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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2018

Fesselnder Sprung zwischen Gegenwart und Vergangenheit

Knochenschrei: Thriller
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Der Zons-Thriller "Knochenschrei" von Catherine Shepherd, ist der achte Band der Oliver Bergmann-Reihe, der eine gelungene Mischung aus Spannung, Thriller und fesselnden Ereignissen zwischen zwei Zeiten ...

Der Zons-Thriller "Knochenschrei" von Catherine Shepherd, ist der achte Band der Oliver Bergmann-Reihe, der eine gelungene Mischung aus Spannung, Thriller und fesselnden Ereignissen zwischen zwei Zeiten verspricht.

In der Gegenwart, ist Yasmin, zweifache Mutter, 35-Jahre alt, mit ihrem Mann Daniel, ins kleine und beschauliche Örtchen Zons gezogen. Dort haben sie ein altes und renovierungsbedürftiges aber erschwingliches Haus gefunden, indem die Kinder in den Garten gehen und gefahrlos Luft schnappen können. Doch Jasmin brauch als freischaffende Künstlerin mehr Platz, für die Lagerung ihre Exponate. Ihr Kellerraum, der vom Vorgänger nicht genutzt wurde, scheint ihr dafür genau passend und so reisst sie kurzerhand selbst, eine Mauer ein. Doch dahinter erwartet sie ein Anblick des Grauens und Kommissar Oliver Bergmann und sein Kollege Hans Steuermark werden zum Tatort gerufen.
Es handelt sich um ein Skelett einer Nonne aus dem Mittelalter, die allen Anschein nach lebendig eingemauert wurde. Für Klaus Steuermark, ist der Fall schon so gut wie gelöst, bis Oliver Bergmann hinter einer anderen Wand eine weitere Tote entdeckt.
Die Frauenleichen sind mit einer codierten Nachricht des Killers im Genitalbereich bestückt, das auf weitere morde schliessen lässt.

In der Vergangenheit im Jahr 1497, verschwindet in Zons, Nonne Brunhilde mitten in der Nacht. Vermutungen zufolge, hat die junge Nonne, dem harten Klosterleben nicht standhalten können und freiwillig das Kloster verlassen. Doch dann wird eine Ordensschwester tot aufgefunden und die Nonnen sind verängstigt und befürchten das der Teufel ihr Kloster aufgesucht und eine nach der anderen aus ihrer Mitte reisst. Bastian Mühlenberg jagt verzweifelt dem Serienmörder hinterher, der seine Opfer sich selbst in ihrem dunklen Grab überlässt. Alles Schreien hilft nichts und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Die Geschichte beginnt mit einem unglaublich einnehmenden Prolog der mich schon auf den ersten Seiten für die Geschichte, die im Wechsel aus Vergangenheit und Gegenwart spielt, begeistern und fesseln konnte. Obwohl mir zu Anfang die Kapitel die im Mittelalter spielten etwas zu hochtrabend waren, hat doch im Gesamten der Thriller eine unglaubliche Faszination auf mich ausüben können. Denn die Handlugnsstränge in der Gegenwart, die aufkommende Spannung, die Ungewissheit im Bezug auf die Morde und das Unvorhersehbare das im Dunkeln lauert, haben mir total gut gefallen und mich während dem lesen richtig fesseln können.
Auch der Schreibstil von Cahterine Shepherd, ist gleichbleibend sehr angenehm, mitreisend und fliessend geschrieben der mich zügig und gut durch die Geschichte gebracht hat. Obwohl ich erst mit dem achten Band in die Oliver Bergmann-Reihe gestartet bin hat mir keine Vorabinformation aus den vorherigen Bänden gefehlt. Die Charaktere werden interessant und gut beschrieben in die ich mich schon nach kürzester Zeit hineinversetzten und gut identifizieren konnte. Die Handlungsstränge sind verständlich, die parallelen beider Zeiten sind spannend dargestellt und waren für mich eine gelungene Unterhaltung mit Gänsehautfeeling.
Ein Thrillervergnügen, spannend, unterhaltsam zum Empfehlen.

Veröffentlicht am 14.04.2018

Erfrischend, jung und frech

Nackt über Berlin
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"Nackt über Berlin" von Axel Ranisch, ist eine gelungene Mischung aus Coming out, schräger und zarter Liebesgeschichte, rasantem, erfrischendem und skurrilem Witz, mit interessanten Charakteren und superguten ...

"Nackt über Berlin" von Axel Ranisch, ist eine gelungene Mischung aus Coming out, schräger und zarter Liebesgeschichte, rasantem, erfrischendem und skurrilem Witz, mit interessanten Charakteren und superguten Sprechern die der Geschichte leben verliehen haben.

Jannik und Tai, sind zwei ganz normale siebzehnjährige Jugendliche, die von ihren Mitschülern liebevoll Fetti und Fidschi genannt werden. Jannik hat ein paar Kilo zuviel auf den Rippen, ist leidenschaftlicher Klassik-Fan und lässt sich zu kraftvollen Streichern und Bläsern hinreisen.
Thai hat eine grosse Vorliebe fürs Filmen und hält so ziemlich alles mit seinem Camcorder fest.
Eines Abends sehen die beiden, wie ihr angesehener Schuldirektor Jens Lamprecht, stark taumelnd und sturzbetrunken die Strasse entlangläuft. Sie helfen ihm und bringen ihn sicher in seine Wohnung. Doch dank Thais Computerverständnis können sie die moderne Technik des Wohnkomplexes überliesten und halten ihren Direkter in seiner eigenen Wohnung gefangen.
Was als witziger Jugenstreich beginnt, wird schnell zu einer handfesten Entführung. Denn Tai geniesst es sichtlich, Gott zu spielen, lässt den Direktor an seine Grenzen gehen und zwingt ihm zu einem regelrechten Seelenstriptease. Für Jannik wird das Ganze immer mehr zum Höllentrip, der sowieso mit seiner anfänglichen und zarten Verliebtheit zu Thai ringt. Er weiss das er einschreiten muss um das ganze zu stoppen, doch das ist gar nicht so einfach, denn immer weitere prisante Informationen über den Selbstmord einer Mitschülerin kommen ans Tageslicht.

Jannik ist ein unglaublich toll beschriebener Charakter, der seine Vorliebe für Klassische Musik regelrecht auslebt. Immer wieder fliessen detailierte Symphoniebeschreibungen bekannter Komponisten in die Geschichte mit ein und haben mich innerlich der imposanten Musik folgen lassen. Auch Tai, blüht im weiteren Verlauf der Geschichte regelrecht auf und geniesst es eine höhere Macht auszuspielen.
Besonders gefallen hat es mir, wenn der Autor Axel Ranisch selbst, den jüngeren Charaktere Tai und Jannik seine Erzählstimme geliehen hat. Denn er schafft es mit seiner humorvoll und authentischen Art, insbeonders aber auch durch seinen berliner Akzent die aufkommenden Emotionen so genial rüberzubringen, das ich der Geschichte gebannt folgen konnte.
Auch Thorsten Merten, der die Geschichte von Direktor Jens Lamprecht erzählt, hat auf seine Weise überzeugen können und dem Charakter, leben eingehaucht. Zusammen haben sich die beiden Erzählstimmen gut ergänzen können und eine lebhaft, spannende Geschichte mit ganz unterschiedlichen Charakteren und Geheimnissen entstehen lassen.
Obwohl mir das Ende etwas zu offen und einfach dargestellt wurde, konnte mich die Geschichte im Gesamten total mitreisen und durch spannende Handlungsstränge und erfrischendem und skurrilem Witz begeistern.
Ein gelungener Hörgenuss, schräg, spannend, erfrischend und einfach klasse gesprochen.

Veröffentlicht am 13.04.2018

Gemeinsam lesen mit tollem Mitlesekonzept und dabei noch einges über Eichhörnchen erfarhen

Leni und das Eichhörnchen
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"Leni und das Eichhörnchen" von Juliane Jacobsen ist ein tolles Erst- und Vorlesebuch mit zauberhaften Illustrationen, christlichem Hintergrund über Ehrlichkeit und Vergeben und jeder Menge wissenswertes ...

"Leni und das Eichhörnchen" von Juliane Jacobsen ist ein tolles Erst- und Vorlesebuch mit zauberhaften Illustrationen, christlichem Hintergrund über Ehrlichkeit und Vergeben und jeder Menge wissenswertes über Eichhörnchen.

Leni sitzt auf ihrem Lieblingsplatz auf dem breiten Fensterbrett und schaut nach draussen. Sie sitzt gerne hier und beobachtet ein wunderschönes Eichhörnchen, wie es gerade den Rand des Futterhäusschens erreicht. Doch dann entdeckt sie Fabian, den Nachbarsjungen, wie er seine Steinschleuder in die Hand nimmt, sie spannt und schiesst. Der Stein prallt am Vogelhäusschen ab und verscheucht das Eichhörnchen.
Leni ist total entsetzt und eilt sofort nach draussen.
Fabian kann sie nicht mehr finden doch dann entdeckt sie im Wald ein kleines Baby-Eichhörnchen, das wohl aus dem Nest gefallen ist und versorgt werden muss. Sie ist überglücklich, das sie es mit nach Hause nehmen, füttern und versorgen darf.
Doch Eichhörnchen sind keine Haustiere und schon bald trifft Leni auch schon wieder auf Fabian.

Die Geschichte von Leni und dem Eichhörnchen ist so toll geschrieben und kindgerecht spannend, das wir es in kürzester Zeit gelesen haben. Richtig klasse dabei fand ich auch das Mitlesekonzept, das Kinder beim Lesen lernen unterstütz und sie mit einbindet. So lesen Eltern den Grossteil der Geschichte vor und das Kind jeweils den Hervorgehobenen Text, der zusätzlich mit einer Leseleule am Buchrand versehen ist. Da die Schrift sehr gross ist, die Sätze kurz und verständlich können auch schon Leseerfahrene Kinder der Geschichte gut folgen und sie selbst lesen.

Leni die Heldin der Geschichte, ist ein zauberhaftes und lebensfrohes Mädchen, die wir durch ihre nette, liebevolle Art und Hilfsbereitschaft unglaublich gerne mochten. Obwohl Fabian als der böse Junge in der Geschichte beschrieben wird, haben er und seine Schleuder, genau die richtige Spannung und Schwung in die Geschichte gebracht. Immer wieder hat Fabians Handeln für Aufruhr gesorgt und uns gut unterhalten und zum weiter lesen animiert.
Doch Juliane Jacobsen vermittelt auch die wichtigen Werte wie Ehrlichkeit und Vergeben, anhand einer kurzen christlichen Geschichte, das auch Leni mit der Zeit bewusst wird und zum nachdenken und eigenen handeln anregt. Aber auch jede Menge wissenswertes über Eichhörnchen, fliessen gekonnt in die Geschichte mit ein, ohne zu aufdringlich zu sein, das ich total klasse fand. Selbst als Erwachsener hat man noch einiges dazu lernen können. Richtig klasse und unglaublich liebevoll gezeichnet sind auch die grossen und kleinen farbenfrohen Illustrationen, die fast jede Buchseite zieren. Besonders das Eichhörnchen und Leni fanden wir total gut getroffen, das durch die intensiven Farben richtig lebendig wirkte. Aber auch die Emotionen konnte man richtig gut von den Gesichtern ablesen das uns immer wieder zum staunen gebracht hat.

Die Geschichte von Leni und das Eichhörnchen ist kindgerecht und total schön geschrieben, liebevoll Illustriert und mit hervorgehobenen Sätzen als Mitlesekonzept bestückt. Wir hatten grossen Spass beim lesen, haben wichtig Wert vermittelt bekommen und noch einiges über Eichhörnchen lernen können. Absolut empfehlenswertes Kinderbuch zum Vor und Selbstlesen.

Veröffentlicht am 12.04.2018

Gute Unterhaltung auf Amrum mit einer grossen Portion Humor

Manchmal hilft nur fauler Zauber
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"Manchmal hilft nur fauler Zauber" von Nicola Lux ist eine nette Krimikomödie für zwischendurch in der ein Hexenclub, falsche Partner und ein geerbtes Haus für gute Unterhaltung und humorvolle Lesestunden ...

"Manchmal hilft nur fauler Zauber" von Nicola Lux ist eine nette Krimikomödie für zwischendurch in der ein Hexenclub, falsche Partner und ein geerbtes Haus für gute Unterhaltung und humorvolle Lesestunden sorgen.

Anna könnte eigentlich nicht glücklich sein, denn gerade hat sie ihren Traummann geheiratet. Doch noch während ihrer Hochzeitsfeier betrügt er sie ganz unverfroren mit seiner Sekretärin Vanessa. Anna ist fassungslos über sein Verhalten, entpuppt sich doch der eins so Leidenschaftliche und romantische Hartmut zu einem absoluten Wiederling und Kolleriger.
Doch schon bald nimmt Annas Leben eine unvorhersehbare Wendung an, als sie ein kleines Häuschen auf der Trauminsel Amrum erbt. Als Anna sich das geerbte Haus in Amrum anschauen geht, lernt sie auch die Bewohnerin Vida kennen, die auf Lebenszeit ein Wohnrecht eingeräumt bekommen hat.  Die beiden Frauen verstehen sich grossartig und freunden sich an.
Endlich hat Anna jemanden gefunden mit der sie auf einer Wellenlänge ist und sich versteht. Vida ermutigt Anna sogar ihren Mann zu beseitigen. Schon bald erlebt sie Dinge, die sie niemals für möglich gehalten hätte und tritt in den Club der Hexen ein. Ein Club dem Männer lieber nicht zu nahe kommen sollten.

Anna die Protagonistin der Geschichte war für mich, zwar zu Anfang ziemlich naiv und leichtgläubig, mit der ich mich jedoch super identifizieren und hineinversetzten konnte. Sie hat eine nette Art an sich, ist bodenständig, die ich einfach gerne mochte, ganz im Gegensatz zu Hartmut der mir durch sein unmögliches Verhalten schon während der Hochzeitsfeier total unsympathisch war. Da kam Vida genau richtig, die durch ihre kesse und bestimmende Art, mehr Pepp und neuen Schwung in Annas Leben gebracht hat.
Auch die Art der Geschichte hatte für mich einen hohen Unterhaltungswert und war mit einer guten Mischung aus Krimi, Romanze und Humor ein erheiterndes Lesevergnügen.

Dabei hat es Nicola Lux durch ihren unglaublich mitreisenden und humorvollen Schreibstil immer wieder geschafft, mich mit Situationskomik und witzigen Handlungssträngen zu erheitern. Oftmals konnte ich beherzt lachen, hatte fast ein Dauergrinsen auf den Lippen und fand auch die Vorgehensweise der sich häufenden Todesfälle schlüssig und pfiffig. Natürlich ist einiges davon ziemlich weit hergeholt und würde vermutlich im realen Leben nicht so einfach funktionieren. Aber genau die Mischung aus Humor, mysteriösen Todesfällen, Romanze und die geballte Ladung Fantasie der Autorin, haben die Krimikomödie für mich lebendig und besonders gemacht.
Und wer von der Geschichte, der toten Tante und den unzähligen Waffelgerichten noch nicht genug bekommen konnte, findet auf den letzten Buchseiten eine Ansammlung toller und einfach beschriebene Rezeptideen die aus der Geschichte stammen.
Einzig das Ende im Epilog war mir dann doch etwas zu weit hergeholt und kurz angebunden, das für meinen Geschmack ruhig noch hätte etwas detaillierter ausgeführt werden können.

Im Gesamten eine locker, leichte Krimikomödie, spannend, humorvoll und total unterhaltsam.

Veröffentlicht am 10.04.2018

Was ist wirklich hinter dem Fenster passiert?

The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?
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"The Woman in the Windwo - Was hat sie wirklich gesehen?" von A.J. Finn ist ein total spannender und gut konstruierter Thriller über Verlust, Liebe, Wahn und Wirklichkeit.

Anna Fox, lebt nach einem traumatischen ...

"The Woman in the Windwo - Was hat sie wirklich gesehen?" von A.J. Finn ist ein total spannender und gut konstruierter Thriller über Verlust, Liebe, Wahn und Wirklichkeit.

Anna Fox, lebt nach einem traumatischen Erlebnis, allein und zurückgezogen in ihrer schönen und grosses Wohnung in New York. Aufgrund ihrer zunehmenden Agoraphobie, kann sie ihr Haus nicht mehr verlassen und verbringt den Großteil ihrer Zeit als beratende Person in Internetforen, schaut sich Schwarz/weiss Filme an, beobachtet durch ihre Fenster ihre Nachbarn und trinkt zuviel.
Bis eines Tages Familie Russel in die Wohnung gegenüber einzieht. Beim Anblick des intakten Familienlebens von Mutter- Vater und Sohn, vermisst Anna mehr denje ihre eigene Familie.
Doch dann steht plötzlich der junge Ethan Russel vor der Tür und auch ihre Nachbarin lernt sie kennen.
Kurze Zeit später wird Anna, Zeugin an einem brutalen Übergriff an ihre Nachbarin. Sie weiss sie muss ihr helfen und das Haus verlassen. Doch schon kurz nachdem sie das Haus verlässt, holen sie ihre Ängste ein und ihr wird schwarz vor Augen. Als Anna wieder erwacht scheint alles so, als wäre nichts gewesen und ihre Beobachtung nur ein Hirngespinst ihrer Wahrnehmung.

Die Protagonistin der Geschichte Anna Fox ist ein Charakter mit Ecken und Kanten die nicht nur mit ihrer Angstörung zu kämpfen hat, sondern auch immer häufiger über ihren Durst trinkt und eine fülle an Medikamente zu sich nimmt. Faszinierend daran war, das ihre Wahrnehmungen Immer häufiger durch den Überfluss an Medikamenten und Alkohol getrübt wurde und man als Leser selbst nicht so genau wusste, ob das Erlebte nun eine Wahrnehmungsstörung oder doch der Realität entsprach. Wobei ich die Anststörung von Anna, erst im Verlauf der Geschichte so richtig wahrgenommen habe. Vielmehr hat man sich unentwegt gedanken darüber gemacht, was mit ihr nicht stimmt und was sie zu dem hat werden lassen was sie war. 
Lange ist dem Leser auch verborgen geblieben, was es mit ihrer Krankheit auf sich hatte bzw. welches traumatische Erlebnis allen Anschein der Auslöer dafür gewesen ist.
Obwohl ich zeitweise so meine ganz eigenen Vermutungen aufgestellt habe, bin ich doch bis fast zum Schluss im Dunkeln getappt. Denn gegen Ende des Buches wird es nochmals so richtig rasant, die Geschichte nimmt gehörig an Fahrt an und hat mich mit einer schlüssig und richtig gut konsturierten Auflösung überraschen konnte.
Richtig angenehm, fesselnd und sagenhaft mitreisend empfand ich auch den Schreibstil des Autors der durch kurze Kapitel, packende Handlungsstränge und wendungsreiche Erlebnisse für eine unglaubliche Spannung und so einige Überraschungen während dem Lesen gesorgt hat. Zeitweise hat mich die Geschichte so in ihren Bann gezogen, das ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen wollte und konnte.
Im Gesamten konnte mich der Thriller unglaublich gut unterhalten, war Wendungsreich, spannend, mitreisend und überraschend. Ein Debütroman der es in sich hat und absolut lesenswert ist.