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Veröffentlicht am 29.03.2021

ein stimmungsvoller Besuch auf einem toll gestalteten Hof lädt zum nachahmen ein

Wildes Paradies
5

Untertitel des Buches:

Der Natur freien Lauf lassen und dafür reich belohnt werden



Beginn des Klappentextes:
„Artenreich statt artig- Wenn Flora und Fauna sich austoben dürfen.
Ein Einzelner kann sowieso ...

Untertitel des Buches:

Der Natur freien Lauf lassen und dafür reich belohnt werden



Beginn des Klappentextes:
„Artenreich statt artig- Wenn Flora und Fauna sich austoben dürfen.
Ein Einzelner kann sowieso nichts gegen das Artensterben ausrichten? Falsch! Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten, damit das Summen auf den Sommerweisen nicht zur bloßen Erinnerung verblasst, sagen sich Claudia Praxmayer und ihr Mann.“

„Claudia Praxmayer und ihr Mann kaufen einen alten Hof im Chiemgau, um auf dem riesigen Grundstück Lebensräume zu schaffen, in denen bedrohte Arten Zuflucht finden. Die Biologin legt Totholzhecken und Terrassenbeete an, lässt Wildblumenwiesen wachsen und Tümpel volllaufen - und überall sprießt das Leben! Igel, Vögel und Fledermäuse ziehen ein, Wildbienen und andere Insekten finden reichlich Nahrung, sogar die friedliche Koexistenz im Gemüsebeet ist (mit kleinen Kompromissen) möglich. Dieses Buch zeigt, wie Mensch und Natur miteinander das größte Gartenglück erreichen.“
Text von amazon.de zu dem Buch.

Ihre
Kurzvita von ihrer Homepage:

http://praxmayer.de/claudia-praxmayer/

„Claudia Praxmayer ist gebürtige Salzburgerin und hat Biologie studiert. Sie arbeitet in München als selbstständige PR-Beraterin und Autorin mit dem Schwerpunkt Medizin/Naturwissenschaft und hat bereits mehrere Ratgeber und Sachbücher veröffentlicht. Als aktives Mitglied des NABU Deutschland engagiert sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich Artenschutz und setzt sich für bedrohte Tierarten ein.“


Das Buch ist ein Hardcover und liegt gut in der Hand. Die Größe ist genau richtig gewählt, damit man es auch entspannt lesen kann. Auch die „nur“ 224 Seiten machen es nicht zu schwer.

Die Fotos im Buch sind sehr schön und laden zum Verweilen und Betrachten ein. Das Buch ist damit sehr gut gestaltet, die Balance zwischen Text/ Beschreibungen und Bildern ist sehr gut getroffen.

Das Buch ist unterteilt in Vorwort, neun Kapitel und dann dem Nachwort, der Danksagung und einigen sehr ausgewählten weiteren Hinweisen wie Literaturquellen und Internetadressen.

In dem Buch werden die ersten Jahre des Ehepaars Praxmayer mit ihrem Hof beschrieben. Der erste Schreck und die anfallende Arbeit genauso wie die ersten (Miss-)Erfolge. Insgesamt ist das Buch eher ein Besuch auf dem Hof mit der Erläuterung, was wann wo gemacht wurde und dabei erfährt man eben ein paar Tipps, was man beachten kann. Und dann sind im Buch verstreut kleine Infokästen, wo die Tipps nochmal zusammen gefasst werden. Leider gibt es dazu kein gesondertes Inhaltsverzeichnis, so dass man sich die entweder nach dem Lesen markiert oder eben immer wieder neu suchen muss. Tipps gibt es z.B. zu Beetpartnern, also Pflanzen, die sich gegenseitig Schädlinge fern halten und gut zusammen wachsen. Oder bei dem Kapitel rund um die Hecke werden ein paar typische und sinnvolle Pflanzen als Heckenpflanzen aufgezählt, die den Tieren Schutz, Nistplätze und Futter bieten wie: Weißdorn, Berberitze, Kornelkirsche, Holunder, Hasel, Felsenbirne usw.

Ein Teil der geschilderten Erlebnisse sind auch dem Umstand geschuldet, dass sie einfach nicht die Zeit haben alles akkurat zu pflegen und sich dann für eine freundliche Haltung dem Chaos gegenüber entscheiden haben. So ist das Gärtnern gleich entspannter und die Natur hat ihre eigenen Räume, wo der Mensch kaum eingreift. Diese kleinen Inseln sind toll beschrieben und zeigen auf, wie wertvoll z. B. ein vergessener Stapel Holz sein kann.

Das Schöne an dem Buch ist, dass es trotz hoher Standards nicht belehrend ist. Die Autorin stellt klar, dass sie alte Obstfrüchte
anbauen will, dass sie zum Umweltschutz beitragen will und zeigt einfach nur auf, dass es geht. Ohne dass sie sich moralisch erhebt
über andere, die das nicht machen (wollen/ können). Und an einigen Punkten benennt sie auch klar, dass Sie sich einen Experten dazu geholt haben um eben fachlich fundiert zu entscheiden.


Das Lesen des Buches und das Betrachten der Fotos ist wie eine kleine Auszeit auf dem Hof. (Nur müsste man bei ihr mit anpacken, wenn man zu Besuch kommt..)


Mir fehlte ein bisschen ein Register für die ganzen Tipps und ein kleines bisschen mehr an sachdienlichen Hinweisen, was man wirklich beachten sollte bei einem Anbau auf Balkon, kleine Fläche oder großer Garten. Man kann sich so manches dann selber denken, man muss vieles auch selber mal ausprobieren, aber so etwas mehr an die Hand genommen werden wäre schön.


Klare Leseempfehlung an alle, die einfach mal in Gedanken raus wollen und sich inspirieren lassen wollen, was man selber so machen kann.



4,5 Sterne gibt es von mir.

  • Cover
  • Thema
  • Tipps
  • Aufmachung
Veröffentlicht am 01.08.2020

spannungsreicher Thriller in Paris

Der gefrorene Urknall
1

Der zweite Band um Michel 'Mike' Peters, seine Kolleg*innen und Maurice Belloumi mit seinem Kommissar und weiteren alten Bekannten.


Den ersten Band muss man nicht zwingend gelesen haben, aber macht die ...

Der zweite Band um Michel 'Mike' Peters, seine Kolleg*innen und Maurice Belloumi mit seinem Kommissar und weiteren alten Bekannten.


Den ersten Band muss man nicht zwingend gelesen haben, aber macht die Geschichte runder. Das Buch startet an Neujahr und jede Person stellt ihren Stand zu dem Zeitpunkt dar und dann nimmt die Geschichte Fahrt auf.


Es gibt wieder Veränderungen im CERN und Dr. Lies ist jetzt der neue Chef. Es wurden teure Umbauarbeiten erledigt um die Dimensionspforte unter Kontrolle zu halten. Aber warum hat das technische Team nur begrenzte Einblicke?

Das Wissenschaftsmagazin für das Mike Peters arbeitet, wurde von anderen Anteilseignern übernommen und Veränderungen deuten sich an.

Der Kommissar Lefebvre und Maurice Belloumi haben einen unbekannten Toten und ein Drogenproblem in der Stadt zu lösen.

Amelie ist jetzt in Cambridge und doziert dort. Aber sie arbeitet auch weiterhin für ihre Mutter und der Kontakt zu Mike reißt nicht ab. Besonders als im Gebiet um CERN gehäuft psychologische Anomalien auftauchen.

Darüber hinaus gibt es noch Perspektiven des Konsortiums, von Logan in Cambridge, von Klotho und von Walter und der MItarbeiterin und Rückblenden.

Alles wird nach und nach zusammen geführt und ein toller Spannungsbogen hergestellt.

Die Erläuterungen zu den physikalischen Problemen habe ich nicht immer verstanden, aber das tat dem Lesevergnügen kein Abbruch. Entweder waren es kurz gehaltene Gespräche über das Problem oder eben es wurde von Person A an unwissende erklärt und dann mit Bildern gearbeitet. Dann habe ich zumindest auch das Grundproblem verstanden.

Die altbekannten Figuren entwickeln sich hier richtig schön weiter. Mit Fehlern, mit Entscheidungen im Graubereich und mit der Hoffnung auf weiteres.

Im Unterschied zum ersten Band ist hier die Erotik raus genommen und der Blick liegt auf dem Alltag von Beziehungen. Egal welche sexuelle Orientierung man hat und auslebt, Alltag ist überall da.


Mir war es eine Perspektive zu viel oder doch ein bißchen zu Physikalisch an mancher Stelle. Aber trotzdem empfehle ich das Buch weiter. Es ist mal etwas anderes und die Entwicklung der Geschichte und der Figuren ist gut gelungen.


4,5 Sterne gebe ich dem Buch.


Damit kommt es ins Regal für einen späteren Re-Read.



Danke an Mike Gorden für die begleitete Leserunde und das Leseexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2019

E Mediale sind auch anders

Age of Trinity - Schatten der Erinnerung
0

Endlich ein neues Buch aus der Gestaltwandler Reihe.
Alexei ist auf Patrouille unterwegs und stößt auf den Bunker und damit auf Memory. Wer immer die junge Frau so gefangen gehalten hat, hat es jetzt ...

Endlich ein neues Buch aus der Gestaltwandler Reihe.
Alexei ist auf Patrouille unterwegs und stößt auf den Bunker und damit auf Memory. Wer immer die junge Frau so gefangen gehalten hat, hat es jetzt mit den Wölfen zu tun, den das tut man nicht ungestraft auf ihrem Land.
Memory ist endlich frei und muss erst mal lernen, dass sie eine Empathin ist. Sascha und die anderen im Lager helfen ihr dabei. Alexei wiederum muss seine eigene Familiengeschichte verdauen.
Durch den Zusammenbruch von Silentium kommen weitere unschöne Merkmale der Medialen zum Vorschein und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Die Geschichte ist wie gewohnt geschrieben und super flüssig zu lesen. Die bekannten Charaktere werden gut weiter entwickelt. Leider ist mit Memory etwas zu sehr Superheldin.
Wie schnell sie in ihre Gabe wächst, wie schnell sie ihre psychischen Fesseln abgelegt hat ist doch eine Schippe zu viel für mich.

Ansonsten freue ich mich einfach über die Weiterentwicklung der Geschichte und die nächsten Verwirrungen und Verwicklungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Fast perfektes Fantasykrimibuch

Das tödliche Wort
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Die Idee einer Friedenskonferenz ist toll.

Aber da nicht alle das so sehen wird ein Drache ermordet und es wird ein Ermittlerteam aus allen beteiligten Gruppen gebildet.

Irene darf die Bibliothek vertreten, ...

Die Idee einer Friedenskonferenz ist toll.

Aber da nicht alle das so sehen wird ein Drache ermordet und es wird ein Ermittlerteam aus allen beteiligten Gruppen gebildet.

Irene darf die Bibliothek vertreten, Vale die Menschen und Silver die Elfen, für die Drachen kommt Mu Dan dazu. Sie ist eine sehr gute Ergänzung der Truppe und ich hoffe Sie auch später noch in weiteren Bänden zu erleben.

Kai ist auch mit dabei, aber inoffiziell nur, da er seinen Onkel dort besucht. Dieser ist der mächtige Drachenvertreter bei der Konferenz.

Die Winkelzüge der Elfen "Kardinal", der "Prinzessin" und der "Blutgräfin" sind schon gut, dazu noch die verzwickte Situation der Drachen mit ihrem Hierarchiedenken und den zum Teil entgegenstehenden Loyalitäten der Familien und dazu dann die Bibliothek. Diese war auch in den letzten Romanen nicht so neutral und unschuldig. Auch hier kommen Bemerkungen zusammen, die zeigen, dass da einige ihr Süppchen kochen. Aber wer hat den Mord begangen?

Vale, Kai, Silver, Irene und Mu dan werden gut dargestellt und alle kommen mal ins Rampenlicht. Auch wenn natürlich Irene den Geistesblitz hat und sich einfach zu handeln traut. Das ist schon ein bisschen zu viel manchmal, aber irgendwie auch passend. Sie denkt nicht "das geht nicht" sondern hofft einfach, dass es geht.

Zwischendurch grübelt Irene darüber, wer was wann wie getan haben könnte und wer was wie schon mal getan hat..das ist okay um die Gedanken und Verstrickungen besser zu verstehen, aber es ist auch manches mal etwas zu viel Grübelei.

Das Ende kommt gut aufgelöst daher und lässt mich jetzt schon dem Folgeband entgegenfiebern. Nicht, weil es ein offenes Ende gibt sondern weil soviel Potential im Ende steckt.


  • Cover
  • Geschichte
  • Originalität
  • Fantasie
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2019

Schönes Buch zum selberlesen

Die Waldmeisterinnen
0

Die Waldmeisterinnen Lia Lavendel und Holly Holunder sind umgezogen, in den Wildwood Forest.
Dort eröffnen Sie ihr Geschäft und machen eine Willkommensparty mit allen Waldbewohner*innen. Herrliche Geschichte. ...

Die Waldmeisterinnen Lia Lavendel und Holly Holunder sind umgezogen, in den Wildwood Forest.
Dort eröffnen Sie ihr Geschäft und machen eine Willkommensparty mit allen Waldbewohner*innen. Herrliche Geschichte.
Zum Vorlesen etwas sperrig, aber zum selber lesen genau richtig. Da unser Kind noch zu klein ist für solch lange Geschichten, haben wir immer nur Stückweise gelesen und den Rest habe ich dazu erzählt. Die Bilder sind toll gezeichnet, die haben die Kleine bezaubert. Die Namen Holly Holunder und Lia Lavendel sind auch gut ausgedacht.Ich finde die Geschichte toll und kann mir vorstellen, dass ein 7jähriges Kind super mit dem Buch zurecht kommt.Und dann auch ins Träumen kommt von dem Baumhaus und sich überlegt, wie man Probleme lösen kann.
Die englischen Namen und Anreden haben mich irritiert, weil das Buch ja nicht übersetzt ist. Aber da die beiden Waldmeisterinnen ja in einen Wald mit englischem Namen gezogen sind, gehe ich einfach davon aus,. dass in einem englischsprachigen Land alle auch englischsprachig angesprochen werden.

  • Spaß