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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

toller erster Band

Nightshade
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Dieses Buch ist ein Überraschungshighlight für mich gewesen. Vor allem der Erzählstil hat es mir angetan. Schnell und dynamisch, wortgewaltig und mit einem wunderbar sarkastischen Grundton, wenn es um ...

Dieses Buch ist ein Überraschungshighlight für mich gewesen. Vor allem der Erzählstil hat es mir angetan. Schnell und dynamisch, wortgewaltig und mit einem wunderbar sarkastischen Grundton, wenn es um die Heldin geht. Und überraschend einfühlsam und zart und dass auch, wenn der Held dieser Geschichte seine Gefühle offenbart.

Der Plot ist eine Mischung aus Mafia-Geschichte und Uni-Romanze. Eine poor Girl vs. rich Boy Story, die von ihren Darstellern lebt und vom hohen Tempo der Story. Außerdem sind die Dialoge der Knaller. Da trieft der Sarkasmus, sprühen die Funken. Leider gibt es am Ende einen ziemlich fiesen Cliffhanger. Und es dauert noch ein paar Monate bis zu Teil 2. Das Warten fällt mir wirklich schwer.

Toller erster Band.

Veröffentlicht am 20.04.2026

zugreifen

The Happy Ever After Playlist
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Jedes Buch von Jimenez wird von mir verschlungen. Einfach, weil ich es mag, wie sie schreibt. Weil ich wenig Liebesroman-Autorinnen kenne, die ernste und heitere Seiten einer Liebesgeschichte so schön ...

Jedes Buch von Jimenez wird von mir verschlungen. Einfach, weil ich es mag, wie sie schreibt. Weil ich wenig Liebesroman-Autorinnen kenne, die ernste und heitere Seiten einer Liebesgeschichte so schön miteinander verknüpfen können. Dass das Herz der Leserin im Sturm erobert wird. Dass sie mitfiebert und hofft und bangt. Okay, bangt nur, ob das Happy End wirklich schön wird. Denn es gibt ja sicher eines. Und immer trifft sie den Ton, den ich mag. Der zwischen Schmelz und real Live genau richtig ist und nicht kitschig aber furchtbar romantisch.

Gut, dass Sloan ein Hund ins Auto springt. Gut, dass Jaxton so ein smarter Typ ist, denn dennoch die Kurve kriegt, um Sloans Herz nicht nochmal zu brechen, schließlich ist sie nach dem Tod des Verlobten wirklich angeschlagen. Gut, dass es prickelt und dann doch nicht ganz einfach ist.

Das liest sich einfach nur gut. Einfach zugreifen und Jimenez-Fan werden.

Veröffentlicht am 20.04.2026

lesegenuss

Töchter der verlorenen Heimat
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Mein zweites Buch von Eva Grübl. Und sicher nicht mein letztes Buch.
Die Geschichte erzählt auf zwei Zeitebenen, wie die Deutschen in Südtirol sich schwer tun, als ihre Heimat plötzlich Italien zugesprochen ...

Mein zweites Buch von Eva Grübl. Und sicher nicht mein letztes Buch.
Die Geschichte erzählt auf zwei Zeitebenen, wie die Deutschen in Südtirol sich schwer tun, als ihre Heimat plötzlich Italien zugesprochen wird. Und die Italiener versuchen mit ausgesprochen rigiden Maßnahmen die Menschen dazu zu zwingen, ihren deutschen Nationalstolz plötzlich abzulegen und sich ohne wenn und aber auf die neue Zugehörigkeit einzulassen.
Als leidenschaftliche Italien-Urlauberin war mir trotzdem gar nicht bewusst, wie schwer Südtirol sich mit der Integration tat und tut. Und die Autorin zeigt am Beispiel einer Familie und vor allem der Frauen der Familie, was die ursprünglich Deutschen erdulden mussten und wie sie sich auflehnten, gegen die italienische Staatsraison.

Ein spannendes Kapitel Zeitgeschichte und Eva Grübl erzählt empathisch und spannend. Italien in den 60er Jahren mit einem kleinen Auto zu bereisen, eröffnet dem Leser wie auch der Hauptdarstellerin ganz wundervolle Blicke in die nahe Vergangenheit.

Lesegenuss

Veröffentlicht am 20.04.2026

dicke Leseempfehlung

Löwenherzen
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Ein glorreicher Abschluss einer wirklich herausragenden Histo-Trilogie. Dan Jones hat einen ganz eigenen Stil kreiert, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Seine Helden sind autentisch ...

Ein glorreicher Abschluss einer wirklich herausragenden Histo-Trilogie. Dan Jones hat einen ganz eigenen Stil kreiert, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Seine Helden sind autentisch und bodenständig und man kann mit ihnen mitfühlen, versteht, dass sie die meiste Zeit nur Spielbälle der Reichen und Mächtigen sind. Sie fechten die Kriege für die hohen Herren aus und keiner schert sich um ihre Nöte und Ängste. Aber über die Jahre sind sie gewachsen und von Jungspunden zu starken abgeklärten Männern geworden. Das merkt man ihnen an.

Sie lassen sich auch nach ihrer Rückkehr in ein von der Pest gebeuteltes England nicht unterkriegen, suchen einen Neuanfang in einer harten Welt, die Männer wie sie - aus dem Volk - gängelt und ausnutzt.

Man möchte König Edward III. und seine Adligen am liebsten selber an die Wand klatschen. Gut, dass die Essex Dogs einander haben und gut, dass manchmal doch eine Art von Gerechtigkeit geschieht. Mehr will ich nicht verraten. Lest und genießt es selber.

Dicke Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 06.04.2026

ordentlicher erster Band

The House Witch 1
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Nachdem ich bei Sarah Beth Durst auf den Geschmak gekommen bin, war es naheliegend, auch bei vorablesen mal cosy Fantasy auszuprobieren. Und ja, das Cover und der Klappentest von "The house witch" waren ...

Nachdem ich bei Sarah Beth Durst auf den Geschmak gekommen bin, war es naheliegend, auch bei vorablesen mal cosy Fantasy auszuprobieren. Und ja, das Cover und der Klappentest von "The house witch" waren einfach zu ansprechend. Da konnte ich gar nicht anders, als zuzuschlagen.

Es geht im Prinzip um den neuen Koch Finlay Ashowan, der mit seinem Amtsantritt den Haushalt von König Norman gehörig aufmischt. Und zwar anfangs ganz leise und unauffällig. Und ganz langsam. Auf das Tempo von diesen Cosy-Geschichten muss man sich natürlich einlassen. Also es hat fast keine Action und die Spannung entsteht auch mehr durch Dialoge und unterschwellige Handlung denn durch Abenteuer und Suspense.

Im Vergleich zu den Durst-Büchern fehlte mir noch ein bisserl was für den letzten Stern. Aber ich denke, für den ersten Band war das schon ganz ordentlich und machte mir Lust auf die Fortsetzung.