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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

lesegenuss

Töchter der verlorenen Heimat
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Mein zweites Buch von Eva Grübl. Und sicher nicht mein letztes Buch.
Die Geschichte erzählt auf zwei Zeitebenen, wie die Deutschen in Südtirol sich schwer tun, als ihre Heimat plötzlich Italien zugesprochen ...

Mein zweites Buch von Eva Grübl. Und sicher nicht mein letztes Buch.
Die Geschichte erzählt auf zwei Zeitebenen, wie die Deutschen in Südtirol sich schwer tun, als ihre Heimat plötzlich Italien zugesprochen wird. Und die Italiener versuchen mit ausgesprochen rigiden Maßnahmen die Menschen dazu zu zwingen, ihren deutschen Nationalstolz plötzlich abzulegen und sich ohne wenn und aber auf die neue Zugehörigkeit einzulassen.
Als leidenschaftliche Italien-Urlauberin war mir trotzdem gar nicht bewusst, wie schwer Südtirol sich mit der Integration tat und tut. Und die Autorin zeigt am Beispiel einer Familie und vor allem der Frauen der Familie, was die ursprünglich Deutschen erdulden mussten und wie sie sich auflehnten, gegen die italienische Staatsraison.

Ein spannendes Kapitel Zeitgeschichte und Eva Grübl erzählt empathisch und spannend. Italien in den 60er Jahren mit einem kleinen Auto zu bereisen, eröffnet dem Leser wie auch der Hauptdarstellerin ganz wundervolle Blicke in die nahe Vergangenheit.

Lesegenuss

Veröffentlicht am 20.04.2026

dicke Leseempfehlung

Löwenherzen
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Ein glorreicher Abschluss einer wirklich herausragenden Histo-Trilogie. Dan Jones hat einen ganz eigenen Stil kreiert, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Seine Helden sind autentisch ...

Ein glorreicher Abschluss einer wirklich herausragenden Histo-Trilogie. Dan Jones hat einen ganz eigenen Stil kreiert, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Seine Helden sind autentisch und bodenständig und man kann mit ihnen mitfühlen, versteht, dass sie die meiste Zeit nur Spielbälle der Reichen und Mächtigen sind. Sie fechten die Kriege für die hohen Herren aus und keiner schert sich um ihre Nöte und Ängste. Aber über die Jahre sind sie gewachsen und von Jungspunden zu starken abgeklärten Männern geworden. Das merkt man ihnen an.

Sie lassen sich auch nach ihrer Rückkehr in ein von der Pest gebeuteltes England nicht unterkriegen, suchen einen Neuanfang in einer harten Welt, die Männer wie sie - aus dem Volk - gängelt und ausnutzt.

Man möchte König Edward III. und seine Adligen am liebsten selber an die Wand klatschen. Gut, dass die Essex Dogs einander haben und gut, dass manchmal doch eine Art von Gerechtigkeit geschieht. Mehr will ich nicht verraten. Lest und genießt es selber.

Dicke Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 06.04.2026

ordentlicher erster Band

The House Witch 1
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Nachdem ich bei Sarah Beth Durst auf den Geschmak gekommen bin, war es naheliegend, auch bei vorablesen mal cosy Fantasy auszuprobieren. Und ja, das Cover und der Klappentest von "The house witch" waren ...

Nachdem ich bei Sarah Beth Durst auf den Geschmak gekommen bin, war es naheliegend, auch bei vorablesen mal cosy Fantasy auszuprobieren. Und ja, das Cover und der Klappentest von "The house witch" waren einfach zu ansprechend. Da konnte ich gar nicht anders, als zuzuschlagen.

Es geht im Prinzip um den neuen Koch Finlay Ashowan, der mit seinem Amtsantritt den Haushalt von König Norman gehörig aufmischt. Und zwar anfangs ganz leise und unauffällig. Und ganz langsam. Auf das Tempo von diesen Cosy-Geschichten muss man sich natürlich einlassen. Also es hat fast keine Action und die Spannung entsteht auch mehr durch Dialoge und unterschwellige Handlung denn durch Abenteuer und Suspense.

Im Vergleich zu den Durst-Büchern fehlte mir noch ein bisserl was für den letzten Stern. Aber ich denke, für den ersten Band war das schon ganz ordentlich und machte mir Lust auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 23.03.2026

nicht mein Geschmack

Sandwich
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Der Vergleich mit Sarah Morgan hat mich hier verführt. Und das Cover. Und dass die Story in Cape Cod spielt einem der schönsten Strandabschnitte der us-amerikanischen Westküste. Aber leider wurde ich nicht ...

Der Vergleich mit Sarah Morgan hat mich hier verführt. Und das Cover. Und dass die Story in Cape Cod spielt einem der schönsten Strandabschnitte der us-amerikanischen Westküste. Aber leider wurde ich nicht so ganz abgeholt. Mir war die Story etwas zu dünn, die Personen, vor allem die Nebendarsteller sehr eindimensional und die Geschichte schaffte es einfach nicht, mich richtig zu fesseln.

Veröffentlicht am 23.03.2026

toller Abschluss

Vielleicht können wir glücklich sein
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Im dritten Band der Heimkehr-Trilogie von Alexa Hennig von Lange geht es nochmal ans Eingemachte. Die letzten Kriegsjahre wollen von Klara gemeistert werden. Sie versucht ihre vier KInder so weit es geht ...

Im dritten Band der Heimkehr-Trilogie von Alexa Hennig von Lange geht es nochmal ans Eingemachte. Die letzten Kriegsjahre wollen von Klara gemeistert werden. Sie versucht ihre vier KInder so weit es geht zu schützen und ist doch verzweifelt, dass sie ein anderes Kind nicht genug geschützt hat. Und dann ist der Krieg vorbei und keiner weiß, wie es weitergehen soll.

Das Buch besticht durch die Sprache und die Tatsache, dass die Autorin reale Erlebnisse mit realen Personen aus ihrem familiären Umfeld beschreibt. Das ist spürbar. Es wird aus zwei Zeitebenen erzählt. Das ist eigentlich nicht so mein Fall aber diesmal war es harmonsich ineinanander verwoben und auch die Gegenwartsgeschichte hatte ihre interessanten Aspekte.

Toller Abschluss