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Veröffentlicht am 03.11.2019

Dieses Abenteuer konnte nicht überzeugen: langatmig und zäh, durchschnittliche Handlung. Wir bleiben beim Original.

Die drei ??? Kids, Band 59, Fußballhelden
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Inhalt:

Beim großen Fußball-Derby zwischen den Polizeiteams von Santa Monica und Rocky Beach sorgt ein verschwundenes Maskottchen für Aufregung.

Können die Junior-Detektive Justus, Peter und Bob Kommissar ...

Inhalt:

Beim großen Fußball-Derby zwischen den Polizeiteams von Santa Monica und Rocky Beach sorgt ein verschwundenes Maskottchen für Aufregung.

Können die Junior-Detektive Justus, Peter und Bob Kommissar Reynolds bei der Suche helfen? ...


Covergestaltung/Illustrationen:

Das Buch ist schwarz eingebunden und das Cover zeigt die drei Detektive jubelnd und im Fußballfieber.

Per Steckbrief werden die drei Detektive gleich zu Beginn vorgestellt. Die zeichnerische Darstellung in schwarz weiß hat uns nicht so gut gefallen. Die Mimik wirkt oft steif und die Figuren unfertig.


Altersempfehlung:

ab 8 Jahre


Mein Eindruck zur Buchreihe:

Mit den drei Detektiven (den klassischen Büchern) bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann.

Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios: ein wandelndes Lexikon und ein Querdenker. Rätsel und Knobelaufgaben jeglicher Art gehören zu seinem Steckenpferd und er überrascht am Ende alle mit der Auflösung der komplexesten Probleme.

Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Um unnötige halsbrecherische Aktionen macht er gerne einen großen Bogen, ist jedoch sofort zur Stelle, wenn seinen Detektivkollegen Gefahr droht.

Bob Andrews der kleinste im Bunde ist zuständig für Recherchen in der Bücherei und die Aktenführung.

Seit einigen Jahren gibt es speziell für die jüngeren Leser (denen die "normale" Reihe vielleicht noch zu gruselig ist) die drei ??? Kids.

Hier sind Justus, Peter und Bob noch deutlich jünger und die Fälle entsprechend unspektakulär und weniger mysteriös und gruselig.


Meine Meinung zu "Fußballhelden":

Das Buch war ein Geschenk zum sechsten Geburtstag und wir haben es zum abendlichen Vorlesen genutzt.

Ob man aus einer Buchserie für Kinder (ab 10 Jahre) zwingend einen Ableger für noch jüngere Kids (ab 8 Jahre) machen muss, sei dahingestellt.

Aufgrund des Alters von sechs Jahren hielt der Schenker die drei ??? Kids für angebrachter.

Durch die erste Hälfte der Geschichte haben wir uns gemeinsam gequält und dann abgebrochen.

Für die Rezension habe ich die zwei Hälfte jedoch alleine zu Ende gelesen.

Dass wir gemeinsam bereits die "normalen" die Fragezeichen lesen und hören, könnte auch ausschlaggebend dafür sein, dass die eigentliche Geschichte sehr fade wirkt.

Als ich jedoch den Klappentext angeschaut habe, kam die Frage auf:

Warum geschieht in der ersten Hälfte rein gar nichts außer Torwandschießen und ewiges Gegrübel, was mit dem verschwundenen Maskottchen passiert sein könnte? Der Klappentext dahegen verspricht einen Überfall auf Mr. Porters Laden und eine fiese Verschwörung.

Der ganze Fall ist unnötig in die Länge gezogen und derart langweilig, dass ich (beim alleine zu Ende lesen) erneut kurz davor war, das Buch in die Ecke zu legen.

Das will etwas heißen, denn ich habe bislang (fast) jedes Buch - egal wie schlecht - zu Ende gelesen.

Auch das ewige Verwursten von berühmten Fußballer-Namen und Zitaten hat unseren Humor überhaupt nicht getroffen.

Ich kann nur hoffen, dass dieses Buch eine Ausnahme in der Reihe darstellt und dass die anderen Fälle der drei ??? Kids etwas spannender gestaltet sind.

Wir bleiben bei dem Original, denn bisher war weder die flüsternde Mumie noch der lachende Schatten zu gruselig dafuaber spannend bis zum Schluss!


Fazit:

Dieses Abenteuer konnte nicht überzeugen: langatmig und zäh, durchschnittliche Handlung.

Wir bleiben beim Original.


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Rezensiertes Buch "Die drei ??? Kids - Fußballhelden" gebundene Ausgabe aus dem Jahr 2014


Veröffentlicht am 23.10.2019

enttäuschend: unförmige Illustrationen und schwache "Handlung"

Guck mal, wie die gucken!
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Inhalt:

Ein Besuch im Zoo ist für jedes Kind eine spannende Erfahrung. So viele verschiedene Tiere kann man beobachten: beim Essen, beim Schlafen, beim Spielen oder Streiten.

Doch was denken eigentlich ...

Inhalt:

Ein Besuch im Zoo ist für jedes Kind eine spannende Erfahrung. So viele verschiedene Tiere kann man beobachten: beim Essen, beim Schlafen, beim Spielen oder Streiten.

Doch was denken eigentlich die Tiere über die Zoobesucher?



Covergestaltung und llustrationen:

Titel und Cover passen perfekt zusammen, denn mit großen Augen schauen Affe und Babyaffe den Leser neugierig an.

Während mir die Gestaltung der Affen auf dem Cover sehr gut gefällt, empfinde ich die der verschiedenen Affenarten als misslungen: unförmige Körper, die nur mit Mühe als Affe erkennbar sind, und auch die Mimik mutet seltsam an.

Auch das Kind empfand die Affen als "komisch" im Sinne von seltsam und mehrfach hat es nachgehakt, was das für Tiere sind.

Gleiches gilt für die Menschen: Zottelhaar/-bart, rundlicher Rumpf aber dürre Beine und Arme sowie Knubbelknie.

Gut gefallen hat mir lediglich der Perspektivwechsel:

1. Menschen, die um die Affengegege herumstehen und sich deren Faxen anschauen sowie

2. Frontalbilder der Affen - hier sind nur die schwarzen Siluetten der Menschen zu sehen -

Die Perspektive der Affen aus ihrem Käfig heraus mit Blick auf die Zoobesucher fehlt jedoch gänzlich.


Altersempfehlung:

ab 3 Jahre


Mein Eindruck:

Zunächst der positive erste Eindruck:

Der Text ist kurzgehalten und leicht verständlich, so dass man das Buch in einem Rutsch vorlesen kann.

Jedoch ist er nichts besonderes. Die Vergleiche zwischen Papas dickem Bauch und dem des Affenvaters waren nicht der Humor des Kindes. Auch bleibt von der "Handlung" nicht viel in Erinnerung.

Ein paar Vergleiche und unzusammenhängende Gedanken wie "Gut, dass die Affen hinter Gittern sind" und plötzlich ist "Schluss für heute" und das Buch ist zu Ende.

Besonders schade fanden wir es, dass bis auf die Schimpansen, keine weiteren Affenart benannt wurde. Die Schimpansen konnte man zuordnen dank des Schildes am Käfig. Bei allen anderen musste geraten werden (aufgrund der abstrakten Illustration zusätzlich erschwert) und wir haben uns auf Orang-Utan wegen des orangefarbenen Fells und Gorilla aufgrund der Größe und des schwarzen Fells geeinigt.

Beim Lesen/Vorlesen sind wir mit dem Bilderbuch einfach nicht warm geworden.

Ob es letztendlich an den Illustrationen lag, denn thematisch hat mir das Buch gefallen, oder an der Erzählweise, vermag ich gar nicht genau zu sagen.


Fazit:

Ein Buch sollte nicht nur nach seinem Cover und Klappentext beurteilt werden.

Denn obwohl beides sehr ansprechend, wurden wir diesmal von unförmigen Wesen, die mit viel Fantasie als Affen durchgehen, und einem 08/15 Text enttäuscht. Nach einmaligem Lesen wurde das Buch nie wieder herausgeholt.


...
Rezensiertes Buch "Guck mal, wie die gucken!" dem Jahr 2017

Veröffentlicht am 01.01.2020

Fantasievolles Abenteuer mit schwarz-weiß Skizzen. Aufgrund des chaotischen Buchaufbaus irgendwann anstrengend weiter zu lesen.

Donner und Dory! Klein, aber oho
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Inhalt:

Dory ist sechs Jahre alt und die Jüngste.

Letzteres findet sie ziemlich doof, denn die älteren Geschwister Luca und Charlotte empfinden Dory als zu kindisch und wollen nicht mit ihr spielen.

Sie ...

Inhalt:

Dory ist sechs Jahre alt und die Jüngste.

Letzteres findet sie ziemlich doof, denn die älteren Geschwister Luca und Charlotte empfinden Dory als zu kindisch und wollen nicht mit ihr spielen.

Sie haben ihr sogar den Spitznamen "Ratte" verpasst.

Dorys ist aber erfinderisch und dank ihrer großen Fantasie erschafft sie sich ihre eigene Welt:

Lieblingsmonster Mary für jedweden Schabernack, ihre gute Fee Herrn von Morps, mit der sie per Bananentelefon sprechen kann, und nicht zu vergessen die 507 Jahre alten Frau Knorpel-Knacker.

Plötzlich benötigen Charlotte und Luca Hilfe von einer Heldin in der wirklichen Welt. Da ist Dory natürlich sofort zur Stelle!


Illustrationen:

Auf jeder Doppelseite finden sich ein bis zwei schwarz-weiß Zeichnungen, mal kleine, mal halb- bis ganzseitig.

Der Zeichenstil ist modern und besonders bei den großen Illustrationen gibt es viel zu entdecken.

Die Mimik der Personen ist jedoch nicht immer gelungen und für kleinere Leser/Zuhörer ist der Zeichenstil zu abstrakt und aufgewühlt. Auch der Wechsel von Vorlesegeschichte plötzlich zum Comic ist für Zuhörer/Leser anstrengend.


Altersempfehlung:

ab 7 Jahre laut Verlag

m.M.

ab 5 Jahre (zum Vorlesen)

oder für sehr geübte Leser, denn Schrift und Zeilenabstand sind groß und die Kapitel haben eine gute Länge.

Aber: Da aber auch innerhalb der Illustrationen Text/Sprechblasen enthält sind, sollte der Leser schon Übung haben.


Mein Eindruck:

Dory steckt tatsächlich voller fantastischer Einfälle und das Thema "Fantasiewelt" und "imaginäre Freunde" ist zunächst sehr gut umgesetzt.

Viele verschiedene Arten von Monstern, die sich Dory ausgedacht hat u.a. weil ihre großen Geschwister nicht mit ihr spielen möchten, könnte das eigene Kind genauso erfunden haben.

Negativ zu beurteilen sind die weiteren Charaktere:

Die beiden großen Geschwister sind durchgehen gemein zu Dory, überhaupt wird viel geschriehen und geschimpft. Besonders bei den Illustrationen fällt auf, dass die Personen fast immer böse ausschauen mit dicken, wütend zusammen gezogenen Augenbrauen.

Auch die Eltern sind dauergenervt und den Spitznamen "Ratte" benutzen sie ebenfalls.

Natürlich herrscht nirgends immer Friede, Freude, Eierkuchen, aber in diesem Abenteuer ist die Grundstimmung komplett im Eimer.

Dory ist tatsächlich durchgeknallt und zu Anfang erscheinen ihre Einfälle witzig, aber mit der Zeit wird ihr Fantasiegebilde und damit auch die Geschichte anstrengend und man verliert die Lust weiterzulesen/-zuzuhören.

Der Wechsel beim Vorlesen der Geschichte und der Texte/Dialoge innerhalb der Illustrationen trägt zusätzlich dazu bei. Insgesamt wirkt das Abenteuer unruhig und chaotisch.

So macht Vorlesen/Zuhören keinen Spaß.

Die im Klappentext großartige Heldentat hat bis fast zur letzten Seite auf sich warten lassen und war dann auch noch eine komplette Enttäuschung.


Fazit:

Viel Fantasie und zu Beginn der Geschichte noch interessant, aber auf die Dauer werden Dory und ihre Einfälle anstrengend und ihre Art nervig.

Die Charaktere sind durchgehend wütend und böse, was der Atmosphäre gar nicht gut tut.

Die modernen schwarz-weiß Zeichnungen - teilweise bis hin zum Comic - erwecken Dory zum Leben. Leider ist die Mimik nicht immer gelungen, denn auch hier hat fast jeder "den bösen Blick".

Der ständige Wechsel zwischen Text der Geschichte und Dialoge innerhalb der Illustrationen verdirbt den Spaß am (Vor)lesen.

Das Buch empfehle ich nicht weiter.


...

Rezensiertes Buch "Donner und Dory! Klein, aber oho" aus dem Jahr 2015

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.08.2019

Cover top - Inhalt Flop

Die Spur der Bücher
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Inhalt:
Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie besitzt das Talent der Bibliomantik nutzt es jedoch nicht.
Stattdessen stiehlt sie im Auftrag reicher Sammler die kostbarsten ...

Inhalt:
Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie besitzt das Talent der Bibliomantik nutzt es jedoch nicht.
Stattdessen stiehlt sie im Auftrag reicher Sammler die kostbarsten Bücher.
Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam ...
Eine magische Detektivgeschichte im viktorianischen London.


Cover:
Das Cover ist ansprechend gestaltet und wirkt durch die Kombination aus dunkeltürkis und Gold sehr edel. Die skizzierte Gasse gefällt mir besonders gut.


Grund zum Kauf:
Thematisch genau meins:
Schauplatz (viktorianisches London), auf der Jagd nach seltenen Büchern, Detektivgeschichte und magische Kräfte.
Was soll da schieflaufen?


Fazit:
Auch wenn ich mit der Trilogie "Die Seiten der Welt" so gar nicht warm geworden bin, habe ich mich dennoch an die "Spur der Bücher" u. a. wegen des Schauplatzes herangewagt.

Wobei man "Die Seiten der Welt" vorab nicht zwingend gelesen haben muss.

Leider konnte mich auch dieses Buch nicht überzeugen, denn stellenweise habe ich sogar quer gelesen, um endlich zum Ende zu gelangen.
Ob es am Schreibstil oder Aufbau liegt, kann ich nicht genau sagen. Ich werde einfach nicht mit der Geschichte der Bibliomantik warm.

Ein tolles Cover, eine interessante Story und ein Hype um ein Buch machen noch lange kein gutes Buch.

Weitere Bücher (mittlerweile ist ja bereits der zweite Teil "Der Pakt der Bücher" erschienen) des Autors werde ich wohl nicht lesen.




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Rezensiertes Buch: "Die Spur der Bücher" von Kai Meyer

Veröffentlicht am 13.08.2019

nach wie vor nicht meine Welt

Die Seiten der Welt
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Das große Finale der Bestseller-Trilogie ›Die Seiten der Welt‹


Cover:
Das Cover ist den beiden vorhergehenden Bänden ähnlich und ansprechend gestaltet diesmal in blutrot (passend zum Untertitel).


Hintergrund ...

Das große Finale der Bestseller-Trilogie ›Die Seiten der Welt‹


Cover:
Das Cover ist den beiden vorhergehenden Bänden ähnlich und ansprechend gestaltet diesmal in blutrot (passend zum Untertitel).


Hintergrund des Lesens:

Zu Beginn des ersten Bandes hatte ich Schwierigkeiten, die Charaktere zuzuordnen und den roten Faden zu finden.

Obwohl mich bereits der erste Band - thematisch genau meins - weder fesseln noch uberz konnte, habe ich der Trilogie aufgrund vieler positiver Rezensionen noch eine Chance gegeben.

Den zweiten Teil habe ich mich bis etwa zur Mitte gequält und dann abgebrochen.
Ein zweiter Versuch war ebenso wenig erfolgreich.

Da ich die Gelegenheit hatte, den dritten und letzten Teil zu lesen, habe ich noch einen Versuch gewagt.

Fazit:
Ob es am Schreibstil oder Konzept der Trilogie liegt, kann ich nicht genau sagen. Das Thema gefällt mir nach wie vor sehr gut.
Dennoch war es mir auch im dritten Teil nicht möglich, in die Welt der Bibliomantik einzutauchen.



Nachtrag:
Die gesamte Trilogie hat inzwischen den Besitzer gewechselt und konnte ein anderes Bücherliebhaberherz höher schlagen lassen.


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Rezensiertes Buch: "Die Seiten der Welt - Blutbuch" von Kai Meyer