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Veröffentlicht am 06.01.2018

Stronger: Mia & Josh

Stronger
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Band 2 der „Naples Pier“-Reihe.
(Kann ohne Vorkenntnisse vom ersten Band gelesen werden.)

Mia hätte nie gedacht, das sich Ethan von ihr trennt und dann aus diesem fadenscheinigen Grund. Nach einem Gespräch ...

Band 2 der „Naples Pier“-Reihe.
(Kann ohne Vorkenntnisse vom ersten Band gelesen werden.)

Mia hätte nie gedacht, das sich Ethan von ihr trennt und dann aus diesem fadenscheinigen Grund. Nach einem Gespräch mit ihrem Cousin kommt raus, das es einen ganz anderen Grund gibt. Sie flippt aus und macht sich auf den Weg zu ihrem Bruder, doch statt auf ihn trifft sie auf seinen Mitbewohner Josh, der sich von seinem Freund verabschiedet. In den nächsten Stunden wird er zu einen ihrer besten Freunde und die beiden verbringen endlos Zeit zusammen. Als es Zeit für die Rückkehr wird, bleiben die beiden in Kontakt und die Freundschaft wird immer tiefer. Nach einem Besuch entwickelt Mia tiefere Gefühle, die, wie sie glaubt, nicht erwidert werden…
Mia wandelt sich von kleinen Schulmädchen, das verlassen wird, zu einer jungen Erwachsenen, die eine unglaubliche Größe besitzt – sie kann mit den Enttäuschungen umgehen und lässt die Menschen, die sie verletzt haben, in ihrem Leben, damit die Clique bestehen bleibt. Ob sie damit den richtigen Weg gegangen ist, bleibt jedem selbst überlassen – ich hätte es anders gemacht, weil es keine kleinen Lügen waren und fast alle Mitglieder der Clique beteiligt waren. Und genau deshalb bin ich mit Mia nicht vollkommen warm geworden. Ihre Gutherzigkeit war mir zu groß und zu einfach verteilt.

Josh und sein guter Freund kennen sich seit Kindesbeinen und gehen vertraut miteinander um – kein Wunder, das Mia beim ersten Aufeinander treffen eine klare Botschaft zu sehen bekommt. Josh ist laut ihrer Auffassung schwul. Die Autorin schafft es geschickt diesen Eindruck zu festigen. Mit seinen Aussagen und Handlungen. Ich war mir auch nicht sicher, ob er sich nicht vielleicht zu beiden Geschlechtern hingezogen fühlt. Josh wird zum besten Freund von Mia und die beiden verbringen viele Stunden miteinander am Telefon oder schreiben Nachrichten hin und her – bis zu der einen Nacht, die alles verändert. Sie trinken an Silvester und landen in einem Bett. Josh erinnert sich an alles und Mia an nichts. Dort wird klar, was wirklich los ist…
Aus Josh wird man erst in seinem Teil der Geschichte schlau, was mir gut gefallen hat. Natürlich war einem von Anfang an klar, das er mit Mia zusammenkommen wird, aber welche Probleme auf dem Weg dorthin noch auftauchen, war ungewiss.
Er ist einem sofort sympathisch, weil er mit Mia sofort das richtige macht und ihr ein guter Freund ist. Zum Ausheulen, lachen und reden.

Miles ist der große Bruder von Mia und erst vor kurzem umgezogen. Als seine kleine Schwester unerwartet vor seiner Zimmertür steht, ist er wenig begeistert, doch er fängt sich schnell und überzeugt die Eltern sie für ein paar Tage bei sich zu lassen. Beide machen zusammen in der WG Party und verbringen Zeit zusammen. Aus der nervigen Geschwisterbeziehung wird ein Geschwisterpaar, das sich auf eine andere Weise kennenlernt. Er erkennt als erster was los ist und versucht beide zusammen zu bringen.

Ethan hat Mia betrogen und scheint sich dafür nicht zu schämen. Ohne einen den wahren Grund zu nennen trennt er sich von ihr und möchte danach immer noch ein Freund von ihr bleiben. Auch als alles rauskommt, möchte er mit ihr befreundet bleiben und Zeit mit der Clique verbringen. Ein äußerst unsympathischer Charakter,

Emily ist eine gute Freundin von Mia, der ich ihr falsches Spiel nie zugetraut hätte. Natürlich wird schnell klar, das sie was zu verbergen hat, aber das war unter aller Sau. Das Mia sie in ihrem Freundeskreis lässt, zeigt von einer unglaublichen Gutherzigkeit, die ich Mia nicht zugetraut hätte. Sie kümmert sich um Emily, obwohl diese es nicht will.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird in der ersten Hälfte des Buches aus der Sicht von Mia und die zweite Hälfte erzählt Josh, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Mir hat die Liebesgeschichte von Mia und Josh gut gefallen und mich an vielen Stellen zum Schmunzeln gebracht. Die beiden brauchen einige Zeit, bis sie endlichen ihren Weg zueinander finden. Für meinen Geschmack wurde es zum Ende hin allerdings etwas zu langweilig, denn es dreht sich nur noch darum, wie Josh Mia weiß machen kann, das er Gefühle für sie hat und nicht schwul ist. Das wurde mir zu lang ausgeführt, da hätte ich mir eher einen längeren Ausblick in die Zukunft gewünscht.

Veröffentlicht am 06.01.2018

Playing To Win – Alles auf Sieg

Playing to Win - Alles auf Sieg
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Band 4 der „Play by Play“ – Reihe.
(Kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.)

Cole kann nicht mit den Medien umgehen und fliegt immer wieder aus den Mannschaften raus. Nun ist er wieder in der Heimat und ...

Band 4 der „Play by Play“ – Reihe.
(Kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.)

Cole kann nicht mit den Medien umgehen und fliegt immer wieder aus den Mannschaften raus. Nun ist er wieder in der Heimat und das ortsansässige Team gibt ihm eine letzte Chance. Er kommt ins Team, muss sich aber bessern. Zur Seite gestellt bekommt er Savannah, die ihn zu einem Publikumsliebling machen soll. Alles andere als einfach für Cole – seine Ansichten sind eingefahren und er hat seine Gründe für sein Verhalten. Er will sich nicht ändern, bis er Gefühle für Savannah entwickelt…
Cole war mir von Beginn an unsympathisch und daran hat sich auch im Laufe der Geschichte nichts geändert. Er hält sich für den tollsten Mann auf der Welt und hat natürlich keine Fehler. Wenn Savannah ihn kritisiert reagiert er wie ein kleines Kind mit einem Trotzanfall. Er ist vollkommen abgehoben, was für mich völlig unverständlich ist. Seine Familie ist so bodenständig und er das Gegenteil. Erst als er Savannahs Geschichte kennt, beginnt er sich zu verändern – doch das konnte ich ihm nicht abkaufen.

Savannah liebt ihren Job über alles und würde nichts tun, um ihren guten Ruf zu ruinieren, doch sie hat nicht mit Cole gerechnet, der ihr unter die Haut geht. Immer wieder gibt sie ihm nach und versucht es danach wieder mit dem Abstand und der kalten Schulter, doch sie hat keine Chance. Sie verfällt ihm immer wieder…
Savannah machte auch mich einen unterkühlten Eindruck, der sich ebenfalls nicht verändert hat. Sie entwickelt zwar eine Leidenschaft, doch ihr ständiges Gejammere im ihren guten Ruf ging mir unglaublich auf die Nerven.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Cole und Savannah, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Ich bin leider nicht mit den Charakteren und der Geschichte warm geworden – für mich war es einfach nur langweilig zu lesen und ich musste mich durch die Kapitel kämpfen.
Die Story vom Sportler und der helfenden Hand in Gestalt einer Frau gefällt mir eigentlich immer, doch hier konnte es mich so gar nicht von sich überzeugen.
Mein Highlight waren die Charaktere, die nur Nebenrollen eingenommen haben – die fand ich interessant und hätte zu einigen gerne mehr gelesen.

??? Sterne