Lisa Kunz übernimmt in Bern die Leitung des Morddezernats. Sie ist sowohl tüchtig als auch ehrgeizig. Ihr Können ist gefordert, als auf dem Drogenstrich eine junge Mutter verschwindet. Ein weiterer Fokus ...
Lisa Kunz übernimmt in Bern die Leitung des Morddezernats. Sie ist sowohl tüchtig als auch ehrgeizig. Ihr Können ist gefordert, als auf dem Drogenstrich eine junge Mutter verschwindet. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Bauern Bruno, einem Kerl wie ein Bär mit gefährlichen Wünschen. Die Autorin dringt tief in das Leben dieser Drei ein, doch leider vermag sie es nicht, Spannung zu erzeugen. Die Handlung wird zu trocken erzählt und der Sprecher der Hörbuchversion vertieft diesen Eindruck noch durch allzu sachliche, emotionslose Vortragsweise.
In dieser Folge heiraten Leander und Soraia. Doch sie leben gefährlich, weil ein Anschlag auf sie und ihre Freunde verübt wird. Hintergrund ist eine komplizierte Agentenaktion, bei der wie immer Lost von ...
In dieser Folge heiraten Leander und Soraia. Doch sie leben gefährlich, weil ein Anschlag auf sie und ihre Freunde verübt wird. Hintergrund ist eine komplizierte Agentenaktion, bei der wie immer Lost von allen den meisten Durchblick hat und Duarte den meisten Durchblick zu haben glaubt.
Der Autor schafft es immer wieder, mit Losts genialem Intellekt, der sich in keine Schublade stecken lässt, sowohl spannende Rätsel zu entwirren, als auch urkomische Situationen heraufzubeschwören.
Lost ist einfach Kult!
Als Quereinsteiger dieses amerikanischen Thrillers um die FBI-Agentin Mercy Kilpatrick und Polizeichef Truman Daly findet sich der Leser unvermittelt im tiefsten Oregon wieder. Hier geht ein nächtlicher ...
Als Quereinsteiger dieses amerikanischen Thrillers um die FBI-Agentin Mercy Kilpatrick und Polizeichef Truman Daly findet sich der Leser unvermittelt im tiefsten Oregon wieder. Hier geht ein nächtlicher Brandstifter um, der schon beachtlichen Schaden angerichtet hat. Die Anschlagsserie erfährt ihren Höhepunkt, als beim Löschen eines der Brände auf die Einsatzkräfte gezielt und tödlich geschossen wird.
Alle Spuren führen zu einer abseits gelegenen Farm, auf der rege gebaut wird. Als Leser weiß man schon vor der Polizei, dass hier die Wurzel allen Übels zu finden ist.
Ich persönlich fand das Spannungslevel eher weniger beeindruckend. Dagegen überraschte mich die Autorin, indem sie viele deutsche Vorstellungen vom typischen Amerikaner bekräftigte, obwohl sie doch selbst Bewohner dieses Landes ist. In dem Buch rottet sich eine Handvoll testosterongesteuerter Kerle zusammen, geeint von ihrem unreflektierten Drang nach Freiheit. Freiheit in dem Sinne, dass der Staat keinerlei Befugnisse mehr hat, Recht zu sprechen und Steuern einzutreiben. Die Gedankengänge machen einfach nur sprachlos und erinnern an ähnliche Bestrebungen einzelner Gruppierungen in Deutschland.
Ich konnte problemlos ohne Vorkenntnisse in die Handlung einsteigen, denn die wichtigsten Geschehnisse werden immer kurz angerissen.
Mir hat das Buch gefallen und ich kann es gut weiterempfehlen.
Oliver Pötzsch versetzt den Leser nach Wien in das Jahr 1896. Er findet hier einen Prater vor, der sich im Umbruch befindet, denn die neue Technik der Kinematographen löst die Laterna Magica ab. Das Volk ...
Oliver Pötzsch versetzt den Leser nach Wien in das Jahr 1896. Er findet hier einen Prater vor, der sich im Umbruch befindet, denn die neue Technik der Kinematographen löst die Laterna Magica ab. Das Volk ist verrückt nach den bewegten Bildern. Auch in den Zaubervorstellungen hält die moderne Technik Einzug. Traditionelle Magier haben es schwer, ihr Publikum bei der Stange zu halten. Doch ausgerechnet einem amerikanischen Zauberer läuft die sensationelle Vorstellung aus dem Ruder. Es wird blutig!
Hier tritt Inspektor Leopold von Herzfeldt mit seinen fortschrittlichen Ermittlungsmethoden auf den Plan. Er hat alle Hände voll zu tun, denn es verschwinden auch immer wieder junge Frauen vom Pratergelände. Julia Wolf recherchiert als Reporterin ebenfalls an den Fällen und es scheint eine Annäherung des verkrachten Liebespaares möglich zu sein. Das ist das Schöne an dieser Totengräber-Reihe, dass man nämlich die Weiterentwicklung der wichtigsten Personen mitverfolgen kann. Da sind natürlich Leos engste Kollegen, aber auch der namensgebende Totengräber Rothmayer, der mit der Pubertät seiner Ziehtochter Anna heillos überfordert ist.
Wie immer ist die Handlung vom Kriminalfall her spannend, aber ebenso atmet man als Leser die Luft der Jahrhundertwende. Es war nicht nur die gute alte Zeit im Kaiserreich, nein, im Untergrund spürt man schon die anti-semitischen Tendenzen, die Schlimmes ankündigen.
Der Schreibstil des Autors wird allen Anforderungen gerecht. Er sorgt für ein gleichmäßiges, ruhiges Spannungslevel, ohne reißerisch zu werden. Man kann dieses dicke Buch auch gut mal aus der Hand legen, um alles auf sich wirken zu lassen. Es ist auch eins dieser Bücher, die man gerne später ein zweites Mal wieder lesen möchte, einfach um noch einmal die Atmosphäre zu spüren. Und natürlich freut man sich auf Band 5!
Inspektor Takeda ist mittlerweile eine Kultfigur geworden. Er hat einen scharfsinnigen Verstand und sehr einfühlsame Umgangsformen. An seiner beruflichen und privaten Seite wirkt Kommissarin Claudia Harms ...
Inspektor Takeda ist mittlerweile eine Kultfigur geworden. Er hat einen scharfsinnigen Verstand und sehr einfühlsame Umgangsformen. An seiner beruflichen und privaten Seite wirkt Kommissarin Claudia Harms dagegen etwas grob. Doch zusammen harmonieren die beiden perfekt, wie sich das auch bei dem vorliegenden Fall des ermordeten TV-Kochs Trautmann erneut erweist. Ein von Takeda hochgeschätzter japanischer Landsmann gerät unter direkten Tatverdacht. Takeda möchte gern dessen Unschuld beweisen. Der Täter wird bei einem großartigen Sushi-Mahl entlarvt. Leider bleibt die weitere Zukunft des Dreamteams Takeda-Harms für den Leser ungewiss.
Insgesamt wieder eine spannende Story mit Takeda, der sich schnell in der deutschen Lebensart eingefunden hat, auch wenn manche Redewendungen noch ihre Erklärung benötigen.
Denis Moschitto kommt wie immer mit bewundernswerter Leichtigkeit über alle japanischen Ausdrücke hinweg und auch sonst ist er wieder die ideale Sprecherbesetzung.