finden.

Für uns war dies ein guter Reiseführer, der durchaus tolle und hilfreiche Tipps für uns inne hatte. Er war und ist auch absolut aktuell, keine der für uns relevanten Informationen waren veraltet oder ähnliches. Die Insider-Tipps waren für uns nicht so ganz hilfreich und leider auch nicht immer so zutreffend, da bin ich schon ein wenig enttäuscht, muss ich sagen. Auch bei der Karte hätte ich mir gewünscht, dass diese noch ein bißchen besser ist. Es ist zwar super viel Kartenmaterial enthalten, jedoch ist es dann aber so, dass die Straßen nicht so gut eingezeichnet sind. (Da gibt es Reiseführer, da ist das besser gemacht…) Und gerade sowas finde ich wichtig, wenn auch Touren im Plan aufgeführt sind, davon auszugehen ist, dass Leute eben auch mit dem Auto umher fahren werden…

Von mir gibt es entsprechend 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 03.11.2016

Was zieh ich an, was zieh ich an, damit ich mich als Trendscout blicken lassen kann?

Blogging Queen
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Maria Luisa Rigoberta Martin, genannt Lulu ist Stewardess und wird auf einem Flug von einer Ohrenentzündung heimgesucht. Daraufhin erklärt der Arzt sie für zehn Wochen als fluguntauglich. Als sie dann ...

Maria Luisa Rigoberta Martin, genannt Lulu ist Stewardess und wird auf einem Flug von einer Ohrenentzündung heimgesucht. Daraufhin erklärt der Arzt sie für zehn Wochen als fluguntauglich. Als sie dann für ihre Freundin Sabine die Wohnung samt Hund hüten soll, da diese ein Abenteuer in die Natur Patagoniens unternimmt, soll sie auch einen Blog schreiben, wenn sie dies möchte. Daraufhin erscheint der Mode-Blog "Millie's Magazine", in dem Lulu unter dem Pseudonym Millie blogt. Schon nach kurzer Zeit ist sie einer der führenden Trendsetterinnen. Doch auch die Polizeit steht bald vor der Tür...

Allein das Cover hat mich direkt angesprochen, ich vermutete nette, leichte, lockere Frauenliteratur, und so war es auch. Auf dem hellblau-gestreiften Cover sind nette High Heels, eine Mouse, eine Kette, Handtasche sowie Sonnenbrille zu sehen.

Die Geschichte von Lulu ist recht unterhaltsam, denn sie, die etwas genervt von ihrem Job als Stewardess ist, möchte gerne eine Trendsetterin sein. So ist es ihr auch sehr wichtig, in den großen Metropolen der Welt immer die angesagtesten Sachen zu sehen bzw. Designer-Kleidung zu tragen. (Wenn gleich diese "nur" aus dem Second-Hand-Laden ist.). Man bekommt hier nett gezeigt, wie sie dann ihren Blog schreibt, jemand vorgibt zu sein, der sie jedoch nicht ist. So nimmt die Geschichte dann ihren Lauf, denn auf einem geposteten Foto ist eine "interessante" Person...

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht zu lesen, es ist angenehm, das Buch zu lesen, ich wurde gut unterhalten, konnte das Buch allerdings auch abends einfach zur Seite zu legen, ohne aus dem Geschehen "herausgerissen zu werden".

Einziger Kritikpunkt für mich ist ein Teil der Geschichte, der sich für meine Verhältnisse hinzieht, außerdem möchte man Lulu hier regelrecht helfen oder sie mal kräftig schütteln, weil sie anders reagiert, als der gesunde Menschenverstand es einem sagen würde (finde ich...).

Ansonsten ist es ein recht moderner, wirklich zeitgemäßer Roman, der zwar auch in die Modewelt Einblicke liefert, jedoch sind diese nicht übertrieben, also auch für Menschen, die modemäßig nicht so dermaßen interessiert sind, ein sehr nettes Buch. Zumal man diese gut 300 Seiten auch recht schnell lesen kann, auch wenn man sich hier "nur" abends Zeit für nehmen kann.

Entsprechend vergebe ich 4 von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 03.11.2016

Bis(s) zum nächsten Buch...

Biss zum Abendrot (Bella und Edward 3)
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(man sollte vorher schon “Biss zum Morgengrauen” sowie “Biss zur Mittagsstunde” gelesen haben…) Kurzer Rückblick auf “Biss zum Morgengrauen” und “Biss zur Mittagsstunde”… Bella wohnt in Forks, im Norden ...

(man sollte vorher schon “Biss zum Morgengrauen” sowie “Biss zur Mittagsstunde” gelesen haben…) Kurzer Rückblick auf “Biss zum Morgengrauen” und “Biss zur Mittagsstunde”… Bella wohnt in Forks, im Norden der USA, wo es meist nur regnet. Dort lernt sie an der Schule Edward kennen und ist fasziniert von ihm. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte mit einem kleinen Haken: Edward ist ein Vampir. Er hat sich jedoch auf das Jagen von Tieren spezialisiert wie seine gesamte Familie, jedoch gibt es immer noch andere Vampire, die Menschen töten. So ist auf einmal James, ein Mensch-Tötender Vampir hinter Bella her…, Edward kann sie in letzter Minute retten. Die Liebe zwischen Edward und Bella wird von der Familie Cullen akzeptiert, außer von Rosalie, Edwards Schwester. Sie sieht das Ganze leider sehr kritisch, da Bella eben ein Mensch ist, und sie so Schwierigkeiten bekommen könnten. Der Rest der Familie hat Bella liebevoll aufgenommen. So organisiert Alice (Edwards andere Schwester) für Bella einen wunderschönen Geburtstag im Haus der Cullens mit Torte, Geschenken, etc. Dabei passiert etwas schlimmes, Bella schneidet sich beim Auspacken eines Geschenks am Papier, Edwards “Bruder”, Jasper ist “gierig” auf Bella, die Familie kann ihn aber zurückhalten. Die Cullens ziehen aus Forks weg, Edward macht mit Bella ziemlich überraschend Schluß, was sie lange nicht verkraftet, sich aber nach einiger Zeit einen Ruck gibt und viel mit Jacob, ihrem Kumpel unternimmt. [Achtung hier lieber nicht weiterlesen, wenn ihr die Bücher selbst noch lesen wollt…] In “Biss zur Mittagsstunde” kommt Edward wieder ins Spiel, als er denkt (Alice sieht es - er kann die Gedanken lesen…), dass sich Bella umbringen will, will er auch sterben, reist nach Italien zur Volturi (ein bzw. “Das” Vampirgeschlecht schlechthin) um diese gegen sich aufzubringen, damit ihn diese töten. Es geht soweit aber alles gut, Alice und Bella retten ihn in letzter Minute, beide gehen wieder zusammen nach Forks. Soweit Biss zur Mittagsstunde… In “Biss zum Abendrot” wird die Geschichte nun fortgeführt, Bella und Edward sind soweit glücklich miteinander, der Abschluss der High School steht kurz bevor - und damit für Bella ihr Ziel, die Verwandlung in einen Vampir. Doch sie zweifelt, ob dies das richtige ist. Doch wie wird es sein, wenn sie ein Vampir ist, Jacob ihr bester Freund ist schließlich ein Werwolf - und Werwölfe und Vampire vertragen sich nicht… Als ob das nicht schon genug wäre, geschieht in Seattle, nahe Forks, unheimliches, Mord um Mord. Die Cullens bekommen heraus, dass es sich dabei um neugeborene Vampire handelt, die von Victoria angeführt werden. Victoria ist immer noch hinter Bella her, sie will sich für den Tod ihres Gefährten an ihr rächen. Die Cullens versuchen natürlich alles zu verhindern - werden sie es schaffen? Oder brauchen sie Hilfe? …

Nachdem ich “Biss zur Mittagsstunde” gelesen hatte und schon ein wenig enttäuscht war, habe ich mir nichts mehr so großartig von “Biss zum Abrendrot” erwartet. Lieber mit wenig Erwartung an eine Sache gehen als groß enttäuscht zu werden. Dennoch kommt meiner Ansicht nach “Biss zum Abendrot” auch wieder nicht an “Biss zum Morgengrauen” ran, das wirklich genialste Buch dieser Reihe. Klar sind nun - wo Edward wieder mit in der Geschichte dabei ist - Gefühle im Spiel, diese werden aber nicht so gut beschrieben bzw. Bellas Zweifel werden ständig wieder aufgegriffen, so dass die beschriebenen Liebesgefühle der beiden nicht so gut rüberkommen bzw. etwas einstecken müssen.
Die Story war soweit ok, wobei ich diese ganze Geschichte mit Werwölfen etwas blöd finde, das ist mir schon etwas zu Fantasy-Roman-mäßig. (ja, Vampire gibt’s wohl auch nicht, aber deren Existenz kann ich mir noch besser vorstellen als die von Werwölfen). Ich finde auch die ganze Geschichte mit den Morden bzw. dann später im Buch der Schutzaktion für Bella etwas sehr überzogen, alles wirkt sehr in die Länge gezogen, diese Geschichte mit Jacob nervt mit persönlich irgendwie, weil ich finde, dass sie eben zu Edward gehört.
Der Schreibstil ist soweit ja eigentlich ok, aber es wird wieder so in die Länge gezogen und hat mich einfach wieder etwas enttäuscht…

Ich vergebe 3 von 5 Sternen und spreche dennoch eine Leseempfehlung aus.