Platzhalter für Profilbild

fd112

Lesejury Profi
offline

fd112 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit fd112 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.12.2025

Sehr schöne Schmuckausgabe

Frankenstein
0

Das Buchcover ist sehr edel gestaltet. Druck, Aussehen und Haptik sprechen jeden Fan sofort an. Diese wertvolle Gestaltung setzt sich auch innerhalb des Buches weiter fort. Es sind sehr viele Illustrationen ...

Das Buchcover ist sehr edel gestaltet. Druck, Aussehen und Haptik sprechen jeden Fan sofort an. Diese wertvolle Gestaltung setzt sich auch innerhalb des Buches weiter fort. Es sind sehr viele Illustrationen in die Texte illustriert, welche das jeweilige Geschehnis gut unterstützt. Ob Klappkarten, "Briefe" oder Sonstiges, alles passt sehr gut zur Erzählung und gibt dem Leser das Vergnügen, einiges zu entdecken.
Die Handlung wird mitunter ruhig und andererseits spannend erzählt. Mir persönlich gab es zu viele Abschnitte, die etwas langatmig erzählt wurden. Der Schreibstil war teilweise sehr aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts, aber es gehört dazu.
Die Handlung selbst beschreibt die Idee und die Entstehung einer zusammengenähten Kreatur, dessen Entwicklung und auch die Einsamkeit. Viktor hat dieses Wesen geschaffen und nachdem er das abscheuliche Aussehen erkannt hat und diese Kreatur seinen Bruder getötet hat, gerät er immer mehr in Selbstzweifel und will es selber töten. Eine Jagd und ein Kampf nimmt seinen Lauf, bei dem es immer wieder unerwartete Ereignisse gibt.
Ich denke schon, dass dieses Buch für Frankenstein Fans sehr lesenswert ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2025

Weihnachtlicher Kriminalfall

Hunter B. Holmes - Mord unter dem Weihnachtsbaum
0

Autor Wolf September versteht es erneut, den Leser an einen spannenden und humorvollen Krimi zu fesseln. In einem Londoner Kaufhaus wird der Weihnachtsmann am Tag nach der Weihnachtsfeier ermordet aufgefunden. ...

Autor Wolf September versteht es erneut, den Leser an einen spannenden und humorvollen Krimi zu fesseln. In einem Londoner Kaufhaus wird der Weihnachtsmann am Tag nach der Weihnachtsfeier ermordet aufgefunden. Bizarr, sein Gesicht ist in Bonbonmasse gehüllt. Hunter und David beginnen mit ihren Ermittlungen. Einerseits war Weihnachtsmann Tom, ein Angestellter des Hauses beliebt, andererseits gab es auch einige, die ihn gar nicht mochten. Für die Ermittler ein schwieriges Unterfangen, da eigentlich jeder irgendwie verdächtig ist und ein Motiv hat.

Hunter und sein Lebensgefährte Steven genießen zwischendurch immer mal wieder das weihnachtliche Geschehen in London. Schließlich muss trotz der Ermittlungen von Hunter das eigene Weihnachtsfest vorbereitet werden.

Wolf September entführt uns in das schöne weihnachtlich geschmückte London. Er beschreibt die Örtlichkeiten, als wäre man dabei. Auch das Kaufhaus und den Tatort beschreibt er so gut, dass man sich die Örtlichkeiten sehr gut vorstellen kann. Es gibt immer wieder humorvolle Einlagen, welche den Leser zum Schmunzeln bringen.

Die Ermittlungen werden spannend beschrieben. Sanft, aber trotzdem spannend begleiten wir die Protagonisten durch die Handlung. Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse und Hinweise, so dass sich der Spannungsbogen immer weiter aufbaut. Am Ende gibt es dann eine überraschende Aufklärung des Mordfalls.

Ich mag sehr den spannenden und humorvollen Schreibstil, der flüssig gehalten ist. Die Charaktere finde ich gut beschrieben. Das Buchcover hat mich direkt angesprochen. Es passt zum weihnachtlichen London. Von mir gibt es dafür eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2025

Eine schöne Weihnachtsgeschichte

Winterherzen in Chanting Hills
0

Isla lebt mit ihrem Sohn in Manchester. Sie arbeitet in einem Versicherungsbüro, fühlt sich dort aber nicht sehr wohl. Ben geht in eine Schule, in der er als auffälliger Schüler gilt. Eines Tages gibt ...

Isla lebt mit ihrem Sohn in Manchester. Sie arbeitet in einem Versicherungsbüro, fühlt sich dort aber nicht sehr wohl. Ben geht in eine Schule, in der er als auffälliger Schüler gilt. Eines Tages gibt es starken Ärger, den die Mutter veranlasst, wieder in ihr ehemaliges Elternhaus zu ziehen, weil die Eltern in eine Seniorenresidenz ziehen.

Der Ortswechsel kommt für Ben plötzlich und unerwartet. Er lebt im neuen Wohnort sehr zurückgezogen. Mutter Isla nimmt als Tagesmutter drei kleine Kinder auf. Davon ist der Nachbar Harry gar nicht begeistert. Er macht Isla das Leben schwer und beabsichtigt zudem, das Anwesen zu erwerben, um seine kleine Pension zu erweitern.

Oliver ist Harrys Neffe und wird für Renovierungsarbeiten in die Pension gerufen. Hier lernt er dann Isla und Ben kennen. Isla fühlt sich am neuen Wohnort wohl und ist dort angesehen. Sie bereitetet mit den von ihr betreuten Kindern eine Weihnachtsfeier vor. Ihrem Son Ben kommt sie aber nicht näher, so dass sie immer noch rätselt, was in Manchester geschehen ist.

Die Autorin Clara Sanders versteht es sehr gut, mit ihrer Schreibweise, den Leser in die Handlung hineinzuziehen. Ihr Schreibstil wechselt zwischen Dialogen der Protagonisten und deren Gedanken und Erinnerungen ab. So entsteht nach und nach ein Gesamtbild. Die Charaktere der Protagonisten sind authentisch beschrieben. Die angenehme Erzählweise besticht und macht wirkliche Freude.

Das Buchcover ist sehr ansprechend und hochwertig gestaltet. Die Abbildung zieht den Leser bereits in den Bann und vermittelt eine schöne und angenehme Stimmung. Das Buch ist für mich eine absolute Empfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2025

Toller Jugendroman mit Schwerpunkt Mobbing

Nachklang der Hoffnung
0

In diesem Jugendroman stehen Alenia und Marlon, jeweils 15 bzw. 16 Jahre alt, im Mittelpunkt der Handlung. Beide gehen auf unterschiedliche Schulen und kennen sich nicht. Während Alenia eher aus ärmlichen ...

In diesem Jugendroman stehen Alenia und Marlon, jeweils 15 bzw. 16 Jahre alt, im Mittelpunkt der Handlung. Beide gehen auf unterschiedliche Schulen und kennen sich nicht. Während Alenia eher aus ärmlichen Verhältnissen stammt, ist Marlon der Sohn einer reichen und erfolgreichen alleinerziehenden Mutter. Sie spielt sehr gerne Trompete und freut sich auf jede Minute, in der sie mit dem Instrument spielen kann und wünscht sich die Aufnahme in ein Musikinternat. Marlon hingegen spielt Klarinette, wozu er überhaupt keine Lust hat und ist externer Schüler im Musikinternat und zu Hause oft alleine. Sie wird in der Schule gemobbt. Er schließt sich einer Gruppe an, um sie als Freunde zu haben, muss aber bereit sein, beim Mobbing einer Schülerin mitzumachen.
Die Situationen eskalieren und Beide geraten in eine Abwärtsspirale des Mobbings. Unterstützung erhalten sie weder zu Hause, noch von den Lehrern oder den Mitschülerin. Sie sind sich selbst überlassen und müssen Wege finden, ihr Leben zu meistern. Beide Durchleben Kränkungen, Beleidigungen, Schmach und geraten sogar in kriminelle Handlungen....
Kia Kahawa versteht es sehr gut, das schwierige Thema Mobbing unter Schülern, dem Leser nahe zu bringen. Sie beschreibt in ihrem Jugendroman das stetige Abdriften den Beiden. Sehr verständlich und realitätsnah schildert sie die einzelnen Ereignisse, die Beide durchleben. Der Schreibstil ist sehr verständlich, spannend und einfühlsam verfasst. Das Mobbing wird zu Beginn aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln beschrieben, bis Marlon selber Mobbingopfer wird. Die Handlung ist fesselnd. Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben.
Das Buchcover ist sehr ansprechend gestaltet und passt inhaltlich sehr gut. Seitlich sind die beiden Musikinstrumente aufgedruckt. Je nach Haltung erscheint entweder die Trompete oder die Klarinette. Sehr raffiniert gemacht. Das Buch und die Handlung haben mich sehr angesprochen. Ich fand es realitätsnah und kann das Buch nur empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2025

Zwischen Märchen und Realität

Die Eiskinder
0

An einem 1. Dezember verschwindet der kleine Finn nachts von zu Hause. Im Park wird er vereist aufgefunden. Das Kind lebt. Bianca, die ältere Schwester und die Eltern sind schockiert. Wie konnte Finn in ...

An einem 1. Dezember verschwindet der kleine Finn nachts von zu Hause. Im Park wird er vereist aufgefunden. Das Kind lebt. Bianca, die ältere Schwester und die Eltern sind schockiert. Wie konnte Finn in den Park gelangen? Türen und Fenster waren verschlossen. In der folgenden Nacht geschieht mit zwei weiteren Kindern das Gleiche. Bianca fällt ein schlanker Mann mit Zylinder auf. Dieser lächelt zufrieden und verschwindet dann schnell. Bianca forscht nach, was mit der vereisten Kindern geschehen ist und stößt auf ein Geheimnis....

Die Autorin entführt uns mit der Geschichte um Finn und Bianca in eine geheimnisvolle Winterwelt. Hier lernen wir weitere Eiskinder mit ihren Begleittieren kennen. Natürlich will Bianca ihren kleinen Bruder Finn retten und mit nach Hause nehmen. Sie muss ihn aber erst einmal in der Winterwelt finden. Auch die Suche wird angenehm und kindgerecht erzählt. Der Leser kann sehr gut in die Handlung eintauchen. Zum Ende hin wird dann deutlich, auf was die Autorin aufmerksam machen - den Klimawandel. Die Erwärmung der Erde lässt Gletscher und Pole abschmelzen, Schnee gibt es immer weniger und die Tierwelt gerät aus den Fugen. Geschickt werden wir an dieses Problem herangeführt, ohne dass mit dem erhobenen Zeigefinger auf den Klimawandel hingewiesen wird. Die Handlung lässt sich schön lesen und erst zum Schluss wird der Leser sensibilisiert.

Das Buchcover ist sehr schön gestaltet. Es führt uns direkt in die Winterwelt. Viele Illustrationen begleiten den Leser auch innerhalb der Texte und bereiten zusätzliche Fantasie. Sehr gut gelungen. Eine herzerwärmende Handlung mit realem Hintergrund am Ende.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere