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Töchter der verlorenen HeimatMein zweites Buch von Eva Grübl. Und sicher nicht mein letztes Buch.
Die Geschichte erzählt auf zwei Zeitebenen, wie die Deutschen in Südtirol sich schwer tun, als ihre Heimat plötzlich Italien zugesprochen ...
Mein zweites Buch von Eva Grübl. Und sicher nicht mein letztes Buch.
Die Geschichte erzählt auf zwei Zeitebenen, wie die Deutschen in Südtirol sich schwer tun, als ihre Heimat plötzlich Italien zugesprochen wird. Und die Italiener versuchen mit ausgesprochen rigiden Maßnahmen die Menschen dazu zu zwingen, ihren deutschen Nationalstolz plötzlich abzulegen und sich ohne wenn und aber auf die neue Zugehörigkeit einzulassen.
Als leidenschaftliche Italien-Urlauberin war mir trotzdem gar nicht bewusst, wie schwer Südtirol sich mit der Integration tat und tut. Und die Autorin zeigt am Beispiel einer Familie und vor allem der Frauen der Familie, was die ursprünglich Deutschen erdulden mussten und wie sie sich auflehnten, gegen die italienische Staatsraison.
Ein spannendes Kapitel Zeitgeschichte und Eva Grübl erzählt empathisch und spannend. Italien in den 60er Jahren mit einem kleinen Auto zu bereisen, eröffnet dem Leser wie auch der Hauptdarstellerin ganz wundervolle Blicke in die nahe Vergangenheit.
Lesegenuss